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Schlagwort: Tesla Motors

Dank Update fährt Teslas Model S mit Autopilot

Electric Car Plug At Power Supply Being Charged

radub85 / fotolia

Tesla CEO Elon Musk kün­digte heute auf einer Pres­se­kon­fe­renz in den USA ein neues Software-Update mit Namen „Auto­pi­lot“ an, wel­ches das Tesla Model S teil­weise auto­nom fah­ren lässt. Die not­wen­dige Hard­ware befin­det sich schon seit Okto­ber 2014 in dem Modell wie­der: Es gibt Kame­ras, Radar- und Ultra­schall­sen­so­ren und eine elek­tri­sche Bremse. Es ist für 2 500 Dol­lar zu erhält­lich. Mit dem Update ist es nun bei­spiels­weise mög­lich, die Spur und den Abstand zum vor­de­ren Auto kon­stant zu hal­ten. Auch Spur­wech­sel sind auto­ma­ti­siert mög­lich. Ebenso selb­stän­di­ges Ein­par­ken. Das Update ist zunächst nur in den USA ver­füg­bar, Asien und Europa müs­sen noch eine wenig warten.

Gleich­zei­tig warnt Musk davor, das Lenk­rad los­zu­las­sen, wäh­rend der Auto­pi­lot akti­viert ist, die Tech­nik sei noch in der Beta-Phase. Nimmt der Fah­rer den­noch die Hände vom Lenk­rad oder erach­tet der Auto­pi­lot die Stre­cke als zu schwie­rig, ertönt ein Warn­si­gnal und das Fahr­zeug bremst bis zum Still­stand. Die durch den Auto­pi­lo­ten gesam­mel­ten Daten sol­len in die Wei­ter­ent­wick­lung ein­flie­ßen. Elon Musks Vision: 2018 sol­len Autos kom­plett auto­nom fah­ren und schließ­lich ohne Gas­pe­dal und Lenk­rad aus­kom­men, „Du nennst dem Auto dein Ziel und es fährt dich dort­hin“, so Musk. Der behörd­li­che Geneh­mi­gungs­pro­zess wird aber meh­rere Jahre in Anspruch neh­men, da die The­ma­tik völ­lig neu ist. 


Tesla Motors fährt der Konkurrenz davon

stalkerstudent / fotolia

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Inner­halb von 10 Jah­ren hat sich Tesla Motors zum ernst zuneh­men­den Kon­kur­ren­ten der gro­ßen Auto­mo­bil­kon­zerne ent­wi­ckelt. Mehr noch, in Sachen Elek­tro­mo­bi­li­tät hängt Tesla Motors seine Kon­kur­renz deut­lich ab. Das Vor­zei­ge­mo­dell von Tesla Model S kos­tet gerade mal 70 000 Euro und kommt auf eine Reich­weite, von der andere lange Zeit nur träu­men konn­ten. Mit bis zu 500 Kilo­me­ter schafft das Mobil mehr als dop­pelt so viel wie ent­spre­chende Modelle von Daim­ler oder BMW. Dazu kommt die hohe Beschleu­ni­gung des Strom­au­tos. Erst 2018 wird bei­spiels­weise Audi einen Elektro-SUV auf den Markt brin­gen, das die­selbe Reich­weite wie das Model S von Tesla erreicht. Daim­ler hat bis­her kein Modell im Ver­kauf, was auf diese Dis­tanz kommt.

Der Erfolg rührt auch von Tes­las Inno­va­ti­ons­kraft: Bereits 2008 war Tes­las Roads­ter das erste Auto­mo­bil mit einer Bat­te­rie aus Lithium-Ionen-Zellen. 2014 hatte der Kon­zern mit etwa 6 000 Mit­ar­bei­tern einen Umsatz von 3 Mil­li­ar­den Dol­lar erzielt. Dies rührt nicht zuletzt von der Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter: „Wir haben eine Mis­sion“, äußert sich bei­spiels­weise Phil­ipp Schrö­der von Tesla Motors, der für Deutsch­land und Öster­reich zustän­dig ist. Es geht nicht nur darum, Autos zu ver­kau­fen, Tesla möchte mehr: CEO Elon Musk möchte den Wan­del der Ver­bren­nungs­wirt­schaft zur Solar-Elektrowirtschaft vorantreiben.

Ein gro­ßer Vor­teil für Tesla ist deren eige­nes Netz von Lade­sta­tio­nen (Super­char­ger). Etwas Ver­gleich­ba­res konnte die Kon­kur­renz bis­lang nicht auf­bauen. Immer­hin arbei­ten künf­tig Audi und BMW mit Samsung zusam­men, um leis­tungs­stär­kere Akkus zu bauen. 


EuroNCAP: Crashtests mit BMW 2er Active Tourer, Skoda Fabia, Tesla Model S und anderen

Tommy Windecker / Fotolia

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Sechs neue Modelle haben die Crashtest-Experten von EuroN­CAP (Euro­pean New Car Assess­ment Pro­gramme) getes­tet. Dazu zäh­len der neue BMW-Kom­pakt­van 2er Active Tou­rer, die neue Gene­ra­tion des belieb­ten Klein­wa­gens Skoda Fabia, der neue VW-Golf-Kon­kur­rent Nis­san Pul­sar sowie die elek­trisch ange­trie­bene Limou­sine Tesla Model S. Diese vier Modelle beka­men alle die Maxi­mal­wer­tung von fünf Ster­nen und bie­ten daher guten Schutz bei Unfällen.

Vier Sterne erhielt bei die­sem Crashtest-Durchgang der Renault Mégane. Der fran­zö­si­sche Kom­pakte hatte bei einem ers­ten Crash­test im Juni 2014 nur drei Sterne ergat­tert. Damals hat­ten die Tes­ter aber eigent­lich nur bemän­gelt, dass die Infor­ma­tio­nen zum Gurt­war­ner nicht in allen wich­ti­gen Spra­chen abruf­bar waren – die­ses Manko wurde jetzt beho­ben. Mit gerade mal drei Ster­nen muss sich der Kleinst­wa­gen Suzuki Cele­rio begnü­gen. Hier fie­len bei­spiels­weise die hin­te­ren Kopf­stüt­zen nega­tiv auf, wel­che bei einem Heck­auf­prall kaum Schutz vor einem Schleu­der­trauma gewähr­leis­ten. Über­dies erhielt das Auto null Punkte beim seit­li­chen Pfahl­auf­prall: Da Kopf­air­bags im Cele­rio nur optio­nal offe­riert wer­den, durfte das Auto zu die­sem seit­li­chen Auf­prall­test gar nicht erst antreten.

Getes­tet wird im EuroNCAP-Verfahren unter ande­rem der Fron­tal­auf­prall des Wagens bei 64 km/h auf ein defor­mier­ba­res Hin­der­nis. Die­ser Test gilt als der häu­figste Unfall­typ: den fron­ta­len, aber ein wenig ver­setz­ten Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ähn­li­cher Masse. Als Simu­la­tion eines seit­li­chen Auf­pralls eines ande­ren Fahr­zeugs auf der Fah­rer­seite wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test aus­ge­führt. Unge­fähr ein Vier­tel der schwe­ren Unfälle in Europa gehen auf den Auf­prall auf eine Laterne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Getes­tet wird dies durch den Pfahl­auf­prall seit­lich. Ebenso die Wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen wird unter die Lupe genom­men. Außer­dem wird die Sicher­heit von Kin­dern in diver­sen Sit­zen getes­tet. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt auch mit in die Gesamt­wer­tung ein. 


Tesla setzt ganz auf China

estations/ fotolia

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Obwohl dort der Ver­kauf von Elek­tro­fahr­zeu­gen auf der Stelle tritt, setzt der ame­ri­ka­ni­sche Her­stel­ler Tesla voll auf China. Bereits im aktu­el­len Jahr sol­len aus dem größ­ten Neu­wa­gen­markt der Welt ein Drit­tel der Umsätze kom­men, teilte die stell­ver­tre­tende Lan­des­che­fin Vero­nica Wu der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters in Peking mit. Bis­lang gibt es erst einen ein­zi­gen Han­dels­be­trieb in der Haupt­stadt, bis zum Jah­res­ende sol­len es min­des­tens zehn im gan­zen Land wer­den. Der Absatz in China werde dazu bei­tra­gen, 2014 den Ver­kauf in aller Welt auf 46 000 Ein­hei­ten zu ver­dop­peln, sagte Wu, die kürz­lich von Apple-China zu Tesla gewech­selt ist. Jedoch sind die Fahr­zeuge in der Volks­re­pu­blik teu­rer als in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Wäh­rend das S-Modell in Ame­rika für 81 000 Dol­lar erhält­lich ist, beträgt der Preis in China 734 000 Yuan oder 121 000 Dol­lar. Wu legi­ti­miert die Dif­fe­renz mit Trans­port­auf­wen­dun­gen, Zöl­len und Steu­ern. In abseh­ba­rer sei nicht daran gedacht, den Tesla in Asien selbst zu fer­ti­gen, um diese Kos­ten zu reduzieren.

Der Opti­mis­mus der Mana­ge­rin über­rascht aus zwei Grün­den. Einer­seits hatte Tesla einen holp­ri­gen Start in China. Es konnte seine Fahr­zeuge anfangs nicht mit der gut ein­ge­führ­ten chi­ne­si­schen Marke „Te Si La“ aus­lie­fern, da ein loka­ler Geschäfts­mann die Bezeich­nung ein­ge­tra­gen und hatte schüt­zen las­sen. Er war zuvor nicht bereit, den Namen frei­zu­ge­ben und hielt dadurch den Ver­kauf auf. Nun aber habe man die Aus­ein­an­der­set­zung „gelöst“, sagte Wu. Noch schwe­rer könnte wie­gen, dass der mit gro­ßen Vor­schuss­lor­bee­ren gestar­tete Markt für Elek­tro­fahr­zeuge in China nicht vom Fleck kommt. Nach Zah­len des chi­ne­si­schen Auto­mo­bil­ver­bands CAAM betrug der Absatz 2013 nur 17 600 Ein­hei­ten, davon 3 000 Hybrid-Fahrzeuge. Das waren gerade mal 0,08 Pro­zent des Gesamt­ver­kaufs. Das Ziel der Regie­rung, bereits im kom­men­den Jahr 500 000 Fahr­zeuge mit alter­na­ti­ven Antrie­ben auf die Straße zu brin­gen, ist dadurch in weite Ferne gerückt.

Elek­tro­au­tos las­sen sich in China aus vie­len Grün­den schwer an den Fah­rer brin­gen. Die Anschaf­fung ist trotz üppi­ger staat­li­cher Kauf­bei­hil­fen kost­spie­lig, wäh­rend die Ben­zin­preise nied­rig sind. Vor allem aber ist das Netz für die Lade­sta­tio­nen unzu­rei­chend. Dazu kom­men Mel­dun­gen über Explo­sio­nen und andere tech­ni­sche Schwierigkeiten.

Deut­sche Her­stel­ler haben dar­aus bereits Kon­se­quen­zen gezo­gen. VW hat zusam­men mit sei­nem chi­ne­si­schen Part­ner zwar das E-Mobil Carely (Kaili) ent­wi­ckelt, um ent­spre­chen­den Regie­rungs­auf­la­gen zu erfül­len. Das Auto geht wegen man­geln­der Nach­frage aber nicht in Serie. Das zweite Modell, der Tan­tus, wurde still­schwei­gend zu einem E-Lavida umge­wid­met und kommt wahr­schein­lich eben­falls nie auf den Markt. BMW wie­derum bie­tet seine chi­ne­si­sche E-Marke Zinoro aus­schließ­lich zur Miete an, da sich keine ech­ten Käu­fer fin­den. Auch decken die Mie­tra­ten nicht ein­mal die Kos­ten, wie man hört, geschweige denn ver­hei­ßen sie Gewinne.

Gewinne ver­spre­chen ebenso die Akti­en­märkte in Asien seit eini­ger Zeit nicht mehr. In Tokio rauscht der­zeit der Leit­in­dex Nik­kei um 2,5 Pro­zent ins Minus, der Regio­na­l­in­dex MSCI Asia Paci­fic ohne Japan gibt 0,1 Pro­zent ab. Beide Indi­zes hat­ten bereits am Frei­tag ein bis zwei Pro­zent ein­ge­büßt. Ana­lys­ten begrün­den die Tal­fahrt mit dem Anstieg des Yen-Kurses gegen­über dem Dol­lar. Die Auf­wer­tung behin­dert der japa­ni­schen Export­in­dus­trie den Absatz auf den Welt­märk­ten. Dazu kom­men die Schwie­rig­kei­ten vie­ler Schwel­len­län­der, wel­che gegen Kapi­tal­ab­zug kämpfen. 


Datenspeicherung im Auto: So wird heute schon gesammelt

DOC RABE MEDIA / fotolia

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Das ist es, was die Welt braucht: Ein Auto, dass du nicht besit­zen darfst; und dass du auch nicht mehr benut­zen kannst, wenn du dei­nen Job ver­lierst und deine monat­li­che Miete für die Bat­te­rie nicht mehr zah­len kannst“, wütet Jour­na­list Cory Doc­to­row auf boinbgoing.net. Seit Wochen steht Auto­bauer Renault stark in der Kri­tik. Vor kur­zem ver­öf­fent­li­che Foren­nut­zer „Franko30“ die „Fuß­an­geln“ des Miet­ver­trags für den Akku sei­nes Elek­tro­au­tos Zoe. Hier behält sich der fran­zö­si­sche Auto­her­stel­ler das Recht vor, bei Ver­säum­nis der Raten­zah­lung für die Bat­te­rie oder bei Aus­lau­fen des Ver­trags das Auf­la­den des Elek­tro­au­tos zu ver­hin­dern. Die gegen­wär­ti­gen Dis­kus­sio­nen um Renault in Blogs und ver­schie­de­nen The­men­sei­ten zur Elek­tro­mo­bi­li­tät offen­ba­ren, dass der Auto­bauer den Zugriff auf seine Fahr­zeuge ver­stärkt. Außer der prä­zi­sen Ortung des Fahr­zeugs spei­chern ver­schie­dene Steu­er­ge­räte ein genaues Fah­rer­pro­fil ab. Das ist nicht nur in Elek­tro­au­tos wie Renault Zoe oder Tesla S Stan­dard, son­dern auch in sämt­li­chen Benzin- und Die­sel­au­tos. Die soge­nann­ten „Vehi­cle Logs“ geben detail­lierte Auf­zeich­nun­gen der Fahr­zeug­nut­zung an den Her­stel­ler weiter.

Unmerk­lich fei­er­ten Com­pu­ter und Assis­tenz­sys­tem Ein­zug in heu­tige Fahr­zeuge. Die Folge ist, dass nicht nur das ABS-System, die Kli­ma­an­lage oder der Tem­po­mat Aus­künfte über Kilo­me­ter­stand, Posi­tion und Abstand sam­meln, son­dern selbst Schein­wer­fer, Blin­ker und Air­bag Daten spei­chern. Damit der Air­bag im Ernst­fall rich­tig zün­det, muss die Steu­er­ein­heit Werte wie Geschwin­dig­keit und Motor­dreh­zahl sam­meln und spei­chern. Außer­dem erkennt das Sys­tem, ob der Fah­rer ange­schnallt und der Bei­fah­rer­sitz besetzt ist. Auch Fahras­sis­tenz­sys­teme, zum Bei­spiel das Navi­ga­ti­ons­ge­rät, der Einpark- oder Tempo-Assistent, sam­meln Daten. Hans Zeger, Mit­glied des Daten­schutz­ra­tes des öster­rei­chi­schen Bun­des­kanz­ler­amts, sagt: „Die meis­ten die­ser Sys­teme unter­stüt­zen nicht nur das aktu­elle Fahr­ge­sche­hen, son­dern spei­chern die anfal­len­den Daten zwecks spä­te­rer Ana­lyse.“ Für Zeg­ler ist dies ein deut­li­cher Ver­stoß gegen die euro­päi­sche Daten­schutz­richt­li­nie. Sie sagt aus, dass der „Schutz der Pri­vat­sphäre natür­li­cher Per­so­nen bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten“ gewähr­leis­tet wer­den muss. Zwar sei es für den Auto­mo­bil­her­stel­ler irre­le­vant, wel­cher sei­ner Kun­den wel­ches Fahr­ver­hal­ten an den Tag lege, doch sobald der Fah­rer in die Ver­trags­werk­statt gehe, sei seine Iden­ti­tät bekannt. Die Daten­samm­lung ist ille­gal, wenn der Fahr­zeug­len­ker nichts über die Auf­zeich­nun­gen weiß oder der Her­stel­ler die Daten für eigene Zwe­cke ver­wen­det. Bis­lang dis­ku­tie­ren noch ver­schie­dene Verkehrsrechts-Experten in Deutsch­land, wem die Daten in Zukunft gehö­ren und inwie­weit die Auto­mo­bil­her­stel­ler diese nut­zen kön­nen. Pro­ble­ma­tisch ist, dass jedes Bun­des­land für den Daten­schutz im Auto zustän­dig ist. Eine Län­der­über­grei­fende Rege­lung ist auch noch nicht in greif­ba­rer Nähe, wie die Zeit­schrift „Auto­mo­bil Indus­trie“ aufzeigt.

Doch nicht nur die Auto­mo­bil­her­stel­ler, son­dern auch andere Unter­neh­men nut­zen das Poten­zial der Daten­samm­lung und loka­li­sie­ren Fahr­zeuge. Nach Anga­ben der BBC arbei­tet der­zeit die bri­ti­sche Firma E2V, ein Spe­zia­list für Radio­fre­quenz­tech­nik, mit wei­te­ren Unter­neh­men an einem Radio­im­puls, um Fahr­zeuge anzu­hal­ten. Das Sys­tem „RF Safe-Stop“ setzt dabei eine bestimmte Radio­fre­quenz ab, das die Elek­tro­nik des Fahr­zeugs beein­flusst und dadurch den Motor abstellt. Ein ers­ter Pro­to­typ wurde vor kur­zem in Groß­bri­tan­nien getes­tet. Nach eige­nen Anga­ben ent­wi­ckelte E2V das Sys­tem beson­ders für das Mili­tär. Auf diese Weise könne die Armee Fahr­zeuge in Kri­sen­re­gio­nen und brenz­li­gen Situa­tio­nen ohne Gewalt stop­pen. Die Poli­zei ist ebenso an dem Sys­tem inter­es­siert. Gegen­über BBC kri­ti­sier­ten Exper­ten jedoch, dass das Abstel­len des Motors das Fahr­zeug nicht schnell genug stoppe und die Aus­wir­kun­gen auf das elek­tro­ni­sche Brems- und Lenk­sys­tem noch nicht geklärt seien. Die momen­ta­nen Dis­kus­sio­nen um den Auto­bauer Renault zei­gen, wie viele Daten Auto­mo­bil­her­stel­ler bereits heute sam­meln. Da scheint der nächste Schritt zur tota­len Über­wa­chung, bis hin zur Fern-Stilllegung des Fahr­zeugs, zum Bei­spiel bei über­höh­ter Geschwin­dig­keit oder aggres­si­ven Über­hol­ma­nö­vern, nicht mehr allzu weit weg.