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Kategorie: Wirtschaft

Großer Werkstatt Test – wo in Deutschland schrauben die Besten?

Das Branchenblatt Autobild ist bekannt für ihre Werkstatt Tests, in denen Betriebe auf Herz und Nieren geprüft werden. Aber es werden nicht nur Rüffel verteilt. Im Rahmen der Aktion “Die 1000 besten Werkstätten”, die unlängst zum zweiten Mal durchgeführt wurde, werden die Besten der Besten der Branche gekürt. Was sind die Ergebnisse und in welchem Bundesland sitzen die meisten Preisträger? Hier ein Überblick.

Großer Werkstatt Test: Deutschland im Vergleich

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Elektroauto – Antwort auf Diesel und Benziner?

Die Skandale um Dieselmotoren haben den Verbrenner 2017 in einem unschönen Licht erscheinen lassen. Kartell-Verhalten und Manipulationen der großen deutschen Hersteller schädigen das Vertrauen der Kunden. Die Politik wird zwangsläufig härter durchgreifen müssen, um die Ansprüche an geringere CO2-Emissionen und saubere Städte durchsetzen zu können und die Automobilbauer stärker in die Pflicht nehmen. Das Elektroauto könnte Teil dieser Lösung sein.

 

 

Elektromobilität: Wie umweltfreundlich ist die Alternative zu Diesel und Benziner wirklich?

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Autonomes Fahren – hohe Kosten und geringer Nutzen?

Autonomes Fahren begeistert Hersteller und Politik. Die Versicherer sehen es kritischer.

Autonomes Fahren – so nennt sich die Vision vom Autofahren in der Zukunft. Da macht die Politik schon mal den Weg frei durch Gesetze. Die Industrie probt schon mal die Praxis. Und die Öffentlichkeit , so ergeben Umfragen des TÜV, steht der Neuerung erwartungsvoll gegenüber. Alle stehen automobilen Zukunft also positiv gegenüber – wirklich alle? Nein, die Versicherungswirtschaft sieht die Neuerungen kritisch. Weiterlesen


Diesel-Pkw im Streit: Weg mit dem Generalverdacht

Abgasemissionen sind im Focus des Umweltbundesamtes. Nach dem Abgasskandal bei VW schauen die Behörden nun auch genauer hin. Foto: Shutterstock

Das Umweltbundesamt (UBA) stellte fest, dass Diesel-Pkw die Euro-Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NOx) auf der Straße noch deutlich stärker überschreiten als bislang angenommen. Bisher sei man für das Jahr 2016 bislang von 575 mg NOx/km ausgegangen.  Nun zeige eine neue Untersuchung, dass die Diesel-Pkw-Flotte in Deutschland bei durchschnittlich 767 mg NOx/km liege. Für die Neubewertung wurden in Deutschland typische Außentemperaturen berücksichtigt, weil hohe NOx-Emissionen vor allem an kalten Tagen auftreten.

VDA: Die Kritik ist bekannt

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) reagierte prompt und nicht ohne spöttischen Unterton wegen der offensichtlichen Selbstverständlichkeiten auf die neuen UBA-Aussagen: „Im Ergebnis zeigt sich nichts Neues: Dass die Emissionen auf der Straße höher sind als im Labor, ist bekannt. Die Aussage des VDA, dass Euro-6-Fahrzeuge deutlich bessere NOx-Werte aufweisen als Euro-5-Diesel, wird bestätigt…Es ist ebenfalls bekannt, dass Realwerte auch von der verwendeten Abgastechnologie abhängen.“ Eine Durchschnittsbetrachtung sei daher wenig aussagekräftig, so der VDA.

 

Emissionsmessung in der Werkstatt bringt andere Ergebnisse als beim Straßentest.

UBA: Schnelle Entlastung ist nötig

UBA-Präsidentin Maria Krautzberger fordert: „Unsere neuen Daten zeichnen ein deutlich realistischeres und leider noch unerfreulicheres Bild der Stickoxidbelastung durch Diesel-Pkw in Deutschland. Wir brauchen mehr denn je eine schnelle Entlastung der vielen hunderttausend Menschen, die in den Innenstädten unter den Folgen der viel zu hohen Dieselabgase leiden.“

VDA: Diesel bleibt unverzichtbar

Der VDA sagt voraus, dass es mit der Einführung der SCR-Technologie in wenigen Jahren kaum noch NOx-Grenzwertüberschreitungen an den verkehrsintensiven Luftmessstationen geben werde. Für den VDA ist der kommende EU-weite Straßentest RDE (Real Driving Emissions) ein weiterer Schritt, um die Emissionen dem Laborwert anzunähern. Der Verband bezeichnet die vom Gesetzgeber eingebrachten und beschlossenen Schritte als richtig. Die Differenz zwischen Real- und Laborwerten werde so verringert. Deshalb fordert der Verband: „Das UBA sollte aufhören, den modernen Diesel pauschal unter Generalverdacht zu stellen,“ fordert der Verband. Der Diesel werde gebraucht, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Denn er verbrauche bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff als ein Benziner und sein CO2-Ausstoß sei um 15 Prozent niedriger. „Dies macht Dieselfahrzeuge zu einem unverzichtbaren Baustein bei der Umsetzung der europäischen Klimaschutzziele.“


ADAC: Wie man Tachobetrug verhindern könnte …

Tachomanipulation mit externem Gerät.

Immer wieder fallen Gebrauchtwagenkäufer auf Tachobetrüger herein. Nach Ermittlungen der Polizei gibt es rund zwei Millionen Opfer pro Jahr. So entsteht ein Gesamtschaden von etwa sechs Milliarden Euro, berichtet der ADAC. Dieser Schaden ließe sich leicht verhindern, erklärt der Club. Ein wirkungsvoller Schutz koste nur wenige Cent pro Auto.

Tachobetrug ohne Aufwand

Bei Automodellen mit digitalen Tachometern lässt sich der Kilometerstand ohne großen Aufwand manipulieren – nicht nur im Tacho, sondern auch in allen anderen Steuergeräten. Die Manipulationsgeräte sind frei erhältlich, Billigkopien für Privatanwender kosten weniger als 150 Euro. Die nötige Technik zur Abhilfe existiert bereits. Dabei handelt es sich um sogenannte HSM-Chips (Hardware Security Module). Diese sind derzeit schon in Auto-Steuergeräten verbaut. Allerdings werden sie nicht zum Schutz gegen Tachobetrug verwendet, sondern gegen Diebstahl und Chiptuning. Dabei würde eine Nutzung der HSM-Chips auch gegen Tachobetrug nach Einschätzung des ADAC nur wenige Cent pro Auto kosten.

Tachobetrug lässt sich preiswert verhindern.

Stattdessen ging die Diskussion zum Thema Tachobetrug bislang in eine andere Richtung. Immer gelangen Kilometerstands-Datenbanken in die politische Diskussion. Diese Datenbanken täuschen eine Problemlösung allerdings nur vor: Weil ein Kilometerstand nicht auf Manipulation geprüft werden kann, können manipulierte Werte Eingang in solche Datenbanken finden – und den Betrug damit „offiziell“ machen.

Plausibilität prüfen

Eine Manipulation des Kilometerstandes lässt sich auf technischem Weg meist nicht aufdecken. Daher sollten Interessenten von Gebrauchtwagen möglichst genau recherchieren, ob sich aufgrund von Dokumenten Unstimmigkeiten ergeben. Etwa durch Überprüfen von Reparatur-Rechnungen, AU- und TÜV-Berichten, Tankbelegen (bei Verwendung einer Tankkarte steht dort der Kilometerstand), Eintragungen im Serviceheft und Ölwechsel-Aufklebern beziehungsweise -Anhängern auf Plausibilität. Wenn der nächste Ölwechsel bei 180.000 Kilometern fällig ist, das Auto aber erst 100.000 Kilometer gelaufen ist, dann stimmt etwas nicht.

Laufleistung im Vertrag festhalten

Der Käufer kann auch Kontakt mit dem jeweiligen Vorbesitzer aufnehmen, die in der Zulassungsbescheinigung Teil II eingetragen sind. Mit diesem gilt es zu klären, mit welchem Kilometerstand er das Fahrzeug jeweils verkauft hat. Verkäuferangaben wie ‚Kilometerstand laut Tacho‘ oder ‚Kilometerstand abgelesen‘ sind weitgehend unverbindlich. Käufer sollten auf der schriftlichen Angabe der ‚tatsächlichen Laufleistung‘ im Kaufvertrag bestehen.


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