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Schlagwort: Infiniti

Design Challenge für das Auto von 2029 auf der LA Auto Show 2014

pgottschalk/ Fotolia

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Zum 11. Mal fin­det auf der dies­jäh­ri­gen Los Ange­les Auto Show (21. bis 30. Novem­ber 2014) die soge­nannte „Design Chal­lenge“ statt. Die Ver­an­stal­ter haben Auto-Designstudios dazu auf­ge­for­dert, die zukünf­tige Ver­net­zung von Fahr­zeu­gen unter dem Leit­mo­tiv „Erspüre die Zukunft: Wie inter­agie­ren Fahr­zeuge im Jahr 2029 mit uns?“ zu unter­su­chen und anschlie­ßend visu­ell dar­zu­stel­len. Zu den Wett­be­werbs­teil­neh­mern der inter­na­tio­na­len Her­stel­ler zäh­len unter ande­rem: Infi­niti, Honda, Acura, Peter­bilt sowie Qoros.

Die ein­ge­reich­ten Kon­zepte zei­gen Visio­nen, wie sich die Inter­ak­tion zwi­schen Mensch und Maschine wei­ter­ent­wi­ckeln könnte. Die Ent­würfe bezie­hen sich dabei beson­ders auf die Innen­aus­stat­tung. Diese sol­len mensch­li­che Emo­tio­nen berück­sich­ti­gen, unser Ver­hal­ten pro­gnos­ti­zie­ren, es sich mer­ken und dadurch ein per­sön­li­ches Ver­hält­nis zwi­schen den Men­schen und ihren Fahr­zeu­gen herstellen.

Design-Fans kön­nen schon seit dem 27. Okto­ber 2014 online für ihren bevor­zug­ten Ent­wurf stim­men. Eine Jury beur­teilt die ein­ge­reich­ten Kon­zepte nach den Kri­te­rien „Fahr­kom­fort“, „Ein­be­zie­hung der mensch­li­chen Sinne“ und der „emo­tio­na­len Ver­bin­dung“. Außer­dem wer­den die Punkte „Umwelt­ver­träg­lich­keit“, „Ide­en­reich­tum“ sowie die „Bedie­ner­freund­lich­keit“ beur­teilt. Die Gewin­ner des Wett­be­werbs wer­den dann am 20. Novem­ber 2014 vorgestellt. 


SUV-Designstudie Peugeot Quartz wird auf dem Pariser Salon 2014 vorgestellt

xy / fotolia

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Bei den momen­tan so popu­lä­ren SUVs nimmt Peu­geot nur eine Außenseiter-Position ein. Ein paar zöger­li­che Ver­su­che mit dem 2008, dem 4008 und dem 508 RXH haben daran bis­her nichts geän­dert. Mit der Design­stu­die Quartz zeigt die Löwen­marke jetzt, dass man das Seg­ment in Zukunft stär­ker beackern möchte.

Über­dies ver­folgt Peu­geot mit der Stu­die seine Premium-Ambitionen wei­ter, die der Her­stel­ler bereits im Früh­jahr auf der Auto China 2014 mit der Stu­die Exalt ver­deut­licht hatte. „Mit den Con­cept Cars Exalt und Quartz prä­sen­tiert die Marke ihre Vision von Fahr­zeu­gen der auto­mo­bi­len Ober­klasse“, erläu­tert Peugeot-Markenchef Maxime Picat. Der auf dem Mon­dial de l’Automobile in Paris (4. bis 19. Okto­ber 2014) prä­sen­tierte, noch seri­en­ferne Quartz hat mit 4,50 Meter jedoch nur die Länge eines typi­schen Kompakt-SUVs à la VW Tiguan. Die Stu­die fußt auch auf der EMP2-Plattform, die von PSA Peu­geot Citroën für die Kompakt- und Mit­tel­klasse kon­zi­piert wurde. Auf ihr beru­hen die 2013 ver­öf­fent­lich­ten Ver­sio­nen des Peu­geot 308 und des Citroën C4 Picasso.

Der Quartz kom­bi­niert SUV- und Coupé-Elemente, etwa wie der Nis­san Juke, der Infi­niti QX50 oder der BMW X4. Die Breite von über zwei Meter betont zusam­men mit den 23-Zoll-Rädern und 31 Zen­ti­me­ter brei­ten Rei­fen die Sport­lich­keit. Wie beim 508 ist das Löwen­logo zen­tral am Küh­ler­grill ange­bracht. Letz­te­rer zeigt ein Ziel­flag­gen­mus­ter, wel­ches sich je nach Posi­tion des Betrach­ters ver­än­dert. Ein wei­te­res High­light – und ein wei­te­rer Anhalts­punkt für die Seri­en­ferne der Stu­die – ist das elek­trisch bewe­gende Tritt­brett. Die Schei­ben sind in Polycarbonat-Kunststoff gefer­tigt. Von der grau­schwar­zen Lackie­rung heben sich rote Details an den Luft­ein­läs­sen sowie an den Tritt­bret­tern ab. Die Türen öff­nen sich gegen­läu­fig, die B-Säule fällt weg.

Im Innern gibt es ein auf den Fah­rer gerich­te­tes Cock­pit. Wie bei einem Renn­wa­gen sind eine Menge Funk­tio­nen im Lenk­rad inte­griert. Das Kom­bi­in­stru­ment ist wie beim 208 und 308 ober­halb des klei­nen Lenk­rads ange­bracht. Das Dis­play ist ver­än­der­bar. Außer­dem kön­nen in der Mitte auf einer um 45 Grad geneig­ten Poly­car­bo­natscheibe wei­tere Infor­ma­tio­nen ange­zeigt wer­den, was einen 3D-Effekt gestat­tet. Die vier Pas­sa­giere schnal­len sich mit Hosen­trä­ger­gur­ten in Scha­len­sit­zen fest.

Auch inno­va­tive Mate­ria­lien waren für die Desi­gner essen­ti­ell. So wurde für die Mit­tel­kon­sole Basalt­stein ver­wen­det. Des Wei­te­ren wur­den welt­weit erst­mals Tex­ti­lien benutzt, die mit einem digi­ta­len Web­ver­fah­ren her­ge­stellt wur­den. Der für das Weben ver­wen­dete Poly­es­terfa­den wird aus recy­cel­tem Kunst­stoff her­ge­stellt. Doch auch das klas­si­sche Mate­rial Leder bekommt eine Auf­gabe: Boden, Säu­len und Dach­him­mel sind mit schwar­zen Tier­häu­ten über­zo­gen, die Sitze mit rotbraunen.

Für den Antrieb sorgt ein Plug-in-Hybridsystem mit einer Gesamt­leis­tung von 367 kW. Unter der Front­haube arbei­tet der vom RCZ R her bekannte 198 kW starke 1,6-Liter-Turbobenziner. Er wird mit einer Sechsgang-Automatik ver­knüpft. Außer­dem wird die Vor­der­achse direkt von einem 85 Kilo­watt star­ken Elek­tro­mo­tor ange­trie­ben. Eine wei­tere Aus­gabe die­ses E-Motors ist für die Hin­ter­achse zustän­dig, sodass sich ein All­rad­an­trieb ergibt. Drei Modi ste­hen zur Aus­wahl: Im ZEV-Modus fährt der Wagen bis zu 50 Kilo­me­ter nur elek­trisch. Im Route-Modus sor­gen Verbrennungs- und vor­de­rer Elek­tro­mo­tor zusam­men für Vor­trieb über die Vor­der­achse. Im Race-Modus dann grei­fen alle drei Moto­ren ein. Eine Luft­fe­de­rung gewähr­leis­tet eine Boden­frei­heit zwi­schen 30 und 35 Zen­ti­me­ter. Die zu einem bestimm­ten Zeit­punkt best­mög­li­che Fahr­werks­höhe wird auto­ma­tisch über opti­sche Sen­so­ren sowie das Navi­ga­ti­ons­sys­tem bestimmt – der Quartz besitzt also ein Hightech-Fahrwerk. Für moderne Tech­nik ist Peu­geot bis­her genauso wenig bekannt wie für Sport­lich­keit. Aber gerade auf die­sen Fel­dern müs­sen sich die Fran­zo­sen ver­bes­sern, wenn sie ihr Mar­ken­image auf Pre­mi­um­ni­veau heben möchten. 


Datsun on-DO: 7 000-Euro-Pragmatiker für den russischen Markt

kichigin19 / fotolia

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Vin­cent Cobee, Fir­men­chef der Marke Dat­sun, ist sich sicher: „Der Dat­sun on-DO wird die künf­tige Wahl der rus­si­schen Kun­den wer­den, die ein neues, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges und moder­nes Auto von einer japa­ni­schen Marke kau­fen wol­len.“ Ob die vier­tü­rige Limou­sine wirk­lich einen neuen Kun­den­stamm für sich ein­heim­sen kann und den Klas­sen­ka­me­ra­den um Lada Granta oder ZAZ Chance Parole bie­ten kann? Dies wird sich nach dem rus­si­schen Ver­kaufs­start des on-DO im Spät­som­mer 2014 offenbaren.

Die Japa­ner haben eine lange auto­mo­bile Geschichte. Dat­sun wurde schon 1914 als DAT-Go (oder DAT-Car) gegrün­det. „Dat“ bedeu­tet im Japa­ni­schen so viel wie „blitz­schnell“. Gleich­zei­tig sind „D“, „A“ und „T“ die Anfangs­buch­sta­ben der Namen der Spon­so­ren aus der Zeit, näm­lich Den, Aoy­ama und Takeu­chi. Nach der Über­nahme durch Nis­san 1933 änderte der neue Kon­zern den Namen zu „son of DAT“ (Sohn von DAT) – oder kurz: Dat­son. Spä­ter wurde dann dar­aus das heu­tige Datsun.

100 Jahre nach der Fir­men­grün­dung wagt sich der japa­ni­sche Her­stel­ler nun nicht nur zurück auf den all­ge­mei­nen, son­dern auch auf den rus­si­schen Fahr­zeug­markt. Eines der kom­men­den Ziele: Die bis­he­ri­gen Mar­ken­gren­zen neu aus­zu­rich­ten. Die Nissan-Mutter deckt mit Nis­san, Infi­niti und dem­nächst auch Dat­sun bald sämt­li­che Fahr­zeug­klas­sen in Russ­land ab und will mit dem Neu­zu­gang die Modell­pa­lette nach unten ergän­zen. Autos zum Discount-Preis erle­ben gegen­wär­tig einen wah­ren Höhen­flug. Ins­be­son­dere die Märkte der Schwel­len­län­der Indo­ne­sien, Indien oder eben auch Russ­land, sind die Rekord­hal­ter in den Ver­kaufs­sta­tis­ti­ken der Bil­lig­mar­ken. Bei­spiels­weise ist Dacia unter dem Lada-Lable in Russ­land sehr erfolg­reich. Aus dem güns­ti­gen Renault-Ableger wurde inter­na­tio­nal eines der Haupt­stand­beine der Fran­zo­sen. Der echte Russe, der Lada Granta, führt die Zulas­sungs­sta­tis­tik an und kos­tet dort gerade nur rund 6 000 Euro. Ein ukrai­ni­scher ZAZ Chance beginnt schon bei Prei­sen um die 5 000 Euro und der Ver­kaufs­schla­ger Lada (Dacia) Lar­gus ist ab circa 8 000 Euro erhält­lich. Der Dat­sun on-DO soll sich mit einem Ein­stiegs­preis von nur etwa 7 000 Euro in diese Riege einreihen.

Aber was macht einen gutes rus­si­sches Auto noch aus, außer sei­nem Kampf­preis? Der on-DO ist wie seine Kon­kur­ren­ten ein ech­ter Prag­ma­ti­ker: Vier Türen, fünf Sitze, ein Kof­fer­raum mit einem Lade­vo­lu­men von 530 Liter und dazu ein 1,6-Liter-Benziner mit 62,52 Watt, mehr nicht. Selbst­ver­ständ­lich gibt es auch Son­der­aus­stat­tun­gen wie elek­tri­sche Fens­ter­he­ber, eine Sitz­hei­zung, einen On-Board-Computer, eine Kli­ma­an­lage oder eine Bluetooth-Schnittstelle. Wie oft es diese Optio­nen jedoch wirk­lich in einen Datsun-Neuwagen schaf­fen wer­den, ist unge­wiss. Drei unter­schied­li­che Aus­stat­tungs­li­nien sind jeden­falls ver­füg­bar. Sie hei­ßen „Access“ (Ein­stieg), „Trust“ (Ver­trauen) und „Dream“ (Traum), oder nur die Anfangs­buch­sta­ben: DAT.

Auch der Name des Fahr­zeugs selbst kommt nicht ohne Bedeu­tungs­ebe­nen aus. Das Wort „Do“ heißt im Japa­ni­schen so viel wie Bewe­gung oder Weg. „On“ steht für „er“ und soll laut Dat­sun die Männ­lich­keit, Stärke und Sport­lich­keit des Wagens her­vor­he­ben. Bei einem 85-PS-Pragmatiker even­tu­ell etwas dane­ben­ge­grif­fen, aber so soll sich der äußerst mas­ku­line, starke und sport­li­che Mann Russ­lands in Zukunft mit einem Dat­sun on-DO fortbewegen. 


UltraTech experimentiert mit selbstreinigenden Auto

Auto­wa­schen kann eine äußerst läs­tige Ange­le­gen­heit sein, und eine kost­spie­lige noch oben­drein. Des­halb forscht Nis­san nun an einem Schmutz abwei­sen­den Lack, der so gut sein soll, dass man damit sein Auto nie­mals wie­der waschen muss.

Der Nanotechnologie-Lack wird von der US-Firma Ultra­Tech ver­mark­tet und unter dem Namen Ultra-Ever Dry ver­trie­ben. Nis­san ist der erste Auto­her­stel­ler, wel­cher die Tech­no­lo­gie auf Autos anwen­det. Der Lack hat extrem hydro­phobe und oleo­phobe Eigen­schaf­ten, das bedeu­tet, er weist Was­ser und Öl ab. Dies wird meist als Lotus-Effekt bezeich­net, weil auch an den Blät­tern der Lotus­pflanze Was­ser abperlt. Gleich­zei­tig nimmt das Was­ser auch Schmutz­par­ti­kel mit. Auto-Pflegemittel wer­den oft mit dem Schlag­wort Lotus-Effekt oder Nano-Versiegelung bewor­ben, doch meist ergibt sich dabei nur der Vor­teil, dass die Ober­flä­chen nach dem Auf­tra­gen ein­fa­cher zu rei­ni­gen sind. Nis­san ver­spricht sich dage­gen einen selbst­rei­ni­gen­den Effekt. Ultra­Tech erwähnt auf sei­ner Web­site ebenso eine anti­kor­ro­sive Wir­kung, da nicht nur Was­ser son­der auch aggres­sive Säu­ren abge­wie­sen wer­den – dadurch könn­ten damit behan­delte Autos auch lang­sa­mer rosten.

Der Lack wird nach Anga­ben des Her­stel­lers am bes­ten auf­ge­sprüht, bei­spiels­weise mit einem Airbrush-Gerät. Dabei wird zunächst eine Grund­la­ckie­rung und dann ein Finish auf­ge­tra­gen. Da der Lack emp­find­lich gegen­über UV-Licht ist, sol­len Ober­flä­chen im Freien laut Ultra­Tech nur für circa ein Jahr geschützt blei­ben, bevor man die Beschich­tung erneu­ert. Ein wei­te­rer Nach­teil des Lacks ist laut Her­stel­ler, dass es nur eine leicht weiße, jedoch noch keine ganz trans­pa­rente Form gibt, sodass sich ein Weiß­schleier bil­den könnte. Daher emp­fiehlt Ultra­Tech selbst den Lack gegen­wär­tig nicht für die Anwen­dung auf der Karosserie.

Bei einem Nis­san Note hat sich die Tech­nik bei Regen, Frost, Grau­pel und bei ste­hen­dem Was­ser auf der Straße bis­lang gut bewährt, so der Auto­her­stel­ler. Um die Wirk­sam­keit des Lacks wei­ter zu erfor­schen, wol­len die Inge­nieure den selbst­rei­ni­gen­den Note in den kom­men­den Mona­ten wei­ter tes­ten. Pläne, die Tech­nik für die Seri­en­la­ckie­rung zu ver­wen­den, gäbe es momen­tan nicht. Die Tech­nik kommt aber als Aftermarket-Lösung in Betracht, das heißt, sie könnte Auto­be­sit­zern vom Ser­vice offe­riert werden.

Ebenso die Nissan-Tocher Infi­niti ver­traut auf einen Wunder-Lack: Etli­che Modelle wer­den mit einem selbst­hei­len­den Anti-Kratz-Lack ange­bo­ten. Die­sem „Scratch Shield“-Lack ist ein elas­ti­sches Harz beige­fügt, wel­ches unter Wär­me­ein­wir­kung kleine Krat­zer selbst­stän­dig aus­glei­chen soll. Unter glei­chen Bedin­gun­gen weist ein Infi­niti mit „Scratch Shield“ bis zu fünf­mal weni­ger Krat­zer auf als ein Wagen mit kon­ven­tio­nel­ler Lackie­rung, so Infiniti. 


Datsun Go: Neue Nissan-Billigmarke stellt erstes Modell vor

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Als Her­stel­ler von Kom­pakt­wa­gen wie dem Cherry, aber auch des Sport­wa­gens Z, ist Dat­sun in Deutsch­land noch vie­len bekannt. Zu Beginn der 80er-Jahre ver­schwand die Marke. Jetzt soll sie neu erste­hen – als Bil­lig­marke von Nis­san. Dadurch ist Dat­sun so etwas wie das Ana­lo­gon zu Dacia beim Kon­zern­part­ner Renault, nur dass sich Dat­sun schein­bar auf die Schwel­len­län­der beschrän­ken soll. Das nun erste neue Datsun-Modell ist der Go. Pre­miere fei­erte der Klein­wa­gen im indi­schen Delhi.

Der Go ist ein Klein­wa­gen mit Schräg­heck und Front­an­trieb und fünf Türen. Er erhält einen 1,2-Liter-Motor, wel­cher an eine Fünfgang-Schaltung gekop­pelt wird. Die Länge von 3,79 Meter stimmt ver­hält­nis­mä­ßig genau mit der des Nis­san Micra über­ein, der Rad­stand ist der­selbe. Höhe und Breite sind jedoch je drei Zen­ti­me­ter gerin­ger. Für Auto­fah­rer, wel­che sich nie von ihrer Lieb­lings­mu­sik und ihren Lieb­lings­bil­dern tren­nen wür­den, möchte Dat­sun eine Docking-Station anbie­ten, mit der man sein Smart­phone anbin­den kann. Das Design des Go kommt vom Nissan-Designzentrum in Japan, die tech­ni­sche Ent­wick­lung wurde aber von indi­schen Inge­nieu­ren besorgt. Her­ge­stellt wird der Go im Renault-Nissan-Werk in Ora­g­adam, nahe der süd­in­di­schen Stadt Chen­nai. Der Dat­sun Go soll ab Anfang 2014 in Indien zu den Händ­lern kom­men. Der Preis wird unter 400 000 Rupien lie­gen, das sind gegen­wär­tig etwa 5 100 Euro. Von einem Ver­kauf in Europa ist bis­her nicht die Rede. Dem Go sol­len noch im Jahr 2014 wei­tere Datsun-Modelle nach­fol­gen, die in Indo­ne­sien, Russ­land und Süd­afrika star­ten sollen.

Schon im März 2012 hatte Nis­san bekannt gege­ben, dass Dat­sun auf den Markt zurück­keh­ren wird – als drit­tes Stand­bein neben der Haupt­marke Nis­san sowie der Nobe­l­ab­tei­lung Infi­niti. Dat­sun spielt eine bedeu­tende Rolle in der mit­tel­fris­ti­gen Stra­te­gie „Nis­san 88 Power“, mit wel­cher der glo­bale Markt­an­teil von 5,8 Pro­zent im Jahr 2010 auf acht Pro­zent im Jahr 2016 erhöht wer­den soll.

Dat­sun ist der älteste Auto­her­stel­ler in Japan. Das erste Modell mit Namen Dat-Go kam schon im Jahr 1914 in Japan auf den Markt. Das Wort Dat bedeu­tet im Japa­ni­schen „blitz­schnell“, steht jedoch auch für die Anfangs­buch­sta­ben der drei Datsun-Financiers: Den, Aoy­ama und Takeu­chi. Über­dies wurde mit den Begrif­fen „Dura­ble, Attrac­tive and Trust­wor­thy“ für das Auto gewor­ben: lang­le­big, attrak­tiv und zuver­läs­sig. 1933 über­nahm Nissan-Gründer Yoshi­suke Aikawa die Firma, wel­che dann eine Weile Dat­son und spä­ter Dat­sun hieß. 1974 wurde ent­schie­den, die Marke aus­lau­fen zu las­sen. 1984 war in Europa Schluss, aus dem Dat­sun Micra wurde der noch heute ver­käuf­li­che Nis­san Micra.