Bevor eine Anhän­ger­kupp­lung am Auto instal­liert wird, stel­len sich Auto­be­sit­zer die Fra­ge, ob sie die­se in die Fahr­zeug­pa­pie­re ein­tra­gen las­sen müs­sen. Eine wich­ti­ge Rol­le bezüg­lich der Fra­ge „Ein­tra­gungs­pflich­tig oder nicht?“ spielt die EU-Zulas­sung. Wir erklä­ren, wann Sie die Anhän­ger­kupp­lung ein­tra­gen las­sen müs­sen und ob die Eigen­mon­ta­ge sinn­voll ist. Erfah­ren Sie, wann und unter wel­chen Bedin­gun­gen eine Prü­fung erfor­der­lich bezie­hungs­wei­se sinn­voll ist.

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Muss ich die Anhängerkupplung eintragen lassen?

Rüs­ten Fahr­zeug­be­sit­zer an ihrem PKW eine Anhän­ger­kupp­lung nach, besteht in den wenigs­ten Fäl­le eine Ver­pflich­tung zur Ein­tra­gung in die Fahr­zeug­un­ter­la­gen (Stand März 2018). Die EU-Zulas­sung der Pro­duk­te ist aus­rei­chend. Als Auto­fah­rer müs­sen die zuge­hö­ri­gen Papie­re stets mit­ge­führt wer­den. Eine Abnah­me durch TÜV, DEKRA oder eine ande­re Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on ist nicht erfor­der­lich. Es besteht jedoch die Mög­lich­keit, eine Über­prü­fung des kor­rek­ten Ein­baus durch den TÜV vor­neh­men zu las­sen. Dadurch erhöht sich die Sicher­heit und Sie kön­nen even­tu­el­le Feh­ler früh­zei­tig erken­nen.

Anhän­ger­kupp­lung ein­tra­gen las­sen – not­wen­dig oder nicht? (Quel­le Bild: Astrid Gast/stock.adobe.com)

Soll ich die Anhängerkupplung selbst einbauen?

Wir emp­feh­len Ihnen, für die Arbei­ten eine Fach­werk­statt auf­zu­su­chen. Im Fal­le einer feh­ler­haf­ten Mon­ta­ge ent­ste­hen Risi­ken für das eige­ne Fahr­zeug, für die Ladung und die übri­gen Ver­kehrs­teil­neh­mer. Obgleich Auto­be­sit­zer in den meis­ten Fäl­len die Anhän­ger­kupp­lung nicht ein­tra­gen las­sen müs­sen, ist die Kon­trol­le sinn­voll. Fin­det der Ein­bau in einer Fach­werk­statt statt, neh­men die KFZ-Mecha­tro­ni­ker oder Meis­ter eine abschlie­ßen­de Über­prü­fung vor. Bau­en Auto­be­sit­zer die Vor­rich­tung selbst ein, soll­ten sie die kor­rek­te Aus­füh­rung der Arbei­ten in einer Fach­werk­statt kon­trol­lie­ren las­sen. Im Rah­men der alle zwei Jah­re statt­fin­den­den Haupt­un­ter­su­chung veri­fi­zie­ren die Prü­fer den Halt der Vor­rich­tung sowie die elek­tro­ni­sche Funk­ti­ons­fä­hig­keit.

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Die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um die Anhängerkupplung

Ver­fügt die Anhän­ger­kupp­lung nicht über ein Typen­schild, dür­fen Sie nur eine Last von maxi­mal 750 kg zie­hen. Damit Sie die Anhän­ger­kupp­lung mon­tie­ren dür­fen, muss eine Zulas­sung vor­han­den sein. Dadurch wird gewähr­leis­tet, dass die Anhän­ger­kupp­lung auch ohne zusätz­li­che Kon­trol­le durch eine Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on stra­ßen­ver­kehrs­taug­lich ist. Bei der Aus­wahl der Pro­duk­te müs­sen Auto­be­sit­zer auf die Stütz­last ach­ten. Die Stütz­last bezieht sich auf die Kraft, mit wel­cher der Anhän­ger auf die Anhän­ger­kupp­lung drückt. Auf dem Typen­schild der Anhän­ger­kupp­lung ist der Wert ange­ge­ben. In den Fahr­zeug­un­ter­la­gen ist eben­falls ein ent­spre­chen­der Wert vor­zu­fin­den. Unter­schei­den sich bei­de Anga­ben, ist die nied­rigs­te Zahl gül­tig, die wie­der­um nicht über­schrit­ten wer­den darf. Nur in die­sem Fall ist die Instal­la­ti­on an Ihrem Fahr­zeug zuläs­sig.

Anhängerkupplung eintragen: Wann ist eine Prüfung erforderlich?

Bei feh­len­der EU-Zulas­sung müs­sen Auto­be­sit­zer die Kon­struk­ti­on durch eine Prüf­or­ga­ni­sa­ti­on abneh­men las­sen. In allen Fäl­len ist sicher­zu­stel­len, dass die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten ein­ge­hal­ten wer­den. Bei­spiels­wei­se darf die Anhän­ger­kupp­lung das Num­mern­schild nicht ver­de­cken. Wird das Num­mern­schild teil­wei­se oder voll­stän­dig ver­deckt, müs­sen Sie einen ande­ren Ort für das Schild wäh­len und die Beleuch­tung des Num­mern­schilds ent­spre­chend anpas­sen. Weni­ger pro­ble­ma­tisch sind abnehm­ba­re Anhän­ger­kupp­lun­gen, da Sie die Kugel abneh­men kön­nen, sofern kein Anhän­ger gezo­gen wird. Wir emp­feh­len, beim Kauf des Nach­rüst­sat­zes auf die EU-Zulas­sung zu ach­ten, um sicher­zu­stel­len, dass Sie die Anhän­ger­kupp­lung nut­zen kön­nen. Die meis­ten Her­stel­ler bemü­hen sich um eine ent­spre­chen­de Zulas­sung und wei­sen die­se in den Pro­dukt­be­schrei­bun­gen aus.

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