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Kategorie: Allgemein

Pollenflug: So schützen Sie Ihr Auto vor Blütenstaub

Der Frühling hat auch seine Schattenseiten. Vor allem für Autofahrer, die Wert auf einen glänzenden Wagen legen. Doch Pollen auf Autolack und Windschutzscheibe sehen nicht nur unschön aus. Der Blütenstaub kann Ihrem Lack nachhaltig schaden und zu gefährlichen Sichteinschränkungen führen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Wagen vor Blütenstaub schützen. Mit unserem kleinen Autopflege-Ratgeber für die Pollenzeit.

Sieht unschön aus und kann Lackschäden verursachen: Blütenstaub auf dem Auto

Pollen kleben auf Autolack

Darauf reagieren Kfz-Besitzer wirklich allergisch. Kaum ist der Frühling da, setzen sich Pollenstaub, Harz, Insekten und Blütenblätter auf Lack und Scheiben fest. In Kombination mit dem schönen Sommerwetter und der erhöhten UV-Strahlung führt dieser Mix schnell zu Lackschäden.

In der Blütezeit regelmäßig in die Waschstraße

Zwar ist der Pollenflug längst nicht so schädlich für den Autolack wie Vogelkot. Es empfiehlt sich aber in der Zeit von Anfang Mai bis Ende Juni minimum alle zwei Wochen eine Wagenwäsche durchzuführen. Denn im Übergang von Frühling zu Sommer ist die Blütezeit auf ihrem Hoch. Jetzt hilft regelmäßige und richtige Pflege, Lackschäden gekonnt vorzubeugen. Eine professionelle Wachs- oder Nanoversieglung schützt den Lack und Ihr Automobil lässt sich zudem leichter von der „Puderschicht“ befreien.

Für alle Autofahrer, die ihren Wagen (nicht nur im Sommer) gern sauber und gepflegt halten, haben wir da einen praktischen Tipp: Mit der wash-app von meine-waschstraße.de erhalten Sie hohe Rabatte auf regelmäßige Autowäschen. Einfach App aufs Smartphone laden und deutschlandweit günstiger waschen und bargeldlos bezahlen. Das in die wash-app integrierte Navi führt Sie jederzeit zur am nächsten liegenden, teilnehmenden Waschanlage.

Regelmäßige Besuche in Waschstraße schützen den Lack an Ihrem Auto.

Vorsicht vor aggressiven Reinigungsmitteln

Eine beherzte Handwäsche zwischen den Fuhren in die Waschstraße ist unbedingt zu empfehlen. Hüten Sie sich aber vor dem Einsatz aggressiver Reiniger wie zum Beispiel Scheuermilch oder Essigreiniger. So können Sie Ihren Lack zusätzlich schädigen. Eine bessere Wahl ist ein Mikrofasertuch in Kombination mit einem speziellen Autoshampoo. Diese finden Sie an jeder Tankstelle.

Handwäsche bei Pollenflug — aber bitte richtig, sonst beschädigen Sie Ihren Autolack.

Scheibenreinigungsanlage bleibt aus

Auf der Windschutzscheibe führt die Staubschicht aus Pollen oft zu gefährlichen Sichtbehinderungen. Daher reinigen Sie diese besser vor jeder Fahrt gründlich per Hand. Ihre Scheibenwischer sollten Sie jedoch ausgeschaltet lassen. Zusammen mit dem Wischwasser aus der Anlage verbindet sich der Blütenstaub zu einem klebrigen Schmierfilm. So etwas passiert vor allem dann, wenn sich noch Frostschutzmittel aus dem letzten Winter im Wischwassertank befindet. Für den Sommer existieren hier weniger schmierende Reinigungskonzentrate.

Scheibenwischer besser nicht benutzen, sonst werden die Pollen zum Schmierfilm.

Frei durchatmen: Pollenfilter für das Auto

Doch auch im Fahrerraum des Autos werden Pollen oft zur echten Plage. Millionen von Allergikern können davon ein Lied singen (oder nießen). Doch das ständige Schnäuzen und Schnauben ist nicht nur nervig für die Betroffenen. Am Lenkrad kann die Heuschnupfenzeit richtig gefährlich werden. Ein spontaner Nieser mit 50 km/h sorgt beim schnäuzenden Fahrer für ca. 10 Meter “Blindflug”. Antiallergika können zwar Abhilfe schaffen, aber ans Steuer sollten Sie sich mit diesen müde-machenden Medikamenten lieber nicht setzen.

Dabei ist die Lösung so einfach wie preiswert. Pollenfilter oder Kabinenluftfilter lassen sich schon für kleines Geld nachrüsten, einfach selbstständig oder in einer Kfz-Werkstatt. Viele dieser Filter verbannen nicht nur Blütenstaub sondern auch viele andere Schadstoffe  aus der Fahrerkabine. Denken Sie aber daran, den Innenraumfilter regelmäßig (alle 15.000 bis 20.000 Kilometer) auszuwechseln. Sonst können sich Schimmel und Bakterien ansammeln.

Keine Angst — die Blütezeit ist bald vorbei!

Mit unserem kleinen Ratgeber in puncto Autopflege in der Pollenzeit sind Sie bestens gewappnet. Und keine Sorge: Wenn Allergiker auch noch bis Oktober mit den Pollen zu kämpfen haben. Mit den sichtbaren und klebrigen Pollen hat es bis Ende Juni ein Ende. Dann ist die Blütezeit vorbei und Ihr Automobil kann wieder durchgängig glänzen.


Tuning by Frostla – nur Wunder dauern länger

Tuningprojekt: Mercedes-Benz-Coupé S 63 AMG mit dem V8-Biturbo-Motor.

 

Tuning-Ziel: Das Unmögliche ermöglichen

Die Firma fostla.de ist weit über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus bekannt für seine atemberaubenden Umbauten. Besonders in puncto Leistung brauchen die Ergebnisse keinerlei Vergleiche zu scheuen. Kein Wunder, denn das Team von fostla.de hat sich ein Motto als gelebtes Ziel auserkoren, das da lautet: „Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“.

 

Vollfolierung in Orange-Chome-Matt.

 

Das Maßnahmenpaket für 740 PS

So hat das fostla.de-Team einmal mehr Hand an ein Mercedes-Benz-Coupé S 63 AMG mit dem V8-Biturbo-Motor (Hubraum: knapp 5,5 Liter) gelegt. Anders als bei seinem blauen „Bruder“ überwiegen diesmal die Vollfolierung in Orange-Chrom-Matt und das Widebody-Design des Aero-Kits von Prior. Außerdem steigerte das frostla-Team das Leistungsniveau des Coupé durch ein Chiptuning der Stufe 2. Dies half dem Motor gehörig auf die Sprünge, denn durch diese Maßnahmen wuchs die Leistung von 585 Serien-PS (= 430 kW) auf satte 740 PS (= 544 kW).  Dabei half vor allem die Kooperation mit PP-Performance. Zudem sind die radhausfüllenden, anthrazit-metallic und pulverbeschichteten 15-Speichen-Felgen eine Augenweide. Und zusätzlich ist noch ein Tieferlegungsmodul über das Lenkrad zu steuern.

 

Breite Backen durch Widebody-Design. Die Tieferlegung lässt sich vom Lenkrad aus steuern.

 

Ein Supercar für Monaco

Damit verfehlte das Projekt nicht seine Absicht. Denn die fostla.de-Mannschaft wollte mit diesem Tuning-Kracher wieder einmal Aufsehen erregen. Es ging um das Dabeisein bei der legendären Präsentation von Top Marques Supercars auf dem Grimaldi-Forum in Monaco. Und der Plan ging auf: Der Daimler war eines der Highlights der Show und zog die Blicke der geneigten Zuschauer auf sich …


GTÜ testet Reifenpannensets

Reifenpanne: Heute hilft nur noch das Reifenpannenset. Fotos: Tschovikov/GTÜ

Bei einer Reifenpanne war früher der Ersatzreifen die letzte Rettung. Mittlerweile haben die Autohersteller die Ersatzreifen aus Gewichtsgründen durch Reifenpannensets ersetzt. Aber meist machen die Autofahrer erst beim Zwangsstopp auf dem Standstreifen der Autobahn erste Bekanntschaft mit dem Set das den platten Reifen wieder abdichten und mit Druck versorgen soll.  Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit der Fachzeitschrift „Auto Bild“ acht Reparatur-Kits zur Behebung einer Reifenpanne geprüft.

Testsieger von Res-Q für rund 50 Euro.

 

Die Besten im Test

Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das Res-Q Tire Mobility Kit von Airman. Für knapp 50 Euro bietet es einen 180-Watt-Kompressor und eine 450-ml-Druckflasche mit Naturkautschuk als Dichtmittel. Der Kompressor pumpt in einem Arbeitsgang das Dichtmittel in den Reifen und sollte auch den erforderlichen Reifendruck für die Fahrt zur nächsten Werkstatt liefern. Ziel ist es, bei Stichverletzungen von nicht mehr als sechs Millimetern Durchmesser im Bereich der Lauffläche bis zu 200 Kilometer weit zu kommen.

Testergebnisse: Zwei fielen durch.

Auf den weiteren Plätzen folgen drei empfehlenswerte Pannensets. So das Reifenpannenset von Elastofit sowie das 1-2-Go Kit 2 Step Tire Repair von Terra-S und Pannex – Die schnelle Hilfe bei Reifenpannen. Alle drei setzen ebenfalls auf die Kombination Kompressor und Dichtmittel wie auch das von den GTÜ-Testern als „bedingt empfehlenswert“ eingestufte Smart repair von Slime. Als ebenso „bedingt empfehlenswert“ erwies sich der Reifen Pilot von Holts mit seiner klassischen Aerosol-Spraydose, die den defekten Reifen gleichzeitig mit Dichtmittel und Druck versorgen soll. Das AIO Comfort Plus Reifendichtmittel von Premium-Seal und Dunlops Reifenreparaturset erfüllten die Testkriterien nicht. Im Fall von Premium-Seal blockierte bei mehrfachen Versuchen jedes Mal nach wenigen Sekunden die Dichtmittelzufuhr.  So ließ sich der Reifen überhaupt nicht befüllen. Und bei Dunlop reichte der maximale Druckaufbau von 0,6 bar schlicht nicht aus, um die Testfahrt antreten zu können.

Worauf es ankommt: Wie gut dichten die Sets?

Wichtigstes Prüfkriterium im Test war die Wirkung der Pannensets. Für die Testkandidaten galt es, einen platten 17-Zoll-Reifen mit einem sechs Millimeter großen Durchstich am Rande der Lauffläche abzudichten und möglichst auf 2,5 bar wieder aufzupumpen. So sollte  eine weitgehend risikolose Fahrt bei Tempo 80 notfalls durch wiederholtes Aufpumpen mit Hilfe des im Set enthaltenen Kompressors möglich sein. Weitere Druckmessungen nach einer Stunde und nach 24 Stunden gaben ebenfalls Aufschluss darüber, wie gut die Sets dicht gehalten haben.

Punktabzüge wegen unpraktischer Handhabung: Pannenset mit Druckflasche.

Kein Set war perfekt

Keines der Sets hatte den Reifendurchstich absolut perfekt abgedichtet. Aber selbst nach einem Tag lag der Druck bei Airman und Elastofit immer noch nahe des Ausgangswertes um 2,4 bar. In weiteren Tests der GTÜ-Experten ging es unter anderem um Fragen der Qualität, der Handhabung, der Sicherheit und der Kosten. Das ResQ Tire Mobility Kit sammelte da weiter fleißig Punkte. Zum Beispiel, weil es über den leistungsstärksten Kompressor im Testfeld verfügt.

Zusatzpunkte konnten die Produkte mit Extras erzielen. Etwa wenn zum Lieferumfang Warnweste, Handschuhe oder eine Beleuchtung für Einsätze bei Dunkelheit gehörten.  Einen Zusatznutzen bringen auch Adapter für den Kompressor zur Verwendung im Freizeitbereich, um Bälle, Luftmatratzen oder Fahrradreifen aufzupumpen. Die GTÜ rät vom Einsatz abgelaufener Füllflaschen grundsätzlich ab. Daher sollte regelmäßig das Verfallsdatum des Dichtmittels überprüft werden.


Tuning World 2017: Eine Krone für Vanessa

 

Zum schönsten Auto gewählt beim European Tuning Showdown: der Mini Cooper „Custom Hot Rod“ von Mirko Tacchi.

Vom Sportfahrwerk bis zur Folie, von der pulverbeschichteten Felge bis zum Discolicht – die „Tuning World Bodensee 2017“ lockte am verlängerten Wochenende 109 200 Besucher an (2016: 103 800). Hier bekamen sie 1062 Autos, 203 Aussteller, 154 Clubstände, den „European Tuning Showdown“ um das schönste Auto, Driftshows und die Wahl der „Miss Tuning“ geboten. Dabei einer der Höhepunkte: Vanessa Schmitt aus Bruchsal holte sich im Finale am 1. Mai die Krone.

Die Jury kürte Vanessa Schmitt aus Bruchsal  zur neuen Miss Tuning 2017. Ihre Vorgängerin Julia Oemler, Miss Tuning 2016, setzt ihr die Krone auf das Haupt.

Getunter Dienstwagen für Vanessa

Vorher konnte sich die 21-jährige Gewinnerin nach vier aufregenden Messetagen gegen ihre elf Konkurrentinnen durchsetzen. Jetzt steht Ihr als neuem Gesicht der Szene ein Jahr mit VIP-Events und Werbeauftritten bevor. Und natürlich steht sie Modell für den Miss-Tuning-Kalender 2018. Außerdem darf die Bruchsalerin ein Jahr lang einen getunten Nissan Micra ihr Eigen nennen.

Static Display: Drift Show

Die Schlacht der Drifter mit Ken Block

Und auch die Show kam nicht zu kurz. Mehrmals täglich hieß es“Gib Gummi“ beim German Speed Drift.  Hier brachten die Fahrer vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen. Dabei mit von der Partie: YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block. Dieser US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum.


Verbrennungsmotoren haben (doch noch) Zukunft

Zur Zeit wird heftig gestritten in Sachen Emissionen von Verbrennungsmotoren. Aber wie sieht die Zukunft der Automobile aus?  Dabei ist vor allem der Dieselmotor schon in Verruf gekommen. Alternativen stehen hoch im Kurs. Aber obwohl die angeblich „sauberen“ Elektrofahrzeuge doch noch wie Blei in den Schaufenstern der Autohäuser stehen, versprechen Politik und Autoindustrie den „Stromern“ eine große Zukunft – Jetzt stellt Zulieferer Conti klar: Verbrennungsmotoren wird es weiterhin geben.

 

Es soll eine Vielfalt der Antriebssysteme nebeneinander existieren, so wie Continental die automobile Zukunft sieht. Und der Verbrennungsmotor habe seinen Zenit noch nicht überschritten. Foto: Continental

So erklärt Continental: „Die Autos der Zukunft werden elektrisch fahren. Dazu voll vernetzt und automatisiert. Wir rechnen 2025 mit einem Marktanteil für rein elektrische Antriebe in Höhe von etwa zehn Prozent“, sagte Conti-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhardt. Für Hybridantriebe werde er voraussichtlich nahezu 30 Prozent betragen. Der Verbrennungsantrieb hat seinen Zenit also tatsächlich erst noch vor sich.

Der Verbrennungsmotor ist noch nicht am Ende

Erst nach 2025 erwartet Continental einen langsamen Volumenrückgang beim Verbrennungsantrieb. Bis dahin könne er noch viel effizienter werden, etwa auch durch 48-Volt-Systeme, und habe seinen Zenit erst noch vor sich, ist sich Degenhardt sicher. Der Automobilzulieferer rechnet somit in der kommenden Dekade weiterhin mit großem Wachstumspotenzial für Technologien, die den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen senken. Nur damit ließen sich die weltweit zunehmend strengeren Abgasnormen und Emissionsvorgaben weiterhin erfüllen.

In konventionellen Antrieben wird daher nach Einschätzung des Unternehmens der Anteil an Elektronik, Sensorik und Software weiter zunehmen. Die erwarteten Umsatzzuwächse mit Technologien für elektrische Antriebe sollen die nach 2025 voraussichtlich sinkenden Umsätze aus Geschäften mit Produkten und Systemen für Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb mehr als ausgleichen.

 


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