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Schlagwort: TÜV

Gebrauchtwagenreports 2013

tho­mas­knos­pe / foto­lia

Gebrauchtwagenreports 2013: die Ergebnisse von TÜV und GTÜ im Überblick

Zu Beginn eines jeden Jah­res ver­öf­fent­li­chen der TÜV (Tech­ni­scher Über­wa­chungs­ver­ein) und die GTÜ (Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung) ihre Gebraucht­wa­gen­re­ports. Auf die­se Wei­se ent­steht ein jähr­li­ches Qua­li­täts­ran­king gebrauch­ter Fahr­zeu­ge, wel­ches Käu­fer bei der Wahl des pas­sen­den Autos unter­stützt. Grund­la­ge für die aktu­el­le Gebraucht­wa­gen­sta­tis­tik 2013 sind Aus­wer­tun­gen von ins­ge­samt rund 13 Mil­lio­nen Haupt­un­ter­su­chun­gen, wel­che die bei­den Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen zwi­schen Som­mer 2011 und Som­mer 2012 durch­führ­ten (TÜV: 8 Mil­lio­nen, GTÜ: 5 Mil­lio­nen). 240 Auto­mo­del­le hat die GTÜ dabei unter die Lupe genom­men, 222 waren es beim TÜV.

Wei­ter­le­sen


Das müssen Sie als Autofahrer für 2013 wissen

Neue Füh­rer­schei­ne samt geän­der­ter Regeln, mehr Umwelt­zo­nen, höhe­re Buß­gel­der und even­tu­ell eine Neu­ord­nung der Flens­bur­ger Ver­kehrs­sün­der­da­tei – das sind nur ein paar der Ände­run­gen, die 2013 auf Auto­fah­rer zukom­men.

Ab dem 19. Janu­ar gibt es neue Plas­tik­kar­ten als Nach­weis der Fahr­erlaub­nis. Sie sind ab die­sem Zeit­punkt 15 Jah­re gül­tig. Doch dies gilt nur für das Doku­ment selbst, wie der TÜV Süd bestä­tigt. Die Fahr­erlaub­nis selbst ist immer noch unbe­grenzt gül­tig. Nach Ablauf der Frist muss nur ein neu­er Füh­rer­schein aus­ge­stellt wer­den. Bis­he­ri­ge Füh­rer­schei­ne gel­ten neben­bei noch bis 2032 unbe­fris­tet wei­ter.

Ver­än­de­run­gen kom­men auch für den Füh­rer­schein bei Motor­rä­dern. Das Wich­tigs­te für Biker auf einen Blick: Die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung von 80 Kilo­me­tern pro Stun­de für den 16 und 17 Jah­re alten Nach­wuchs (Füh­rer­schein­klas­se A1) wird gestri­chen; die Leis­tungs­be­schrän­kung von maxi­mal 11 Kilo­watt (15 PS) bei 125 Kubik­zen­ti­me­tern gilt wei­ter­hin. Dabei darf das Ver­hält­nis von Leistung/Gewicht von maxi­mal 0,1 kW/kg nicht über­schrit­ten wer­den. Mehr Leis­tung auf die Stra­ße brin­gen dür­fen hin­ge­gen Motor­rad­fah­rer ab 18 Jah­ren: statt 25 dann 35 kW (48 PS) in der Klas­se A2 (Leistung/Gewicht nicht mehr als 0,2 kW/kg). Es gilt für den Klas­sen­auf­stieg: Jeweils nach zwei Jah­ren ein­schließ­lich prak­ti­scher Prü­fung wird er mög­lich. Selbst beim Auf­stieg in die unbe­grenz­te Klas­se A ist dies not­wen­dig. Füh­rer­schein-Neu­lin­ge erkun­di­gen sich außer­dem am bes­ten bei ihrer Fahr­schu­le oder der zustän­di­gen Behör­de. Wer bereits im Besitz der Fahr­erlaub­nis ist, kommt in den Genuss der Besitz­stands­re­ge­lung und darf min­des­tens all das fah­ren, was bis­her von der Geneh­mi­gung gedeckt war.

Beson­ders in Groß­städ­ten ist das Par­ken in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer kost­spie­li­ger gewor­den. Nun sol­len auch die Ver­war­nungs­gel­der bei Falsch­par­ken deut­lich stei­gen. Für eini­ge Fäl­le ist zum 1. April eine Ver­dop­pe­lung geplant. Die Erhö­hung muss jedoch noch par­la­men­ta­ri­sche Hür­den neh­men.

Nahe­zu kei­ne Groß­stadt ver­zich­tet noch auf die Umwelt­zo­ne. 2013 gesel­len sich neue hin­zu: Um das schwä­bi­sche Lud­wigs­burg ent­steht ein wei­te­res ein­heit­li­ches „Sperr­ge­biet“. Ohne Pla­ket­te kommt 2013 auch kein Auto mehr durch Mainz und Wies­ba­den. Städ­te in Baden-Würt­tem­berg sper­ren außer­dem im neu­en Jahr alle Auto­be­sit­zer aus, deren Fahr­zeug kei­ne grü­ne Pla­ket­te hat. Nach Anga­ben des TÜV Süd erhöht sich die Zahl der Umwelt­zo­nen von aktu­ell 43 auf 50, die der Städ­te und Gemein­den mit Fahr­ver­bo­ten für Gelb oder Rot steigt von 59 auf 71. Kei­ner­lei Pro­ble­me mit Umwelt­zo­nen haben Elek­tro­fahr­zeu­ge. Wem ein sol­ches bereits gehört oder bald kauft, hat Vor­tei­le bei der Steu­er. Bei Anschaf­fung bis Ende 2015 erhält man für zehn Jah­re eine Befrei­ung von der Kfz-Steu­er. Die Rege­lung gilt rück­wir­kend für sämt­li­che Fahr­zeu­ge, die seit dem 18. Mai 2011 zuge­las­sen wur­den. Bis­lang dau­er­te die Steu­er­be­frei­ung nur fünf Jah­re. Dem gegen­über sinkt die För­de­rung der Nach­rüs­tung von Par­ti­kel­fil­tern für Die­sel. 2013 beträgt sie gera­de mal 260 statt 330 Euro.

Das Bun­des­kar­tell­amt möch­te im neu­en Jahr die von der Regie­rung beschlos­se­ne Markt­trans­pa­renz­stel­le ein­rich­ten. Über eine Online-Platt­form sol­len sich Ver­brau­cher so jeder­zeit über gegen­wär­ti­ge Kraft­stoff­prei­se infor­mie­ren kön­nen.


Kaputte Dämpfer verlängern den Bremsweg dramatisch

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Rund ein Fünf­tel aller Fahr­zeu­ge sind mit ver­schlis­se­nen Stoß­dämp­fern unter­wegs. Das mut­maßt der Fahr­werks­her­stel­ler KYB nach eige­nen Ana­ly­sen. Defek­te Dämp­fer ber­gen etli­che Gefah­ren: Laut den Sach­ver­stän­di­gen des TÜV ver­län­gern sie den Brems­weg um etwa 20 Pro­zent. Daher droht bei einer Not­brem­sung höchs­te Unfall­ge­fahr: Das Auto kommt ins Schleu­dern bezie­hungs­wei­se bricht aus, da die Räder den Kon­takt zur Stra­ße ver­lie­ren kön­nen. Auch das Aqua­pla­ning setzt schon bei mäßi­ge­rer Geschwin­dig­keit ein. Außer­dem funk­tio­nie­ren laut KYB die Sicher­heits­sys­te­me ABS und ESP nicht mehr ord­nungs­ge­mäß, weil die Räder zu wenig Boden­haf­tung haben.

Abge­nutz­te Stoß­dämp­fer und Federn erhö­hen den Ver­schleiß der Rei­fen und ande­rer wich­ti­ger Auto­tei­le wie Brem­se, Len­kung oder Rad­la­ger“, warnt Hans-Jür­gen Link von KYB. „Das Rei­fen­pro­fil wird regel­recht weg­ra­diert – bis zu 25 Pro­zent weni­ger Lauf­leis­tung kön­nen dabei her­aus­kom­men.“ Kost­spie­li­ge Fol­ge­re­pa­ra­tu­ren sind dann das Ergeb­nis.

Beson­ders gefähr­lich: Stoß­dämp­fer und Federn nut­zen sich so schritt­wei­se ab, dass es der Fah­rer kaum merkt. Durch min­der­wer­ti­ge Dämp­fer wird nach Aus­sa­ge des Exper­ten auch die Reak­ti­ons­zeit des Auto­fah­rers ver­län­gert. Auf län­ge­ren Rei­sen machen schlech­te Stoß­dämp­fer den Pkw-Len­ker müde und bewir­ken zusätz­li­chen Stress. Außer­dem reagiert das Auto auf Sei­ten­wind emp­find­lich und kann aus der Spur gera­ten.

Der Her­stel­ler emp­fiehlt daher, Stoß­dämp­fer und Federn in der Kfz-Werk­statt regel­mä­ßig kon­trol­lie­ren zu las­sen, ab einer Lauf­leis­tung von 60 000 Kilo­me­ter sogar jähr­lich. „Am bes­ten ist es, Gas­druck-Stoß­dämp­fer und Federn in Erst­aus­rüs­tungs­qua­li­tät ein­zu­bau­en, die ein neu­es Fahr­ver­hal­ten, grö­ße­re Sicher­heit und höhe­ren Kom­fort bie­ten“, sagt Hans-Jür­gen Link.


Was man über den TÜV so alles wissen sollte

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Alle Kraft­fahr­zeu­ge in der Euro­päi­schen Uni­on müs­sen regel­mä­ßig in Bezug auf ihre Fahr­zeug­si­cher­heit und ihre Motore­mis­sio­nen geprüft wer­den. Aus die­sem Grund müs­sen in Deutsch­land alle pri­va­ten KFZ - wel­che älter als vier Jah­re sind - in Abstän­den von 24 Mona­ten getes­tet wer­den. Auf der Check­lis­te der Prü­fer ste­hen rund 150 ver­schie­de­ne Prüf­punk­te. Dazu gehö­ren unter ande­rem eine Unter­su­chung der Beleuch­tungs- und Brems­an­la­ge, sowie eine Unter­su­chung von Fahr­ge­stell und Karos­se­rie.

Seit dem 01. Juli beginnt die Haupt­un­ter­su­chung mit einer Pro­be­fahrt. Außer­dem wird die Pla­ket­te seit Juli nicht mehr rück­da­tiert. Wer den TÜV um mehr als zwei Mona­te über­zieht, muss mit Buß­gel­dern von bis zu 40 Euro und zwei Punk­ten in Flens­burg rech­nen. Außer­dem berech­nen eini­ge Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen dann Mehr­kos­ten von bis zu 20%, da bei über­zo­ge­nem TÜV eine umfang­rei­che­re Prü­fung vor­ge­nom­men wird.

Vie­le Werk­stät­ten bie­ten vor dem Prüf­ter­min eine kur­ze „Vor­ab­un­ter­su­chung“ an, sodass Sie sich bei auf­tre­ten­den Pro­ble­men am Fahr­zeug eine teu­re­re Nach­prü­fung erspa­ren kön­nen.

Es emp­fiehlt sich, wäh­rend der Unter­su­chung anwe­send zu sein, da der Prü­fer dann indi­vi­du­el­le Hin­wei­se auf mög­li­cher­wei­se auf­tre­ten­de Pro­ble­me an Ihrem Fahr­zeug geben kann. Die Abgas­un­ter­su­chung wur­de frü­her getrennt durch­ge­führt und ist seit 2010 ein Bestand­teil der Haupt­un­ter­su­chung. Statt einer zusätz­li­chen Pla­ket­te gibt es heu­te ledig­lich ein Prüf­pro­to­koll, wel­ches die kor­rek­ten Abgas­wer­te beschei­nigt.

Der TÜV selbst kos­tet – je nach Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on und Bun­des­land – etwa 60 Euro. Dazu kommt noch die Gebühr für die Abgas­un­ter­su­chung, wel­che direkt mir durch­ge­führt wer­den muss. Die­se kos­tet etwa 35 Euro.

Quel­le: www.deine-autoreparatur.de


Abt R8 GTR 620 PS im schicken Polizei-Dress

Wolf­gang Cibu­ra / foto­lia

Tra­di­tio­nell wer­ben die Macher der Kam­pa­gne von Tune it! Safe! mit einem ein­drucks­vol­len Show­car für lega­les und siche­res Tuning. Auf der Tuning World Boden­see 2012 (28. April bis 1. Mai) ist ein getun­ter und in einen Poli­zei-Dress ver­pack­ter Audi R8 der Star des Mes­se­stands. Der Abt R8 GTR wäre wohl Traum eines jeden Geset­zes­hü­ters.

Wür­de der Abt R8 GTR wirk­lich als Ein­satz­au­to benutzt wer­den, dürf­ten sich die Poli­zei­be­am­ten über 620 Pfer­de­stär­ken freu­en. Der 5,2-Liter-V10 bringt von Hau­se aus „nur“ 525 PS. Eben­so das Dreh­mo­ment fällt bes­ser als bei der Seri­en­va­ri­an­te aus: Abt ringt dem Trieb­werk 550 anstel­le von 530 New­ton­me­ter ab. Da müss­ten Gau­ner schon stär­ke­re Geschüt­ze auf­fah­ren, wenn sie flie­hen wol­len. Anstatt in 3,9 Sekun­den wie beim Seri­en­mo­dell, lässt sich der Abt-R8 in 3,2 Sekun­den von null auf 100 km/h beschleu­ni­gen. Nach 9,9 Sekun­den sind 200 km/h drin. Aus 316 km/h Maxi­mal­ge­schwin­dig­keit macht der Tuner 325 km/h. Eine Sport­abgsas­an­la­ge unter­mau­ert das Gan­ze mit dem geeig­ne­ten Sound.

Äußer­lich fällt der getun­te R8 nicht nur durch sei­ne Tuning­tei­le von Abt – 19-Zöl­ler und Karos­se­rie­tei­le aus Kar­bon – auf, son­dern außer­dem durch eine ori­gi­na­le Poli­zei­licht­an­la­ge vom Typ „RTK 7“ und ein rea­les Foli­en­de­kor der Geset­zes­hü­ter. Des Wei­te­ren sorgt ein Sport­fahr­werk für ein noch schnit­ti­ge­res Hand­ling – schließ­lich schla­gen Ban­di­ten ger­ne Haken. Insas­sen wer­den von Reca­ro-Renn­scha­len­sit­zen an Ort und Stel­le gehal­ten und mit einem Vier­punkt­gurt-Sys­tem fest­ge­macht. Damit die Schei­ben im Ernst­fall nicht zer­bre­chen, sind sie mit Auto­g­las-Sicher­heits­fo­lie über­zo­gen.

Die Kam­pa­gne Tune it! Safe! begann im Jahr 2006. Ziel der Initia­ti­ve ist es, gegen unge­setz­li­ches und unsi­che­res Tuning vor­zu­ge­hen. Sie wird zum Bei­spiel vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung (BMVBS), dem Ver­band der Auto­mo­bil­tu­ner (VDAT), der Poli­zei NRW und den tech­ni­schen Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen DEKRA, GTÜ, TÜV und KÜS gestützt. Auf der Tuning World Boden­see kön­nen sich Gäs­te nicht nur den Poli­zei-R8 bestau­nen, son­dern bekom­men von Exper­ten am Mes­se­stand auch Tips für ein geset­zes­kon­for­mes Tuning.