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Die chinesisch-schwedische Investorengruppe NEVS ersteht den insolventen Autobauer Saab. In Zukunft ausschließlich Elektroautos gebaut werden – zunächst ein elektrischer Saab 9-3.

Der zahlungsunfähige schwedische Autobauer Saab geht an ein chinesisch-japanisches Konsortium. Dies wurde am 13. Juni 2012 am Saab-Stammsitz in Trollhättan bekannt gegeben. Das Konsortium National Electric Vehicle Sweden (NEVS) möchte sich auf den Bau von Elektroautos konzentrieren. Die Gruppe vereine schwedische Ingenieurskunst, japanische innovative Technologien sowie einen Zugang zum chinesischen Markt, erläuterte Kai Johan Jiang, der Gründer des NEVS-Hauptaktionärs, der in Hongkong angesiedelten National Modern Energy Holdings. Elektroautos seien die Zukunft.

Nach Aussagen des NEVS-Vorsitzenden Karl-Erling Trogen konzentriert sich die Gruppe auf reine Elektroautos. Das erste von dem Konsortium planmäßige Elektroauto soll auf dem Saab-Modell 9-3 fußen und höchstwahrscheinlich Ende 2013 oder 2014 vorgestellt werden, sagte ein Sprecher des Konsortiums. Über den Preis, den das Konsortium für Saab bezahlt hatte, wurde nichts veröffentlicht. Der Deal beinhaltet ebenso die Saab-Töchter Saab Automobile Powertrain und Saab Automobile Tools.