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Kategorie: Ratgeber

Feinstaubplakette ist Teil der Hauptuntersuchung

 

In immer mehr Städten und Regionen Deutschlands dürfen nur Fahrzeuge mit Feinstaubplakette in die ausgewiesenen Umweltzonen fahren. Foto: ampnet

Seit 2008 gibt es sie, die Umweltzonen in den deutschen Städten. Und es werden immer mehr. Und die Vorschriften immer strenger. Nur wer eine Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe hat, darf in diese Zonen einfahren. Mit der richtigen Farbe, versteht sich und mit der richtigen Bezeichnung. Ob das alles stimmt am Auto, ist auch Gegenstand der Hauptuntersuchung.

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Marder am Auto: Was hilft? Wer zahlt? Welche Kosten?

Der Marder mag Autos, vor allem Kabel, Schläuche und Reifen.

Was ist ein Marderschaden am Auto?

Ein Marderschaden ist ein im Auto verursachter Schaden durch ein kleines, in ganz Deutschland lebendes Raubtier: dem Steinmarder. Je nachdem woran sich das Tier im Wagen zu schaffen gemacht hat, können die Schäden ganz unterschiedlich ausfallen. Begehrte Ziele des Marders sind Kabel, Schläuche oder Reifen. Schäden, die nicht nur nervig sondern auch teuer und gefährlich sein können. Oft kommen Autofahrer nicht um den Besuch einer KFZ-Werkstatt herum.

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Was bei der Hauptuntersuchung (HU) zu beachten ist

Prüfingenieur der GTÜ bei der Hauptuntersuchung.

Alle zwei Jahre ist sie fällig und keiner kommt drum herum: Die Hauptuntersuchung (HU) für Pkw ist eines der wesentlichen Elemente der Straßenverkehrsordnung und sorgt entscheidend mit für die Sicherheit auf unseren Straßen. Dennoch überzieht jeder dritte Fahrzeugführer den Termin zur Hauptuntersuchung. Dies hat eine des Verkehrsforschungsinstitutes IVT Research und des Vereins für Qualitätsmanagement in der Fahrzeugüberwachung herausgefunden. Wir zeigen hier auf, was alles zu beachten ist, um negative Folgen schon im Vorfeld zu vermeiden.

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GTÜ testet Reifenpannensets

Reifenpanne: Heute hilft nur noch das Reifenpannenset. Fotos: Tschovikov/GTÜ

Bei einer Reifenpanne war früher der Ersatzreifen die letzte Rettung. Mittlerweile haben die Autohersteller die Ersatzreifen aus Gewichtsgründen durch Reifenpannensets ersetzt. Aber meist machen die Autofahrer erst beim Zwangsstopp auf dem Standstreifen der Autobahn erste Bekanntschaft mit dem Set das den platten Reifen wieder abdichten und mit Druck versorgen soll.  Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit der Fachzeitschrift „Auto Bild“ acht Reparatur-Kits zur Behebung einer Reifenpanne geprüft.

Testsieger von Res-Q für rund 50 Euro.

 

Die Besten im Test

Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das Res-Q Tire Mobility Kit von Airman. Für knapp 50 Euro bietet es einen 180-Watt-Kompressor und eine 450-ml-Druckflasche mit Naturkautschuk als Dichtmittel. Der Kompressor pumpt in einem Arbeitsgang das Dichtmittel in den Reifen und sollte auch den erforderlichen Reifendruck für die Fahrt zur nächsten Werkstatt liefern. Ziel ist es, bei Stichverletzungen von nicht mehr als sechs Millimetern Durchmesser im Bereich der Lauffläche bis zu 200 Kilometer weit zu kommen.

Testergebnisse: Zwei fielen durch.

Auf den weiteren Plätzen folgen drei empfehlenswerte Reifenpannensets. So das Reifenpannenset von Elastofit sowie das 1-2-Go Kit 2 Step Tire Repair von Terra-S und Pannex – Die schnelle Hilfe bei Reifenpannen. Alle drei setzen ebenfalls auf die Kombination Kompressor und Dichtmittel wie auch das von den GTÜ-Testern als „bedingt empfehlenswert“ eingestufte Smart repair von Slime. Als ebenso „bedingt empfehlenswert“ erwies sich der Reifen Pilot von Holts mit seiner klassischen Aerosol-Spraydose, die den defekten Reifen gleichzeitig mit Dichtmittel und Druck versorgen soll. Das AIO Comfort Plus Reifendichtmittel von Premium-Seal und Dunlops Reifenreparaturset erfüllten die Testkriterien nicht. Im Fall von Premium-Seal blockierte bei mehrfachen Versuchen jedes Mal nach wenigen Sekunden die Dichtmittelzufuhr.  So ließ sich der Reifen überhaupt nicht befüllen. Und bei Dunlop reichte der maximale Druckaufbau von 0,6 bar schlicht nicht aus, um die Testfahrt antreten zu können.

Worauf es ankommt: Wie gut dichten die Sets?

Wichtigstes Prüfkriterium im Test war die Wirkung der Reifenpannensets. Für die Testkandidaten galt es, einen platten 17-Zoll-Reifen mit einem sechs Millimeter großen Durchstich am Rande der Lauffläche abzudichten und möglichst auf 2,5 bar wieder aufzupumpen. So sollte  eine weitgehend risikolose Fahrt bei Tempo 80 notfalls durch wiederholtes Aufpumpen mit Hilfe des im Set enthaltenen Kompressors möglich sein. Weitere Druckmessungen nach einer Stunde und nach 24 Stunden gaben ebenfalls Aufschluss darüber, wie gut die Sets dicht gehalten haben.

Punktabzüge wegen unpraktischer Handhabung: Pannenset mit Druckflasche.

Kein Set war perfekt

Keines der Sets hatte den Reifendurchstich absolut perfekt abgedichtet. Aber selbst nach einem Tag lag der Druck bei Airman und Elastofit immer noch nahe des Ausgangswertes um 2,4 bar. In weiteren Tests der GTÜ-Experten ging es unter anderem um Fragen der Qualität, der Handhabung, der Sicherheit und der Kosten. Das ResQ Tire Mobility Kit sammelte da weiter fleißig Punkte. Zum Beispiel, weil es über den leistungsstärksten Kompressor im Testfeld verfügt.

Zusatzpunkte konnten die Produkte mit Extras erzielen. Etwa wenn zum Lieferumfang Warnweste, Handschuhe oder eine Beleuchtung für Einsätze bei Dunkelheit gehörten.  Einen Zusatznutzen bringen auch Adapter für den Kompressor zur Verwendung im Freizeitbereich, um Bälle, Luftmatratzen oder Fahrradreifen aufzupumpen. Die GTÜ rät vom Einsatz abgelaufener Füllflaschen grundsätzlich ab. Daher sollte regelmäßig das Verfallsdatum des Dichtmittels überprüft werden.


Tuning World Bodensee – frisch getunt

Neues von der Tuning-Front: Die Tuning World Bodensee hat an sich gearbeitet und sich selbst getunt. Das bedeutet: das internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Clubszene startet vom 28. April bis zum 1. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr mit einem nochmals erweiterten Rahmenprogramm. Es wird also wieder jede Menge los sein, oder, wie der Messeveranstalter verspricht: „Beim European Tuning Showdown in Friedrichshafen knistert die Luft.“

 

Wettbewerb der Showcars auf der Tuning World beim European Tuning Showdown.

 

Stelldichein der Tuningindustrie

Die Tuning World Bodensee ist auch 2017 Europas Epizentrum für Liebhaber individueller Sportwagen sowie Showcars. Hier zeigen rund 200 Branchenvertreter der Tuning- und Zubehörindustrie gemeinsam mit dem Verband der Automobil Tuner (VDAT) in Friedrichshafen die automobilen Neuheiten. Dazu modifizierten die Veranstalter auch die Hallenaufteilung: So wandert die Performance Area in die Rothaushalle A1 und die Showbühne mit der Wahl zur Miss Tuning findet im Foyer Ost ihren neuen Platz.

 

Ken Block US-amerikanischer Rallye- und Rallycross-Fahrer begeistert online ein Millionenpublikum.

 

Showcars als Ideengeber

Messe-Projektleiter  Dirk Kreideweiß: „Für 2017 haben wir unser Konzept getunt und bieten nun für die Besucher mit einer aufregenden Freestyle Monster-Truck- und Stunt-Show, Burnout Roulette und vielem mehr ein PS-starkes Plus an Action.“ Deshalb stehen über 1000 einmalige Showcars im Rampenlicht der Club- und Private-Car-Areas in Friedrichshafen. Sie beweisen wieder einmal, dass die Faszination des Tunings keine Grenzen kennt.

Tuning schafft ahnbrechende Innovationen

„Immer wieder entwickelt die Tuningindustrie Innovationen, die wirklich bahnbrechend sind“, erklärt Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann im Vorfeld der Tuning World Bodensee. „Die Branche ist schon so weit, dass man heute per Smartphone-App und Zusatzsteuergerät die Motorleistung beeinflussen kann. Vieles was wir heute als Standardoption beim Konfigurieren eines Neuwagens sehen, ist oftmals aus einer Idee der Tuningindustrie entstanden.“

 

Hier rauchen die Reifen: Drift Show Static.

Kräftemessen beim „Show&Shine“

Auch das Rahmenprogramm der Tuning World Bodensee hat einiges zu bieten: Dazu gehört die neue Aktion RWB goes TWB, bei der PS-Profi Sidney Hoffmann während der Messe auf den japanischen Porsche-Künstler Akira Nakai trifft. Gemeinsam bauen die beiden erstmals auf einer Tuningmesse in Deutschland einen „Rauh-Welt Begriff Porsche“ live vor Publikum auf. Daneben präsentiert der European Tuning Showdown Automobile Schmuckstücke. Dieses Kräftemessen ist limitiert auf die 64 besten Showcars aus ganz Europa. Damit gilt dieser Vergleich längst als der renommierteste „Show&Shine”-Wettbewerb der Tuningszene.

Driftershow mit Ken Block

„Gib Gummi“ heißt es beim German Speed Drift auf dem Static Display. Hier finden mehrmals täglich die Drift-Battles und -Shows statt, bei denen die Fahrer vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen bringen . Dazu hat sich für Montag, 1. Mai YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block angemeldet und nimmt nicht nur die Driftshows unter die Lupe. Dieser US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum. Nicht zuletzt haben auch die 12 Finalistinnen die große Bühne  bei der Wahl zur Miss Tuning im Blick, wenn sie im Foyer Ost um die Krone kämpfen.