kostenlose Werkstattsuche
SERVICE HOTLINE: +49 (0)6301 - 600 2999(1)

Schlagwort: IAA

Assistenzsysteme im Überblick – Teil 3

Autos mit Assistenzsystemen können schon heute fast alleine fahren. Was ist bereits möglich? Und ohne welche Assistenzsysteme kommen wir schon bald nicht mehr aus? Unsere Serie gibt einen Überblick über die heißesten Neuigkeiten auf dem umkämpften Markt der Steuerungs-Extras – und darüber, ob sie ihr Geld wert sind…

Autonomes Fahren

Weiterlesen


IAA – Automesse hat Ausstellerschwund

Als eine der bedeutendsten Automessen überhaupt öffnet die 66. IAA vom 16. bis zum 24. September ihre Tore.  Zu diesem automobilen Großereignis auf 230.000 Quadratmetern Fläche haben sich rund 1.100 Aussteller angesagt. Trotzdem werden wichtige Automarken nicht mit von der Partie sein. 

Besucheransturm auf der Automobil-Leitmesse IAA. Experten vermuten Besucher-Rückgang aufgrund von Hersteller-Absagen.

Weiterlesen


Der Volvo Concept XC Coupe

Viktor Ivandikov / fotolia

Mit einer zweiten Studie gibt Volvo jetzt einen Ausblick auf Design und Technik künftiger Modelle. Nach dem 2013 auf der IAA vorgestellten Concept Coupé gibt es nun auf der Messe in Detroit (16. bis 23. Januar) das Concept XC Coupé zu sehen. Neben einem allgemeinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Linie der Marke vermittelt der zweitürige Allradkombi auch ganz konkret einen Eindruck vom Nachfolger des aktuellen XC70.

Der frühestens für Ende 2015 erwartete Offroad-Kombi dürfte dann nach neuer Volvo-Nomenklatur V90 Cross Country heißen, da das Kürzel „XC“ in Zukunft ausschließlich für die echten SUV der Schweden verwendet werden soll.

Jedoch zeigt die Detroit-Studie auch bereits Elemente des Luxus-SUV XC90, welches Ende des Jahres präsentiert und Anfang 2015 eingeführt wird. Dazu gehören unter anderem die T-förmigen Scheinwerfer und der konkave Kühlergrill. Der allradgetriebene Siebensitzer wird aber laut Volvo-Chefdesigner Thomas Ingenlath eine „größere und vollere Optik“ besitzen als die gegenwärtige Studie.

Alle neuen Modelle bauen auf einer neuen, von Volvo selbst konzipierten Plattform auf. Die aktuellen Autos der Schweden nutzen zum Teil noch Technik des einstigen Mutterkonzerns Ford. Ebenso komplett umgekrempelt wird das Motorenprogramm, welches dann auch die neuen 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel und -Benziner mit bis zu 225 kW/306 PS Leistung umfasst.


IAA 2013: VW Golf VII R

Norman Chan / fotolia

Volkswagen stellt auf der IAA 2013 den 300 PS starken und mindestens 38 325 Euro teuren VW Golf R – und damit den stärksten und teuersten Serien-Golf aller Zeiten – vor. Im Vergleich mit dem bis zu 230 PS starken Golf GTI legt der Golf VII R abermals ganze 70 PS drauf. Zu seinem Vorgänger, auf Grundlage des Golf VI, distanziert er sich um immerhin 30 PS. Als Antrieb kommt nach wie vor der zwei Liter große Turbobenziner zum Einsatz. Jedoch wurde der Vierzylinder umfassend überarbeitet und mit zusätzlichen Finessen versehen. Um die 70 PS Mehrleistung rauszukitzeln, wurde der Zylinderkopf inklusive Auslassventilen, Ventilsitzringen und Ventilfedern neu konstruiert, überdies kommen andere Kolben zum Einsatz. Damit Kraft- und Sauerstoff mit zusätzlichem Druck in die Brennkammern injiziert werden können, legten die Techniker auch bei den Einspritzventilen sowie am Abgasturbolader Hand an.

Die maximale Leistung von 300 Pferdestärken liegt zwischen 5500 und 6200 Touren an. Ebenso das Drehmoment steigt im Vergleich zum GTI um 30 auf 380 Newtonmeter zu – welches sogar in einem breiten Drehzahlspektrum von 1800 bis 5500 Umdrehungen rangiert. Trotz aller leistungssteigernden Maßnahmen verheißt VW weniger Verbrauch: Eine vollelektronische Kühlmittelregelung gewährleistet ein effizienteres Thermomanagement mit verkürzter Warmlaufphase. Die Abgasführung zum Turbolader ist nun wassergekühlt und in den Zylinderkopf integriert. Außerdem arbeitet der Motor mit einem dualen Einspritzsystem (Direkt- und Saugrohreinspritzung), variabler Ventilsteuerung mit doppelter Nockenwellenverstellung sowie zweifach verstellbarem Ventilhub auf der Auslassseite. Das Ergebnis des Technik-Feuerwerks sind 7,1 Liter Normverbrauch und rund eineinhalb Liter weniger als im 270 PS starken Vorgänger. Mit DSG reduziert sich der Wert weiter auf 6,9 Liter.

Zum Sparen wurde dieser Golf selbstverständlich nicht entwickelt, das verraten bereits die Fahrleistungen: Mit manuellem Schaltgetriebe soll der Standardsprint auf Tempo 100 nach 5,3 Sekunden machbar sein, mit DSG sind es sogar nur 4,9 Sekunden. Ohne 4Motion-Allradantrieb wären diese Werte mit Sicherheit nicht möglich. Das überarbeitete System schickt bei Bedarf fast 100 Prozent an die Hinterachse. Je nach Fahrsituation, Gaspdeal- und Lenkradstellung verteilt die Haldexkupplung sehr schnell das Drehmoment zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Kraftschluss primär über die Vorderachse, um Treibstoff zu sparen. Um die Kurvendynamik zu erhöhen und die Kraft effektiv auf die Straße zu befördern, simuliert das elektronische System XDS+ durch Anbremsen der einzelnen Räder die Funktion einer Quersperre an beiden Achsen. Die Performance-Maßnahmen reichen noch weiter: Für die optimale Pistentauglichkeit lässt sich das zweistufige ESC (Electronic Stability Control) auch vollständig deaktivieren. Volkswagen betont, dass diese Funktion ausschließlich im Golf R verfügbar ist.


Kia präsentiert zweite Auflage des Crossover-Modells

ekostsov / fotolia

Während der Kia Soul in den USA reichlich Fans hat, erfolgt der Verkauf in Deutschland nur schleppend: Gerade einmal 311 Fahrzeuge konnten im ersten Halbjahr 2013 an den Mann gebracht werden. Vielleicht kommt es daher, dass der Soul in keine Schublade passt: Er ist weder Kleinwagen, noch ein echter Kombi oder gar Van, aber auch nicht unbedingt ein SUV. Dennoch lässt sich Kia nicht entmutigen und stellt auf der Frankfurter IAA (12. bis 22. September 2013) die zweite Generation des Soul vor.

In den USA ist der neue Soul schon auf dem Markt. Optisches Vorbild war die Studie Track’ster, welche 2012 in Chicago präsentiert wurde. Bereits auf den ersten Blick ist das typische Soul-Design zu erkennen, es wurde aber etwas geglättet. Alles in allem wirkt der Wagen nun harmonischer. Dessen Karosserie wurde ein wenig vergrößert, so wuchs die Länge um zwei Zentimeter auf 4,14 Meter. Während die Höhe mit 1,66 Meter gleich bleibt, wachsen Radstand (jetzt 2,57 Meter) und Breite (nun 1,80 Meter) um je zwei Zentimeter. Dies soll den Passagieren und dem Gepäck zugutekommen. In den Kofferraum passen jetzt 354 statt 340 Liter, dazu kommt eine breitere Öffnung.

Die zweite Soul-Generation wechselt von der Ebene des Minivans Venga auf eine leicht verkürzte Cee’d-Basis. Auf diese Weise sollen sich laut Kia die Fahreigenschaften und das Handling verbessern. Durch etliche Maßnahmen will man zudem den Geräuschpegel im Innenraum um fast drei Dezibel gesenkt haben. Dafür verantwortlich sind wahlweise ein GDI-Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und 140 PS oder der gleich große 128-PS-Diesel. Standard ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist eine Sechsstufen-Automatik verfügbar. Die Verbräuche beziffert Kia mit 7,2 und 4,9 Liter auf 100 Kilometer. Je nach Markt sind viele Optionen vorrätig, darunter Sitzheizung auf allen Plätzen, belüftete Sitze vorne, Xenon-Scheinwerfer oder ein Glasdach. Elf Lackierungen stehen zur Auswahl, das Dach lässt sich in Schwarz, Weiß oder Rot färben. Auf Wunsch ist ein Design-Paket erhältlich, welches den Soul durch Betonung von Seitenschwellern und Radläufen optisch auf SUV trimmt. Zum Marktstart des neuen Soul äußerte sich Kia noch nicht. Der Einstiegspreis dürfte sich am alten Modell orientieren, welcher bei 15 900 Euro liegt.


Seite123...