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Schlagwort: Volkswagen

IAA - Automesse hat Ausstellerschwund

Als eine der bedeu­tends­ten Auto­mes­sen über­haupt öff­net die 66. IAA vom 16. bis zum 24. Sep­tem­ber ihre Tore.  Zu die­sem auto­mo­bi­len Groß­ereig­nis auf 230.000 Qua­drat­me­tern Flä­che haben sich rund 1.100 Aus­stel­ler ange­sagt. Trotz­dem wer­den wich­ti­ge Auto­mar­ken nicht mit von der Par­tie sein. 

Besu­cher­an­sturm auf der Auto­mo­bil-Leit­mes­se IAA. Exper­ten ver­mu­ten Besu­cher-Rück­gang auf­grund von Her­stel­ler-Absa­gen.

Wei­ter­le­sen


VW: 3 Milliarden Euro durch Sparen

buy­man / foto­lia

Mat­thi­as Mül­ler, neu­er Kon­zern­chef bei Volks­wa­gen, möch­te nach Infor­ma­tio­nen des Han­dels­blatt bei Zulie­fe­rern spa­ren und so 3 Mil­li­ar­den Euro bei­be­hal­ten. Laut Finanz­ex­per­ten könn­ten durch die Abgas­skan­da­le 40 Mil­li­ar­den Euro auf den Auto­bau­er zukom­men. Als Gegen­maß­nah­me wur­den nun Spar­maß­nah­men bei 20 000 VW-Wer­ken ange­kün­digt. Auch Bonus­zah­lun­gen und Ergeb­nis­be­tei­li­gun­gen wer­den beschnit­ten. Zudem soll bei Spon­so­ring, Modell­viel­falt und Mar­ke­ting gespart wer­den. Top­ma­na­ger sol­len bei Leis­tungs­kom­po­nen­ten bekürzt wer­den.

Zu den Ein­spa­run­gen fährt VW mit einer Neu­aus­rich­tung sei­ner Modell­po­li­tik auf. Der Fokus soll nun mehr auf Elek­tro­au­tos zie­len. Das Bau­kas­ten­prin­zip soll auf Elek­tro­au­tos über­tra­gen wer­den. Damit ein­her ging die Ankün­di­gung des neu­en Phae­ton, der voll­elek­trisch sein wird. Er soll „als Leit­stern für das Pro­fil der Mar­ke in der nächs­ten Deka­de ste­hen“. Außer­dem soll die Ver­net­zung unter den Assis­tenz­sys­te­men aus­ge­baut wer­den.


Die GTÜ testet „Billigreifen“ für den Winter

indus­trie­blick / foto­lia

Es naht die Win­ter­sai­son. Dies gilt auch für Autos und deren Rei­fen. Um Geld zu spa­ren, grei­fen vie­le Auto­fah­rer zu „Bil­lig­rei­fen“. Sie ver­hei­ße­ne eine soli­de Leis­tung für weni­ger Geld. Die Gesell­schaft für Tech­ni­sche Über­wa­chung, kurz GTÜ, hat sich in ihrem aktu­el­len Test auf sol­che Rei­fen spe­zia­li­siert. Die Ergeb­nis­se sind teil­wei­se erschre­ckend. Als Test­fahr­zeug dien­te ein VW Golf, die Rei­fen hat­ten die Dimen­si­on 20555 R16. Die GTÜ mahnt, dass bei „ver­meint­lich güns­ti­gen Pneus aus chi­ne­si­scher und teil­wei­se ost­eu­ro­päi­scher Pro­duk­ti­on“ Vor­sicht gebo­ten sei. Beim Brem­sen und Hand­ling auf schnee­be­deck­ter Fahr­bahn schla­gen sich die güns­ti­gen Rei­fen noch aus­rei­chend. Auf nas­ser oder mat­schi­ger Stre­cke zei­gen sich dann ihre gan­ze Schwä­che.

So hat­te der letzt­plat­zier­te Rei­fen einen um elf Meter län­ge­ren Brems­weg im Ver­gleich zu einem euro­päi­schen Mit­tel­klas­se­rei­fen. Im schlimms­ten Fall droht dadurch ein Ver­kehrs­un­fall, so die Exper­ten. Auch die Geschwin­dig­kei­ten, die die Autos mit schlech­te­ren Rei­fen inner­halb des Brems­we­ges auf­wei­sen, sei­en alar­mie­rend. Mit gan­zen 41 km/h war ein Fahr­zeug mit dem schlech­tes­ten Rei­fen unter­wegs.

Fol­gen­de Rei­fen wur­den getes­tet:

Mar­keBrems­wegRest­ge­schwin­dig­keit
Ling­long R650LL61,3 m41,4 km/h
Achil­les W10159,7 m38,8 km/h
Racea­lo­ne Sno­way I59,0 m37,4 km/h
Ova­ti­on W58657,9 m35,2 km/h
Kor­mo­ran Snow­pro B257,5 m34,3 km/h
Infi­ni­ty INF 04956,5 m32,0 km/h
Cham­pi­ro Win­ter­pro53,7 m23,6 km/h
Refe­renz­rei­fen50,7 m0,0 km/h

VW ruft fünf Millionen Fahrzeuge wegen Abgasskandal zurück

Kara / foto­lia

Volks­wa­gen ruft welt­weit fünf Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge, wegen mani­pu­lier­ten Abgas-Wer­ten zurück. Betrof­fen sind Model­le mit dem Die­sel­mo­tor EA 189. Dazu zäh­len unter ande­rem bei VW der Golf, der Pas­sat und der Tigu­an. Aber auch bei Toch­ter­kon­zer­nen des Auto­her­stel­lers wur­den die Moto­ren ver­baut. So sind bei­spiels­wei­se auch Sko­da, Audi und Seat betrof­fen. Por­sche sei außen vor. VW-Kun­den wer­den laut Volks­wa­gen per Post benach­rich­tigt, ob ihr Fahr­zeug nach­ge­bes­sert wer­den muss. Offi­zi­ell sind 11 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge mit der mani­pu­lie­ren­den Soft­ware ver­se­hen, akti­viert wur­de sie aber nur zu einem Teil davon. In Deutsch­land sind 2,8 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge betrof­fen. Bei Audi sind es 2,1 Mil­lio­nen, bei Sko­da 1,2 Mil­lio­nen und bei Seat etwa 700 000 Fahr­zeu­ge.  Für den Rück­ruf hat Finanz­vor­stand Hans Die­ter Pötsch 6,5 Mil­li­ar­den Euro an Gewinn zurück gelegt.

Die betrof­fe­nen Mar­ken stel­len aktu­ell akri­bisch Lis­ten mit betrof­fe­nen Model­len zusam­men. Eine ers­te gro­be Lis­te gibt es fol­gend:

Mar­keModell
VWGolf, Jet­ta, Beet­le, Tigu­an, Pas­sat, Sha­ran, Trans­por­ter, Cad­dy, Craf­ter, Ama­rok
AudiA1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5
Sko­daRooms­ter, Octa­via, Superb
SeatLeon, Altea, Exeo, Tole­do, Alham­bra

 


Abgasskandal: Skoda und Seat auch betroffen

Kara / foto­lia

Wie zu ver­mu­ten war, sind auch Kon­zern­töch­ter von Volks­wa­gen in den Abgas­skan­dal invol­viert. Näm­lich Sko­da und Audi. Von Sko­da bestä­tigt sind die Model­le Fabia, Rooms­ter, Octa­via und Superb von 2009 bis 2013. Aktu­el­le Model­le wie­sen kei­ne Mani­pu­la­ti­on auf. Bei Audi wur­de der Motor vom Typ EA 189 in den Modell­va­ri­an­ten A1, A3, A4 und A6 ver­baut, wie ein Audi-Spre­cher am 24.9.2015 mit­teil­te. Genaue Zah­len, wie vie­le Autos betrof­fen sind, gibt es nicht. Ers­te Schät­zun­gen gehen von 2,1 Mil­lio­nen Autos aus. Eine Unter­su­chung wur­de ein­ge­lei­tet.

Auch Volks­wa­gen arbei­tet aktu­ell unter Hoch­druck an der Auf­stel­lung einer Lis­te „Wir arbei­ten dar­an, kön­nen aber noch nicht sagen, wann sie ver­öf­fent­licht wird“, teil­te ein VW-Spre­cher der DPA mit.


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