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ZDK zur Abgasuntersuchung: Die Mängelquote steigt

Abgasuntersuchung

Immer mehr Fahr­zeuge fal­len bei der Abgas­un­ter­su­chung durch - stellt der Zen­tral­ver­band Deut­sches Kraft­fahr­ge­werbe fest. Die Zahl stieg auf 275.000 Fälle.

Es gibt nicht nur ein Die­sel­pro­blem bei Emis­sio­nen von Ver­bren­nungs­mo­to­ren. Bei der Abgas­un­ter­su­chung, die im Rah­men der vor­ge­schrie­be­nen Haupt­un­ter­su­chung  statt­fin­det, fal­len immer mehr Fahr­zeuge end­gül­tig durch. Dies ist an einer Sta­tis­tik des Zen­tral­ver­ban­des Deut­sches Kraft­fahrt­ge­werbe (ZDK) abzu­le­sen, das mit Hin­weis auf die stei­gende Män­gel­quote seine Vor­schläge zu einer Erneue­rung der Abgas­un­ter­su­chung noch ein­mal bekräftigt.

In einer aktu­el­len Mit­tei­lung berich­tet der  ZDK, dass die für die Abgas­un­ter­su­chung zuge­las­se­nen Betriebe im letz­ten Jahr rund 12,5 Mil­lio­nen Abgas­un­ter­su­chun­gen an Pkw, Nutz­fahr­zeu­gen und Kraft­rä­dern durch­führ­ten. Dabei erfass­ten die Betriebe 1,217 Mil­lio­nen abgas­re­le­vante Män­gel an 801.386 bean­stan­de­ten Fahr­zeu­gen. Das ent­spricht einem Durch­schnitt von 1,52 Män­gel pro bean­stan­de­tem Fahr­zeug. Von den erfass­ten Män­gel­fahr­zeu­gen konn­ten 526.550 Pkw, Nutz­fahr­zeuge und Kraft­rä­der mit einer War­tung, Inspek­tion oder Repa­ra­tur wie­der instand gesetzt wer­den. Hier wurde das zuläs­sige Emis­si­ons­ni­veau wie­der erreicht, das auf Basis eines fest­ge­leg­ten Qua­li­täts­si­cher­heits­sys­tems erfasst wird.  Dies war aller­dings bei knapp 275.000 Kraft­fahr­zeu­gen nicht der Fall. Diese sind end­gül­tig durchgefallen.

Die Anzahl der AU-Durchfaller steigt damit das vierte Jahr in Folge, wie das offi­zi­elle Organ des Deut­schen Kraft­fahr­zeug­ge­wer­bes gestellt. Von 210.000 Fahr­zeu­gen im Jahr 2012 klet­terte die Zahl auf 220.000 und 242.000 in den Fol­ge­jah­ren und nun auf 275.000. Der ZDK betont daher die Bedeu­tung der regel­mä­ßi­gen Abgas­un­ter­su­chung für den Umwelt­schutz und bekräf­tigt seine Ände­rungs­vor­schläge für die Unter­su­chung. Danach solle die OBD-Prüfung und Abgas­mes­sung im fünf­ten Jahr nach Erst­zu­las­sung oder nach 100.000 Kilo­me­tern Lauf­leis­tung zur Pflicht wer­den die Abgas Grenz­werte für Euro5/6 seien anzu­pas­sen und zur Prü­fung wei­tere Motor­pa­ra­me­ter her­an­zu­zie­hen, um die Funk­ti­ons­weise des OBD-Systems ein­deu­tig prü­fen zu können.

 


Miss Tuning - die heiße Phase des Shooting

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Foto­s­ho­ting in Dubai. Fotos: Tuning World Bodensee

Bei Wüste, Strand und gigan­ti­schen Wol­ken­krat­zern geht das Kalen­der­shoo­ting in die heiße Phase. Nur wenige Städte bie­ten für das Miss Tuning-Kalendershooting eine so abwechs­lungs­rei­che Kulisse wie die Glamour-Metropole Dubai. Mit­ten­drin: Schrauber-Königin Julia Oem­ler und Pfer­de­stär­ken bis zum Abwinken.

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Bei einer maxi­ma­len Tem­pe­ra­tur von 46 Grad Cel­sius posierte die 22-Jährige an zwölf Loca­ti­ons vor PS-Boliden wie Por­sche, Mus­tang oder Cor­vette. Die gelernte Büro­kauf­frau schwärmt: „Für mich war das Shoo­ting ein abso­lu­tes High­light. So viele tolle Autos und so viele groß­ar­tige Loca­ti­ons gemein­sam mit einem genia­len Team erle­ben zu dür­fen war unglaub­lich schön.“ Ins­ge­samt 15 Show­cars und ein Pro­duk­ti­ons­team von acht Per­so­nen sorg­ten dafür, dass auf den 15 ent­stan­de­nen Moti­ven Julia und die Autos um die Wette glänzen.

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Andreas Rei­ter foto­gra­fierte die­ses Jahr zum ers­ten Mal den Pres­ti­ge­ka­len­der. „Julia hat das super gemacht, vor allem an den Loca­ti­ons, an denen wir schnell arbei­ten muss­ten, war sie super prä­sent und kon­zen­triert. Sie fühlt sich vor der Kamera wohl, das merkt man, und sie kann die Anwei­sun­gen schnell und gut umsetzen.“
Die Loca­ti­ons des mehr­tä­gi­gen Shoo­tings erstreck­ten sich über die ganze Stadt, neben ver­schie­de­nen Plät­zen in der Wüste ging es an den Strand vor die Sky­line Dubais, auf die Grand­prix Stre­cke Yas Marina, in die Werk­statt von Edel­tu­ner Franz Simon und in den Show­room von Tuning-Ikone Brabus.
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C7 von BBM - Realisation eines Traums

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Es ist der Traum von einem ame­ri­ka­ni­schen Sport­wa­gen. Die Firma BBM ver­wirk­licht sie. Deren Kern­ge­schäft im nahe Müns­ter gele­ge­nen Sen­den besteht aller­dings in der Ent­wick­lung neu­es­ter Chiptuning-Software. Gleich­zei­tig fokus­siert der Tuner auf eine opti­mierte Abstim­mung der Kom­po­nen­ten von Sport- und Renn­wa­gen. Durch Part­ner­schaf­ten mit nam­haf­ten Her­stel­lern wer­den die vor­stel­li­gen Fahr­zeuge auf Kun­den­wunsch auch mit Brems- und Sport­ab­gas­an­la­gen sowie Fahr­wer­ken versehen.

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Das erste Pro­jekt aus einer gan­zen Serie von Fahr­zeu­gen ist eine aktu­elle Cor­vette C7 Z06. Hier­bei han­delt es sich übri­gens um das mitt­ler­weile vierte Modell der „Z06“-Reihe des Her­stel­lers GM. In besag­tem Tuningpro­jekt wurde der Super­sport­ler mit einem dezen­ten, aber wirk­sa­men Front­spoi­ler ver­se­hen, der in Car­bon­flash Metal­lic lackiert für 3.490 Euro oder aber in Sicht­car­bon zum Preis von 4.490 Euro erhält­lich ist. Dabei war der Erhalt der Seri­en­op­tik der Z06 sehr wichtig.

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Für die von BBM Motor­sport eigens ange­fer­tigte Capristo-Abgasanlage wer­den inklu­sive CES-Steuerung und Segen des TÜVs 4.250 Euro auf­ge­ru­fen. Eine H-Pipe als Ersatz für den Haupt-Kat, um den Sound noch bul­li­ger zu machen, schlägt der­weil mit 550 Euro zu Buche. Dazu gibt es noch Ultraleggera-Felgen in den Dimen­sio­nen 19 und 20 Zoll, die mit 2.490 Euro auf der Rech­nung erschei­nen. Dabei kann die Seri­en­be­rei­fung über­nom­men wer­den und man spart sich so den Kauf neuer Pneus.

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Zur Leis­tungs­stei­ge­rung steht ein extra kon­zi­pier­tes Ansaug­sys­tem, optio­nal samt Soft­ware­opti­mie­rung, zur Ver­fü­gung. Der Leis­tungs­zu­wachs beträgt somit 40 PS und 30 Nm. Dadurch hat die BBM-Corvette Z06 nun eine Leis­tung von 700 PS und 910 Nm an der Hinterachse.
Als Krö­nung ziert diese „Vette“ noch eine von Carwrapping-Spezialist SL Pre­mium aus Reck­ling­hau­sen stam­mende Karos­se­rie­fo­lie­rung, die je nach Auf­wand und indi­vi­du­el­lem Design berech­net wird. 


Neuzulassungen: E-Autos im Rückwärtsgang

E-Autos

Nur wenig Inter­esse an E-Autos regt sich bei den End­ver­brau­chern trotz der Prä­mie von 4.000 Euro.

Der Som­mer­mo­nat Juli ist sel­ten der stärkste Monat bei Neu­zu­las­sun­gen. Auch dies­mal gibt der Markt nach. Beson­ders ent­täu­schend aber zeigte sich das Abschnei­den der E-Autos, nach­dem die Ver­brau­cher seit dem 2. Juli eine För­der­prä­mie von 4.000 Euro in Anspruch neh­men kön­nen. Bis­her gin­gen bis zum 29. Juli ledig­lich 1523 Anträge für 84 för­der­fä­hige Modelle ein. Rund zwei Drit­tel davon seien reine Elek­tro­fahr­zeuge, ein Drit­tel Hybride. Trotz der Prä­mie in Höhe von 4000 Euro ging der Absatz von Elek­tro­au­tos mit 785 Stück um 18,4 Pro­zent zurück, mel­det die Flens­bur­ger Behörde Kraft­fahrt­bun­des­amt. Damit bleibt das Inter­esse an E-Autos trotz der För­de­rung weit hin­ter den Erwar­tun­gen zurück. Ziele der Bun­des­re­gie­rung mit Hilfe der För­de­rung 300.000 E-Autos in den Ver­kehr zu brin­gen oder bis 2020 eine Mil­lion E-Autos auf die Straße zu brin­gen schei­nen in weite Ferne gerückt.

Erwar­tungs­ge­mäß ging die Anzahl der Neu­zu­las­sun­gen gegen­über dem Vor­mo­nat Juni um 17,9 Pro­zent zurück. Ins­ge­samt wur­den in Deutsch­land im ver­gan­gen Monat 278.866 Pkw neu zuge­las­sen. Das sind nach Anga­ben des Kraftfahrt-Bundesamtes 3,9 Pro­zent weni­ger als im Juli 2015. Im bis­he­ri­gen Jah­res­ver­lauf bleibt aber immer noch ein Zuwachs 5,4 Prozent.

Neuzul Aug 2016 KBA

Quelle: KBA

Der Anteil deut­scher Mar­ken am Neu­zu­las­sungs­ge­sche­hen lag bei rund 64 Pro­zent. Mini mit einem Plus von 14,0 Pro­zent und Ford Ford mit 12,2 Pro­zent ver­zeich­ne­ten als ein­zige deut­sche Mar­ken nen­nens­werte Zuge­winne. Anteils­stärkste deut­sche Marke blieb Volks­wa­gen mit 20,4 Pro­zent trotz einem Rück­gang von 12,6 Pro­zent. Bei den Import­mar­ken zeig­ten Lexus mit einem Plus von 83,0 Pro­zent, Jaguar mit 35,9 Pro­zent, Alfa Romeo mit 29,7 Pro­zent und Suzuki  mit 28,2 Pro­zent die größ­ten Aufwärtsbewegungen.

51,1 Pro­zent der Neu­zu­las­sun­gen des ver­gan­ge­nen Monats waren Ben­zi­ner, 47,1 Pro­zent Die­sel­mo­delle. Der durch­schnitt­li­che CO2-Ausstoß aller ver­kauf­ten Pkw sank im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat um -1,2 Pro­zent auf 127,9 Gramm pro Kilo­me­ter. 64,3 Pro­zent der Neu­wa­gen wur­den gewerb­lich zuge­las­sen (-4,1 Pro­zent). Der Pri­vat­an­teil lag mit 35,6 Pro­zent (-3,5 Pro­zent) eben­falls unter­halb des Vor­jah­res­werts. In der bis­he­ri­gen Jah­res­bi­lanz zeigte sich bei den gewerb­li­chen ein Plus von 5,7 Pro­zent, bei den pri­va­ten ein Plus von 4,8 Pro­zent. Die stärks­ten Zuwächse bei den Neu­zu­las­sun­gen konn­ten die soge­nann­ten Uti­li­ties (+28,1 Pro­zent) und SUV (+18,1 Pro­zent) im Seg­ment­be­reich auf­wei­sen. Bei den Wohn­mo­bi­len (+7,6 Pro­zent), den Gelän­de­wa­gen (+4,0 Pro­zent) und den Klein­wa­gen (+0,9 Pro­zent) war eben­falls ein Zuwachs gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat zu beob­ach­ten. Alle ande­ren Seg­mente ver­zeich­ne­ten einen Rück­gang, wobei die­ser im Seg­ment der Ober­klasse mit 34,2 Pro­zent am deut­lichs­ten ausfiel. 


Mercedes eröffnet Online-Shop

Nun auch bei Mer­ce­des direkt - Online Autos kau­fen im Mer­ce­des Store und bun­des­weit aus einer Viel­zahl vor­kon­fi­gu­rier­ter Neu­fahr­zeuge wäh­len, dar­un­ter auch Elektro- und Hybrid­mo­delle sowie Sondermodelle.

Das ist neu: Mal eben per Maus­klick einen neuen Mer­ce­des ab Werk kau­fen. Natür­lich ist es längst mög­lich auch neue Autos im Inter­net zu kau­fen. Aber bis­her nicht bun­des­weit bei der Daim­ler AG direkt.

Das ist nun anders, denn es gibt jetzt einen Mercedes-Benz Online-Store. Und der bie­tet an, das neue Wunsch­fahr­zeug im Inter­net aus­zu­su­chen und online vom Sofa aus zu bestel­len.  Inter­es­sen­ten kön­nen aus einer Viel­zahl vor­kon­fi­gu­rier­ter Neu­fahr­zeuge wäh­len. „Kun­den möch­ten über­all und jeder­zeit mit einer Pre­mium­marke in Kon­takt tre­ten kön­nen. Sie erwar­ten immer mehr digi­tale Infor­ma­tio­nen und Inter­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Mit unse­rem bun­des­wei­ten Mercedes-Benz Online-Store erfül­len wir genau diese Kun­den­wün­sche und gehen einen wich­ti­gen Schritt in Rich­tung Ver­trieb der Zukunft“, so Ola Käl­le­nius, Mit­glied des Vor­stands der Daim­ler AG, ver­ant­wort­lich für Mercedes-Benz Cars Ver­trieb. „Wir arbei­ten im Online-Verkauf eng mit dem Han­del zusam­men. So pro­fi­tie­ren auch unsere Nie­der­las­sun­gen und Ver­trags­part­ner direkt vom Online-Store und knüp­fen Kon­takte zu Käu­fern und Inter­es­sen­ten“, betont Källenius.

Inter­es­siert sich ein Kunde im Online-Store für ein Fahr­zeug, kann er direkt eine Pro­be­fahrt mit einem ver­gleich­ba­ren Modell ver­ein­ba­ren oder das gewünschte Fahr­zeug sofort bestel­len und bei einem Händ­ler sei­ner Wahl in Emp­fang neh­men. Der Kunde hat damit eine direkte Kon­takt­per­son. Auch nach der Aus­lie­fe­rung bleibt der Händ­ler der wich­tigste Ansprech­part­ner, zum Bei­spiel beim Ser­vice oder für Zubehör. 


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