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Schlagwort: Chevrolet

Deutsche Marken ganz vorn: Deutliche Gewinner, klare Verlierer im Januar

Tomasz Zajda/ fotolia

Der Jahresstart ist den Pkw-Herstellern nicht durchgehend gelungen. Gewinner und Verlierer verteilen sich auf sämtlichen Lagern: Weder Nationalität noch Fahrzeuggröße schien im Januar einen Einfluss auf Erfolg zu haben.

Zu den großen Gewinnern des ersten Monats 2014 gehörte Mazda. Wegen der neuen Modelle Mazda 3 und Mazda 6 konnten die Japaner ihr Vorjahresergebnis um 49 Prozent auf 4 331 Neuzulassungen steigern. Dies ist der größte Zuwachs unter den Herstellern mit mindestens einem Prozent Marktanteil. Auf niedrigerem Absatzniveau erfolgreich waren auch Jaguar (plus 101 Prozent, 381 Neuzulassungen), Honda (plus 53 Prozent, 1 651 Neuzulassungen) sowie Chevrolet (plus 26 Prozent, 1803 Neuzulassungen). Bei der GM-Tochter dürfte das jedoch auch an dem hohen Rabattniveau liegen, zu dem die Marke nach ihrem angekündigten Rückzug vom europäischen Markt gezwungen ist.

Verlierer im Januar waren wiederholt die italienischen Marken. Fiat büßte etwa zehn Prozent seiner Neuzulassungen ein und kam somit auf 3 968 Autos. Die kleineren Schwestermarken Lancia (minus 35 Prozent) und Alfa Romeo (minus 31 Prozent) stiegen noch weiter ab. Um knapp 27 Prozent brachen die Neuzulassungszahlen bei Hyundai ein (4 674 Einheiten); zu den Gründen könnte das drastische Zurückfahren der Tageszulassungen zählen. Entsprechende Pläne hatte der Importeur vor kurzem angekündigt.

Ein buntes Bild geben die deutschen Hersteller ab. Marktführer VW legte um 9,4 Prozent auf 47 446 Neuzulassungen zu, Audi steigerte seine Anmeldezahlen um 17,5 Prozent auf 17 556 Pkw. BMW hielt mit 16 445 Fahrzeugen in etwa den Wert des vorherigen Jahres, Mercedes büßte 3,6 Prozent ein (18 925 Neuzulassungen). Ebenso Skoda (+18,9) und Seat (+14,2) blieben auf Erfolgskurs. Unter den Volumenherstellern hat sich Ford deutlich verbessert. Die Zahl der Neuzulassungen erhöhte sich um 42 Prozent auf 14 604 Fahrzeuge. Jedoch hatten die Kölner im Vorjahresmonat Verluste in ähnlicher Höhe zu beklagen. Wettbewerber Opel sank auf 12 431 Neuzulassungen, was einem Minus von 2,7 Prozent entspricht.

Alles in allem wurden in Deutschland im Januar 205 996 Pkw erstmals angemeldet. Das sind 7,2 Prozent mehr als zu Beginn des Vorjahres.


Latin-NCAP-Crashtest: Viermal null Sterne

Sven-Olaf Fröhlich / fotolia

Der EuroNCAP-Crashtest ist in Deutschland wohl den meisten Autointeressierten bekannt. In den USA veranstalten das Insurance Institute or Highway Safety (IIHS) und die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ähnliche Tests, für Japan gibt es JNCAP, für Australien ANCAP und für Korea KNCAP. Auch in Schwellenländern gibt es bereits erste Crashtest-Organisationen. Seit 2010 arbeitet Latin NCAP für Lateinamerika sowie die Karibik. Im jüngsten Crashtest offenbarte sich, dass einige dort verkaufte Autos beträchtliche Sicherheitsmängel aufweisen.

In den Crashtests schnitten die Modelle Chevrolet Agile, Nissan Tsuru, Renault Clio Mio und Suzuki Alto K10 ausnahmslos mit null von fünf Sternen ab. Die beliebten Einstiegsfahrzeuge werden in Lateinamerika sämtlich ohne Airbags, ohne ESP und ohne ABS verkauft, und sie besitzen instabile Karosseriestrukturen. Besser erging es dem Suzuki Celerio, welcher vier Sterne erhielt. Der Seat Leon schnitt vorbildlich ab. Er war sogar das erste Auto mit einer Fünf-Sterne-Wertung in den Tests von Latin NCAP.

Gleich vier Fahrzeuge mit null Sternen: Die globale Crashorganisation Global NCAP ist über die neuesten Ergebnisse bestürzt. Ihr Vorsitzender Max Mosley, bekannt von seiner früheren Tätigkeit für die Internationale Automobilorganisation FIA, schrieb deshalb die Chefs der Hersteller an. Carlos Ghosn von Renault-Nissan, Daniel F. Akerson von General Motors und Osamu Suzuki wurden gebeten, sich an den UN-Mindeststandards für Unfallsicherheit zu orientieren. Grundsätzlich will die Organisation, dass sämtliche Autos bis 2015 die internationalen Standards für Sicherheitsgurte sowie für Front- und Seitenaufprallschutz erfüllen. Bis 2020 sollen alle Fahrzeuge mit ESP und Schutzmaßnahmen für Fußgänger ausgestattet sein.

Die jetzt aufgedeckten, schlechten Sicherheitsstandards in Autos sind kein lateinamerikanisches Ausnahmephänomen. Global NCAP schätzt, dass von den jährlich international verkauften Pkw circa ein Drittel die UN-Standards nicht erfüllt. Das schnelle Wachstum der Schwellenländer-Märkte dürfte dazu beitragen. So sagt Mosley: „Bedenken, dass schwache Umsätze und zurückgehende Gewinne in den herkömmlichen Märkten Fahrzeughersteller veranlassen, in Schwellenländern unnötige Sicherheitsrisiken einzugehen. In unregulierten Märkten ist es für Fahrzeughersteller zu einfach, Produkte zu erzeugen, die für die Kunden Sicherheitsrisiken mit sich bringen.“ Wenn Hersteller wissen, dass ihre Produkte nicht die globalen Sicherheitsstandards einhalten, sollten sie augenblicklich handeln. „Das Leben eines Kunden in Lateinamerika ist nicht weniger wertvoll als das eines Kunden in Europa, Japan und den USA„, äußerte sich Mosley weiter.

Jedes Jahr werden weltweit rund 60 Millionen Pkw produziert, wie aus den Daten der OICA (Organization of Motor Vehicle Manufacturers) für 2012 zu lesen ist. Damit wuchs der Weltmarkt seit dem Jahr 2005 um knapp 15 Millionen Stück. Der lateinamerikanische Markt macht mit nur etwa 4,5 Millionen nur einen geringen Teil des Weltmarkts aus, jedoch mit steigender Tendenz, denn 2005 waren es noch 2,3 Millionen Autos. Brasilien ist mit 2,9 Millionen Einheiten der sehr viel größere Markt in Süd- und Mittelamerika.


Feinschliff für den Chevrolet Trax

Mit dem Trax hat Chevrolet die ganz eigene Interpretation eines kleinen SUVs auf die Beine gestellt, es teilt sich die Grundlage mit dem Opel Mokka. Nachdem letzterer schon von Irmscher getunt wurde, präsentieren die Remshaldener jetzt auch ein Programm für den Chevy.

Gegenwärtig bietet der Tuner Detaillösungen wie Türgriffspoiler, Edelstahl-Türgriffblenden sowie seitliche Trittrohre an. Letztere sind nach Wunsch oval oder rund geformt und in glänzender oder matter Optik Verfügbar. Die Preise hierfür gehen bei 569 Euro los.

Über Edelstahl-Einstiegsleisten mit Irmscher-Schriftzug kommt man in den veredelten Innenraum. Die Sitze können auf Wunsch mit Leder in verschiedenen Varianten überzogen werden. Zum Interieur-Programm gehören überdies eine Mittelarmlehne und eine ebenfalls in das Naturmaterial gehüllte Schaltstulpe und Fußmatten mit dem Logo des Tuners.

In den Radhäusern drehen sich neue 19-Zoll-Felgen, welche im Set mit Pirelli-Bereifung für 1 696 Euro erhältlich sind. Eine Tieferlegung für 299 Euro befördert das kleine SUV 30 Millimeter näher an den Asphalt. Für den 1,4-Liter-Benziner mit 140 PS ist zurzeit eine Leistungssteigerung in Vorbereitung.


Die ADAC-Pannenstatistik von 2013

Fxquadro / fotolia

Gleich ein Dutzend Modelle schneiden in der ADAC-Pannenstatistik 2013 außerordentlich schlecht ab. Mit dem Urteil „wenig zuverlässig“ wurden beispielsweise so beliebte Fahrzeuge wie Fiat Ducato, Ford Mondeo und VW Eos bewertet.

Ursache Nummer eins ist die Batterie: Jede dritte Panne war im Jahr 2012 bereits bei jungen Fahrzeugen auf eine defekte oder entladene Batterie zurückzuführen. Grund hierfür sind meist Mängel in der Konzeption des elektrischen Fahrzeug-Managements. So benötigen beispielshalber Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik oft eine spezielle AGM-Starterbatterie. Ist diese im Motorraum installiert, kann sie zu warm werden und schneller kaputt gehen.

Konstruktionsmängel betreffen durchaus nicht nur teure Premiumautos mit üppig Hightech an Bord. Auch technisch übersichtlichere Fahrzeuge wie Honda Jazz oder Chevrolet Matiz landen bei den Zuverlässigkeitswerten weit abgeschlagen. Besonders bei ihnen wird oft an Kleinteilen gespart. Dass es auch anders geht, zweigt der Nissan Micra, welcher sich in der gleichen Preiskategorie bewegt. Der Japaner glänzt in der Pannenstatistik 2013 als bester Kleinwagen.

In den einzelnen Fahrzeugklassen konnte der mittlerweile ausgelaufene VW Fox bei den Kleinstwagen den Vorjahressieger Ford Ka auf den zweiten Platz verdrängen. Darauf folgen der Citroën C1 und die baugleichen Toyota Aygo und Peugeot 107. Schlusslichter sind der Smart Fortwo – gerade bei den älteren Fahrzeugen – sowie der Chevrolet Matiz, wo das Baujahr 2008 außerordentlich auffiel. Bei den Kleinwagen setzte sich der Nissan Micra vom 14. Platz auf den ersten Platz durch. Zweiter ist der Mini, dicht gefolgt vom Peugeot 206 und dem Audi A1, welcher sich auf Anhieb im Spitzenfeld etablieren konnte. Schlusslichter sind Hyundai i20 und Honda Jazz, beide unter anderem wegen der vielen Batteriepannen der neueren Zulassungsjahre.

In der unteren Mittelklasse ist der BMW X1 Sieger vor dem Citroën C4 Picasso und dem BMW 1er. Die Mercedes A- und B-Klasse mussten zwar die beiden Siegerplätze abgeben, liegen aber nur knapp dahinter mit ebenfalls sehr guten Durchschnittsnoten, ähnlich wie der Audi A3. Die Schwestermodelle Kia Cee’d und Hyundai i30 besetzen vor dem letztplatzierten VW Eos die hinteren Plätze. Das nun ehemalige Siegertrio der Mittelklasse hat die Plätze getauscht. Audi wurde mit dem Q5 Sieger, gefolgt vom BMW X3 und dem Sieger des vorherigen Jahres Audi A5. Am anderen Ende der Gruppe stehen wiederholt die Ford-Modelle Mondeo und S-Max. In der oberen Mittelklasse stellt Audi erneut mit dem A6 den Klassenbesten, dicht gefolgt vom BMW 5er. Die Modelle S60/S70/S80/V70 von Volvo konnten sich vor die Mercedes E-Klasse schieben. Der Skoda Superb kann auf Anhieb nicht überzeugen und landet angesichts Batterieproblemen auf dem 5. Platz.

Für die ADAC-Pannenstatistik wurden dieses Jahr circa 500 000 der über 2,6 Millionen Pannen in 2012 ausgewertet. Herangezogen werden ausschließlich technische Pannen. Die betroffenen Autos sind dabei nicht älter als sechs Jahre, müssen in geringstenfalls drei aufeinander folgenden Jahren im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem der Jahre mindestens 10 000-mal zugelassen worden sein. 2013 erfüllen 93 Modellreihen diese Kriterien.


Exklusiv: Car of the Year 2013: VW Golf

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Die siebte Generation des VW Golf ist zum „Car of the Year 2013“ gekührt worden. Mit stolzen 414 Punkten setzte sich der Kompaktwagen gegen die Modelle Toyota GT 86 und Subaru BRZ (202 Punkte) sowie den Volvo V40 (189 Punkte) durch. Die Entscheidung wurde durch eine Jury gefällt, welche aus 58 Automobiljournalisten aus 22 europäischen Ländern besteht. Jeder Stimmberechtigte hat 25 Punkte zur Verfügung, von denen er maximal zehn einem Fahrzeug geben konnte.

Das Finale fand im Vorfeld des Genfer Automobilsalons (7. bis 17. März 2013) statt. Beurteilt wurden die Fahrzeuge mit Blick auf Merkmale wie Innovation, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Design. Alles in allem wurden 32 Autos nominiert, von denen acht ins Finale kamen. Auf die Plätze vier bis acht kamen der Ford B-Max (148 Punkte), die Mercedes A-Klasse (138 Punkte), der Renault Clio (128 Punkte), der Peugeot 208 (120 Punkte) und der Hyundai i30 (111 Punkte)

Die Auszeichnung „Auto des Jahres“ wurde zum ersten Mal im Jahr 1964 verliehen, Preisträger war damals der Rover 2000. Die seitdem erfolgreichsten Marken sind Fiat (neun Siege), Renault (sechs Siege) und Ford (fünf Siege). Der VW Golf gewinnt nun das zweite Mal nach 1992. 2012 ging die Krone an die Schwestermodelle Opel Ampera und Chevrolet Volt.