Rasulov/ foto­lia

Einen Rolls-Roy­ce soll­te man mög­lichst mit Samt­hand­schu­hen anfas­sen. Die­ser Devi­se folg­te auch der Tuner DMC bei sei­nem Sty­ling­pro­gramm für den Ghost, auch wenn das Resul­tat den stol­zen Namen Impe­ra­to­re (Kai­ser) trägt. Aber ist ein Rolls-Roy­ce nicht auf­fal­lend und indi­vi­du­ell genug? Nun, was den Ghost betrifft, so gibt es in Städ­ten wie Los Ange­les, Hong Kong und Tokio so vie­le davon, dass die größ­ten­teils jün­ge­ren Eigen­tü­mer sich in der Tat eine Indi­vi­dua­li­sie­rung wün­schen, glaubt DMC.

Zusätz­li­che Ver­klei­dun­gen an der Front sind ein sub­ti­ler Beginn für das Tuning. An den Sei­ten gibt es modi­fi­zier­te Schwel­ler, wel­che aller­dings erst auf den zwei­ten Blick auf­fal­len. Am Heck jedoch ver­sieht DMC den Kof­fer­raum­de­ckel mit einem ziem­lich auf­fäl­li­gen Spoi­ler, macht den Stoß­fän­ger dicker und sorgt mit einem Dif­fu­sor für einen angriffs­lus­ti­gen Touch. Neue 22-Zoll-Räder gehö­ren eben­so zu dem Tuning­pa­ket. Für den Innen­raum kann der Kun­de zum Bei­spiel aus ita­lie­ni­schen Leder­sor­ten wäh­len, aber auch das spär­lich ver­wen­de­te Leder des Sta­chel­ro­chens und Details aus Car­bon­fa­sern ste­hen bereit.

Zu den übri­gen Ver­bes­se­run­gen zäh­len eine ver­än­der­te Motor­steue­rung und eine leis­tungs­fä­hi­ge­re Aus­puff­an­la­ge. Durch die­se Ver­än­de­run­gen bringt der V12-Twin­tur­bo 70 PS und 80 New­ton­me­ter mehr als der Seri­en­mo­tor, also 640 PS und 860 New­ton­me­ter. Auf der Auto­bahn erhöht sich die Höchst­ge­schwin­dig­keit von 250 auf 295 km/h, wäh­rend sich die Stan­dard­sprint­zeit von 4,9 auf 4,5 Sekun­den ver­bes­sert.