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Schlagwort: Audi

VW ruft fünf Millionen Fahrzeuge wegen Abgasskandal zurück

Close up of a car dual exhaust pipe

Kara / fotolia

Volks­wa­gen ruft welt­weit fünf Mil­lio­nen Fahr­zeuge, wegen mani­pu­lier­ten Abgas-Werten zurück. Betrof­fen sind Modelle mit dem Die­sel­mo­tor EA 189. Dazu zäh­len unter ande­rem bei VW der Golf, der Pas­sat und der Tiguan. Aber auch bei Toch­ter­kon­zer­nen des Auto­her­stel­lers wur­den die Moto­ren ver­baut. So sind bei­spiels­weise auch Skoda, Audi und Seat betrof­fen. Por­sche sei außen vor. VW-Kunden wer­den laut Volks­wa­gen per Post benach­rich­tigt, ob ihr Fahr­zeug nach­ge­bes­sert wer­den muss. Offi­zi­ell sind 11 Mil­lio­nen Fahr­zeuge mit der mani­pu­lie­ren­den Soft­ware ver­se­hen, akti­viert wurde sie aber nur zu einem Teil davon. In Deutsch­land sind 2,8 Mil­lio­nen Fahr­zeuge betrof­fen. Bei Audi sind es 2,1 Mil­lio­nen, bei Skoda 1,2 Mil­lio­nen und bei Seat etwa 700 000 Fahr­zeuge.  Für den Rück­ruf hat Finanz­vor­stand Hans Die­ter Pötsch 6,5 Mil­li­ar­den Euro an Gewinn zurück gelegt.

Die betrof­fe­nen Mar­ken stel­len aktu­ell akri­bisch Lis­ten mit betrof­fe­nen Model­len zusam­men. Eine erste grobe Liste gibt es folgend:

Marke Modell
VW Golf, Jetta, Beetle, Tiguan, Pas­sat, Sha­ran, Trans­por­ter, Caddy, Craf­ter, Ama­rok
Audi A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5
Skoda Rooms­ter, Octa­via, Superb
Seat Leon, Altea, Exeo, Toledo, Alhambra

 


Abgasskandal: Skoda und Seat auch betroffen

Autobahnstau 2014

Kara / fotolia

Wie zu ver­mu­ten war, sind auch Kon­zern­töch­ter von Volks­wa­gen in den Abgas­skan­dal invol­viert. Näm­lich Skoda und Audi. Von Skoda bestä­tigt sind die Modelle Fabia, Rooms­ter, Octa­via und Superb von 2009 bis 2013. Aktu­elle Modelle wie­sen keine Mani­pu­la­tion auf. Bei Audi wurde der Motor vom Typ EA 189 in den Modell­va­ri­an­ten A1, A3, A4 und A6 ver­baut, wie ein Audi-Sprecher am 24.9.2015 mit­teilte. Genaue Zah­len, wie viele Autos betrof­fen sind, gibt es nicht. Erste Schät­zun­gen gehen von 2,1 Mil­lio­nen Autos aus. Eine Unter­su­chung wurde eingeleitet.

Auch Volks­wa­gen arbei­tet aktu­ell unter Hoch­druck an der Auf­stel­lung einer Liste „Wir arbei­ten daran, kön­nen aber noch nicht sagen, wann sie ver­öf­fent­licht wird“, teilte ein VW-Sprecher der DPA mit. 


Abgas-Skandal: Was jetzt auf VW zukommen könnte

Nick Freund / fotolia

11 Mil­lio­nen Diesel-Fahrzeuge von Volks­wa­gen wur­den welt­weit mani­pu­liert. Sie zeig­ten nied­ri­gere Emis­si­ons­werte an, wenn sie auf Abgas­stan­dards hin über­prüft wur­den. Dabei waren die Werte in rea­len Situa­tio­nen 10 bis 40 Mal höher. Meh­rere Län­der begin­nen nun Ermitt­lun­gen gegen VW ein­zu­lei­ten. Sicher­heits­hal­ber stellte Volks­wa­gen 6,5 Mil­li­ar­den Euro zurück, um sich auf even­tu­elle Pro­zesse ein­zu­stel­len – doch die Kos­ten könn­ten weit höher aus­fal­len. Die US-Umweltbehörde könnte eine Strafe von bis 18 Mil­li­ar­den Dol­lar festlegen.

Zusätz­lich zur Marke selbst ste­hen nun auch Toch­ter­un­ter­neh­men im Fokus und Ver­dacht der Mani­pu­la­tion. Also bei­spiels­weise Audi, Seat oder Skoda. Kon­zern­chef Mar­tin Win­ter­korn äußerte sich dazu: „Feh­ler eini­ger weni­ger … Wir klä­ren das auf“. Angeb­lich soll Win­ter­korn sogar ersetzt wer­den. Andere Man­ger wer­den mit Sicher­heit ihre Pos­ten ver­lie­ren. Umsatz­ein­bu­ßen wird es defi­ni­tiv geben.

Auch die Aktie bekam den Skan­dal zu spü­ren: Sie fiel zeit­weise auf unter 100 Euro (98 Euro), nach­dem sie schon einen Ver­lust von 40 Pro­zent ver­kraf­ten musste. Dass die gefälsch­ten Mess­werte gerade in den USA zur ers­ten Anklage füh­ren könn­ten, ist für VW beson­ders schmerz­lich. Dort hat der Auto­her­stel­ler mit schlep­pen­den Absatz­zah­len zu kämp­fen. Doch der Image­scha­den droht weltweit.

Zu den glo­ba­len Klä­gern könn­ten sich noch andere dazu gesel­len: Eine Sam­mel­klage von VW-Kunden wegen gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen ist wahr­schein­lich, Anle­ger könn­ten wegen Täu­schung eine Klage erwä­gen, zudem wur­den sie über den Skan­dal nicht infor­miert. Das wäre ein Ver­stoß gegen das Akti­en­recht. Durch die Ver­luste der VW-Aktie wird auch der Dax belastet.

Auf Face­book hat VW nun ein Video von Win­ter­korn veröffentlicht:

 

Liebe Facebook-Nutzer, wir ver­ste­hen eure Ent­täu­schung. Volks­wa­gen treibt die Auf­klä­rung von Unre­gel­mä­ßig­kei­ten einer…

Pos­ted by Volks­wa­gen Deutsch­land on Diens­tag, 22. Sep­tem­ber 2015

 


Audi Q2-Erlkönig kommt wahrscheinlich 2016

big-label / fotolia

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Audis neuer Cross­over Q2 wird vor­aus­sicht­lich im Früh­jahr 2016 auf dem Gen­fer Salon vor­ge­stellt. Nun wurde das neue Modell, wel­ches zunächst unter dem Namen Q1 kur­sierte, als Erl­kö­nig getarnt ent­deckt und abge­lich­tet. Audis Ent­wick­lungs­vor­stand Ulrich Hacken­berg bestä­tigte bereits die Namensgebung.

Der Front­trieb­ler Q2 stammt vom Audi-Chefdesigner Marc Lichte und wird wahr­schein­lich auf dem MQB-Baukasten-Prinzip basie­ren. Das Design wird sport­li­cher und kom­pak­ter aus­fal­len als beim Q3. Als Vor­lage dient wohl der A3. Die Länge bemisst sich auf 4,2 Meter und ist damit etwas klei­ner als der des A3 Sport­back. Als Antrieb ist das bekannte Pro­gramm bis maxi­mal 135 kW zu erwar­ten. Preis­lich könnte sich der Q2 am A1 ori­en­tie­ren, wel­cher 21 000 Euro kos­tet. Eine sport­li­che Vari­ante soll 2017 folgen. 


Tesla Motors fährt der Konkurrenz davon

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Inner­halb von 10 Jah­ren hat sich Tesla Motors zum ernst zuneh­men­den Kon­kur­ren­ten der gro­ßen Auto­mo­bil­kon­zerne ent­wi­ckelt. Mehr noch, in Sachen Elek­tro­mo­bi­li­tät hängt Tesla Motors seine Kon­kur­renz deut­lich ab. Das Vor­zei­ge­mo­dell von Tesla Model S kos­tet gerade mal 70 000 Euro und kommt auf eine Reich­weite, von der andere lange Zeit nur träu­men konn­ten. Mit bis zu 500 Kilo­me­ter schafft das Mobil mehr als dop­pelt so viel wie ent­spre­chende Modelle von Daim­ler oder BMW. Dazu kommt die hohe Beschleu­ni­gung des Strom­au­tos. Erst 2018 wird bei­spiels­weise Audi einen Elektro-SUV auf den Markt brin­gen, das die­selbe Reich­weite wie das Model S von Tesla erreicht. Daim­ler hat bis­her kein Modell im Ver­kauf, was auf diese Dis­tanz kommt.

Der Erfolg rührt auch von Tes­las Inno­va­ti­ons­kraft: Bereits 2008 war Tes­las Roads­ter das erste Auto­mo­bil mit einer Bat­te­rie aus Lithium-Ionen-Zellen. 2014 hatte der Kon­zern mit etwa 6 000 Mit­ar­bei­tern einen Umsatz von 3 Mil­li­ar­den Dol­lar erzielt. Dies rührt nicht zuletzt von der Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter: „Wir haben eine Mis­sion“, äußert sich bei­spiels­weise Phil­ipp Schrö­der von Tesla Motors, der für Deutsch­land und Öster­reich zustän­dig ist. Es geht nicht nur darum, Autos zu ver­kau­fen, Tesla möchte mehr: CEO Elon Musk möchte den Wan­del der Ver­bren­nungs­wirt­schaft zur Solar-Elektrowirtschaft vorantreiben.

Ein gro­ßer Vor­teil für Tesla ist deren eige­nes Netz von Lade­sta­tio­nen (Super­char­ger). Etwas Ver­gleich­ba­res konnte die Kon­kur­renz bis­lang nicht auf­bauen. Immer­hin arbei­ten künf­tig Audi und BMW mit Samsung zusam­men, um leis­tungs­stär­kere Akkus zu bauen. 


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