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Kategorie: Oldtimer

Essen Motor Show 2017 - die automobile Wunderwelt

Bereits zum 50. Mal bringt die Motor Show in Essen die Auto­fans in Hoch­stim­mung. Mit über 500 Aus­stel­lern star­tet das PS-Fes­ti­val vom 2. bis 10. Dezem­ber in eine neue Run­de. Indus­trie und Han­dels­part­ner prä­sen­tie­ren eine gan­ze Rei­he Neu­hei­ten und Pre­mie­ren. Mit dabei sind unter ande­ren die Auto­her­stel­ler Ford-Wer­ke, Lada, Peu­geot, Por­sche, Renault, Shel­by, Sko­da und VW Motor­sport. Die japa­ni­schen Mar­ken Lexus und Nis­san sind über ihre Han­dels­part­ner ver­tre­ten. Nicht zu ver­ges­sen sind auch die zahl­rei­chen Fel­gen­her­stel­ler, die eben­falls vie­le Neu­hei­ten prä­sen­tie­ren. Außer­dem sind die Rei­fen­her­stel­ler Con­ti­nen­tal, Hank­ook und Toyo Tires mit neu­es­ten Pro­duk­ten dabei.

Auto­mo­bil­her­stel­ler geben Voll­gas auf der Essen Motor Show. Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Wei­ter­le­sen


GTÜ: Welche Oldies Goldies sind

Jedes Jahr gibt es neue Old­ti­mer. Min­des­tens 30 Jah­re alt müs­sen sie sein, dann kön­nen die Oldies den Vor­zug eines H-Kenn­zei­chens mit steu­er­li­chen Ver­güns­ti­gun­gen und vor­teil­haf­te­ren Bedin­gun­gen bei der Ver­si­che­rung genie­ßen, solan­ge sie in erhal­tens­wür­di­gen Zustand sind - und nur dann machen sie Freu­de. Die Gesell­schaft für tech­ni­sche Über­wa­chung (GTÜ) hat sich eini­ge Neu­zu­gän­ge ange­se­hen, wel­che Oldies denn auch Gol­dies sind.

 

Vom Youngtimer zum Oldtimer

 

Frisch­ge­ba­cke­ne Old­ti­mer sind nun­mehr Autos aus dem Jah­re 1987, die allein durch die Zeit vom Young­ti­mer zum Old­ti­mer beför­dert wur­den. Dazu gehört bei­spiels­wei­se das Mer­ce­des Cou­pé (124C) und die haben die­se Ade­lung in einem meist sehr guten Zustand erhal­ten. Genau 42,4 Pro­zent der von GTÜ-Prüf­in­ge­nieu­ren gecheck­ten Wagen absol­vier­ten die Haupt­un­ter­su­chung „ohne erkenn­ba­re Män­gel“, dicht gefolgt vom Ford Sier­ra mit 39,4 Pro­zent män­gel­frei­en Fahr­zeu­gen. Den drit­ten Platz mit 37,6 Pro­zent belegt der Maz­da 626.

 

Mer­ce­des-Benz Cou­pé der Bau­rei­he 124. Im Jahr 1987 debü­tie­ren zunächst die Typen 230 CE und 300 CE.

 

Mängelriesen der Klassiker

 

Es geht aber auch anders: Abso­lu­ter Män­gel­rie­se unter den Neu­en in der gro­ßen Fami­lie der Klas­si­ker ist der Peu­geot 405. Von die­sem Modell ist ein gro­ßer Teil (38,3 Pro­zent) der Fahr­zeu­ge mit schwer­wie­gen­den Män­geln behaf­tet. Auch beim Audi 90 sind über ein Drit­tel (34,2 Pro­zent) der Wagen mit erheb­li­chen Män­geln unter­wegs.

 

Moder­ne Erschei­nung 1987: Der Peu­geot 405 hat die Zeit aber oft nicht ganz ohne Män­gel über­stan­den.

 

Mercedes weitgehend ohne Mängel

 

Mit den cha­rak­te­ris­ti­schen Rück­leuch­ten im Drei­ecks­for­mat war die Limou­si­ne schon fast drei Jah­re auf dem Markt, als Mer­ce­des-Benz den Zwei­tü­rer  im Jahr 1987 zu den Händ­lern brach­te. Die Karos­se­rie­form als Cou­pé erhöh­te den Gla­mour­fak­tor und auch den Preis. Bei den von der GTÜ unter­such­ten Fahr­zeu­gen waren über 40 Pro­zent der Cou­pés män­gel­frei. Rund 28 Pro­zent die­ses Modells waren mit erheb­li­chen Män­geln unter­wegs, 29 Pro­zent mit gerin­gen Män­geln. Damit belegt der 124C den Spit­zen­platz mit den gerings­ten tech­ni­schen Män­geln unter den „jun­gen Alten“. Und wenn es doch etwas zu bemän­geln gab, waren das die Umwelt­be­las­tung, Beleuch­tung, Elek­trik, Ach­sen, Räder und Rei­fen.

 

Anfällige Elektrik beim Sierra

 

Der Ford Sier­ra kam 1987 in der zwei­ten Genera­ti­on mit fla­che­ren Front­schein­wer­fern und end­lich mit ABS auf den Markt.  Knapp 40 Pro­zent der von der GTÜ geprüf­ten Fahr­zeu­ge waren män­gel­frei. Rund 32 Pro­zent wie­sen erheb­li­che Män­gel auf und 29 Pro­zent hat­ten gerin­ge Män­gel. Häu­fi­ge Män­gel waren Umwelt­be­las­tung, Fahr­ge­stell, Rah­men, Auf­bau, Auf­hän­gung, Beleuch­tung und Elek­trik.

 

Traf nicht immer den Geschmack der jun­gen Auto­fah­rer. Kann aber heu­te so man­chem Oldie­fan Freu­de machen - mit gerin­ger Män­gel­quo­te: Der Ford Sier­ra.

 

Schlusslicht Peugeot

 

Mit sei­nem damals als sehr modern emp­fun­de­nen wind­schlüpf­ri­gen Design misch­te der Peu­geot 405 in der Mit­tel­klas­se mit. Vor allem die Moto­ren gal­ten als lang­le­big. Neben einem brei­ten Ange­bot mit 1,4- bis 2,0-Liter-Aggregaten von 64 bis 158 PS waren auch All­rad­an­trie­be ver­füg­bar. Der Fran­zo­se bil­det den­noch das Schluss­licht unter den von den GTÜ-Sach­ver­stän­di­gen geprüf­ten „Neuold­ti­mern“. An über 38 Pro­zent der Fahr­zeu­ge fan­den die Inge­nieu­re schwer­wie­gen­de tech­ni­sche Män­gel. Genau 34 Pro­zent hat­ten gerin­ge Män­gel. Nur knapp 28 Pro­zent die­ses Modells wur­de Män­gel­frei­heit beschei­nigt. Anlass zu Kla­gen gaben die Punk­te Umwelt­be­las­tung, Fahr­ge­stell, Rah­men, Auf­bau, Beleuch­tung, Elek­trik und Brem­sen.

 

 

Den­noch rät die GTÜ vor dem Kauf eines Old­ti­mers das Fahr­zeug unbe­dingt von einer Fach­werk­statt che­cken zu las­sen. Der trennt die Spreu vom Wei­zen und die Oldies von den Gol­dies.


Essen Motorshow 2016 - Festival für Autofans

Essen Motor Show. Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

Die Essen Motor­show ver­sam­melt vom 26. Novem­ber bis zum 4. Dezem­ber über 500 Aus­stel­ler rund um sport­li­che Seri­en­fahr­zeu­ge, Tuning, Motor­sport und Clas­sic Cars in der Mes­se Essen. Die Eupho­rie der mehr als 300.000 erwar­te­ten Besu­cher befeu­ern in die­sem Jahr auch die Auto­mo­bil­her­stel­ler auf dem PS-Fes­ti­val. Abarth, BMW, Ford, Peu­geot, Por­sche Motor­sport, Renault Sport Deutsch­land und Sko­da prä­sen­tie­ren sich mit Neu­hei­ten und Pre­mie­ren. Ide­el­ler Trä­ger der Auto­mo­bil­mes­se ist der ADAC, der in Essen sein Motor­sport­pro­gramm vor­stellt.

Deutsch­land­pre­mie­re auf der Motor­show: Der neue Ford Kuga

Hoch­wer­tig ver­edel­te Fahr­zeu­ge erwar­ten die Fans der Essen Motor Show unter ande­rem bei Abt Sports­li­ne, AC Schnit­zer, Bra­bus, Lor­in­ser, Star­tech und Techart Auto­mo­bil­de­sign. Hin­zu kom­men die Rei­fen­her­stel­ler Con­ti­nen­tal, Hank­ook und Toyo Tires. Als beson­de­res High­light prä­sen­tiert die Initia­ti­ve „Tune it! Safe!“ am ers­ten Mes­se­tag gemein­sam mit dem Ver­band der Auto­mo­bil Tuner und wei­te­ren Part­nern ihr neu­es Kam­pa­gnen­fahr­zeug: tra­di­tio­nell ein Sport­wa­gen in Poli­zei­op­tik. Auch ange­sag­te jun­ge Tuning-Schmie­den wie JP Per­for­mance, Liber­ty Walk, Sid­ney Indus­tries und Simon Motor­sport gehö­ren zum line-up der dies­jäh­ri­gen Show.

 

Jubiläen: Ferrari und Golf GTI

 

Anläss­lich des bevor­ste­hen­den 70jährigen Fir­men­ju­bi­lä­ums von Fer­ra­ri zeigt die Mes­se Essen in Hal­le 3 eine Son­der­show mit 15 Sport­wa­gen, For­mel-1-Fahr­zeu­gen und Vor­gän­ger­mo­del­len der Mar­ke aus Mara­nel­lo. Die Band­brei­te reicht vom Alfa Romeo 8C 1750 aus dem Jahr 1931 bis zu aktu­el­len Fer­ra­ri-Seri­en-Model­len. Wei­te­re klas­si­sche Fahr­zeu­ge mit dem Caval­li­no ram­pan­te erwar­ten die Besu­cher unter dem Titel „Jubi­lee Pre­view: 70 Jah­re Fer­ra­ri Histo­ry + Motor Sport 1947 – 2017“ im Clas­sic & Pres­ti­ge Salon des Ver­an­stal­ters S.I.H.A. in Hal­le 1. Jubi­lä­um fei­ert in die­sem Jahr auch VW mit dem Golf GTI. Seit 40 Jah­ren begeis­tert die Iko­ne unter den Kom­pakt­sport­wa­gen ihre Fans. Aus die­sem Anlass wid­met die Essen Motor Show dem sport­li­chen Klas­si­ker eine eige­ne Aus­stel­lung.

Fer­ra­ri Enzo und F40 - Super­sport­wa­gen in der Son­der­schau zu Jubi­lä­um. Foto: Rai­ner Schimm/©MESSE ESSEN GmbH

 

Reminiszenzen an James Bond

 

Ein wei­te­res High­light bil­den die Design­stu­di­en in Hal­le 3 mit Con­cept Cars, Pro­to­ty­pen und Stu­di­en bekann­ter Auto­mo­bil-Desi­gner. Im Schein­wer­fer­licht steht unter ande­rem der Speed­back GT von David Brown Auto­mo­ti­ve. Der ele­gan­te Sport­wa­gen lässt die 1960er-Jah­re wie­der auf­le­ben und erin­nert an James Bonds berühm­ten Aston Mar­tin DB5. Außer­dem erwar­tet die Besu­cher mit dem Par­cours von Ital­de­sign ein Con­cept Car mit Kame­ras statt Außen­spie­geln und einer Glas­hau­be, die freie Sicht auf den Motor gewährt. Die Glas­hau­be hat sich der Neu­see­län­der Gor­don Tron­son gespart. Sein Pick­up der Mar­ke Eigen­bau hat vier Moto­ren auf der offe­nen Lade­flä­che, die 4.000 PS leis­ten – Besu­cher fin­den das kurio­se Gefährt neben wei­te­ren Cra­zy Cars in der Gale­ria der Mes­se Essen.

Aston Mar­tin DB5

 

Liveaction rund um die Uhr

 

In der DMAX-Motor­sport­are­na steht rund um die Uhr Liveac­tion auf dem Pro­gramm inklu­si­ve Drift­fahr­ten für die Fans. Die wer­den auf der Essen Motor Show nicht nur bei den gro­ßen Her­stel­lern und Tun­ern fün­dig. Längst hat sich die tunin­gX­pe­ri­ence vom Geheim­tipp zum Sze­ne-Block­bus­ter ent­wi­ckelt. Rund 200 anspruchs­voll getun­te Fahr­zeu­ge aus ganz Euro­pa umfasst die Son­der­show in den Hal­len 1A und 12, so vie­le wie noch nie. Beson­ders beliebt bei den Tun­ern sind Breit­bau­ten sowie Young­ti­mer und Klas­si­ker. Hier­zu zäh­len bei­spiels­wei­se ein Por­sche 964 mit Body­kit von Rauh Welt Begriff (RWB) und ein VW Käfer Cabrio­let.

Old­tim­er­freun­de und sol­che, die es wer­den wol­len, erle­ben im Clas­sic & Pres­ti­ge Salon in Hal­le 1 die Fas­zi­na­ti­on klas­si­scher Fahr­zeu­ge. In ent­spann­ter und stil­vol­ler Atmo­sphä­re ste­hen dort mehr als 250 aus­er­le­se­ne Auto­mo­bi­le zum Ver­kauf. Das umfas­sen­de Ange­bot der über 25 renom­mier­ten inter­na­tio­na­len Händ­ler umfasst Old­ti­mer, Young Clas­sics, His­to­rik-Motor­sport sowie Clas­sic- und Pres­ti­ge­au­to­mo­bi­le – vom exklu­si­ven Sport­wa­gen bis zur gut erhal­te­nen Kom­pakt­klas­se. Nach die­sem Abste­cher in die Welt der klas­si­schen Ele­ganz erwar­ten die Fans in den übri­gen Hal­len bei­spiels­wei­se noch Car Media World, DTM, Hot Rods und Motor­rä­der. Euro­pas füh­ren­de Mes­se für sport­li­che Fahr­zeu­ge lässt wohl kei­ne Wün­sche offen.


Orginalgetreue Reifen für Porsche-Klassiker

Für die frü­hen Modell­jah­re des Por­sche 911 gibt es jetzt Rei­fen, die das Aus­se­hen der ori­gi­na­len Rei­fen auf­wei­sen, aber die Fahr­ei­gen­schaf­ten moder­ner Pneus besit­zen.

Klas­sik-Fans ken­nen das Pro­blem. Für die schöns­ten Old­ti­mer sind die ori­gi­na­len Rei­fen ein­fach nicht mehr zu bekom­men, weil sie nicht mehr pro­du­ziert wer­den. Da hat sich die Dimen­si­on durch ein ande­res Quer­schnitts­ver­hält­nis stark ver­än­dert und eine Umrüs­tung ent­spricht eben nicht der Ori­gi­nal­treu­en - ein schwer zu lösen­der Fall. Die Freun­de klas­si­scher Por­sche kön­nen da jetzt auf­at­men. Gemein­sam mit dem Auto­her­stel­ler hat sich Pirel­li die­se Nische vor­ge­nom­men und für alte Por­sche neue Rei­fen im klas­si­schen Look auf­ge­legt.

Ehe­ma­li­ger Ral­lye-Welt­meis­ter Wal­ter Röhrl und Por­sche-Rei­fen­tes­ter Die­ter Rösch­ei­sen mit vier ver­schie­de­nen Rei­fen­mo­del­len für älte­re und neue­re Por­sche-Model­le – dar­un­ter auch ein Sport­rei­fen für den Wett­be­werbs-Ein­satz.

Immer­hin sei­en noch 70 Pro­zent der jemals gebau­ten Por­sche in einem fahr­ba­ren Zustand, behaup­tet der Zuffen­hau­se­ner Sport­wa­gen­her­stel­ler. Das ergibt dann doch einen nen­nens­wer­ten Bedarf an pas­sen­den Rei­fen für die Old­ti­mer-Gemein­de. Also hat Por­sche unter ande­rem mit Rei­fen­her­stel­ler Pirel­li zahl­rei­che auf die jewei­li­ge Fahr­zeug-Genera­ti­on abge­stimm­te Pneus ent­wi­ckelt, die in punc­to Optik und Pro­fil­de­sign den his­to­ri­schen Ori­gi­na­len glei­chen, wie ein Ei dem ande­ren. In Sachen Fahr­ei­gen­schaf­ten aber sind sie ver­gleich­bar mit moder­nen Rei­fen-Genera­tio­nen.

 

Neuauflage von Pirelli für Porsche Oldtimer

 

So ste­hen 32 neue Rei­fen­emp­feh­lun­gen für Por­sche Modell­rei­hen der Jah­re 1959 bis 2005 zur Ver­fü­gung. Die Rei­fen­ty­pen Pirel­li CN36, P7 und P Zero Ros­so wer­den in einer Neu­auf­la­ge mit ori­gi­na­lem Pro­fil ange­bo­ten. Und zwar getes­tet und mit höhe­ren Wei­hen ver­se­hen vom ehe­ma­li­gen Ral­lye-Welt­meis­ter Wal­ter Röhrl. Damit ist die Por­sche-Gemein­de ver­sorgt. Für den Ur-Por­sche 356 über die frü­hen 911er der Bau­jah­re 1959 bis 2005, dar­un­ter die Model­le 964, 993 und 996 sowie die Tran­sax­le-Bau­rei­hen 924, 928, 944 und 968 sind wie­der Rei­fen erhält­lich. Und weil alle Rei­fen geprüft sind, wie in der Erst­aus­rüs­tung, tra­gen die Klas­si­ker-Pneus auch die bekann­te Por­sche-Spe­zi­fi­zie­rung „N“ auf der Rei­fen­flan­ke.

N-Kenn­zei­chen für die Werks­frei­ga­be von Por­sche, mit dem alle von Por­sche emp­foh­le­nen und frei­ge­ge­be­nen Rei­fen­kom­bi­na­tio­nen gekenn­zeich­net sind.

 

moderne Pneus im Oldtimer-Look

 

Äußer­lich Klas­si­ker sind die neu­en Pneus inner­lich auf der Höhe der Zeit. Die tra­gen­de Struk­tur ent­spricht im Auf­bau aktu­el­len Rei­fen­kar­kas­sen. Auch die Gum­mi­mi­schung ver­fügt über die Zusät­ze der heu­ti­gen Rei­fen­tech­no­lo­gie. Das Ergeb­nis sind nied­ri­ger Roll­wi­der­stand und hohe Haf­tungs­wer­te auf tro­cke­nem und nas­sem Grund. So kom­men die Old­ti­mer doch noch in den Genuss der neu­es­ten Rei­fen­tech­nik - was die Klas­si­ker noch ein­mal auf­wer­tet. Wal­ter Röhrl über die Vor­tei­le der neu ent­wi­ckel­ten Rei­fen: „Ganz so rund und aus­ge­gli­chen waren die Fahr­ei­gen­schaf­ten in frü­he­ren Jah­ren dann doch nicht. Die neu­en Rei­fen­ge­nera­ti­on passt zur Fahr­wei­se eines anspruchs­vol­len Sport­wa­gens bes­ser denn je.“

 

Reifen für den historischen Motorsport

 

Neben den Old­ti­mer- und Young­ti­mer-Rei­fen für den nor­ma­len Stra­ßen­ein­satz hat Por­sche spe­zi­el­le Pneus für den Ein­satz im his­to­ri­schen Motor­sport ent­wi­ckelt. So ist der als Semi-Slick aus­ge­leg­te P Zero Tro­feo R in den gän­gi­gen Grö­ßen zwi­schen 16 und 18 Zoll lie­fer­bar. Die­ser Rei­fen ist spe­zi­ell für den Ein­satz im his­to­ri­schen Motor­sport – etwa für den Rund­stre­cken- oder Ral­lye-Ein­satz – und auf die damit ver­bun­de­nen hohen ther­mi­schen Belas­tun­gen aus­ge­legt.

 


Oldtimer und Neuwagen auf der Techno-Classica

Tech­no-Clas­si­ca Essen 2015, ein High­light für die Klas­sik Fans, zu dem rund 190.000 Besu­cher erwar­tet wer­den. 1.250 Aus­stel­ler prä­sen­tie­ren rund 2.500 his­to­ri­sche Fahr­zeu­ge. Zum ers­tem Mal 2016 dabei: Das bri­ti­sche Auk­ti­ons­haus Coys nutzt das Par­kett der Gru­ga-Hal­le für eine Auk­ti­on hoch­wer­ti­ger Samm­ler-Auto­mo­bi­le. Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH
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Der Vin­ta­ge-Fai­ble der Auto­mo­bi­lis­ten ver­schafft sich eine Bahn, und zwar auf der Tech­no-Clas­si­ca in den Esse­ner Gru­ga-Hal­len. Mehr als 190.000 Besu­cher erwar­tet die Num­mer eins der inter­na­tio­na­len Old­ti­mer­mes­sen. Vom 6. bis zum 10. April öff­net die welt­größ­te Klas­sik-Mes­se ihre Tore und zeigt neben Oldies auch Neu­wa­gen.

 

Ausstellungsfläche der Techno-Classica erweitert

 

Um Aus­stel­lern und Besu­chern genug Raum zu bie­ten, baut der Mes­se­ver­an­stal­ter S.I.H.A. sogar noch an, um die über 2.500 frisch polie­ren klas­si­schen Auto­mo­bi­le der 1.250 Aus­stel­ler aus über 30 Natio­nen unter zu brin­gen. So erwei­tert eine direkt an die Gru­ga­hal­le ange­dock­te tem­po­rä­re Hal­le die Aus­stel­lungs­flä­che noch ein­mal um 1.700 Qua­drat­me­ter, um noch mehr Expo­na­ten Platz zu bie­ten. Mit ande­ren Wor­ten: Die Tech­no-Clas­si­ca ist aus­ver­kauft bis in den letz­ten Win­kel.

 

Automobil-Fans finden auf der Messe das passende

 

Der Motor der gesam­ten Sze­ne ist der Auto­mo­bil-Enthu­si­as­mus der Fans aller Alters­klas­sen. Denen offe­riert der inter­na­tio­na­le Fach­han­del Pres­ti­ge-Auto­mo­bi­le, Samm­ler- und Lieb­ha­ber­fahr­zeu­ge in allen Preis­ka­te­go­ri­en, vom erschwing­li­chen Young­ti­mer bis zum mil­lio­nen­schwe­ren Auto­mo­bil-Juwel in Muse­ums-Qua­li­tät. Da ist eine gut gefüll­te Brief­ta­sche gefragt. Unter ande­rem steht ein Mer­ce­des Flü­gel­tü­rer für 1 Mil­li­on Euro zum Ver­kauf. Deut­lich über die Hälf­te der zum Kauf ange­bo­te­nen Fahr­zeu­ge, so beschreibt der Mes­se-Ver­an­stal­ter S.I.H.A. sei­ne bis­he­ri­gen Erfah­run­gen, fin­de auf der Mes­se neue Eigen­tü­mer. Zudem tref­fen sich Old­ti­mer-Pro­fis und Hob­by­schrau­ber, Samm­ler und Ein­stei­ger, um Kon­tak­te zu knüp­fen und Infor­ma­tio­nen zu erhal­ten.

 

Klas­si­ker und Neu­wa­gen: Mer­ce­des-Benz S-Klas­se Cabrio von 2015 und das S-Klas­se Cabrio der Bau­rei­he W 111.

 

Premieren auf der Techno-Classica vorgestellt

 

Beson­de­re High­lights bie­ten die rund 25 Auto­mo­bil­her­stel­ler, die nicht nur Mei­len­stei­ne der Auto­mo­bil­ge­schich­te in den Mit­tel­punkt rücken und Iko­nen des Auto­mo­bil­baus prä­sen­tie­ren. Die his­to­ri­schen Expo­na­te ste­hen teil­wei­se im Kon­text zu aktu­el­len Fahr­zeug-Neu­hei­ten und Pre­mie­ren.

Mit neun Deutsch­land-Pre­mie­ren schla­gen Auto­her­stel­ler eine Brü­cke von der Auto­klas­sik zur Moder­ne. Fiat-Chrys­ler zeigt erst­mals in Deutsch­land den neu­en Abarth 124 Ral­ly mit 300 PS. Alfa Romeo prä­sen­tiert die neue Giu­lia. Klein­se­ri­en-Fabri­kant Bit­ter lüf­tet den Schlei­er über sei­ne neue Welt­pre­mie­re. Citro­en zeigt eine neue elek­tri­sche Vari­an­te des legen­dä­ren Méha­ri. Fiat bringt den neu­en 124 Spi­der von Genf nach Essen, eben­so wie Opel nun den GT in Deutsch­land prä­sen­tiert und Vol­vo den V90 aus­stellt.

 

Absatzmöglichkeiten in allen Segmenten vorhanden

 

Aber auch wer nur Tei­le sucht, kann hier bei Ein­zel­händ­lern und Zulie­fe­rern fün­dig wer­den. Neben Tei­len haben auch Acces­soires, Lite­ra­tur und Kunst­ge­gen­stän­de Hoch­kon­junk­tur. Wer Kon­tak­te sucht, wird auch hier etwas fiin­den. Rund 220 Klubs und Ver­ei­ne sowie Fach­ver­bän­de prä­sen­tie­ren sich mit Son­der­schau­en und pla­ka­ti­ver Dar­stel­lung ihrer Pro­gram­me.