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Schlagwort: Volkswagen

VW: 3 Milliarden Euro durch Sparen

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Matthias Müller, neuer Konzernchef bei Volkswagen, möchte nach Informationen des Handelsblatt bei Zulieferern sparen und so 3 Milliarden Euro beibehalten. Laut Finanzexperten könnten durch die Abgasskandale 40 Milliarden Euro auf den Autobauer zukommen. Als Gegenmaßnahme wurden nun Sparmaßnahmen bei 20 000 VW-Werken angekündigt. Auch Bonuszahlungen und Ergebnisbeteiligungen werden beschnitten. Zudem soll bei Sponsoring, Modellvielfalt und Marketing gespart werden. Topmanager sollen bei Leistungskomponenten bekürzt werden.

Zu den Einsparungen fährt VW mit einer Neuausrichtung seiner Modellpolitik auf. Der Fokus soll nun mehr auf Elektroautos zielen. Das Baukastenprinzip soll auf Elektroautos übertragen werden. Damit einher ging die Ankündigung des neuen Phaeton, der vollelektrisch sein wird. Er soll „als Leitstern für das Profil der Marke in der nächsten Dekade stehen“. Außerdem soll die Vernetzung unter den Assistenzsystemen ausgebaut werden.


Die GTÜ testet „Billigreifen“ für den Winter

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Es naht die Wintersaison. Dies gilt auch für Autos und deren Reifen. Um Geld zu sparen, greifen viele Autofahrer zu „Billigreifen“. Sie verheißene eine solide Leistung für weniger Geld. Die Gesellschaft für Technische Überwachung, kurz GTÜ, hat sich in ihrem aktuellen Test auf solche Reifen spezialisiert. Die Ergebnisse sind teilweise erschreckend. Als Testfahrzeug diente ein VW Golf, die Reifen hatten die Dimension 205/55 R16. Die GTÜ mahnt, dass bei „vermeintlich günstigen Pneus aus chinesischer und teilweise osteuropäischer Produktion“ Vorsicht geboten sei. Beim Bremsen und Handling auf schneebedeckter Fahrbahn schlagen sich die günstigen Reifen noch ausreichend. Auf nasser oder matschiger Strecke zeigen sich dann ihre ganze Schwäche.

So hatte der letztplatzierte Reifen einen um elf Meter längeren Bremsweg im Vergleich zu einem europäischen Mittelklassereifen. Im schlimmsten Fall droht dadurch ein Verkehrsunfall, so die Experten. Auch die Geschwindigkeiten, die die Autos mit schlechteren Reifen innerhalb des Bremsweges aufweisen, seien alarmierend. Mit ganzen 41 km/h war ein Fahrzeug mit dem schlechtesten Reifen unterwegs.

Folgende Reifen wurden getestet:

Marke Bremsweg Restgeschwindigkeit
Linglong R650LL 61,3 m 41,4 km/h
Achilles W101 59,7 m 38,8 km/h
Racealone Snoway I 59,0 m 37,4 km/h
Ovation W586 57,9 m 35,2 km/h
Kormoran Snowpro B2 57,5 m 34,3 km/h
Infinity INF 049 56,5 m 32,0 km/h
Champiro Winterpro 53,7 m 23,6 km/h
Referenzreifen 50,7 m 0,0 km/h

VW ruft fünf Millionen Fahrzeuge wegen Abgasskandal zurück

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Volkswagen ruft weltweit fünf Millionen Fahrzeuge, wegen manipulierten Abgas-Werten zurück. Betroffen sind Modelle mit dem Dieselmotor EA 189. Dazu zählen unter anderem bei VW der Golf, der Passat und der Tiguan. Aber auch bei Tochterkonzernen des Autoherstellers wurden die Motoren verbaut. So sind beispielsweise auch Skoda, Audi und Seat betroffen. Porsche sei außen vor. VW-Kunden werden laut Volkswagen per Post benachrichtigt, ob ihr Fahrzeug nachgebessert werden muss. Offiziell sind 11 Millionen Fahrzeuge mit der manipulierenden Software versehen, aktiviert wurde sie aber nur zu einem Teil davon. In Deutschland sind 2,8 Millionen Fahrzeuge betroffen. Bei Audi sind es 2,1 Millionen, bei Skoda 1,2 Millionen und bei Seat etwa 700 000 Fahrzeuge.  Für den Rückruf hat Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch 6,5 Milliarden Euro an Gewinn zurück gelegt.

Die betroffenen Marken stellen aktuell akribisch Listen mit betroffenen Modellen zusammen. Eine erste grobe Liste gibt es folgend:

Marke Modell
VW Golf, Jetta, Beetle, Tiguan, Passat, Sharan, Transporter, Caddy, Crafter, Amarok
Audi A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5
Skoda Roomster, Octavia, Superb
Seat Leon, Altea, Exeo, Toledo, Alhambra

 


Abgasskandal: Skoda und Seat auch betroffen

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Wie zu vermuten war, sind auch Konzerntöchter von Volkswagen in den Abgasskandal involviert. Nämlich Skoda und Audi. Von Skoda bestätigt sind die Modelle Fabia, Roomster, Octavia und Superb von 2009 bis 2013. Aktuelle Modelle wiesen keine Manipulation auf. Bei Audi wurde der Motor vom Typ EA 189 in den Modellvarianten A1, A3, A4 und A6 verbaut, wie ein Audi-Sprecher am 24.9.2015 mitteilte. Genaue Zahlen, wie viele Autos betroffen sind, gibt es nicht. Erste Schätzungen gehen von 2,1 Millionen Autos aus. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Auch Volkswagen arbeitet aktuell unter Hochdruck an der Aufstellung einer Liste „Wir arbeiten daran, können aber noch nicht sagen, wann sie veröffentlicht wird“, teilte ein VW-Sprecher der DPA mit.


Abgas-Skandal: Was jetzt auf VW zukommen könnte

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11 Millionen Diesel-Fahrzeuge von Volkswagen wurden weltweit manipuliert. Sie zeigten niedrigere Emissionswerte an, wenn sie auf Abgasstandards hin überprüft wurden. Dabei waren die Werte in realen Situationen 10 bis 40 Mal höher. Mehrere Länder beginnen nun Ermittlungen gegen VW einzuleiten. Sicherheitshalber stellte Volkswagen 6,5 Milliarden Euro zurück, um sich auf eventuelle Prozesse einzustellen – doch die Kosten könnten weit höher ausfallen. Die US-Umweltbehörde könnte eine Strafe von bis 18 Milliarden Dollar festlegen.

Zusätzlich zur Marke selbst stehen nun auch Tochterunternehmen im Fokus und Verdacht der Manipulation. Also beispielsweise Audi, Seat oder Skoda. Konzernchef Martin Winterkorn äußerte sich dazu: „Fehler einiger weniger … Wir klären das auf“. Angeblich soll Winterkorn sogar ersetzt werden. Andere Manger werden mit Sicherheit ihre Posten verlieren. Umsatzeinbußen wird es definitiv geben.

Auch die Aktie bekam den Skandal zu spüren: Sie fiel zeitweise auf unter 100 Euro (98 Euro), nachdem sie schon einen Verlust von 40 Prozent verkraften musste. Dass die gefälschten Messwerte gerade in den USA zur ersten Anklage führen könnten, ist für VW besonders schmerzlich. Dort hat der Autohersteller mit schleppenden Absatzzahlen zu kämpfen. Doch der Imageschaden droht weltweit.

Zu den globalen Klägern könnten sich noch andere dazu gesellen: Eine Sammelklage von VW-Kunden wegen gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist wahrscheinlich, Anleger könnten wegen Täuschung eine Klage erwägen, zudem wurden sie über den Skandal nicht informiert. Das wäre ein Verstoß gegen das Aktienrecht. Durch die Verluste der VW-Aktie wird auch der Dax belastet.

Auf Facebook hat VW nun ein Video von Winterkorn veröffentlicht:

 

Liebe Facebook-Nutzer, wir verstehen eure Enttäuschung. Volkswagen treibt die Aufklärung von Unregelmäßigkeiten einer…

Posted by Volkswagen Deutschland on Dienstag, 22. September 2015

 


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