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Tes­la CEO Elon Musk kün­dig­te heu­te auf einer Pres­se­kon­fe­renz in den USA ein neu­es Soft­ware-Update mit Namen „Auto­pi­lot“ an, wel­ches das Tes­la Model S teil­wei­se auto­nom fah­ren lässt. Die not­wen­di­ge Hard­ware befin­det sich schon seit Okto­ber 2014 in dem Modell wie­der: Es gibt Kame­ras, Radar- und Ultra­schall­sen­so­ren und eine elek­tri­sche Brem­se. Es ist für 2 500 Dol­lar zu erhält­lich. Mit dem Update ist es nun bei­spiels­wei­se mög­lich, die Spur und den Abstand zum vor­de­ren Auto kon­stant zu hal­ten. Auch Spur­wech­sel sind auto­ma­ti­siert mög­lich. Eben­so selb­stän­di­ges Ein­par­ken. Das Update ist zunächst nur in den USA ver­füg­bar, Asi­en und Euro­pa müs­sen noch eine wenig war­ten.

Gleich­zei­tig warnt Musk davor, das Lenk­rad los­zu­las­sen, wäh­rend der Auto­pi­lot akti­viert ist, die Tech­nik sei noch in der Beta-Pha­se. Nimmt der Fah­rer den­noch die Hän­de vom Lenk­rad oder erach­tet der Auto­pi­lot die Stre­cke als zu schwie­rig, ertönt ein Warn­si­gnal und das Fahr­zeug bremst bis zum Still­stand. Die durch den Auto­pi­lo­ten gesam­mel­ten Daten sol­len in die Wei­ter­ent­wick­lung ein­flie­ßen. Elon Musks Visi­on: 2018 sol­len Autos kom­plett auto­nom fah­ren und schließ­lich ohne Gas­pe­dal und Lenk­rad aus­kom­men, „Du nennst dem Auto dein Ziel und es fährt dich dort­hin“, so Musk. Der behörd­li­che Geneh­mi­gungs­pro­zess wird aber meh­re­re Jah­re in Anspruch neh­men, da die The­ma­tik völ­lig neu ist.