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Schlagwort: IAA

Assistenzsysteme im Überblick – Teil 3

Autos mit Assistenzsystemen können schon heute fast alleine fahren. Was ist bereits möglich? Und ohne welche Assistenzsysteme kommen wir schon bald nicht mehr aus? Unsere Serie gibt einen Überblick über die heißesten Neuigkeiten auf dem umkämpften Markt der Steuerungs-Extras – und darüber, ob sie ihr Geld wert sind…

Autonomes Fahren

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IAA – Automesse hat Ausstellerschwund

Als eine der bedeutendsten Automessen überhaupt öffnet die 66. IAA vom 16. bis zum 24. September ihre Tore.  Zu diesem automobilen Großereignis auf 230.000 Quadratmetern Fläche haben sich rund 1.100 Aussteller angesagt. Trotzdem werden wichtige Automarken nicht mit von der Partie sein. 

Besucheransturm auf der Automobil-Leitmesse IAA. Experten vermuten Besucher-Rückgang aufgrund von Hersteller-Absagen.

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Der Volvo Concept XC Coupe

Viktor Ivandikov / fotolia

Mit einer zweiten Studie gibt Volvo jetzt einen Ausblick auf Design und Technik künftiger Modelle. Nach dem 2013 auf der IAA vorgestellten Concept Coupé gibt es nun auf der Messe in Detroit (16. bis 23. Januar) das Concept XC Coupé zu sehen. Neben einem allgemeinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Linie der Marke vermittelt der zweitürige Allradkombi auch ganz konkret einen Eindruck vom Nachfolger des aktuellen XC70.

Der frühestens für Ende 2015 erwartete Offroad-Kombi dürfte dann nach neuer Volvo-Nomenklatur V90 Cross Country heißen, da das Kürzel „XC“ in Zukunft ausschließlich für die echten SUV der Schweden verwendet werden soll.

Jedoch zeigt die Detroit-Studie auch bereits Elemente des Luxus-SUV XC90, welches Ende des Jahres präsentiert und Anfang 2015 eingeführt wird. Dazu gehören unter anderem die T-förmigen Scheinwerfer und der konkave Kühlergrill. Der allradgetriebene Siebensitzer wird aber laut Volvo-Chefdesigner Thomas Ingenlath eine „größere und vollere Optik“ besitzen als die gegenwärtige Studie.

Alle neuen Modelle bauen auf einer neuen, von Volvo selbst konzipierten Plattform auf. Die aktuellen Autos der Schweden nutzen zum Teil noch Technik des einstigen Mutterkonzerns Ford. Ebenso komplett umgekrempelt wird das Motorenprogramm, welches dann auch die neuen 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit bis zu 225 kW/306 PS Leistung umfasst.


IAA 2013: VW Golf VII R

Norman Chan / fotolia

Volkswagen stellt auf der IAA 2013 den 300 PS starken und mindestens 38 325 Euro teuren VW Golf R – und damit den stärksten und teuersten Serien-Golf aller Zeiten – vor. Im Vergleich mit dem bis zu 230 PS starken Golf GTI legt der Golf VII R abermals ganze 70 PS drauf. Zu seinem Vorgänger, auf Grundlage des Golf VI, distanziert er sich um immerhin 30 PS. Als Antrieb kommt nach wie vor der zwei Liter große Turbobenziner zum Einsatz. Jedoch wurde der Vierzylinder umfassend überarbeitet und mit zusätzlichen Finessen versehen. Um die 70 PS Mehrleistung rauszukitzeln, wurde der Zylinderkopf inklusive Auslassventilen, Ventilsitzringen und Ventilfedern neu konstruiert, überdies kommen andere Kolben zum Einsatz. Damit Kraft- und Sauerstoff mit zusätzlichem Druck in die Brennkammern injiziert werden können, legten die Techniker auch bei den Einspritzventilen sowie am Abgasturbolader Hand an.

Die maximale Leistung von 300 Pferdestärken liegt zwischen 5500 und 6200 Touren an. Ebenso das Drehmoment steigt im Vergleich zum GTI um 30 auf 380 Newtonmeter zu – welches sogar in einem breiten Drehzahlspektrum von 1800 bis 5500 Umdrehungen rangiert. Trotz aller leistungssteigernden Maßnahmen verheißt VW weniger Verbrauch: Eine vollelektronische Kühlmittelregelung gewährleistet ein effizienteres Thermomanagement mit verkürzter Warmlaufphase. Die Abgasführung zum Turbolader ist nun wassergekühlt und in den Zylinderkopf integriert. Außerdem arbeitet der Motor mit einem dualen Einspritzsystem (Direkt- und Saugrohreinspritzung), variabler Ventilsteuerung mit doppelter Nockenwellenverstellung sowie zweifach verstellbarem Ventilhub auf der Auslassseite. Das Ergebnis des Technik-Feuerwerks sind 7,1 Liter Normverbrauch und rund eineinhalb Liter weniger als im 270 PS starken Vorgänger. Mit DSG reduziert sich der Wert weiter auf 6,9 Liter.

Zum Sparen wurde dieser Golf selbstverständlich nicht entwickelt, das verraten bereits die Fahrleistungen: Mit manuellem Schaltgetriebe soll der Standardsprint auf Tempo 100 nach 5,3 Sekunden machbar sein, mit DSG sind es sogar nur 4,9 Sekunden. Ohne 4Motion-Allradantrieb wären diese Werte mit Sicherheit nicht möglich. Das überarbeitete System schickt bei Bedarf fast 100 Prozent an die Hinterachse. Je nach Fahrsituation, Gaspdeal- und Lenkradstellung verteilt die Haldexkupplung sehr schnell das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Kraftschluss primär über die Vorderachse, um Treibstoff zu sparen. Um die Kurvendynamik zu erhöhen und die Kraft effektiv auf die Straße zu befördern, simuliert das elektronische System XDS+ durch Anbremsen der einzelnen Räder die Funktion einer Quersperre an beiden Achsen. Die Performance-Maßnahmen reichen noch weiter: Für die optimale Pistentauglichkeit lässt sich das zweistufige ESC (Electronic Stability Control) auch vollständig deaktivieren. Volkswagen betont, dass diese Funktion ausschließlich im Golf R verfügbar ist.


Gibt es nach zehn Jahren einen Nachfolger für den Grand Vitara?

Bekommt der Suzuki Grand Vitara bald einen Nachfolger? Ein wenig in die Jahre gekommen ist das kleine Allrad-SUV ja bereits. Die gegenwärtige Generation wird seit 2005 gebaut, vor etwa einem Jahr stand die letzte Modellpflege an. Für die Frankfurter Automesse IAA 2013 (12. bis 22. September) kündigt Suzuki jedenfalls eine Studie mit Name iV-4 an. Erste Bilder lassen jedoch bisher nur die Umrisse des Concept Cars erkennen. Zu sehen ist ein kleines, verhältnismäßig stämmig geratenes SUV, welches auf großen Rädern steht. An der Front fällt ein fünfgeteilter Kühlergrill auf. Dieser soll sich ebenso wie die leicht geschwungene Motorhaube bei folgenden Modellen der japanischen Marke wiederfinden. Dünne Außenspiegel lassen erahnen, dass hier Videokameras integriert sind. Auffällig sind beim iV-4 außerdem die Leuchten: Die Hauptscheinwerfer sind sechseckig gestaltet, im unteren Bereich der mächtigen Frontschürze finden sich zusätzliche LED-Lichteinheiten in Spangenform. Analoge Tagfahrleuchten besaß bereits die Studie XA-alpha, welche Anfang 2012 auf der indischen Automesse Delhi Auto Expo zu sehen war.

Zu technischen Details hat sich der Hersteller noch nicht geäußert. Die „4“ in der Typenbezeichnung deutet eventuell auf einen Allradantrieb hin. Suzuki hat bis zum Jahr 2016 alles in allem fünf neue Modelle angekündigt, die in Kürze startende zweite Generation des SX4 nicht einkalkuliert. Für 2015 ist ein SUV angemeldet. Sollte dieses wirklich den Grand Vitara ablösen, würde der nach zehn tapferen Jahren einen Nachfolger bekommen.


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