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Nach Aus­sa­gen des Kon­zerns sank die Zahl der neu­en Fahr­zeu­ge 2012 gegen­über dem Vor­jahr um 16,5 Pro­zent auf 2,97 Mil­lio­nen. Der Haupt­grund ist die Kri­se auf dem Auto­mo­bil­markt beson­ders in Süd­eu­ro­pa. An fabrik­fer­ti­gen Autos setz­te Peu­geot Citro­en im vor­he­ri­gen Jahr mit 2,82 Mil­lio­nen Fahr­zeu­gen 8,8 Pro­zent weni­ger ab. In Frank­reich wur­den im abge­lau­fe­nen Jahr zusam­men 1,9 Mil­lio­nen Autos neu zuge­las­sen – das sind 14 Pro­zent weni­ger als 2011 und so weni­ge wie 1997.

Außer­halb Euro­pas prä­sen­tier­ten sich die Ver­käu­fe von Peu­geot Citro­en ein­mal mehr sta­bil: 38 Pro­zent tru­gen die Ver­käu­fe außer­halb Euro­pas zum Gesamt­ab­satz bei nach 33 Pro­zent im vor­he­ri­gen Jahr. Bis 2015 möch­te Peu­geot Citro­en die­sen Anteil unver­än­dert auf 50 Pro­zent stei­gern.

Neus­ten Medi­en­be­rich­ten zufol­ge drängt die fran­zö­si­sche Regie­rung den kri­seln­den Auto­bau­er nun zum Kauf von Opel. Auf die­se Wei­se soll ein Gegen­ge­wicht zu Euro­pas größ­tem Auto­bau­er Volks­wa­gen geschaf­fen wer­den, hat­te die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung „Le Mon­de” berich­tet.

Gerüch­te um eine Über­nah­me des deut­schen Her­stel­lers Opel wies PSA wie­der­holt zurück. „Das ist nicht auf der Tages­ord­nung”, teil­te Mar­ken­chef Frédé­ric Saint-Geours am Mitt­woch in Paris mit. Über einen Zusam­men­schluss von Peu­geot Citro­en und Opel war immer wie­der spe­ku­liert wor­den, seit Peu­geot Citro­en und der Opel-Mut­ter­kon­zern Gene­ral Motors ein stra­te­gi­sches Bünd­nis ein­ge­gan­gen sind. Damit sol­len die ver­lust­träch­ti­gen Euro­pa-Geschäf­te bei­der Auto­bau­er wie­der auf die Bei­ne kom­men.