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Der Seat Leon SC FR 2.0 TDI ist bereits von Haus aus kein Warmduscher: Mit 184 Diesel-PS zeigt der kompakte Löwe der Konkurrenz ordentlich die Krallen. Der Zweiliter-TDI, welcher übrigens auch die Konzerngeschwister VW Golf GTD und Skoda Octavia RS Diesel antreibt, befördert den Leon in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 und gestattet eine Spitze von immerhin 228 km/h. Das sind eigentlich verhältnismäßig ordentliche Werte, aber Tuner JE Design ist das natürlich zu wenig. Also haben die Leingartener per Steuergerät-Optimierung zusätzlich Leistung rausgekitzelt. Nach der 1 990 Euro teuren Kur schafft das Aggregat 210 PS herbei und kommt auf 430 Newtonmeter Drehmoment – das Serienpendant gerade mal 380 Newtonmeter. Der gedopte Spanier schafft es in 6,9 Sekunden auf Tempo 100, die Endgeschwindigkeit bleibt jedoch gleich.

Der dreitürige FR trägt die dazugewonnene Kraft auch optisch zur Schau. Der Tuner bietet für 1 035 Euro ein vollständiges Aerodynamikpaket im Carbon-Look an. Es setzt sich aus einem Frontspoiler, Seitenschwellern und einem Heckschürzenansatz zusammen. Den Endschalldämpfer gibt es für 899 Euro. Tieferlegungsfedern bringen den Leon 30 Millimeter Richtung Asphalt. Wer den Abstand zur Straße individuell einstellen möchte, kann zu einem KW-Gewindefahrwerk aus Edelstahl für 1 049 Euro greifen. Dadurch lässt sich der Wagen zwischen 35 und 65 Millimeter absenken. Überdies gibt es das in Zug- und Druckstufe einstellbare KW-Gewindefahrwerk der Variante 3 für 1 749 Euro. Als Räderwerk ist ein Satz 18-Zöller mit 225er-Reifen für 839 Euro erhältlich, alternativ können auch 19-Zöller bestellt werden.