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Goog­le und Audi pla­nen nach Aus­sa­ge des „Wall Street Jour­nal“ eine groß ange­leg­te Koope­ra­ti­on. Unter­hal­tungs- und Infor­ma­ti­ons­sys­te­me in den Fahr­zeu­gen sol­len dem­nach in Zukunft mit dem Goog­le-Betriebs­sys­tem Andro­id lau­fen. Nächs­te Woche wol­len die Kon­zer­ne ihre Zusam­men­ar­beit auf der Elek­tro­nik­mes­se CES in Las Vegas offi­zi­ell vor­stel­len, berich­tet die Zei­tung.

Kon­kret gehe es um Musik, Navi­ga­ti­on, Apps und wei­te­re Ser­vices, wel­che Kun­den von ihrem Smart­pho­ne ken­nen. Die­se mobi­len Diens­te im Fahr­zeug sind nach einer Stu­die des US-IT-Dienst­leis­ters Accen­ture ein immer wich­ti­ge­res Argu­ment beim Neu­wa­gen­kauf. Für 48 Pro­zent der Auto­fah­rer in Deutsch­land sei­en elek­tro­ni­sche Assis­tenz­sys­te­me und die Infor­ma­ti­ons- und Unter­hal­tungs­elek­tro­nik mitt­ler­wei­le sogar essen­ti­el­ler als die Fahr­leis­tun­gen.

Schon heu­te setzt Audi in sei­nen Fahr­zeu­gen auf aus­ge­wähl­te Goog­le-Anwen­dun­gen. So navi­gie­ren zum Bei­spiel ein Groß­teil der Fahr­zeu­ge bereits mit Hil­fe von Goog­le Earth und Goog­le Street View. Mit sei­nem Vor­stoß möch­te Goog­le zu Kon­kur­rent Apple auf­zu­schlie­ßen. Bereits im vor­he­ri­gen Jahr hat­te der Goog­le-Riva­le sei­ne Zusam­men­ar­beit unter ande­rem mit Gene­ral Motors, Daim­ler und BMW ver­kün­det.