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Bei der Tuning-Gil­de ist der BMW X6 M trotz hohen Alters nach wie vor extrem beliebt. Die jüngs­te Krea­ti­on dazu stammt aus dem Hau­se insi­de­Per­for­mance und hört auf den (wie so häu­fig in die­ser Bran­che) mar­tia­li­schen Namen „White Shark“.

Der Fokus liegt beim „White Shark“ in der Leis­tungs­stei­ge­rung des 4,4-Liter-Biturbo-V8 auf über 514 kW und 1 000 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment. Ein Plus von cir­ca 110 kW und 320 New­ton­me­ter, wel­ches der Tuner durch eine neu kon­zi­pier­te Klap­pen-Aus­puff­an­la­ge mit Hoch­leis­tungs­krüm­mern und Motor­sport-Kats sowie eine Ände­rung der Motor­elek­tro­nik erreicht. Dadurch soll der wei­ße Hai in 3,8 Sekun­den auf 100 km/h beschleu­ni­gen, 320 km/h beträgt die Höchst­ge­schwin­dig­keit. Das Pen­dant erreicht den Stan­dard­sprint in 4,7 Sekun­den und tritt bei 250 Sachen die elek­tro­ni­sche Brem­se.

Für eine zur star­ken Leis­tung pas­sen­den Optik sorgt insi­de­Per­for­mance bei sei­nem BMW X6 M mit einem mehr­tei­li­gen Breit­bau-Kit und neu­en Rädern mit den Dimen­sio­nen 10,5×22 Zoll vor­ne und 12×22 Zoll hin­ten inklu­si­ve 295er und 335er Rie­sen-Pneus. Außer­dem gewähr­leis­tet eine Tie­fer­le­gung per Edel­stahl-Gewin­de­fahr­werk mehr Wind­schlüpf­rig­keit bei exzes­si­ven Auto­bahn­jag­den. Gewicht und Ver­brauch sind über­ra­schend gering. Insi­de­Per­for­mance spricht von „mehr als 2,5 Ton­nen dank umfang­rei­cher Bele­de­rung im Innen­raum“ (das wäre dann eine mehr als 100 Kilo­gramm schwe­re Bele­de­rung) sowie einem „laut Öko­lo­gen wohl inef­fi­zi­en­ten Durch­schnitts­ver­brauch von 25 Liter pro 100 Kilo­me­ter, der das Ver­brei­tungs­ge­biet des BMW X6 ‚White Shark‘ auf die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te zuneh­mend ein­engt.“ Bes­ser hät­te man es kaum for­mu­lie­ren kön­nen.