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Schlagwort: BMW 7er

Mercedes E-Klasse, E 63 AMG: Mehr Assistenten, mehr Leistung

Petr Nad / foto­lia

Die der­zei­ti­ge Mer­ce­des E-Klas­se ist schon seit 2009 auf dem Markt und das letz­te Face­lift ist nun auch schon etwa zwei­ein­halb Jah­re her. Jetzt steht fest: Bin­nen der nächs­ten zwölf Mona­te wird der Nach­fol­ger beim Händ­ler ste­hen. Ihre Welt­pre­mie­re dürf­te die neue E-Klas­se allem Anschein nach auf der Detroit Auto Show im Janu­ar 2016 haben.

Auf den neu­es­ten Erl­kö­nig­bil­dern ist nun ersicht­lich, dass Daim­lers obe­re Mit­tel­klas­se Stück für Stück ihre Tar­nung ablegt. Optisch erin­nert das alles doch sehr an die momen­ta­ne C-Klas­se und vom klei­nen Bru­der (oder dem gera­de vor­ge­stel­len SUV GLC) erhält die E-Klas­se auch die modu­la­re MRA-Platt­form. Das heißt: weni­ger Gewicht, mehr Stei­fig­keit sowie eine grö­ße­re Effi­zi­enz. Die MRA-Platt­form baut auf leich­te Mate­ria­li­en wie bei­spiels­wei­se Alu­mi­ni­um und ist auch für alter­na­ti­ve Antrie­be kon­zi­piert. Wie das Bild eines Pro­to­ty­pen-Inte­ri­eurs offen­bart, wird das Cock­pit näher an das der S-Klas­se gerückt. Mit zwei rie­si­gen, ins Arma­tu­ren­brett ein­ge­las­se­nen Bild­schir­men wird der E-Klas­se-Innen­raum spür­bar luxu­riö­ser daher­kom­men als zuletzt.

Die Nut­zung der neu­en Neungang-Auto­ma­tik, die par­ti­ell bereits in der aktu­el­len E-Klas­se, dem CLS oder dem gera­de gelif­te­ten SUV GLE ver­wen­det wird, soll erwei­tert wer­den. Des Wei­te­ren wird es einen neu­en Rei­hen­sechs­zy­lin­der geben. Er ist modu­lar auf­ge­baut und soll sich Kom­po­nen­ten wie Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se mit klei­ne­ren Vier- und sogar Drei­zy­lin­der­mo­to­ren tei­len, wel­che eben­falls (wenn auch vor­erst nicht für die E-Klas­se) geplant sind. Ähn­li­che Stra­te­gi­en beob­ach­tet man gegen­wär­tig bei BMW und Jagu­ar.

Ent­schei­dend für den Erfolg der nächs­ten E-Klas­se wird eben­so die Imple­men­tie­rung der neu­es­ten Assis­tenz­sys­te­me sein. Dabei wird Tech­nik ver­wen­det, die so außer­halb der Ober­klas­se noch nicht exis­tiert hat. Wie der neue BMW 7er wird die E-Klas­se in der Lage sein, auch bei erhöh­ten Geschwin­dig­kei­ten teil­au­to­nom zu fah­ren, also auch auf kur­vi­ge­ren Land­stra­ßen oder Auto­bah­nen selb­stän­dig zu len­ken, zu beschleu­ni­gen und zu brem­sen. Auf­grund ver­fas­sungs­mä­ßi­ger Regu­lie­run­gen wird der Fah­rer aber trotz alle­dem die Hän­de am Lenk­rad behal­ten müs­sen. Dar­über hin­aus soll es eine Fuß­gän­ger­erken­nung geben, die bei uner­war­tet auf­tau­chen­den Per­so­nen oder Objek­ten dazu im Stan­de ist, bis zum Still­stand abzu­brem­sen oder sogar eine Umfah­rung ein­zu­lei­ten. Das alles soll bis zu einer Geschwin­dig­keit von 60 km/h gelin­gen.

Bei allen Fort­schrit­ten auf dem Weg zum auto­no­men Fah­ren ist aber auch der Spaß ein wich­ti­ger Fak­tor. Neue Erl­kö­nig­bil­der offen­ba­ren näm­lich, dass auch die Ent­wick­lung des Mer­ce­des-AMG E 63 vor­an­geht. Unter der Hau­be dürf­te sich die kom­men­de Ent­wick­lungs­stu­fe von AMGs neu­em 4,0-Liter-Biturbo-V8 befin­den, der bis­lang den AMG GT sowie den C 63 antreibt. Leis­tungs­da­ten sind noch unbe­kannt, mit etwa 404 kw im E 63 und um die 441 kW im Spit­zen­mo­dell E 63 S soll­te man aber rech­nen.

Noch nicht offi­zi­ell bestä­tigt, aber bei der Län­ge die­ses Pro­to­typs durch­aus denk­bar, wird die nächs­te E-Klas­se wohl einen grö­ße­ren Rad­stand haben. Wie bis­lang soll es fünf Ver­sio­nen geben: Limou­si­ne, Limou­si­ne mit lan­gem Rad­stand (für den chi­ne­si­schen Markt), das T-Modell, Cou­pé und Cabrio­let. Weil die gegen­wär­ti­ge C-Klas­se auch Cou­pé- und Cabrio-Vari­an­ten bekommt, sol­len die zwei­tü­ri­gen E-Klas­sen einen spür­ba­ren Sprung in Rich­tung Luxus machen. Auch eine drit­te Genera­ti­on des Mer­ce­des CLS ist in Pla­nung.


Neuer BMW X3 als Erlkönig unterwegs

RAM / foto­lia

Was ist hier­zu­lan­de das erfolg­reichs­te SUV im BMW-Sor­ti­ment? Der BMW X1. Er macht ver­stärkt sei­nem gro­ßen Bru­der X3 das Leben schwer. Die­ser ist bereits seit 2010 ver­füg­bar. Die Neu­auf­la­ge in der drit­ten Genera­ti­on soll erst 2017 auf den Markt kom­men. Nun offen­ba­ren ers­te Erl­kö­nig­bil­der, was uns dann bevor­steht.

In Anbe­tracht der üppi­gen Tar­nung des X3-Pro­to­typs kann selbst­ver­ständ­lich noch kein Urteil zur fina­len Form abge­ge­ben wer­den. Aber vie­les deu­tet auf eine for­mel­le Evo­lu­ti­on hin, wie es bei­spiels­wei­se beim X5/X6 der Fall war. Der künf­ti­ge BMW X3 hört intern auf den Code G01 und ver­wen­det die ska­lier­ba­re Hin­ter­rad­an­triebs­ar­chi­tek­tur BMW35up. Sie erscheint erst­mals im Herbst 2015 im neu­en 7er und wird in den dar­auf­fol­gen­den Jah­ren vom 5er bis zum 3er ver­wen­det.

Tech­ni­sche Höhe­punk­te des neu­en BMW X3 dürf­ten adap­ti­ve LED-Schein­wer­fer und teil­au­to­no­me Fahr­hil­fen wie ein Stau­as­sis­tent sein. Bezüg­lich der Moto­ren steht noch aus, ob Drei­zy­lin­der-Aggre­ga­te die Basis­mo­del­le befeu­ern. Als sicher gel­ten neben einem Plug-in-Hybrid die Bau­kas­ten-Vier­zy­lin­der mit 500 Kubik Zylin­der­in­halt. Aktu­ell beginnt das Moto­ren­an­ge­bot bei 105 kW (Die­sel) und 135 kW (Ben­zi­ner).


Der Bentley Flying Spur im (Luxus-)Test

andre­as / foto­lia

Die meis­ten Edel­ka­ros­sen sor­gen bei Außen­ste­hen­den für Neid. Eini­gen zu prot­zig gera­te­nen Luxus­au­tos wird dage­gen mit Ableh­nung begeg­net. Wobei die sich nor­ma­ler­wei­se eher auf den Fah­rer bezieht. Und dann gibt es aber noch Nobel­ge­fähr­te, die flö­ßen Respekt ein. Der hier vor­ge­stell­te Bent­ley Fly­ing Spur ist so einer. Der Respekt wird in vie­len klei­nen Bege­ben­hei­ten deut­lich. Egal wo die Limou­si­ne vor­fährt, sie sorgt fort­wäh­rend für Auf­merk­sam­keit.

Auch nach 15 Jah­ren Zuge­hö­rig­keit zum gro­ßen VW-Kon­zern hat Bent­ley sei­nen Ruf als klei­ne, fei­ne Edel­schmie­de nicht ein­ge­büßt. Obwohl die Pro­duk­ti­on inzwi­schen in nicht mehr ganz so homöo­pa­thi­schen Dosen wie einst erfolgt, gilt die Mar­ke nach wie vor als Aus­bund von Exklu­si­vi­tät. Die Käu­fer eines Fly­ing Spur legen Wert dar­auf, etwas dif­fe­ren­zier­ter zu fah­ren als die Limou­si­nen der Auto­ver­mie­ter und VIP-Shut­tles – also Audi A8, BMW 7er oder die Mer­ce­des S-Klas­se. Und tat­säch­lich schafft der Fly­ing Spur eine ganz eige­ne Wohl­fühl­at­mo­sphä­re. Der Unter­schied zur deut­schen Luxus­kon­kur­renz ist unge­fähr so wie der zwi­schen einem Ede­l­an­zug von der Stan­ge und einem maß­ge­schnei­der­ten Zwirn. Für die Maß­an­fer­ti­gung wer­den noch edle­re Mate­ria­li­en ver­wen­det, sie sitzt noch etwas akku­ra­ter und – vor allem – hebt sie sich durch ihre Indi­vi­dua­li­tät von der Mas­se ab.

Bei Bent­ley spie­len die Wün­sche der liqui­den Kund­schaft, die wohl sel­ten mit dem Argu­ment „Das ist mir aber zu teu­er“ kommt, eine über­ge­ord­ne­te Rol­le. Ent­spre­chend viel­fäl­tig schei­nen die Mög­lich­kei­ten zur Indi­vi­dua­li­sie­rung des Fly­ing Spur: Allein über 100 Lack­tö­ne und 14 Leder­sor­ten ste­hen zur Wahl. Hin­zu kommt eine reich­hal­ti­ge Aus­wahl an erle­se­nen Holz­fur­nie­ren, edlen Tep­pi­chen, unter­schied­lichs­ten Zier­näh­ten, ein­ge­stick­ten Bent­ley-Logos und vie­lem mehr. Sogar tech­ni­scher Schnick­schnack ist erhält­lich. Wie wäre es bei­spiels­wei­se mit einer 1,1 Kilo­watt star­ken Hig­hend-Sound­an­la­ge samt sepa­ra­tem Sub­woo­fer? Oder dem so genann­ten „Bent­ley Con­nec­tivi­ty Unit“ mit Inter­net­zu­gang, fahr­zeug­ei­ge­nem WLAN-Hot­spot und DVD-Anla­ge inklu­si­ve zwei Zehn-Zoll-Moni­to­ren im Fond? Für die hin­te­re Mit­tel­kon­so­le kann sogar ein neun Liter fas­sen­des Kühl­fach bestellt wer­den, damit der Cham­pa­gner immer schön kühl bleibt.

Damit die Käu­fer, die pri­mär aus Ame­ri­ka und immer häu­fi­ger aus Chi­na und dem Mitt­le­ren Osten stam­men, auch wei­ter­hin bei Lau­ne gehal­ten wer­den kön­nen, hat Bent­ley den seit 2005 gebau­ten Fly­ing Spur nach 2009 ein zwei­tes Mal über­ar­bei­tet. Auch wenn man es ihm nicht ansieht: Allein im Inte­ri­eur kom­men 600 neue Tei­le zum Ein­satz. Ledig­lich die Son­nen­blen­den, die Tür­grif­fe, die Arm­leh­nen und ein paar Schal­ter an der Arma­tu­ren­ta­fel wur­den vom Vor­läu­fer über­nom­men. Zehn Qua­drat­me­ter Holz­fur­nier wer­den nun ver­legt, selbst die Tür­säu­len und der Dach­him­mel sind mit Leder bezo­gen. Da der Fly­ing Spur ein Auto zum selbst fah­ren und fah­ren las­sen ist, wur­den sowohl das Cock­pit als auch der Fond außer­or­dent­lich groß­zü­gig und kom­for­ta­bel gestal­tet. Fah­rer und Bei­fah­rer neh­men auf beque­men Sit­zen Platz. 14 elek­trisch steu­er­ba­re Ver­stell­mög­lich­kei­ten dürf­ten es jedem gestat­ten, eine ange­neh­me Sitz­po­si­ti­on zu fin­den. Im hin­te­ren Bereich ste­hen eine drei­sit­zi­ge Rück­bank oder zwei Ein­zel­sit­ze zur Aus­wahl. Das Platz­an­ge­bot ist könig­lich, beque­mes Rei­sen ist garan­tiert. Damit die Insas­sen nach Mög­lich­keit wenig von den Fahr­ge­räu­schen mit­be­kom­men, wur­de die Kabi­ne rund­um mit auf­wen­di­ger Akus­tik­däm­mung aus­ge­stat­tet. So ist der Fahr­zeug­bo­den mit spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Dämm­ele­men­ten aus­ge­klei­det, die Türen sind mit einer wei­te­ren Dämm­schicht aus­ge­stat­tet und alle Schei­ben bestehen aus so genann­tem Akus­tik­glas mit einer geräusch­re­du­zie­ren­den Zwi­schen­schicht.

Von vor­ne ist der Fly­ing Spur mit sei­nem Vier­au­gen­ge­sicht wei­ter­hin ein­deu­tig als Mit­glied der Con­ti­nen­tal-Fami­lie erkenn­bar, auch wenn gera­de die­ser Namens­be­stand­teil aus der Typen­be­zeich­nung getilgt wur­de. In die Schein­wer­fer sind jetzt LED-Tag­fahr­lich­ter inte­griert, der eng­ma­schi­ge Küh­ler­grill steht stei­ler als bis­her und der unte­re Luft­ein­lass zieht sich jetzt ein­tei­lig über die gesam­te Fahr­zeug­front. In der Heck­par­tie sind die Rück­leuch­ten stär­ker in die Brei­te gezo­gen, der Kof­fer­raum­de­ckel sitzt nied­ri­ger und wirkt dadurch weni­ger wuch­tig. Damit ist das Gepäck­raum­vo­lu­men von 475 auf 447 Liter gesun­ken.

Unter der Motor­hau­be des Fly­ing Spur arbei­tet ein alter Bekann­ter, der dop­pelt auf­ge­la­de­ne W12 mit sechs Liter Hub­raum. Er hat zum wie­der­hol­ten Male eine Leis­tungs­sprit­ze erhal­ten, statt 560 ste­hen aktu­ell 625 PS zur Ver­fü­gung und machen das Auto dadurch zur stärks­ten Limou­si­ne, die Bent­ley je gebaut hat. Der äußerst har­mo­ni­sche Zwölf­zy­lin­der säu­selt unter Nor­mal­be­din­gun­gen kaum ver­nehm­bar vor sich hin und fügt sich dadurch per­fekt ins Gesamt­bild der luxu­ri­ös-gedie­ge­nen Nobel­ka­ros­se. Erst unter Voll­last fängt die Maschi­ne leicht an zu knur­ren, was sie auch darf, wenn sie ihre maxi­mal 800 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment auf die Kur­bel­wel­le beför­dert. Obwohl der Fly­ing Spur im Ver­gleich zum Vor­gän­ger 50 Kilo­gramm abge­speckt hat, bleibt er mit knapp 2,5 Mega­gramm auf in Zukunft ein ech­tes Schwer­ge­wicht. Umso bemer­kens­wer­ter ist es, wie beweg­lich sich das Fahr­zeug prä­sen­tiert. Zwar kommt der Bri­te aus dem Stand her­aus etwas schwer in die Gän­ge, doch dann setzt sich der Koloss mit einer Vehe­menz in Bewe­gung, dass es eine wah­res Ver­gnü­gen ist. Gera­de mal 4,6 Sekun­den ver­ge­hen für den Spurt von null auf Tem­po 100. Er kommt auf 320 km/h Spit­ze.

Damit die zügel­lo­se Kraft auch sau­ber auf den Asphalt gebracht wird, ver­fügt der Fly­ing Spur stets über einen All­rad­an­trieb. Wie schon bei allen ande­ren Con­ti­nen­tal-Geschwis­tern fin­det im Fly­ing Spur nun ein Acht­gang-Auto­mat Ver­wen­dung, wel­cher den bis­he­ri­gen Sechs­stu­fen-Wand­ler ersetzt. Die Gang­wech­sel des neu­en Getrie­bes erfol­gen so geschmei­dig und samt­weich, dass sie kaum spür­bar sind, und gleich­zei­tig äußerst flink. Schein­bar weil es heu­te ein­fach dazu gehört, hat Bent­ley dem Wagen sogar Schalt­wip­pen ver­passt. Durch das Luft­fahr­werk glei­tet die Limou­si­ne über Boden­wel­len gera­de­zu hin­weg. Quer­ril­len könn­ten aber durch­aus noch etwas bes­ser aus­ge­gli­chen wer­den. Sie blei­ben spür­bar und wer­fen auf län­ge­ren Fahr­ten einen klei­nen Schat­ten auf den Fly­ing Spur, wel­cher in die­ser Kate­go­rie nicht mit der Mer­ce­des S-Klas­se mit­hal­ten kann. Ein wenig Abhil­fe dürf­ten die seri­en­mä­ßi­gen 19-Zöl­ler schaf­fen, die bes­se­ren Abroll­kom­fort ver­hei­ßen.

Beacht­li­che 191 590 Euro ver­langt Bent­ley für den Fly­ing Spur, das ist ein Auf­schlag von mehr als 23 000 Euro gegen­über dem Vor­gän­ger. Aber für den Basis­preis dürf­te wohl kein ein­zi­ges Auto ver­kauft wer­den, mit Indi­vi­dua­li­sie­run­gen kos­tet das Auto deut­lich mehr. 35 000 Euro dafür mehr sind noch weit von einer Voll­aus­stat­tung ent­fernt.

Motor und AntriebBent­ley Fly­ing Spur 
Motor­artOtto­mo­tor in W-Form mit Bitur­bo­auf­la­dung
Zylin­der12
Ven­ti­le4
Hub­raum in ccm5.998
Leis­tung in PS625
Leis­tung in kW460
bei U/min6.000
Dreh­mo­ment in Nm800
bei U/min2.000
AntriebAll­rad­an­trieb
Gän­ge8
Getrie­beAuto­ma­tik
Maße und Gewich­te 
Län­ge in mm5.295
Brei­te in mm1.976
Höhe in mm1.488
Rad­stand in mm3.065
Leer­ge­wicht in kg2.475
Zula­dung in kg497
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter442
Kraft­stoff­artSuper
Fahr­leis­tun­gen / Ver­brauch 
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h320
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekun­den4,6
EG-Gesamt­ver­brauch in Liter/100 km14,7
EG-Ver­brauch inner­orts in Liter/100 km22,4
EG-Ver­brauch außer­orts in Liter/100 km10,2
CO2-Emis­si­on in g/km343
Schad­stoff­klas­seEuro 5

Neuer BMW 7er als Erlkönig getarnt

javar­man / foto­lia

Zeit ver­geht: Schon seit 2008 ist der gegen­wär­ti­ge 7er-BMW auf dem Markt. Wen wun­dert es, dass die Inge­nieu­re und Desi­gner bereits flei­ßig an der nächs­ten Genera­ti­on arbei­ten. Beson­ders mit Blick auf die wich­tigs­ten Kon­tra­hen­ten Mer­ce­des S-Klas­se und Audi A8 will man nicht ins Hin­ter­tref­fen gera­ten.

Noch sind die Erl­kö­ni­ge getarnt. For­mal dürf­te man sich aber am der­zei­ti­gen Design ori­en­tie­ren und es mit Bedacht wei­ter­ent­wi­ckeln. Ziem­lich wahr­schein­lich wer­den die Leuch­ten klei­ner und die Dach­li­nie leicht abge­senkt, um den Wagen weni­ger wuch­tig erschei­nen zu las­sen. Weni­ger wuch­tig ist ein gutes Schlag­wort, denn auch an der Gewichts­schrau­be wird gedreht. Ziel ist es, die 1,9 Mega­gramm eines 740i etwas zu dezi­mie­ren. Mög­lich machen soll es ein Mate­ri­al­mix aus hoch­fes­ten Stäh­len sowie Alu­mi­ni­um.

Beson­ders mit Blick auf die kom­men­de Mer­ce­des S-Klas­se wird auch BMW sei­nen 7er mit neu­en Assis­tenz­sys­te­men aus­stat­ten, die teil­wei­se auto­no­mes Fah­ren ermög­li­chen. Moto­ren­sei­tig dürf­te es vor­erst kei­ne Revo­lu­tio­nen geben. Bis­her reicht die Band­brei­te von 258 bis 544 PS.