Elektroautos / mindscanner / fotolia

mindscanner/ foto­lia

Gera­de abgas­ar­me Fahr­zeu­ge müss­ten bei der Berech­nung des CO2-Flot­ten­durch­schnitts mit einem höhe­ren Fak­tor berech­net wer­den, sag­te der Ver­bands­prä­si­dent Mat­thi­as Wiss­mann am Mitt­woch in Ber­lin. Im Jahr 2020 sol­len die Neu­wa­gen­flot­ten der EU-Auto­her­stel­ler im Durch­schnitt gera­de mal 95 Gramm des Treib­haus­ga­ses CO2 pro Kilo­me­ter aus­sto­ßen dür­fen. Dabei will die EU-Kom­mis­si­on Elek­tro­au­tos sowie ande­re Fahr­zeu­ge mit gerin­gem CO- Aus­stoß mit dem Fak­tor 1,3 mit einbeziehen.

Das ist ein Witz”, äußer­te Wiss­mann. „Der Fak­tor muss zwi­schen zwei und drei min­des­tens lie­gen.” Sonst gerie­ten die EU-Her­stel­ler gegen­über ihren Kon­kur­ren­ten USA und Chi­na in Ver­zug. In die­sen Län­dern wür­den Bat­te­rie­au­tos, Hybri­de und Brenn­stoff­zel­len-Fahr­zeu­ge deut­lich stär­ker bei der Berech­nung der CO- Emis­si­on berück­sich­tigt. „Will Euro­pa bei alter­na­ti­ven Antrie­ben mit­spie­len, müs­sen wir den Markt­hoch­lauf beschleu­ni­gen”, mein­te Wissm­nann wei­ter­hin. Ob sich Autos mit Elek­tro­an­trieb oder kom­bi­nier­tem Elek­tro-Ver­bren­nungs-Antrie­ben am Mas­sen­markt eta­blie­ren, „wis­sen wir noch immer nicht”.