alma_sacra / fotolia

Carlsson hat beim Mercedes C 63 AMG noch mal einen oben draufgesetzt. Das deutsche Muscle Car hat in der aufgemotzten Version wie in der Serie einen 6,2 Liter großen V8-Motor unter der Haube. Der saarländische Tuner quetscht jedoch satte 636 Pferdestärken statt der sonst serienmäßigen 457 PS aus dem Saugmotor. Das Drehmoment steigt um 152 auf 752 Newtonmeter. An die 30 000 Euro kostet der Motorumbau. Der CK63 RSR bringt es von null auf 100 km/h in 3,6 s. Der Serienausgabe C 63 AMG benötigt dafür knappe eine Sekunde länger. Elektronisch abgeregelt wird nun statt bei 250 erst bei 315 km/h. Die Carlsson-Rakete könnte aber noch schneller, die Höchstgeschwindigkeit wird jedoch durch die verwendeten Reifen limitiert.

Beim Äußeren setzt Carlsson auf ein Aerodynamisches Design, das aus einem Frontspoiler, einer Frontspoilerlippe, einem Heckspoiler sowie einem Heckschürzeneinsatz besteht. Die Teile addieren sich zu stolzen 3 671 Euro. Die für den getunten 6,2-Liter-V8 notwendigerweise neue Ansaugbrücke bringt eine deutliche Erhöhung in der Motorhaube mit sich. Des Weiteren kommen 19-Zoll-Ultralight-Felgen aus dem hauseigenen Tuning-Programm dazu. Ein Radsatz mit passenden Reifen kostet rund 8 300 Euro.

Das sportliche Fahrgefühl stellt ein Gewindefahrwerk sicher, das sich Carlsson mit 3 000 Euro bezahlen lässt. Seine Feinabstimmung wurde nach Angaben des Tuners zusammen mit Rennfahrerin Ellen Lohr erarbeitet. Das Setup von Zug- und Druckstufe der Dämpfer kann selber individuell eingestellt werden.