AntonioDiaz / fotolia

Der neue VW Up ist gerade mal 3,54 Meter lang. Das stört den Allgäuer Tuner Abt aber nicht daran, dem Kleinen noch eine große Portion Exklusivität obendrauf zu packen. Firmenchef Hans-Jürgen Abt jedenfalls hat den kultigen Zwerg in sein Herz geschlossen: „Mit ihm durch die engen Straßen der Kemptener Innenstadt zu fahren, macht richtig Spaß!“ Den Allgäuer erinnert der Up auch an die kräftigen Abarth-Zwerge, mit denen sein Vater Johann Abt im Motorsport ziemlich erfolgreich unterwegs war.

Die Abt-Designer haben dem praktischen Kleinwagen ein äußerst sportliches Outfit verpasst. Die starke rote Farbe der Scheinwerferblenden von Front und Lampeneinheit lässt die Abt-Version anschaulicher und pfiffiger wirken. Das Dekorset im Karbon-Look mit den roten Streifen, die sich über die gesamte Fahrzeugfläche ziehen, ist etwas „retro“: Abt zeigt auf die extrovertierten Modelle der Swinging Sixties, mit denen die Power-Versionen braver Massenautos erst zum Hingucker wurden.

Fensterumrandungen und Seitenschweller formen den roten Faden, der geradewegs bis zum Rücken des Up führt: Dort erzeugen Heckblenden, Endrohrschacht und sportive Doppel-Endrohrblende eine dynamische Einheit. Dem Abt-Up schaut man gern anerkennend hinterher, wenn er angesichts neuer Fahrwerksfedern sportlicher durch enge Kurven fegt. Spiegelkappen und rote Nabendeckel mit Abt-Loge machen den Up! noch einzigartiger. Zu den Preisen wurde noch nichts veröffentlich. Ein Motortuning steht noch nicht zum Angebot – das wäre aber für die kommende Up-GT-Variante denkbar.