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Pollenflug: So schützen Sie Ihr Auto vor Blütenstaub

Der Frühling hat auch seine Schattenseiten. Vor allem für Autofahrer, die Wert auf einen glänzenden Wagen legen. Doch Pollen auf Autolack und Windschutzscheibe sehen nicht nur unschön aus. Der Blütenstaub kann Ihrem Lack nachhaltig schaden und zu gefährlichen Sichteinschränkungen führen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Wagen vor Blütenstaub durch Pollenflug schützen. Mit unserem kleinen Autopflege-Ratgeber für die Pollenzeit.

Sieht unschön aus und kann Lackschäden verursachen: Blütenstaub auf dem Auto

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Tuning by Frostla – nur Wunder dauern länger

Tuningprojekt: Mercedes-Benz-Coupé S 63 AMG mit dem V8-Biturbo-Motor.

 

Tuning-Ziel: Das Unmögliche ermöglichen

Die Firma Fostla.de ist weit über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus bekannt für seine atemberaubenden Umbauten. Besonders in puncto Leistung brauchen die Ergebnisse keinerlei Vergleiche zu scheuen. Kein Wunder, denn das Team von fostla.de hat sich ein Motto als gelebtes Ziel auserkoren, das da lautet: „Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“.

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GTÜ testet Reifenpannensets

Reifenpanne: Heute hilft nur noch das Reifenpannenset. Fotos: Tschovikov/GTÜ

Bei einer Reifenpanne war früher der Ersatzreifen die letzte Rettung. Mittlerweile haben die Autohersteller die Ersatzreifen aus Gewichtsgründen durch Reifenpannensets ersetzt. Aber meist machen die Autofahrer erst beim Zwangsstopp auf dem Standstreifen der Autobahn erste Bekanntschaft mit dem Set das den platten Reifen wieder abdichten und mit Druck versorgen soll.  Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit der Fachzeitschrift „Auto Bild“ acht Reparatur-Kits zur Behebung einer Reifenpanne geprüft.

Testsieger von Res-Q für rund 50 Euro.

 

Die Besten im Test

Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das Res-Q Tire Mobility Kit von Airman. Für knapp 50 Euro bietet es einen 180-Watt-Kompressor und eine 450-ml-Druckflasche mit Naturkautschuk als Dichtmittel. Der Kompressor pumpt in einem Arbeitsgang das Dichtmittel in den Reifen und sollte auch den erforderlichen Reifendruck für die Fahrt zur nächsten Werkstatt liefern. Ziel ist es, bei Stichverletzungen von nicht mehr als sechs Millimetern Durchmesser im Bereich der Lauffläche bis zu 200 Kilometer weit zu kommen.

Testergebnisse: Zwei fielen durch.

Auf den weiteren Plätzen folgen drei empfehlenswerte Reifenpannensets. So das Reifenpannenset von Elastofit sowie das 1-2-Go Kit 2 Step Tire Repair von Terra-S und Pannex – Die schnelle Hilfe bei Reifenpannen. Alle drei setzen ebenfalls auf die Kombination Kompressor und Dichtmittel wie auch das von den GTÜ-Testern als „bedingt empfehlenswert“ eingestufte Smart repair von Slime. Als ebenso „bedingt empfehlenswert“ erwies sich der Reifen Pilot von Holts mit seiner klassischen Aerosol-Spraydose, die den defekten Reifen gleichzeitig mit Dichtmittel und Druck versorgen soll. Das AIO Comfort Plus Reifendichtmittel von Premium-Seal und Dunlops Reifenreparaturset erfüllten die Testkriterien nicht. Im Fall von Premium-Seal blockierte bei mehrfachen Versuchen jedes Mal nach wenigen Sekunden die Dichtmittelzufuhr.  So ließ sich der Reifen überhaupt nicht befüllen. Und bei Dunlop reichte der maximale Druckaufbau von 0,6 bar schlicht nicht aus, um die Testfahrt antreten zu können.

Worauf es ankommt: Wie gut dichten die Sets?

Wichtigstes Prüfkriterium im Test war die Wirkung der Reifenpannensets. Für die Testkandidaten galt es, einen platten 17-Zoll-Reifen mit einem sechs Millimeter großen Durchstich am Rande der Lauffläche abzudichten und möglichst auf 2,5 bar wieder aufzupumpen. So sollte  eine weitgehend risikolose Fahrt bei Tempo 80 notfalls durch wiederholtes Aufpumpen mit Hilfe des im Set enthaltenen Kompressors möglich sein. Weitere Druckmessungen nach einer Stunde und nach 24 Stunden gaben ebenfalls Aufschluss darüber, wie gut die Sets dicht gehalten haben.

Punktabzüge wegen unpraktischer Handhabung: Pannenset mit Druckflasche.

Kein Set war perfekt

Keines der Sets hatte den Reifendurchstich absolut perfekt abgedichtet. Aber selbst nach einem Tag lag der Druck bei Airman und Elastofit immer noch nahe des Ausgangswertes um 2,4 bar. In weiteren Tests der GTÜ-Experten ging es unter anderem um Fragen der Qualität, der Handhabung, der Sicherheit und der Kosten. Das ResQ Tire Mobility Kit sammelte da weiter fleißig Punkte. Zum Beispiel, weil es über den leistungsstärksten Kompressor im Testfeld verfügt.

Zusatzpunkte konnten die Produkte mit Extras erzielen. Etwa wenn zum Lieferumfang Warnweste, Handschuhe oder eine Beleuchtung für Einsätze bei Dunkelheit gehörten.  Einen Zusatznutzen bringen auch Adapter für den Kompressor zur Verwendung im Freizeitbereich, um Bälle, Luftmatratzen oder Fahrradreifen aufzupumpen. Die GTÜ rät vom Einsatz abgelaufener Füllflaschen grundsätzlich ab. Daher sollte regelmäßig das Verfallsdatum des Dichtmittels überprüft werden.


Tuning World 2017: Eine Krone für Vanessa

 

Zum schönsten Auto gewählt beim European Tuning Showdown: der Mini Cooper „Custom Hot Rod“ von Mirko Tacchi.

Vom Sportfahrwerk bis zur Folie, von der pulverbeschichteten Felge bis zum Discolicht – die „Tuning World Bodensee 2017“ lockte am verlängerten Wochenende 109 200 Besucher an (2016: 103 800). Hier bekamen sie 1062 Autos, 203 Aussteller, 154 Clubstände, den „European Tuning Showdown“ um das schönste Auto, Driftshows und die Wahl der „Miss Tuning“ geboten. Dabei einer der Höhepunkte: Vanessa Schmitt aus Bruchsal holte sich im Finale am 1. Mai die Krone.

Die Jury kürte Vanessa Schmitt aus Bruchsal  zur neuen Miss Tuning 2017. Ihre Vorgängerin Julia Oemler, Miss Tuning 2016, setzt ihr die Krone auf das Haupt.

Getunter Dienstwagen für Vanessa

Vorher konnte sich die 21-jährige Gewinnerin nach vier aufregenden Messetagen gegen ihre elf Konkurrentinnen durchsetzen. Jetzt steht Ihr als neuem Gesicht der Szene ein Jahr mit VIP-Events und Werbeauftritten bevor. Und natürlich steht sie Modell für den Miss-Tuning-Kalender 2018. Außerdem darf die Bruchsalerin ein Jahr lang einen getunten Nissan Micra ihr Eigen nennen.

Static Display: Drift Show

Die Schlacht der Drifter mit Ken Block

Und auch die Show kam nicht zu kurz. Mehrmals täglich hieß es“Gib Gummi“ beim German Speed Drift.  Hier brachten die Fahrer vor vollbesetzten Rängen die Reifen und das Publikum zum Durchdrehen. Dabei mit von der Partie: YouTube-Drifter und Rallyefahrer Ken Block. Dieser US-amerikanische Rallyefahrer, Gymkhana-Athlet und YouTube-Star begeistert mit seinen Driftvideos ein Millionenpublikum.


Verbrennungsmotoren haben (doch noch) Zukunft

Zur Zeit wird heftig gestritten in Sachen Emissionen von Verbrennungsmotoren. Aber wie sieht die Zukunft der Automobile aus?  Dabei ist vor allem der Dieselmotor schon in Verruf gekommen. Alternativen stehen hoch im Kurs. Aber obwohl die angeblich „sauberen“ Elektrofahrzeuge doch noch wie Blei in den Schaufenstern der Autohäuser stehen, versprechen Politik und Autoindustrie den „Stromern“ eine große Zukunft – Jetzt stellt Zulieferer Conti klar: Verbrennungsmotoren wird es weiterhin geben.

 

Es soll eine Vielfalt der Antriebssysteme nebeneinander existieren, so wie Continental die automobile Zukunft sieht. Und der Verbrennungsmotor habe seinen Zenit noch nicht überschritten. Foto: Continental

So erklärt Continental: „Die Autos der Zukunft werden elektrisch fahren. Dazu voll vernetzt und automatisiert. Wir rechnen 2025 mit einem Marktanteil für rein elektrische Antriebe in Höhe von etwa zehn Prozent“, sagte Conti-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhardt. Für Hybridantriebe werde er voraussichtlich nahezu 30 Prozent betragen. Der Verbrennungsantrieb hat seinen Zenit also tatsächlich erst noch vor sich.

Der Verbrennungsmotor ist noch nicht am Ende

Erst nach 2025 erwartet Continental einen langsamen Volumenrückgang beim Verbrennungsantrieb. Bis dahin könne er noch viel effizienter werden, etwa auch durch 48-Volt-Systeme, und habe seinen Zenit erst noch vor sich, ist sich Degenhardt sicher. Der Automobilzulieferer rechnet somit in der kommenden Dekade weiterhin mit großem Wachstumspotenzial für Technologien, die den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen senken. Nur damit ließen sich die weltweit zunehmend strengeren Abgasnormen und Emissionsvorgaben weiterhin erfüllen.

In konventionellen Antrieben wird daher nach Einschätzung des Unternehmens der Anteil an Elektronik, Sensorik und Software weiter zunehmen. Die erwarteten Umsatzzuwächse mit Technologien für elektrische Antriebe sollen die nach 2025 voraussichtlich sinkenden Umsätze aus Geschäften mit Produkten und Systemen für Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb mehr als ausgleichen.