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Schlagwort: Skoda

VW ruft fünf Millionen Fahrzeuge wegen Abgasskandal zurück

Kara / foto­lia

Volks­wa­gen ruft welt­weit fünf Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge wegen mani­pu­lier­ten Abgas-Wer­ten zurück. Betrof­fen sind Model­le mit dem Die­sel­mo­tor EA 189. Dazu zäh­len unter ande­rem bei VW der Golf, der Pas­sat und der Tigu­an. Aber auch bei Toch­ter­kon­zer­nen des Auto­her­stel­lers wur­den die Moto­ren ver­baut. So sind bei­spiels­wei­se auch Sko­da, Audi und Seat betrof­fen. Por­sche sei außen vor. VW-Kun­den wer­den laut Volks­wa­gen per Post benach­rich­tigt, ob ihr Fahr­zeug nach­ge­bes­sert wer­den muss. Offi­zi­ell sind 11 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge mit der mani­pu­lie­ren­den Soft­ware ver­se­hen. Doch akti­viert wur­de sie nur zu einem Teil davon. In Deutsch­land sind 2,8 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge betrof­fen. Bei Audi sind es 2,1 Mil­lio­nen, bei Sko­da 1,2 Mil­lio­nen und bei Seat etwa 700 000 Fahr­zeu­ge.  Für den Rück­ruf hat Finanz­vor­stand Hans Die­ter Pötsch 6,5 Mil­li­ar­den Euro an Gewinn zurück gelegt.

Die betrof­fe­nen Mar­ken stel­len aktu­ell akri­bisch Lis­ten mit betrof­fe­nen Model­len zusam­men.

 

Hier eine erste grobe Liste:

 

Mar­ke Modell
VW Golf, Jet­ta, Beet­le, Tigu­an, Pas­sat, Sha­ran, Trans­por­ter, Cad­dy, Craf­ter, Ama­rok
Audi A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5
Sko­da Rooms­ter, Octa­via, Superb
Seat Leon, Altea, Exeo, Tole­do, Alham­bra

 


Was die 66. IAA 2015 bietet

Denis Jun­ker / foto­lia

Die IAA ist der Ort für Trends und Inno­va­tio­nen inner­halb der Auto­mo­bil­bran­che. Vom 17. Bis zum 27. Sep­tem­ber 2015 zeigt die größ­te und wich­tigs­te Pkw-Aus­stel­lung mit rund 1 000 Aus­stel­lern aus 40 Län­dern unter dem Mot­to „Mobi­li­tät ver­bin­det“ was sie zu bie­ten hat.

Innovationen wie autonomes Fahren

Das Inno­va­ti­ons­the­ma der Inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil-Aus­stel­lung 2015 in Frank­furt am Main ist das auto­no­me und ver­netz­te Fah­ren. Durch die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät des Leit­the­mas fin­den sich auch Stän­de des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rei­ches auf der Mes­se. Treff­punkt für Neu­hei­ten ist der geson­der­te Aus­stel­lungs­be­reich „New Mobi­li­ty World“ in Hal­le H3.1. Auf­ge­teilt wird die Aus­stel­lung durch fünf The­men­fel­der: „Con­nec­ted Car“, „Auto­ma­ted Dri­ving“, „E-Mobi­li­ty“, „Urban Mobi­li­ty“ und „Mobi­li­ty Ser­vices“.

Auch Pro­be­fah­ren ist auf der IAA 2015 wie­der mög­lich. Acht Her­stel­ler bie­ten daher kos­ten­lo­se Test­fahr­ten im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr an. Etwa 25 Minu­ten sind pro Besu­cher zuge­las­sen. Vor­aus­set­zung sind ein Füh­rer­schein und Per­so­nal­aus­weis.

Premieren der Hersteller erwartet

Zahl­rei­che Erst­ver­öf­fent­li­chun­gen ste­hen mit der IAA an. So wer­den mit Span­nung wie­der eini­ge erwar­tet. Dar­un­ter wer­den der Mer­ce­des C 63 AMG und C-Klas­se Cou­pé, Kias neue Mit­tel­klas­se und Sporta­ge, der Audi Q6, Sko­das neu­er Rapid und Octa­via RS, die neue Nava­ra Genera­ti­on von Nis­san, Maz­das Koeru, der Bale­no von Suzu­ki und der Opel Astra prä­sen­tiert. Audi bringt außer­dem eine neue OLED-Leuch­te mit. Durch die OLED-Tech­nik wird eine hohe Homo­ge­ni­tät des Lich­tes erreicht. Zudem lässt sie sich stu­fen­los ein­stel­len. Sie wirft kei­ne Schat­ten und benö­tigt kei­ne Opti­ken, wie Licht­lei­ter oder Reflek­to­ren.

IAA zeigt sich auch kinderfreundlich

Kin­der kom­men eben­falls nicht zur kurz. Laut Pres­se­mit­tei­lung der IAA 2015 heißt es: „Für die Unter­hal­tung der klei­nen Mes­se­be­su­cher ist eben­falls gesorgt: Das IAA-Kin­der­ki­no (ab 5 Jah­re) bie­tet in Hal­le 4.2 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Außer­dem haben Kin­der zwi­schen drei und 13 Jah­ren auf dem Frei­ge­län­de (F4) die Gele­gen­heit, zum ers­ten Mal selbst das Lenk­rad in die Hand zu neh­men und in der LEGOLAND® Fahr­schu­le die Freu­de am Fah­ren zu ent­wi­ckeln sowie ihr Fahr­ta­lent zu erpro­ben. Hier ver­set­zen sie klei­ne Elek­tro­au­tos der Fir­ma Hyun­dai in Bewe­gung und haben dar­über hin­aus die ein­ma­li­ge Chan­ce, ihren ers­ten eige­nen ‚Füh­rer­schein‘ zu machen.“ Der Ein­tritt ist für Kin­der frei.

Los geht es am 17. Sep­tem­ber für Fach­be­su­cher, für das brei­te Publi­kum ab 19. Sep­tem­ber. Die Prei­se begin­nen bei 8 Euro und enden bei 47 Euro. Kar­ten vor Ort kos­ten mehr, als wenn sie über den IAA-Web­shop erwor­ben wer­den. Die Öff­nungs­zei­ten sind täg­lich von 9 bis 19 Uhr.


Der neue Suzuki Vitara im exklusiven Test

Artur She­vel / foto­lia

Der aktu­el­le Vita­ra – die bereits vier­te Genera­ti­on nach den Model­len von 1988, 1998 und 2005 – beginnt am 18. April 2015. Rein Optisch ist das Auto gut gelun­gen. Das kann auch dar­an lie­gen, dass man sich an oft hoch­ge­schätz­ten Vor­bil­dern ori­en­tiert hat: Wäh­rend sich der Swift gestal­te­risch an den Mini ori­en­tiert, ist es beim Vita­ra der exqui­si­te Ran­ge Rover Evo­que. An die­sen erin­nern beson­ders die Front und die Schmuck­leis­ten unter den A-Säu­len. Wie der Evo­que lässt sich der Vita­ra farb­lich sehr indi­vi­du­ell gestal­ten.

durchwachsenes Qualitätsergebnis für den Innenraum

Der Qua­li­täts­ein­druck im Cock­pit ist ein nega­ti­ver: Egal, woge­gen man klopft, es klingt stets nach Joghurt­be­cher. Und das schwar­ze Hart­plas­tik, aus dem das Arma­tu­ren­brett besteht, gehört eigent­lich in die 90er-Jah­re.

Nun zum Posi­ti­ven: Die Seri­en­sit­ze sind gut ver­ar­bei­tet. Nur wenn der Fah­rer sehr stark in die Kur­ven geht, wackelt man als Bei­fah­rer ein wenig hin und her – dem Fah­rer kann ist das egal, er klam­mert sich ja ans Lenk­rad. Wer an sei­nen Neben­mann denkt, kauft lie­ber die optio­na­len Velours­le­der­sit­ze, die spen­die­ren bes­se­ren Sei­ten­halt am Rücken. Der Raum im Fond ist auch für mit­tel­gro­ße Erwach­se­ne hin­rei­chend. Ein in zwei Höhen instal­lier­ba­rer Ein­le­ge­bo­den gewähr­leis­tet in der obe­ren Posi­ti­on das pro­blem­lo­se Hin­ein­schie­ben und Her­aus­zie­hen von Geträn­ke­kis­ten. Wer­den die Rück­sit­ze umge­klappt ergibt sich ein stu­fen­lo­ser Lade­bo­den. Das Volu­men von 375 bis 1 120 Liter ist jedoch nur mit­tel­mä­ßig.

Motorisierung des Suzukis 

Erfreu­lich an der Moto­ren­pa­let­te ist zunächst mal, dass sie über­schau­bar und leicht zu mer­ken ist: Es gibt einen Ben­zi­ner und einen Die­sel, bei­de haben 88 kW, und bei­de sind auf Wunsch mit Front- oder All­rad­an­trieb erhält­lich. Der Die­sel ist mit der mühe­los bedien­ba­ren Sechs­gang-Schal­tung mehr als nur ein Hoff­nungs­schim­mer. Er stammt zwar von Fiat und nicht wie der Ben­zi­ner von Suzu­ki, und es gibt ihn pikan­ter­wei­se sogar im ent­spre­chen­den Fiat 500X. Aber das spielt für den Käu­fer kei­ne Rol­le. Das Aggre­gat bringt das Auto ordent­lich in Schwung und das bei 320 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment. Der Norm­ver­brauch beträgt rekord­ver­däch­ti­ge 4,2 Liter, das sind gera­de mal 0,2 Liter mehr als beim Front­trieb­ler. Der Bord­com­pu­ter zeig­te mit 5,7 Liter wie gewöhn­lich etwas mehr an. Eine Start-Stopp-Auto­ma­tik hin­dert an der roten Ampel vor sinn­lo­sem Ver­brauch.

Der auto­ma­ti­sche Motor­stopp ist auch klang­lich ein Vor­teil, denn der Selbst­zün­der läuft ein wenig rau. Das Fahr­werk hat jedoch den Vor­teil, dass es in der Kur­ve einen recht genau­en Ein­druck hin­ter­lässt. Auf schlech­tem Belag wirkt der Vita­ra ver­ein­zelt etwas unkom­for­ta­bel, aber das geht für die­se Klas­se in Ord­nung.

vergleichbare Autos

Als Kon­tra­hen­ten für den Vita­ra nennt Suzu­ki vor allem desi­gnori­en­tier­te Klein-SUVs von Impor­teu­ren: Den Citro­ën C4 Cac­tus, Peu­geot 2008, Renault Cap­tur sowie den Nis­san Juke. Die Best­sel­ler die­ses Seg­ments, den Sko­da Yeti und Opel Mok­ka, möch­te Suzu­ki also nicht vor­ran­gig angrei­fen. Die Prei­se für den Vita­ra begin­nen bei preis­wer­ten 17 990 Euro, wei­ter geht es dann bei 20 000 Euro. Der gefah­re­ne Vita­ra 1.6 DDiS 4×4 ist für 24 790 Euro erhält­lich.

Kurzübersicht

Motor und Antrieb Suzu­ki Vita­ra 1.6 DDiS 4×4 
Motor­art Tur­bo­die­sel mit Com­mon-Rail-Ein­sprit­zung
Zylin­der 4
Ven­ti­le 4
Hub­raum in ccm 1.598
Leis­tung in PS 120
Leis­tung in kW 88
bei U/min 3.750
Dreh­mo­ment in Nm 320
bei U/min 1.750
Antrieb zuschalt­ba­rer All­rad­an­trieb
Gän­ge 6
Getrie­be Schal­tung
Fahr­werk  
Räder, Rei­fen vorn 17-Zoll-Alu­rä­der mit Rei­fen 21555 R17
Räder, Rei­fen hin­ten wie vor­ne
Gelän­de­kom­pe­tenz  
Böschungs­win­kel vorn in Grad 18,2
Böschungs­win­kel hin­ten in Grad 28,2
Boden­frei­heit in mm 185
Maße und Gewich­te  
Län­ge in mm 4.175
Brei­te in mm 1.775
Höhe in mm 1.610
Rad­stand in mm 2.500
Leer­ge­wicht in kg 1.370
Zula­dung in kg 500
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter 375
Kof­fer­raum­vo­lu­men, varia­bel in Liter 1.120
Tank­in­halt in Liter 47
Fahr­leis­tun­gen / Ver­brauch  
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h 180
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekun­den 12,4
EG-Gesamt­ver­brauch in Liter/100 km 4,2
EG-Ver­brauch inner­orts in Liter/100 km 4,7
EG-Ver­brauch außer­orts in Liter/100 km 4,0
CO2-Emis­si­on in g/km 111
Schad­stoff­klas­se Euro 6
 


So fährt sich Audis Kleinster A1 nach der Halbzeit-Modellpflege

adri76/Fotolia

Seit 2010 wur­de der Audi A1 etwa eine hal­be Mil­li­on Mal unters Volk gebracht, zu den wich­tigs­ten Märk­ten gehö­ren neben Euro­pa auch Chi­na, Mexi­ko und Japan. Nun gibt es das bei vie­len Auto­mar­ken gelob­te Halb­zeit-Lif­ting.

kaum Neuerungen bei der Optik

Die neue Optik ist kei­ne Über­ra­schung: Schon im Früh­jahr 2014 prä­sen­tier­te der sport­li­che Audi S1 die scharf geschnit­te­nen Schein­wer­fer sowie die modi­fi­zier­te Heck­leuch­ten­gra­fik, was auch der ab dem ers­ten Quar­tal 2015 der A1-Kund­schaft zugu­te­kommt. Dazu kom­men neue Stoß­fän­ger, die den A1 um eini­ge Mil­li­me­ter erwei­tern. Ver­wen­det wird das ins­be­son­de­re bei der fünf­tü­ri­gen Sport­back-Ver­si­on. Hier wur­de die B-Säu­le etwas nach hin­ten ver­setzt und das Dach um 80 Mil­li­me­ter ver­län­gert. Ein kolos­sa­les Raum­wun­der wird der A1 Sport­back dadurch selbst ver­ständ­lich immer noch nicht, aber es geht im Fond ein wenig luf­ti­ger zu. Über dem Kopf bleibt nun mehr Luft. Falls der Vor­der­mann sei­nen Sitz im gerin­gen Maß ver­schiebt, füh­len sich auch die Bei­ne hin­ter der Leh­ne wohl.

Ins Heck des Audi A1 Sport­back kön­nen zwi­schen 270 und 920 Liter. Mit zwei Trol­ley­kof­fern ist der 3,97 Meter lan­ge Wagen schon bei­na­he bis zum Anschlag gefüllt. Doch das ist im Gegen­spie­ler, dem ganz neu­en Mini Fünf­tü­rer, nicht anders. Und auch sonst gibt es recht vie­le Ana­lo­gi­en zwi­schen den bei­den Fahr­zeu­gen. Bei­de besit­zen schma­le hin­te­re Ein­stie­ge, ver­hält­nis­mä­ßig glei­che Abmes­sun­gen und ähn­lich gestaf­fel­te Moto­ren.

Premiere bei der Motorisierung

Neben eini­gen alten, bekann­ten Moto­ren, die zwi­schen zwei und acht kW mehr erhal­ten, gibt es im A1 auch eine ech­te Audi-Pre­mie­re. Er ist näm­lich das aller­ers­te Modell der Mar­ke mit einem Drei­zy­lin­der-Ben­zi­ner. Aus einem Liter Hub­raum kit­zelt das TFSI-Aggre­gat 69 kW und 160 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment zwi­schen 1 500 und 3 500 Tou­ren. Und noch etwas Spe­zi­el­les. Schon die­sen Basis­mo­tor gibt es wahl­wei­se auch mit Sie­ben­gang-Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be, der Auf­preis liegt wie bei allen A1-Moto­ren bei 1 700 Euro. Gan­ze 57 Pro­zent der A1-Kun­den las­sen lie­ber schal­ten. Eine Zahl, die durch­aus über­ra­schend ist.

Für die ers­te Test­run­de wur­de ein Ein­li­ter mit Auto­ma­tik gewählt. Bereits ab 80 km/h ist der höchs­te Gang drin, was den Kon­sum zumin­dest offi­zi­ell auf 4,4 Liter redu­zie­ren soll. Ab cir­ca 120 Sachen geht dem Motor ein wenig die Pus­te aus. Wer sich also län­ger auf der Auto­bahn die Zeit ver­treibt, soll­te mehr kW oder einen der Die­sel neh­men. (Der 2.0 TDI mit 105 kW ent­fällt neben­bei ersatz­los.) 186 km/h Maxi­mum und ein Null-auf-100-Wert von 11,1 Sekun­den sind in den häu­figs­ten Lebens­la­gen abso­lut aus­rei­chend.

Erst nach dem Markt­start soll der A1 1.0 TFSI das Pro­gramm erwei­tern, er wird laut Audi bei weni­ger als 17 000 Euro star­ten. Der klas­si­sche 1.2 TFSI mit 63 kW kos­te­te min­des­tens 16 750 Euro. Wer nicht unbe­dingt eine Auto­ma­tik möch­te, lebt mit der seri­en­mä­ßi­gen Fünf­gang-Schal­tung gut. Und in noch einem Aspekt scha­det Beschei­den­heit nicht: Mit 16-Zöl­lern rollt der A1 fühl­bar kom­for­ta­bler ab. Etwa eine Mil­li­on ver­schie­de­ne Kon­fi­gu­ra­tio­nen sol­len laut Audi rea­li­sier­bar sein.

Audi 1 1.4 TDI Ultra überrascht wenig

Genau wie beim bri­ti­schen Kol­le­gen gibt es im A1 in Zukunft einen Drei­zy­lin­der-Die­sel. Hier ist die unge­ra­de Zahl kei­ne Pre­mie­re, da schon der ehr­wür­di­ge A2 dar­auf setz­te. Des­sen Erbe hört offi­zi­ell auf die Bezeich­nung A1 1.4 TDI Ultra und soll mit manu­el­ler Schal­tung 3,4 Liter Ver­brauch errei­chen. Gänz­lich neu ist die Maschi­ne mit 1 422 Kubik­li­ter Hub­raum nicht: Auch im Sko­da Fabia und dem VW Polo trifft man auf sie. Spä­tes­tens auf den ber­gi­gen Stra­ßen­zü­gen Mona­cos offen­bart sich, dass der Die­sel unter solch einem Bal­last gut bei Lau­ne gehal­ten wer­den muss. Mit Zwei­er-Beset­zung auf fla­cher Ebe­ne wird der gan­ze Fall schon ange­neh­mer. Obwohl auch nur fünf Gän­ge zum Durch­schal­ten wähl­bar sind, glei­tet der klei­ne Die­sel klang­lich ver­hal­ten über die Bahn.

Im Fall des 1.4 TDI Ultra mit fünf Türen wer­den gerings­ten­falls 20 050 Euro fäl­lig. Wer noch­mals 1 500 Euro drauf packt, bekommt den A1 in Zukunft als „Sport“ oder „Design“. Emp­feh­lens­wert ist Letz­te­res, inklu­si­ve sind hier 16-Zoll-Alus, beque­me Sport­sit­ze sowie LED-Rück­leuch­ten. Stets mit an Bord sind eine Kli­ma­an­la­ge und ein Radio. Das war es aber auch schon wei­test­ge­hend, denn sogar eine Berg­an­fahr­hil­fe oder beheiz­ba­re Außen­spie­gel kos­ten extra. Nicht ver­wun­der­lich also, dass im Fall des 1.4 TDI Ultra schon mit eini­gen Net­tig­kei­ten wie Kli­ma­au­to­ma­tik, Navi­ga­ti­on und Sitz­hei­zung die 25 000-Euro-Mar­ke durch­bro­chen wird.

Kurzübersicht

Motor und Antrieb Audi A1 Sport­back 1.4 TDI Ultra 
Motor­art Die­sel mit Com­mon-Rail-Ein­sprit­zung
Zylin­der 3
Ven­ti­le 4
Hub­raum in ccm 1.422
Leis­tung in PS 90
Leis­tung in kW 66
bei U/min 3.250
Dreh­mo­ment in Nm 230
bei U/min 1.500 - 2.500
Antrieb Front­an­trieb
Gän­ge 5
Getrie­be Schalt­ge­trie­be
Fahr­werk
Spur­wei­te vorn in mm 1.477
Spur­wei­te hin­ten in mm 1.471
Rad­auf­hän­gung vorn McPh­er­son-Ach­se
Rad­auf­hän­gung hin­ten Ver­bund­len­ker-Ach­se
Brem­sen vorn Schei­ben innen­be­lüf­tet
Brem­sen hin­ten Schei­ben
Len­kung elek­tro­me­cha­ni­sche Ser­vo­len­kung
Maße und Gewich­te
Län­ge in mm 3.973
Brei­te in mm 1.746
Höhe in mm 1.422
Rad­stand in mm 2.469
Leer­ge­wicht in kg 1.195
Zula­dung in kg 445
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter 270
Kof­fer­raum­vo­lu­men, varia­bel in Liter 920
Anhän­ge­last, gebremst in kg 1.200
Dach­last in kg 75
Tank­in­halt in Liter 45
Kraft­stoff­art Die­sel
Fahr­leis­tun­gen / Ver­brauch
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h 182
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekun­den 11,6
EG-Gesamt­ver­brauch in Liter/100 km 3,4
EG-Ver­brauch inner­orts in Liter/100 km 3,9
EG-Ver­brauch außer­orts in Liter/100 km 3,1
CO2-Emis­si­on in g/km 91
Schad­stoff­klas­se Euro 6
Fix­kos­ten
Garan­tie 2 Jah­re

EuroNCAP: Crashtests mit BMW 2er Active Tourer, Skoda Fabia, Tesla Model S und anderen

Tom­my Wind­ecker / Foto­lia

Sechs neue Model­le haben die Crash­test-Exper­ten von EuroN­CAP (European New Car Assess­ment Pro­gram­me) getes­tet. Dazu zäh­len der neue BMW-Kom­pakt­van 2er Active Tou­rer, die neue Genera­ti­on des belieb­ten Klein­wa­gens Sko­da Fabia, der neue VW-Golf-Kon­kur­rent Nis­san Pul­sar sowie die elek­trisch ange­trie­be­ne Limou­si­ne Tes­la Model S. Die­se vier Model­le beka­men alle die Maxi­mal­wer­tung von fünf Ster­nen und bie­ten daher guten Schutz bei Unfäl­len.

Vier Ster­ne erhielt bei die­sem Crash­test-Durch­gang der Renault Méga­ne. Der fran­zö­si­sche Kom­pak­te hat­te bei einem ers­ten Crash­test im Juni 2014 nur drei Ster­ne ergat­tert. Damals hat­ten die Tes­ter aber eigent­lich nur bemän­gelt, dass die Infor­ma­tio­nen zum Gurt­war­ner nicht in allen wich­ti­gen Spra­chen abruf­bar waren – die­ses Man­ko wur­de jetzt beho­ben. Mit gera­de mal drei Ster­nen muss sich der Kleinst­wa­gen Suzu­ki Cele­rio begnü­gen. Hier fie­len bei­spiels­wei­se die hin­te­ren Kopf­stüt­zen nega­tiv auf, wel­che bei einem Heck­auf­prall kaum Schutz vor einem Schleu­der­trau­ma gewähr­leis­ten. Über­dies erhielt das Auto null Punk­te beim seit­li­chen Pfahl­auf­prall: Da Kopf­air­bags im Cele­rio nur optio­nal offe­riert wer­den, durf­te das Auto zu die­sem seit­li­chen Auf­prall­test gar nicht erst antre­ten.

Getes­tet wird im EuroN­CAP-Ver­fah­ren unter ande­rem der Fron­tal­auf­prall des Wagens bei 64 km/h auf ein defor­mier­ba­res Hin­der­nis. Die­ser Test gilt als der häu­figs­te Unfall­typ: den fron­ta­len, aber ein wenig ver­setz­ten Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ähn­li­cher Mas­se. Als Simu­la­ti­on eines seit­li­chen Auf­pralls eines ande­ren Fahr­zeugs auf der Fah­rer­sei­te wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test aus­ge­führt. Unge­fähr ein Vier­tel der schwe­ren Unfäl­le in Euro­pa gehen auf den Auf­prall auf eine Later­ne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Getes­tet wird dies durch den Pfahl­auf­prall seit­lich. Eben­so die Wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen wird unter die Lupe genom­men. Außer­dem wird die Sicher­heit von Kin­dern in diver­sen Sit­zen getes­tet. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt auch mit in die Gesamt­wer­tung ein.