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China wertete vor kurzem den Yuan, die Landeswährung der Volksrepublik, ab. So soll der schwache Export angekurbelt werden. Durch Abwertung ist es Wirtschaftstreibenden möglich, ihre Exporte günstiger anzubieten. Das hat auch Folgen für die deutsche Wirtschaft.

Für Deutschland ist China einer der wichtigsten Wirtschaftspartner, Eingriffe in Chinas Landeswährung haben also letztlich auch Einfluss auf die deutsche Wirtschaft. 2014 wurden Güter im Gesamtwert von 74,5 Milliarden Euro nach China exportiert. Der Import betrug 79,7 Milliarden Euro. Besonders Maschinen und Autos werden häufig exportiert. So fällt ein Drittel des Konzernabsatzes von Volkswagen auf China aus.

Durch die niedrigeren Exportkosten könnte sich das Gleichgewicht zugunsten Chinas verlagern. Obgleich die Qualität eine wichtige Rolle bei der Ware spielt, so auch der Preis. Bereits im letzten Jahr ist der Marktanteil chinesischer Unternehmen weltweit gestiegen. Dieser Trend könnte sich nun verstärkt vorsetzen.