Hamik / fotolia

Nach zwei Jahren mit Verlusten in Milliarden Höhe verdiente Peugeot Citroen im Kerngeschäft 905 Millionen Euro – 2013 fuhr das Unternehmen noch 364 Millionen operativen Verlust ein. PSA liege somit bei seinem Sparkurs über dem Plan, äußerte sich Vorstandschef Carlos Tavares, welcher vor einem Jahr an die Konzernspitze gerückt war. So soll der Autobauer bereits ein Jahr früher das Ziel beim freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erreichen und bis 2017 bei dieser Kennzahl zwei Milliarden Euro Umsatz machen.

Die Aktionäre haben davon aber noch keine Vorteil: Eine Dividende zahlt PSA in Anbetracht der Verluste in den vorigen Jahren nicht. 2012 und 2013 hatte das Unternehmen insgesamt acht Milliarden Euro Minus gemacht und musste später ein Werk in Frankreich schließen sowie tausende Stellen kürzen.

Mit dem chinesischen Partner Dongfeng als neuem Großaktionär neben dem französischen Staat soll das Geschäft außerhalb des vollgestopften europäischen Markts angekurbelt werden. Besonders in China rechnet sich PSA Chancen aus. Der Absatz stieg 2014 konzernweit um einen Prozent auf 53,6 Milliarden Euro.