Autoreparaturen.de - günstige KFZ-Werkstatt / Autowerkstatt in der Nähe finden
kostenlose Werkstattsuche
SERVICE HOTLINE: +49 (0)6301 - 600 2999(1)

Kategorie: Wirtschaft

Großer Werkstatt Test - wo in Deutschland schrauben die Besten?

Das Bran­chen­blatt Auto­bild ist bekannt für ihren Werk­statt Test, in denen KFZ-Werk­stät­ten auf Herz und Nie­ren geprüft wer­den. Aber es wur­den nicht nur Rüf­fel ver­teilt. Im Rah­men der Akti­on “Die 1000 bes­ten Werk­stät­ten”, die unlängst zum zwei­ten Mal durch­ge­führt wur­de, wur­den die Bes­ten der Bes­ten der Bran­che gekürt. Wie fie­len die Ergeb­nis­se aus und in wel­chem Bun­des­land sit­zen die meis­ten Preis­trä­ger? Hier ein Überblick.

Werkstatt finden beim Werstatt Test 2018

Gro­ßer Werk­statt Test: Deutsch­land im Vergleich

Wei­ter­le­sen


Die Gigaliner rollen an

Gigaliner

Der Start­schuss ist gefal­len. Ab 2017 dür­fen die Giga­li­ner in Deutsch­land auf über 11.600 km durch Deutsch­land rol­len. Nur die Bun­des­län­der Ber­lin und Saar­land blei­ben für die 25,25 Meter lan­gen Gefähr­te noch tabu.

Gigaliner ab 2017 auf deutschen Straßen

Die Lang-Lkw wer­den ab Jah­res­be­ginn 2017 anrol­len. Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt (CSU) erklär­te in Frank­furt bei der Tagung des Güter­ver­kehr- und Logis­tik­ver­ban­des BGL, sein Minis­te­ri­um habe die Ver­ord­nung für einen Regel­be­trieb der soge­nann­ten Giga­li­ner fer­tig­ge­stellt. Danach dür­fen sie vom kom­men­den Jahr an auf einem fest­ge­leg­ten Stre­cken­netz von 11 600 Kilo­me­ter fah­ren. Die 25,25 Meter lan­gen Fahr­zeu­ge sind 6,5 Meter län­ger als nor­ma­le Lkw. Doch dür­fen sie nicht schwe­rer als die­se sein (maxi­mal 40 Tonnen).

ökologische Vorteile der Lang-LKW’s

Mat­thi­as Wiss­mann, Prä­si­dent des Ver­ban­des der Auto­mo­bil­in­dus­trie (VDA), nun könn­ten die öko­lo­gi­schen Vor­tei­le der Fahr­zeu­ge voll wirk­sam wer­den. „Denn zwei Lang-Lkw erset­zen drei kon­ven­tio­nel­le Lkw-Fahr­ten.“ Die wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung des Feld­ver­suchs hät­ten die Beden­ken gegen Lang-Lkw längst ent­kräf­tet, sagt Wiss­mann, „denn die Unter­su­chun­gen zei­gen klar: Lang-Lkw sind sicher, sie ent­las­ten Stra­ße und Umwelt, sen­ken den Ver­brauch und die CO2-Emis­sio­nen. Pro trans­por­tier­te Ton­ne wer­den bis zu 25 Pro­zent CO2 ein­ge­spart.“ Lang-Lkw sei­en – so Wiss­mann – zudem her­vor­ra­gend für den Ein­satz im kom­bi­nier­ten Ver­kehr mit der Schie­ne geeignet.

Gigaliner nicht in Berlin und im Saarland erlaubt

Als 14. von 16 Bun­des­län­dern habe in der ver­gan­ge­nen Woche Rhein­land-Pfalz sei­ne Teil­nah­me erklärt, berich­te­te der Minis­ter. Damit sind die Giga­li­ner nur noch in Ber­lin und im Saar­land von den Stra­ßen ver­bannt. Seit 2012 waren Giga­li­ner in einem Feld­ver­such getes­tet wor­den. Die Tests, die zum Jah­res­en­de aus­lau­fen und ein umfang­rei­ches Gut­ach­ten hät­ten die Beden­ken der Geg­ner ent­kräf­tet, sag­te Dobrindt.

Güterverkehr benachteiligt

Die „Alli­anz pro Schie­ne“ sprach laut „Spie­gel online“ von einer Kata­stro­phe für den gera­de beschlos­se­nen „Kli­ma­schutz­plan 2050“ der Regie­rung. Der Lkw-Trans­port wer­de mit staat­li­cher Unter­stüt­zung bil­lig gemacht und die umwelt­freund­li­chen Güter­bah­nen wür­den im Wett­be­werb ausgebremst.


Neuwagen im Plus, Produktion im Minus

Autoproduktion und Neuwagenmarkt

Zum Jah­res­be­ginn star­te­te die Neu­wa­gen­pro­duk­ti­on in Deutsch­land mit einem leich­ten Minus.

 

mehr Neuwagen zu Jahresbeginn

 

Der Neu­wa­gen­markt in Deutsch­land ist auf hohem Niveau ins Jahr gestar­tet. Im Janu­ar 2016 wur­den nach Anga­ben des Ver­ban­des der Auto­mo­bil­in­dus­trie rund 218 400 Pkw in Deutsch­land neu zuge­las­sen. Das ist ein Plus von gut drei Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat und sind so vie­le Neu­wa­gen wie seit 2008 nicht mehr.

 

Fertigung jedoch im leichten Minus

 

Die deut­schen Her­stel­ler haben im ver­gan­ge­nen Monat 313 600 Pkw expor­tiert, das ist bei einem Arbeits­tag weni­ger als im Vor­jahr ein Rück­gang um sechs Pro­zent. Auch die Fer­ti­gung der deut­schen Pkw-Her­stel­ler ver­buch­te im Janu­ar ein leich­tes Minus. Mit 413 800 Pkw roll­ten zwei Pro­zent weni­ger Fahr­zeu­ge von den Bän­dern als im Jahr zuvor. Posi­tiv sind hin­ge­gen die Bestel­lun­gen aus dem Aus­land: Sie leg­ten um knapp drei Pro­zent zu. Der Auf­trags­ein­gang aus dem Inland lag zum Jah­res­be­ginn acht Pro­zent unter Vor­jah­res­ni­veau. Ein Grund dafür sieht der Bran­chen­ver­band im unge­wöhn­lich hohen Vorjahreswert.


Martin Winterkorn bleibt Vorstandschef bei VW bis 2018

Büeo bei VW / Gina Sanders / fotolia

Gina San­ders / fotolia

Der fir­men­in­ter­ne Kampf zwi­schen Mar­tin Win­ter­korn und Fer­di­nand Piëch wur­de im Mai zuguns­ten Win­ter­korns ent­schie­den. Nun wird das Prä­si­di­um des Auf­sichts­rats dem Kon­troll­gre­mi­um vor­schla­gen, einen neu­en Ver­trag mit Win­ter­korn bis 2018 auf­zu­set­zen, wie Volks­wa­gen mit­teil­te. Ursprüng­lich soll­te die­ser nur bis 2016 lau­fen. Die­se Ent­schei­dung wur­de ein­stim­mig beschlos­sen. Auf­sichts­rat Bert­hold Huber äußer­te sich wie folgt dazu: „Wir wer­den mit Pro­fes­sor Mar­tin Win­ter­korn an der Spit­ze den Erfolgs­weg der ver­gan­ge­nen Jah­re wei­ter­ge­hen und die Zie­le der Stra­te­gie 2018 kon­se­quent umset­zen“.

Win­ter­korn begann nach der Aus­ein­an­der­set­zung mit Piëch einen groß ange­leg­ten Kon­zern­um­bau. Ein­zel­ne Mar­ken und Regio­nen erhiel­ten dadurch mehr Ver­ant­wor­tung. Piëch trat wäh­rend­des­sen zurück.


Tesla Motors fährt der Konkurrenz davon

stalkerstudent / fotolia

stal­ker­stu­dent / fotolia

Inner­halb von 10 Jah­ren hat sich Tes­la Motors zum ernst zuneh­men­den Kon­kur­ren­ten der gro­ßen Auto­mo­bil­kon­zer­ne ent­wi­ckelt. Mehr noch, in Sachen Elek­tro­mo­bi­li­tät hängt Tes­la Motors sei­ne Kon­kur­renz deut­lich ab. Das Vor­zei­ge­mo­dell von Tes­la Model S kos­tet gera­de mal 70 000 Euro und kommt auf eine Reich­wei­te, von der ande­re lan­ge Zeit nur träu­men konn­ten. Mit bis zu 500 Kilo­me­ter schafft das Mobil mehr als dop­pelt so viel wie ent­spre­chen­de Model­le von Daim­ler oder BMW. Dazu kommt die hohe Beschleu­ni­gung des Strom­au­tos. Erst 2018 wird bei­spiels­wei­se Audi einen Elek­tro-SUV auf den Markt brin­gen, das die­sel­be Reich­wei­te wie das Model S von Tes­la erreicht. Daim­ler hat bis­her kein Modell im Ver­kauf, was auf die­se Distanz kommt.

Von der Verbrennungswirtschaft zur Solar-Elektrowirtschaft

Der Erfolg rührt auch von Tes­las Inno­va­ti­ons­kraft: Bereits 2008 war Tes­las Roads­ter das ers­te Auto­mo­bil mit einer Bat­te­rie aus Lithi­um-Ionen-Zel­len. 2014 hat­te der Kon­zern mit etwa 6 000 Mit­ar­bei­tern einen Umsatz von 3 Mil­li­ar­den Dol­lar erzielt. Dies kommt nicht zuletzt von der Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter: „Wir haben eine Mis­si­on“, äußert sich bei­spiels­wei­se Phil­ipp Schrö­der von Tes­la Motors, der für Deutsch­land und Öster­reich zustän­dig ist. Es geht nicht nur dar­um, Autos zu ver­kau­fen, Tes­la möch­te mehr: CEO Elon Musk möch­te den Wan­del der Ver­bren­nungs­wirt­schaft zur Solar-Elek­tro­wirt­schaft vorantreiben.

Ein gro­ßer Vor­teil für Tes­la ist deren eige­nes Netz von Lade­sta­tio­nen (Super­char­ger). Etwas Ver­gleich­ba­res konn­te die Kon­kur­renz bis­lang nicht auf­bau­en. Immer­hin arbei­ten künf­tig Audi und BMW mit Sam­sung zusam­men, um leis­tungs­stär­ke­re Akkus zu bauen.