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Schlagwort: Smart

Weltpremiere auf der IAA für die Neuauflage des Smart fortwo Cabrio

Gennady Poddubny / fotolia

Die mittlerweile vierte Ausführung des Smart fortwo wird auf der IAA 2015 in Frankfurt offiziell vorgestellt. 2000 kam die erste Variante auf die Straßen, 2006 und 2010 folgten die zweite beziehungsweise dritte Version. In der vierten Auflage gibt es ein Verdeck, was sich sogar bei voller Fahrt öffnen lässt.

Nach wie vor beträgt die Länge des Straßenflitzers 2,69 Meter und 1,66 Meter in der Breite. Durch das fehlende Dach gab es an einigen Stellen Verstärkungen der Karosserie. Ein Stahlkreuz unterhalb des Fahrzeugbodens oder beispielsweise zwei Torsionsschottwände machen das Fahrzeug nun stabiler. Das Verdeck lässt sich innerhalb von zwölf Sekunden elektrisch öffnen. Das geht auch im Stand per Fernbedienung.

Im Innenbereich hat sich zur geschlossenen Variante zunächst nichts verändert. Als Motorisierung stehen zwei Dreizylindermotoren mit 52 und 66 kW zur Verfügung. Bei der niedrigeren Variante benötigt der Smart 15,5 Sekunden um auf 100 km/h zu kommen. Es stehen drei Ausstattungslinien zu Auswahl: Passion, Prime und Proxy. Bestellbar ist das Cabrio ab November 2015, ausgeliefert wird es im Februar 2016.


Aus für Daimlers Elektrosmart bis 2016

finke / fotolia

Daimler stellt die Produktion seines Elektrosmarts vorerst ein. Das Nachfolgermodell soll erst 2016 wieder vom Band laufen. „Die neue Baureihe 453 kommt in der elektrischen Variante Ende kommenden Jahres.“, äußerte sich der Hersteller. Das Einsteigermodell Smart ist für knapp 20 000 Euro nicht mehr bestellbar.

2007 war Daimler der erste deutsche Hersteller mit einem Elektroauto. 2014 wurde der damals aktuelle Smart ed von Daimler bei den Absatzzahlen vom BMW i3 abgelöst. Dicht gefolgt vom Renault Zoe und VW e-up. Von der aktuellen Generation wurden 13 000 Fahrzeuge produziert. Chefin von Smart Annette Winkler sagte im Frühjahr noch: „Es wird gemocht und gekauft. Es ist absolut in Ordnung, nicht alles auf einmal zu bringen. Das ist schlicht eine Frage der Priorisierung.“ Dass die Produktion aber eingestellt wird, war daraus nicht zu lesen.

Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer äußert sich zum Thema Elektromobilität wie folgt: „An Elektromobilität hat momentan niemand richtig Interesse“. Aus Berlin komme zu wenig und deshalb seien die Absatzzahlen enttäuschend. 2014 wurden 8 500 reine Elektroautos in Deutschland zugelassen. Die Bundesregierung möchte bis 2020 auf eine Million kommen.


Auto selbst reparieren: Was ist bei modernen Fahrzeugen noch möglich?

Photographee.eu / fotolia

Bis vor etwa 20 Jahren galt es als selbstverständlich und sogar als Ehrensache, eine kleine Reparatur am Auto selbst durchzuführen. Das sparte Kosten und war oft die effektivste Pannenhilfe in Ost und West: Wer als Westdeutscher mit dem VW oder Opel unterwegs war, wusste sich zumindest in ländlichen Gegenden oder im Ausland am liebsten selbst zu helfen, ehe eine Werkstatt gefunden wurde. Die ostdeutschen Besitzer von Trabant und Wartburg hatten als Standardwerkzeug immer einen Hammer (!) im Auto, der Trabbi brauchte beispielsweise gelegentlich einen leichten Schlag auf den Anlasser, damit dieser funktionierte. Beim Wartburg sprang gern der Getriebeschalthebel heraus, ein Handgriff genügte aber, um ihn wieder einrasten zu lassen. Die westdeutschen Landsleute waren derweil oft damit beschäftigt, den Keilriemen ihres VW Käfer selbst zu wechseln. Kurz und gut: Technisches Grundverständnis genügte für solche Arbeiten. Aber heute?

Der schwierige Lampenwechsel

Ab den 1990er Jahren hielt die Elektronik Einzug in die Fahrzeugtechnik, das setzte den Do-it-yourself-Reparaturen mehr und mehr enge Grenzen. Doch die Elektronik ist es nicht allein: Auch die Anordnung vieler Bauteile, angefangen bei den Lampen, ist bei einigen Modellen so kompliziert, dass der Wechsel ohne Werkstatt einfach nicht zu schaffen ist. Die Autofahrer sind oft der Auffassung, dass doch zumindest ein Lampenwechsel oder mechanische Defekte selbst zu beheben sein müssten, doch es gibt enge Grenzen. Für den Glühbirnenwechsel muss oft der komplette Kotflügel herunter, manchmal muss das Auto dafür auch auf eine Hebebühne. Es gibt Ausnahmen wie etwa beim Nissan Note, bei dem der Fahrer nur eine Manschette lösen und mit Fingerspitzengefühl die Klammer zur Seite schieben muss, was nach dem dritten Lampenwechseln mit geschlossenen Augen gelingt. Keine Chance hingegen beim Kleinwagen Honda Jazz oder beim Smart Cabrio: Die vordere Verkleidung muss ab, das schafft ordentlich nur eine Werkstatt. Beim Chrysler 300 M dauert ein Lampenwechsel in der Werkstatt 72 Minuten und ist entsprechend teuer. Dabei hängt der komplizierte Wechsel nicht von der Preisklasse des Autos ab, denn beim Porsche Boxster können die Fahrer mit beiliegendem Werkzeug ihren Frontscheinwerfer selbst herausbauen, was auch der technische Laie in fünf Minuten schafft. Das sollte eigentlich zum Standard werden, denn schon seit einigen Jahren gibt es die Ergänzung 07 zur EU-Richtlinie ECE 48, die den Herstellern vorschreibt, die Scheinwerfer so zu konstruieren, dass die Fahrer die Lampen mit Bordmitteln selbst austauschen können. Das gilt natürlich nur für europäische Fahrzeuge und hier wiederum nicht für LED- und Xenon-Anlagen, an denen hohe Spannungen anliegen. Es bleibt dabei: Ein schlichter Lampenwechsel kann teuer werden.

Was ist an modernen Autos noch selbst zu reparieren?

Einige Dinge funktionieren natürlich noch mit eigenen Handgriffen, das muss im Pannenfall auch so sein:

– Ein Rad kann jeder Autofahrer mit dem Radschlüssel und dem Wagenheber selbst wechseln.

– Der Auspuff kann selbst gewechselt werden, wenn eine Hebebühne vorhanden und der Auspuff nicht zu verrostet ist.

– Bei vielen Fahrzeugen lassen sich die Bremsbeläge selbst erneuern, jedoch ist der vorherige Blick in die Bedienungsanleitung zwingend: Manchmal ist ein Diagnosegerät für das Justieren der Beläge erforderlich.

– Den Wechsel der Batterie schaffen die meisten Fahrer noch allein.

– Einen Öl-, Luftfilter- und Kühlwasserwechsel ermöglichen ebenfalls fast alle modernen Autos durch einen Laien.

– Eigentlich nicht zu den Reparaturen gehören das Auffüllen von Wasser für die Scheibenwaschanlage und ein Austausch von Scheibenwischerblättern, auch das schafft jeder Fahrer selbst.

Es gibt die Möglichkeit, eine Mietwerkstatt zu nutzen, in der auch ein Kfz-Meister vor Ort ist. Wenn für die Bremsbeläge ein Diagnosegerät erforderlich ist, gibt es dieses in der Werkstatt, doch bei vielen Autos lassen sich neue Bremsbeläge selbst justieren und übrigens auch nicht verkehrt herum einbauen.

Bei den benötigten Teilen lohnt es sich online zu vergleichen. Insbesondere bei gebrauchten Autoteilen kann hier viel Geld gespart werden.

Beratung durch den Fachmann

Wen nur ein Hauch von Unsicherheit besteht, ist eine fachmännische Beratung zwingend, bevor jemand selbst Hand anlegt. Es drohen sonst Unfälle, weitere Pannen sowie der Verlust von Garantien und Versicherungsansprüchen. Grundsätzlich gilt bei modernen Autos: Finger weg von der Elektronik. Der ADAC verweist darauf, dass der Laie hier Schäden massiv vergrößern kann, statt sie zu beheben. Dann wird die Reparatur in der Werkstatt erst richtig teuer.


Zuwachs von von fast 13 Prozent: Mercedes bleibt auch im Mai auf Erfolgreich

Gina Sanders / fotolia

Aktuell läuft es gut für den Autobauer Mercedes-Benz: Im Mai konnten die Schwaben international 151 135 Fahrzeuge an Kunden ausleifern und damit ein Absatzplus von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreichen. Im aktuellen Jahresverlauf liegt das Wachstum nach fünf Monaten mit 728 908 Fahrzeugen sogar bei 13,6 Prozent.

Seinen Wachstumskurs möchten die Schwaben mit dem GLC weiterführen, der seine Weltpremiere in der folgenden Woche in Stuttgart feiert. „Sein Vorgänger, der GLK, ist derzeit unser Topseller unter den SUVs“, äußerte sich Vertriebsvorstand Ola Källenius.

Besonders in Europa wächst das Geschäft der Marke mit dem Stern. Mit 316 324 an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge (10,5 Prozent mehr) kamen die Schwaben auf einen neuen Bestwert in den ersten fünf Monaten des Jahres. Im Einzelmonat Mai konnten in Europa 65 056 Einheiten (5,1 Prozent mehr) verkauft werden.

In den USA konnte Mercedes im Vormonat 29 583 Fahrzeuge veräußern, eine Zunahme von 11,1 Prozent. Von Januar bis Mai lag der Absatz bei 136 926 Einheiten (9,4 Prozent mehr). In China kletterte der Absatz von Mercedes um 19,8 Prozent auf 27 562 Einheiten. Sehr beliebt bei den Mercedes-Kunden sind die Kompakten, dessen Absatz mit über 46 000 Einheiten um 22,3 Prozent anschwoll. Gut mit dabei ist auch die C-Klasse Limousine und das T-Modell: Im Mai erhöhte sich der Absatz dieser Modelle um 59,5 Prozent auf 33 016 Einheiten. Von Januar bis Mai wurde ein Rekordwert von 174 875 Verkäufen erzielt.

Auf Wachstumskurs ist ebenso der Smart, die Kleinstwagenmarke des Konzerns. Für den Smart Forfour und Fortwo entschieden sich weltweit 11 142 Kunden, ein Anstieg von 45,5 Prozent. Bis zum Mai wurden international beinahe 51 000 Smarts abgesetzt, eine Erhöhung von 28,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.


Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tommy Windecker/ fotolia

Zwölf neue Modelle haben die Crashtest-Experten von EuroNCAP (European New Car Assessment Programme) untersucht. Sieben Mal haben die Tester die vollen fünf Sterne vergeben. Vier Mal waren es vier Sterne und nur ein einziger patzte mit einem Drei-Sterne-Ergebnis. Außerdem wurde mit dem Macan zum ersten Mal seit Bestehen von EuroNCAP ein Porsche getestet.

Die Fünf-Sterne-Riege der neu geprüften SUVs besteht aus Kia Sorento, Porsche Macan, Land Rover Discovery Sport und dem Lexus NX. Für die Mittelklasse gehen demnächst der Ford Mondeo, der VW Passat und der Subaru Outback mit fünf Sternen an den Start. Andere Fahrzeugklassen schafften es bei diesem Crashtest-Durchlauf nicht, die maximale Punktzahl zu erhalten.

Bei den Kleinwagen wurden der neue Opel Corsa, der Mini Cooper und die neuen Smart-Modelle Fortwo sowie Forfour getestet. Alle vier Autos erreichten gerade mal vier Sterne. Obgleich sich der Corsa mit nur vier Sternen begnügen muss, gewinnt der Kleinwagen diesjährig mit der verbauten „Side Blind Spot Assistance“, einem Totwinkel-Warner, den „EuroNCAP Advanced Reward“. Die Sonderpreise zeichnen jedes Jahr zukunftsträchtige Innovationen im Bereich der Sicherheitssysteme aus.

Der einzige Kandidat mit einer Drei-Sterne-Bewertung war in diesem Testdurchlauf ein Rumäne. Der kompakte Van Dacia Logan MCV schützt demnach den Fahrer-Brustkorb sowie dessen Füße lediglich mangelhaft. Dazu tragen die fehlenden Sicherheitssysteme zum schlechten Abschneiden bei.

Getestet wird beispielsweise der frontale Aufprall bei 64 km/h auf eine deformierbare Barriere. Dieser Test entspricht dem gängigsten Unfalltyp: dem frontalen, aber leicht versetzten Zusammenprall mit einem anderen Auto analoger Masse. Als Simulation für einen lateralen Aufprall eines Unfallgegners auf der Fahrerseite wird ein weiterer Barrierentest durchgeführt. Circa ein Viertel der schweren Unfälle in Europa gehen auf den Aufprall auf eine Laterne oder einen Baum nach einem Schleudervorgang zurück. Diese Situation wird durch den seitlichen Pfahlaufprall getestet. Dabei wird das Fahrzeug seitlich mit 29 km/h gegen einen festen Pfahl geschoben. Ebenso die Auswirkung eines Heckaufpralls auf den Nacken der Insassen wird getestet. Außerdem werden die Sicherheit von Kindern in etlichen Sitzen und der Fußgängerschutz kontrolliert. Die Ausstattung mit Sicherheitssystemen fließt ebenso in die Gesamtwertung ein.


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