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Schlagwort: Volkswagen

VW: 3 Milliarden Euro durch Sparen

buy­man / foto­lia

Mat­thi­as Mül­ler, neu­er Kon­zern­chef bei Volks­wa­gen, möch­te nach Infor­ma­tio­nen des Han­dels­blatt bei Zulie­fe­rern spa­ren. So will er 3 Mil­li­ar­den Euro bei­be­hal­ten. Laut Finanz­ex­per­ten könn­ten durch die Abgas­skan­da­le 40 Mil­li­ar­den Euro auf den Auto­bau­er zukom­men. Als Gegen­maß­nah­me wur­den nun Spar­maß­nah­men bei 20 000 VW-Wer­ken ange­kün­digt.

weniger Sonderleistungen

Auch Bonus­zah­lun­gen und Ergeb­nis­be­tei­li­gun­gen wer­den beschnit­ten. Zudem soll bei Spon­so­ring, Modell­viel­falt und Mar­ke­ting gespart wer­den. Top­ma­na­ger sol­len bei Leis­tungs­kom­po­nen­ten bekürzt wer­den.

Schwerpunkt Elektroautos

Zu den Ein­spa­run­gen fährt VW mit einer Neu­aus­rich­tung sei­ner Modell­po­li­tik auf. Der Fokus soll nun mehr auf Elek­tro­au­tos zie­len. Das Bau­kas­ten­prin­zip soll auf Elek­tro­au­tos über­tra­gen wer­den. Damit ein­her ging die Ankün­di­gung des neu­en Phae­ton, der voll­elek­trisch sein wird. Er soll „als Leit­stern für das Pro­fil der Mar­ke in der nächs­ten Deka­de ste­hen“. Außer­dem soll die Ver­net­zung unter den Assis­tenz­sys­te­men aus­ge­baut wer­den.


Martin Winterkorn bleibt Vorstandschef bei VW bis 2018

Gina San­ders / foto­lia

Der fir­men­in­ter­ne Kampf zwi­schen Mar­tin Win­ter­korn und Fer­di­nand Piëch wur­de im Mai zuguns­ten Win­ter­korns ent­schie­den. Nun wird das Prä­si­di­um des Auf­sichts­rats dem Kon­troll­gre­mi­um vor­schla­gen, einen neu­en Ver­trag mit Win­ter­korn bis 2018 auf­zu­set­zen, wie Volks­wa­gen mit­teil­te. Ursprüng­lich soll­te die­ser nur bis 2016 lau­fen. Die­se Ent­schei­dung wur­de ein­stim­mig beschlos­sen. Auf­sichts­rat Bert­hold Huber äußer­te sich wie folgt dazu: „Wir wer­den mit Pro­fes­sor Mar­tin Win­ter­korn an der Spit­ze den Erfolgs­weg der ver­gan­ge­nen Jah­re wei­ter­ge­hen und die Zie­le der Stra­te­gie 2018 kon­se­quent umset­zen“.

Win­ter­korn begann nach der Aus­ein­an­der­set­zung mit Piëch einen groß ange­leg­ten Kon­zern­um­bau. Ein­zel­ne Mar­ken und Regio­nen erhiel­ten dadurch mehr Ver­ant­wor­tung. Piëch trat wäh­rend­des­sen zurück.


Wirtschaftliche Einbrüche in China; was sind die Folgen für Deutschlands Wirtschaft?

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Chi­na wer­te­te vor kur­zem den Yuan, die Lan­des­wäh­rung der Volks­re­pu­blik, ab. So soll der schwa­che Export ange­kur­belt wer­den. Durch Abwer­tung ist es Wirt­schafts­trei­ben­den mög­lich, ihre Expor­te güns­ti­ger anzu­bie­ten. Das hat auch Fol­gen für die deut­sche Wirt­schaft.

 

Export  ist wichtig für deutsche Unternehmen

 

Für Deutsch­land ist Chi­na einer der wich­tigs­ten Wirt­schafts­part­ner, Ein­grif­fe in Chi­nas Lan­des­wäh­rung haben also letzt­lich auch Ein­fluss auf die deut­sche Wirt­schaft. 2014 wur­den Güter im Gesamt­wert von 74,5 Mil­li­ar­den Euro nach Chi­na expor­tiert. Der Import betrug 79,7 Mil­li­ar­den Euro. Beson­ders Maschi­nen und Autos wer­den häu­fig expor­tiert. So fällt ein Drit­tel des Kon­zern­ab­sat­zes von Volks­wa­gen auf Chi­na aus.

 

China exportiert nun mehr Ware

 

Durch die nied­ri­ge­ren Export­kos­ten könn­te sich das Gleich­ge­wicht zuguns­ten Chi­nas ver­la­gern. Obgleich die Qua­li­tät eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ware spielt, so auch der Preis. Bereits im letz­ten Jahr ist der Markt­an­teil chi­ne­si­scher Unter­neh­men welt­weit gestie­gen. Die­ser Trend könn­te sich nun ver­stärkt vor­set­zen.


Schwerwiegende Hitzeschäden auf Autobahnen

Hit­ze­s­chä­den / src­k­om­krit / foto­lia

In den letz­ten Wochen stieg die Tem­pe­ra­tur häu­fig auf weit über 30 Grad Cel­si­us. Das beka­men auch Deutsch­lands Stra­ßen, ins­be­son­de­re Auto­bah­nen, zu spü­ren. Durch die stän­di­ge Hit­ze­strah­lung kam es ver­mehrt zu Schä­den im Asphalt. Das führ­te dazu, dass Tem­po­li­mits von 80 km/h ver­hängt wur­den. Zudem wer­den an gefähr­de­ten Abschnit­ten, wie der A3 bei Regens­burg, Tests mit Mess­fahr­zeu­gen durch­ge­führt. Betrof­fen sind auch die A5, A6 und A656. Spe­zi­el­le Fahr­zeu­ge wie von Hon­da oder VW Pas­sat sind nicht im Beson­de­ren betrof­fen.

Aktionsplan gegen Hitzeschäden

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt sag­te dazu: „Alle Schä­den wer­den umge­hend repa­riert“. Er teil­te der „Pas­sau­er Neu­en Pres­se“ mit, dass er einen Akti­ons­plan gegen Hit­ze­s­chä­den auf­ge­legt habe. Doch gefähr­lich sind nicht nur Ris­se oder Auf­tür­mun­gen der Stra­ßen. Die Fahr­bah­nen wer­den mit stei­gen­der Hit­ze auch wei­cher. Durch das hohe Gewicht von LKW kön­nen so Spur­ril­len ent­ste­hen, die beson­ders für Motor­rad­fah­rer gefähr­lich sein kön­nen. Auch des­halb wer­den Tem­po­li­mits ver­hängt.

lebensgefährliche Straßenschäden

Dass die Schä­den im Asphalt ein ech­tes Risi­ko dar­stel­len, zeigt ein Fall von Juni 2013, wo ein Motor­rad­fah­rer auf eine Wöl­bung mit einem hal­ben Meter Höhe auf­ge­fah­ren und gegen eine Leit­plan­ke geprallt ist. Der Fah­rer ist noch am Unfall­ort gestor­ben.


Auto selbst reparieren: Was ist bei modernen Fahrzeugen noch möglich?

Bis vor etwa 20 Jah­ren galt es als selbst­ver­ständ­lich und sogar als Ehren­sa­che, eine klei­ne Repa­ra­tur am Auto selbst durch­zu­füh­ren. Das spar­te Kos­ten und war oft die effek­tivs­te Pan­nen­hil­fe in Ost und West: Wer als West­deut­scher mit dem VW oder Opel unter­wegs war, wuss­te sich zumin­dest in länd­li­chen Gegen­den oder im Aus­land am liebs­ten selbst zu hel­fen, ehe eine Werk­statt gefun­den wur­de. Die ost­deut­schen Besit­zer von Tra­bant und Wart­burg hat­ten als Stan­dard­werk­zeug immer einen Ham­mer im Auto. Der Trab­bi brauch­te bei­spiels­wei­se gele­gent­lich einen leich­ten Schlag auf den Anlas­ser, damit die­ser funk­tio­nier­te. Beim Wart­burg sprang gern der Getrie­be­schalt­he­bel her­aus, ein Hand­griff genüg­te aber, um ihn wie­der ein­ras­ten zu las­sen. Die west­deut­schen Lands­leu­te waren der­weil oft damit beschäf­tigt, den Keil­rie­men ihres VW Käfer selbst zu wech­seln. Kurz und gut: Tech­ni­sches Grund­ver­ständ­nis genüg­te, um ein Auto selbst repa­rie­ren zu kön­nen. Aber heu­te?

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Der schwierige Lampenwechsel

Ab den 1990er Jah­ren hielt die Elek­tro­nik Ein­zug in die Fahr­zeug­tech­nik, das setz­te den Mög­lich­kei­ten ein Auto selbst repa­rie­ren zu kön­nen deut­li­che Gren­zen. Doch die Elek­tro­nik ist es nicht allein: Auch die Anord­nung vie­ler Bau­tei­le, ange­fan­gen bei den Lam­pen, ist bei eini­gen Model­len so kom­pli­ziert, dass der Wech­sel ohne Werk­statt ein­fach nicht zu schaf­fen ist. Die Auto­fah­rer sind oft der Auf­fas­sung, dass doch zumin­dest ein Lam­pen­wech­sel oder mecha­ni­sche Defek­te selbst zu behe­ben sein müss­ten, doch es gibt enge Gren­zen.

Für den Glüh­bir­nen­wech­sel muss oft der kom­plet­te Kot­flü­gel her­un­ter, manch­mal muss das Auto dafür auch auf eine Hebe­büh­ne. Es gibt Aus­nah­men wie etwa beim Nis­san Note, bei dem der Fah­rer nur eine Man­schet­te lösen und mit Fin­ger­spit­zen­ge­fühl die Klam­mer zur Sei­te schie­ben muss, was nach dem drit­ten Lam­pen­wech­seln mit geschlos­se­nen Augen gelingt. Kei­ne Chan­ce hin­ge­gen beim Klein­wa­gen Hon­da Jazz oder beim Smart Cabrio. Die vor­de­re Ver­klei­dung muss ab, das schafft ordent­lich nur eine Werk­statt. Beim Chrys­ler 300 M dau­ert ein Lam­pen­wech­sel in der Werk­statt 72 Minu­ten und ist ent­spre­chend teu­er.

Dabei hängt der kom­pli­zier­te Wech­sel nicht von der Preis­klas­se des Autos ab, denn beim Por­sche Boxs­ter kön­nen die Fah­rer mit bei­lie­gen­dem Werk­zeug ihren Front­schein­wer­fer selbst aus­bau­en, was auch der tech­ni­sche Laie in fünf Minu­ten schafft. Das soll­te eigent­lich zum Stan­dard wer­den, denn schon seit eini­gen Jah­ren gibt es die Ergän­zung 07 zur EU-Richt­li­nie ECE 48, die den Her­stel­lern vor­schreibt, die Schein­wer­fer so zu kon­stru­ie­ren, dass die Fah­rer die Lam­pen mit Bord­mit­teln selbst aus­tau­schen kön­nen. Das gilt natür­lich nur für euro­päi­sche Fahr­zeu­ge und hier wie­der­um nicht für LED- und Xenon-Anla­gen, an denen hohe Span­nun­gen anlie­gen. Es bleibt dabei: Ein schlich­ter Lam­pen­wech­sel kann teu­er wer­den.

Was ist an modernen Autos noch selbst zu reparieren?

Eini­ge Din­ge funk­tio­nie­ren natür­lich noch mit eige­nen Hand­grif­fen, das muss im Pan­nen­fall auch so sein. Die fol­gen­den Arbei­ten soll­ten man mit etwas Geschick an sei­nem Auto selbst repa­rie­ren kön­nen:

  • Ein Rad kann jeder Auto­fah­rer mit dem Rad­schlüs­sel und dem Wagen­he­ber selbst wech­seln.
  • Der Aus­puff kann selbst gewech­selt wer­den, wenn eine Hebe­büh­ne vor­han­den und der Aus­puff nicht zu ver­ros­tet ist.
  • Bei vie­len Fahr­zeu­gen las­sen sich die Brems­be­lä­ge selbst erneu­ern, jedoch ist der vor­he­ri­ge Blick in die Bedie­nungs­an­lei­tung zwin­gend: Manch­mal ist ein Dia­gno­se­ge­rät für das Jus­tie­ren der Belä­ge erfor­der­lich.
  • Den Wech­sel der Bat­te­rie schaf­fen die meis­ten Fah­rer noch allein.
  • Einen Öl-, Luft­fil­ter- und Kühl­was­ser­wech­sel ermög­li­chen eben­falls fast alle moder­nen Autos durch einen Lai­en.
  • Eigent­lich nicht zu den Repa­ra­tu­ren gehö­ren das Auf­fül­len von Was­ser für die Schei­ben­wasch­an­la­ge und ein Aus­tausch von Schei­ben­wi­scher­blät­tern, auch das schafft jeder Fah­rer selbst.

Es gibt die Mög­lich­keit, eine Miet­werk­statt zu nut­zen, in der auch ein Kfz-Meis­ter vor Ort ist. Wenn für die Brems­be­lä­ge ein Dia­gno­se­ge­rät erfor­der­lich ist, gibt es die­ses in der Werk­statt, doch bei vie­len Autos las­sen sich neue Brems­be­lä­ge selbst jus­tie­ren und übri­gens auch nicht ver­kehrt her­um ein­bau­en.

Bei den benö­tig­ten Tei­len lohnt es sich online zu ver­glei­chen. Ins­be­son­de­re bei gebrauch­ten Auto­tei­len kann hier viel Geld gespart wer­den.

Beratung durch den Fachmann

Wen nur ein Hauch von Unsi­cher­heit besteht, ist eine fach­män­ni­sche Bera­tung zwin­gend, bevor jemand selbst Hand anlegt und sein Auto selbst repa­rie­ren möch­te. Es dro­hen sonst Unfäl­le, wei­te­re Pan­nen sowie der Ver­lust von Garan­tien und Ver­si­che­rungs­an­sprü­chen. Grund­sätz­lich gilt bei moder­nen Autos: Fin­ger weg von der Elek­tro­nik. Der ADAC ver­weist dar­auf, dass der Laie hier Schä­den mas­siv ver­grö­ßern kann, statt sie zu behe­ben. Dann wird die Repa­ra­tur in der Werk­statt erst rich­tig teu­er.