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Der VW up!
Mit dem VW up schickt der VW-Kon­zern einen wür­di­gen Nach­fol­ger für den VW Lupo ins Ren­nen. Der VW up eig­net sich aus­ge­zeich­net als Zweit­wa­gen und als moder­ner Ein­stiegs­wa­gen für jun­ge Ver­kehrs­teil­neh­mer.

Aus­stat­tungs­pa­ke­te
„Take up“ ist die Basis­aus­stat­tung. Sie kos­tet 9850 Euro. Im Ver­gleich han­delt es sich um eine spar­ta­ni­sche Aus­stat­tung. Die Türen wer­den klas­sisch mit dem Schlüs­sel ver­schlos­sen und geöff­net. Fens­ter müs­sen run­ter und rauf gekur­belt wer­den. Dem Hand­schuh­fach fehlt eine Klap­pe und die Rück­sitz­leh­ne lässt sich nur kom­plett umklap­pen. Seri­en­mä­ßig sind eine Easy-Ent­ry-Ein­stiegs­hil­fe, Ser­vo­len­kung und Tag­fahr­licht ver­baut.
Zur Sicher­heits­aus­rüs­tung gehö­ren Front- und Sei­ten­air­bags, ESP und eine City-Not­brem­se, die sich bei weni­ger als 30 km/h von selbst ein­schal­tet.

Mit einem Auf­schlag von 800 Euro ist das nächs­te Aus­stat­tungs­pa­ket „Move up!“ erhält­lich. Hier sind klas­sen­üb­li­che Fea­tures ent­hal­ten. Dazu zäh­len Zen­tral­ver­rie­ge­lung, eine Funk­fern­be­die­nung, elek­tri­sche Fens­ter­he­ber, ein Hand­schuh­fach mit Klap­pe und eine Rück­sitz­leh­ne, die teil­bar ist.

Die höchs­te Aus­stat­tungs­klas­se bekommt man mit dem Modell „High up!“. Erhält­lich ist es ab 12 450 Euro. Das Paket beinhal­tet elek­trisch ein­stell­ba­re Außen­spie­gel, Nebel­schein­wer­fer, Kli­ma­an­la­ge, CD-Radio und Leder­lenk­rad. Die Arma­tu­ren­trä­ger sind in unter­schied­li­chen Far­ben erhält­lich.

Cock­pit-Sys­te­me
Der VW up hat ein freund­li­ches Front­de­sign. Die hin­te­ren Sei­ten­fens­ter sind ange­schnit­ten und das Glas­heck ist weit her­un­ter gezo­ge­nen. Vier Per­so­nen haben auf 3,54 Meter genü­gend Platz. Der Easy-Ent­ry-Ein­stieg ist vor allem für grö­ße­re Men­schen hilf­reich fürs Ein- und Aus­stei­gen.

Im Basis­aus­stat­tungs­pa­ket „Take up“ ist das Cock­pit recht karg. In den ande­ren Aus­stat­tungs­pa­ke­ten wird das Inte­ri­eur deut­lich edler. Dies kommt durch Lackie­run­gen, Chrom-und Leder­ap­pli­ka­tio­nen. Zu den High­lights gehört das Info­tain­ment­sys­tem „maps + more“, das her­aus­nehm­bar ist. Zusam­men mit dem Navi­gon wur­de das Touch­screen-Modul ent­wi­ckelt. Man klickt es in der Mit­tel­kon­so­le ein. Somit wird es mit der Bord­elek­tro­nik ver­bun­den. Dazu gehört eine Tele­fon­frei­sprech­ein­rich­tung, Navi­ga­ti­on, diver­se Fahr­zeug­in­for­ma­tio­nen, ein Sprit­spar-Trai­ner und ein Media­play­er. Über up!dates und Apps lässt sich die Soft­ware immer aktua­li­sie­ren.

Fahr­ei­gen­schaf­ten
Ange­trie­ben wird der VW up! mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner. Zu wäh­len ist zwi­schen einem Motor mit 60 PS oder 75 PS. Der Unter­schied fällt in der Stadt aller­dings nicht auf. Mit sei­nem brum­mi­gen Drei­zy­lin­der­sound star­tet er an der Ampel und glei­tet sou­ve­rän durch die Kur­ven. Die prä­zi­se Len­kung und das gut abge­pass­te Fahr­werk ver­spre­chen reich­lich Fahr­spaß.