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Schlagwort: BMW

IAA - Automesse hat Ausstellerschwund

Als eine der bedeu­tends­ten Auto­mes­sen über­haupt öff­net die 66. IAA vom 16. bis zum 24. Sep­tem­ber ihre Tore.  Zu die­sem auto­mo­bi­len Groß­ereig­nis auf 230.000 Qua­drat­me­tern Flä­che haben sich rund 1.100 Aus­stel­ler ange­sagt. Trotz­dem wer­den wich­ti­ge Auto­mar­ken nicht mit von der Par­tie sein. 

Besu­cher­an­sturm auf der Auto­mo­bil-Leit­mes­se IAA. Exper­ten ver­mu­ten Besu­cher-Rück­gang auf­grund von Her­stel­ler-Absa­gen.

Wei­ter­le­sen


Künstliche Intelligenz in selbstfahrenden Autos - Wer soll überfahren werden?

pgott­schalk / foto­lia

Selbst­fah­ren­de Autos sind kei­ne Zukunfts­vi­si­on mehr und wer­den immer erfolg­rei­cher im offe­nen Stra­ßen­ver­kehr erprobt. So leg­ten die 20 auto­no­men Goog­le Autos in ver­gan­ge­ner Zeit Jahr rund 3 Mil­lio­nen Kilo­me­ter ohne einen selbst­ver­schul­de­ten Feh­ler oder Unfall zurück. Die Algo­rith­men sind äußerst vor­sich­ti­ge Fah­rer, über­prü­fen z.B. beim grün wer­den der Ampel in Mil­li­se­kun­den ob sich denn die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­men über­haupt an die Regeln hal­ten, bevor es los­fährt.

Aber nicht nur Goog­le arbei­tet im neu­en Markt der auto­no­men Fahr­zeu­ge, auch Daim­ler und BMW ver­su­chen sich in die­ser Bran­che zu eta­blie­ren. Doch so ver­schie­den die Fahr­zeu­ge Aus­se­hen und im Detail funk­tio­nie­ren, haben sie doch alle das glei­che Pro­blem: Den so genann­ten „Trol­ley-Effekt“, wel­cher im gro­ben die Fra­ge auf­wirft, ob man einen Men­schen töten soll um ande­re zu ret­ten. Wie ent­schei­det man sich wenn man unkon­trol­liert auf eine Men­schen­men­ge fährt? Über­fährt man beim aus­wei­chen lie­ber eine Per­son als zehn in der Men­schen­men­ge oder fährt man gegen die Wand und opfert sich selbst?

Vor die­sem Schritt ste­hen nun die Ent­wick­ler der Fahr­zeu­ge, die „pro­gram­mie­ren“ müs­sen wie sich das Fahr­zeug bei wel­chem Sze­na­rio zu ver­hal­ten hat. Natür­lich soll das Auto so wenig Men­schen­le­ben wie nur mög­lich gefähr­den, aber gibt es dafür eine über­haupt eine rich­ti­ge Lösung?

In jedem Fall erwar­tet uns eine span­nen­de Zukunft, wie wir Sie bis­lang nur aus Fil­men ken­nen. So ein Fahr­zeug muss geson­dert gewar­tet und viel­leicht auch gewa­schen wer­den. Auch der momen­tan boo­men­de Gebraucht­wa­gen­markt wird sicher­lich von die­ser Ent­wick­lung pro­fi­tie­ren.

Wie ste­hen Sie zu dem The­ma und was wäre Ihr Lösungs­vor­schlag zu der “Trol­ley-Pro­ble­ma­tik“? Kommt ein selbst­fah­ren­des Auto für Sie über­haupt in Fra­ge oder ver­las­sen Sie sich nur auf Ihre eige­nen Fähig­kei­ten im Stra­ßen­ver­kehr?


Ergebnisse des GTÜ-Winterreifen-Tests 2015

las­se­de­si­gnen / foto­lia

Pünkt­lich zum nahen­den Win­ter tes­tet die GTÜ zusam­men mit dem ACE Auto Club Euro­pa acht aktu­el­le Win­ter­rei­fen der Dimen­si­on 22550 R 17. Vor­weg: Vie­le Rei­fen sind gut, vie­le Her­stel­ler haben ihre Rei­fen ver­bes­sert, nur eines fällt aus der Rei­he.

Win­ter­rei­fen soll­ten von Okto­ber bis Ostern auf­ge­zo­gen wer­den – so lau­tet die Grund­re­gel. Die­se Anga­be soll­te man natür­lich an die aktu­el­le Wet­ter­la­ge anpas­sen. Acht bis zehn Jah­re alte Pneus soll­ten übri­gens auch gewech­selt wer­den. Eben­falls sol­che mit einer Pro­fil­tie­fe von unter vier Mil­li­me­tern. In Deutsch­land gilt zudem eine soge­nann­te situa­ti­ve Rei­fen­pflicht. Die Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung (GTÜ) und der Auto Club Euro­pa (ACE) haben sich 2015 erneut acht Fabri­ka­te genau­er ange­schaut und unter ande­rem Nass­brems­ei­gen­schaf­ten, Brems­weg, Trak­ti­on, Aqua­plan­ting-Eigen­schaf­ten und Ver­hal­ten auf nas­ser und tro­cke­ner Stre­cken über­prüft. Test­fahr­zeug war ein BMW 320i.

Als Test­sie­ger ging der Con­ti­nen­tal Win­ter­Con­tact TS850 her­vor, wel­cher 688 Euro pro Satz kos­tet und ein „sehr emp­feh­lens­wert“ erhielt. Dicht gefolgt vom Goo­dye­ar UltraGrip Per­for­mance Gen-1 (676 Euro pro Satz). Bei­de Pneus glänz­ten auf schnee­be­deck­ter und nas­ser Fahr­bahn.

Ein „emp­feh­lens­wert“ erhielt der dritt­plat­zier­te Dun­lop Win­ter Sport 5. Danach kom­men der Noki­an WR D4 und der Miche­lin Alpin 5. Die Plät­ze sechs und sie­ben gehen an den Pirel­li Sottozero3 und den Sem­pe­rit Speed-Grip 2.

Ver­lie­rer des Tests ist der Vre­destein Win­trac Xtre­me S (596 Euro pro Satz).


BMW präsentiert neue Hybrid-Modelle auf der IAA 2015

adi­mas / foto­lia

Drei neue Plug-in-Hybrid-Model­le stellt BMW auf der Inter­na­tio­na­len Auto­mo­bil-Aus­stel­lung 2015 vor. Damit bie­tet BMW sei­ne eDri­ve-Tech­no­lo­gie in vier unter­schied­li­chen Seg­men­ten an. Beson­ders im Fokus steht dabei die Vari­an­te des 2er Active Tou­rers: Die Leis­tung des 218i wird im 225xe mit der eines 65-kW-Elek­tro­mo­tors ver­bun­den. Dadurch ergibt sich eine Sys­tem­leis­tung von 165 kW (oder 224 PS). Wäh­rend der 1,5 Liter-Drei­zy­lin­der-Twin­Power-Tur­bo­mo­tor die Vor­der­ach­se antreibt, ver­sorgt der Elek­tro­mo­tor die Hin­ter­ach­se mit Ener­gie. Der Ver­brauch liegt bei gera­de mal 2 bis 2,1 Liter auf 100 Kilo­me­ter. Ver­füg­bar ist der 225xe ab März 2016 für min­des­tens 37 800 Euro.

Außer dem 225xe kommt BMW mit zwei wei­te­ren Neu­hei­ten: Dem 320i Plus und dem 740e. Ers­te­rer löst sozu­sa­gen den Active­Hy­brid 3 ab. Die Gesamt­leis­tung liegt bei 185 kW (252 PS) und 420 Nm. Der Ver­brauch ist etwas gerin­ger als beim 225xe: 1,9 bis 2,1 Liter. Zwei­te­rer kommt mit einer Gesamt­leis­tung von 240 kW (326 PS).


Tesla Motors fährt der Konkurrenz davon

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Inner­halb von 10 Jah­ren hat sich Tes­la Motors zum ernst zuneh­men­den Kon­kur­ren­ten der gro­ßen Auto­mo­bil­kon­zer­ne ent­wi­ckelt. Mehr noch, in Sachen Elek­tro­mo­bi­li­tät hängt Tes­la Motors sei­ne Kon­kur­renz deut­lich ab. Das Vor­zei­ge­mo­dell von Tes­la Model S kos­tet gera­de mal 70 000 Euro und kommt auf eine Reich­wei­te, von der ande­re lan­ge Zeit nur träu­men konn­ten. Mit bis zu 500 Kilo­me­ter schafft das Mobil mehr als dop­pelt so viel wie ent­spre­chen­de Model­le von Daim­ler oder BMW. Dazu kommt die hohe Beschleu­ni­gung des Strom­au­tos. Erst 2018 wird bei­spiels­wei­se Audi einen Elek­tro-SUV auf den Markt brin­gen, das die­sel­be Reich­wei­te wie das Model S von Tes­la erreicht. Daim­ler hat bis­her kein Modell im Ver­kauf, was auf die­se Distanz kommt.

Der Erfolg rührt auch von Tes­las Inno­va­ti­ons­kraft: Bereits 2008 war Tes­las Roads­ter das ers­te Auto­mo­bil mit einer Bat­te­rie aus Lithi­um-Ionen-Zel­len. 2014 hat­te der Kon­zern mit etwa 6 000 Mit­ar­bei­tern einen Umsatz von 3 Mil­li­ar­den Dol­lar erzielt. Dies rührt nicht zuletzt von der Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter: „Wir haben eine Mis­si­on“, äußert sich bei­spiels­wei­se Phil­ipp Schrö­der von Tes­la Motors, der für Deutsch­land und Öster­reich zustän­dig ist. Es geht nicht nur dar­um, Autos zu ver­kau­fen, Tes­la möch­te mehr: CEO Elon Musk möch­te den Wan­del der Ver­bren­nungs­wirt­schaft zur Solar-Elek­tro­wirt­schaft vor­an­trei­ben.

Ein gro­ßer Vor­teil für Tes­la ist deren eige­nes Netz von Lade­sta­tio­nen (Super­char­ger). Etwas Ver­gleich­ba­res konn­te die Kon­kur­renz bis­lang nicht auf­bau­en. Immer­hin arbei­ten künf­tig Audi und BMW mit Sam­sung zusam­men, um leis­tungs­stär­ke­re Akkus zu bau­en.


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