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Matthias Müller, neuer Konzernchef bei Volkswagen, möchte nach Informationen des Handelsblatt bei Zulieferern sparen und so 3 Milliarden Euro beibehalten. Laut Finanzexperten könnten durch die Abgasskandale 40 Milliarden Euro auf den Autobauer zukommen. Als Gegenmaßnahme wurden nun Sparmaßnahmen bei 20 000 VW-Werken angekündigt. Auch Bonuszahlungen und Ergebnisbeteiligungen werden beschnitten. Zudem soll bei Sponsoring, Modellvielfalt und Marketing gespart werden. Topmanager sollen bei Leistungskomponenten bekürzt werden.

Zu den Einsparungen fährt VW mit einer Neuausrichtung seiner Modellpolitik auf. Der Fokus soll nun mehr auf Elektroautos zielen. Das Baukastenprinzip soll auf Elektroautos übertragen werden. Damit einher ging die Ankündigung des neuen Phaeton, der vollelektrisch sein wird. Er soll „als Leitstern für das Profil der Marke in der nächsten Dekade stehen“. Außerdem soll die Vernetzung unter den Assistenzsystemen ausgebaut werden.