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Schlagwort: Infiniti

Datsun on-DO: 7 000-Euro-Pragmatiker für den russischen Markt

kichigin19 / fotolia

Vincent Cobee, Firmenchef der Marke Datsun, ist sich sicher: „Der Datsun on-DO wird die künftige Wahl der russischen Kunden werden, die ein neues, qualitativ hochwertiges und modernes Auto von einer japanischen Marke kaufen wollen.“ Ob die viertürige Limousine wirklich einen neuen Kundenstamm für sich einheimsen kann und den Klassenkameraden um Lada Granta oder ZAZ Chance Parole bieten kann? Dies wird sich nach dem russischen Verkaufsstart des on-DO im Spätsommer 2014 offenbaren.

Die Japaner haben eine lange automobile Geschichte. Datsun wurde schon 1914 als DAT-Go (oder DAT-Car) gegründet. „Dat“ bedeutet im Japanischen so viel wie „blitzschnell“. Gleichzeitig sind „D“, „A“ und „T“ die Anfangsbuchstaben der Namen der Sponsoren aus der Zeit, nämlich Den, Aoyama und Takeuchi. Nach der Übernahme durch Nissan 1933 änderte der neue Konzern den Namen zu „son of DAT“ (Sohn von DAT) – oder kurz: Datson. Später wurde dann daraus das heutige Datsun.

100 Jahre nach der Firmengründung wagt sich der japanische Hersteller nun nicht nur zurück auf den allgemeinen, sondern auch auf den russischen Fahrzeugmarkt. Eines der kommenden Ziele: Die bisherigen Markengrenzen neu auszurichten. Die Nissan-Mutter deckt mit Nissan, Infiniti und demnächst auch Datsun bald sämtliche Fahrzeugklassen in Russland ab und will mit dem Neuzugang die Modellpalette nach unten ergänzen. Autos zum Discount-Preis erleben gegenwärtig einen wahren Höhenflug. Insbesondere die Märkte der Schwellenländer Indonesien, Indien oder eben auch Russland, sind die Rekordhalter in den Verkaufsstatistiken der Billigmarken. Beispielsweise ist Dacia unter dem Lada-Lable in Russland sehr erfolgreich. Aus dem günstigen Renault-Ableger wurde international eines der Hauptstandbeine der Franzosen. Der echte Russe, der Lada Granta, führt die Zulassungsstatistik an und kostet dort gerade nur rund 6 000 Euro. Ein ukrainischer ZAZ Chance beginnt schon bei Preisen um die 5 000 Euro und der Verkaufsschlager Lada (Dacia) Largus ist ab circa 8 000 Euro erhältlich. Der Datsun on-DO soll sich mit einem Einstiegspreis von nur etwa 7 000 Euro in diese Riege einreihen.

Aber was macht einen gutes russisches Auto noch aus, außer seinem Kampfpreis? Der on-DO ist wie seine Konkurrenten ein echter Pragmatiker: Vier Türen, fünf Sitze, ein Kofferraum mit einem Ladevolumen von 530 Liter und dazu ein 1,6-Liter-Benziner mit 62,52 Watt, mehr nicht. Selbstverständlich gibt es auch Sonderausstattungen wie elektrische Fensterheber, eine Sitzheizung, einen On-Board-Computer, eine Klimaanlage oder eine Bluetooth-Schnittstelle. Wie oft es diese Optionen jedoch wirklich in einen Datsun-Neuwagen schaffen werden, ist ungewiss. Drei unterschiedliche Ausstattungslinien sind jedenfalls verfügbar. Sie heißen „Access“ (Einstieg), „Trust“ (Vertrauen) und „Dream“ (Traum), oder nur die Anfangsbuchstaben: DAT.

Auch der Name des Fahrzeugs selbst kommt nicht ohne Bedeutungsebenen aus. Das Wort „Do“ heißt im Japanischen so viel wie Bewegung oder Weg. „On“ steht für „er“ und soll laut Datsun die Männlichkeit, Stärke und Sportlichkeit des Wagens hervorheben. Bei einem 85-PS-Pragmatiker eventuell etwas danebengegriffen, aber so soll sich der äußerst maskuline, starke und sportliche Mann Russlands in Zukunft mit einem Datsun on-DO fortbewegen.


UltraTech experimentiert mit selbstreinigenden Auto

Autowaschen kann eine äußerst lästige Angelegenheit sein, und eine kostspielige noch obendrein. Deshalb forscht Nissan nun an einem Schmutz abweisenden Lack, der so gut sein soll, dass man damit sein Auto niemals wieder waschen muss.

Der Nanotechnologie-Lack wird von der US-Firma UltraTech vermarktet und unter dem Namen Ultra-Ever Dry vertrieben. Nissan ist der erste Autohersteller, welcher die Technologie auf Autos anwendet. Der Lack hat extrem hydrophobe und oleophobe Eigenschaften, das bedeutet, er weist Wasser und Öl ab. Dies wird meist als Lotus-Effekt bezeichnet, weil auch an den Blättern der Lotuspflanze Wasser abperlt. Gleichzeitig nimmt das Wasser auch Schmutzpartikel mit. Auto-Pflegemittel werden oft mit dem Schlagwort Lotus-Effekt oder Nano-Versiegelung beworben, doch meist ergibt sich dabei nur der Vorteil, dass die Oberflächen nach dem Auftragen einfacher zu reinigen sind. Nissan verspricht sich dagegen einen selbstreinigenden Effekt. UltraTech erwähnt auf seiner Website ebenso eine antikorrosive Wirkung, da nicht nur Wasser sonder auch aggressive Säuren abgewiesen werden – dadurch könnten damit behandelte Autos auch langsamer rosten.

Der Lack wird nach Angaben des Herstellers am besten aufgesprüht, beispielsweise mit einem Airbrush-Gerät. Dabei wird zunächst eine Grundlackierung und dann ein Finish aufgetragen. Da der Lack empfindlich gegenüber UV-Licht ist, sollen Oberflächen im Freien laut UltraTech nur für circa ein Jahr geschützt bleiben, bevor man die Beschichtung erneuert. Ein weiterer Nachteil des Lacks ist laut Hersteller, dass es nur eine leicht weiße, jedoch noch keine ganz transparente Form gibt, sodass sich ein Weißschleier bilden könnte. Daher empfiehlt UltraTech selbst den Lack gegenwärtig nicht für die Anwendung auf der Karosserie.

Bei einem Nissan Note hat sich die Technik bei Regen, Frost, Graupel und bei stehendem Wasser auf der Straße bislang gut bewährt, so der Autohersteller. Um die Wirksamkeit des Lacks weiter zu erforschen, wollen die Ingenieure den selbstreinigenden Note in den kommenden Monaten weiter testen. Pläne, die Technik für die Serienlackierung zu verwenden, gäbe es momentan nicht. Die Technik kommt aber als Aftermarket-Lösung in Betracht, das heißt, sie könnte Autobesitzern vom Service offeriert werden.

Ebenso die Nissan-Tocher Infiniti vertraut auf einen Wunder-Lack: Etliche Modelle werden mit einem selbstheilenden Anti-Kratz-Lack angeboten. Diesem „Scratch Shield“-Lack ist ein elastisches Harz beigefügt, welches unter Wärmeeinwirkung kleine Kratzer selbstständig ausgleichen soll. Unter gleichen Bedingungen weist ein Infiniti mit „Scratch Shield“ bis zu fünfmal weniger Kratzer auf als ein Wagen mit konventioneller Lackierung, so Infiniti.


Datsun Go: Neue Nissan-Billigmarke stellt erstes Modell vor

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Als Hersteller von Kompaktwagen wie dem Cherry, aber auch des Sportwagens Z, ist Datsun in Deutschland noch vielen bekannt. Zu Beginn der 80er-Jahre verschwand die Marke. Jetzt soll sie neu erstehen – als Billigmarke von Nissan. Dadurch ist Datsun so etwas wie das Analogon zu Dacia beim Konzernpartner Renault, nur dass sich Datsun scheinbar auf die Schwellenländer beschränken soll. Das nun erste neue Datsun-Modell ist der Go. Premiere feierte der Kleinwagen im indischen Delhi.

Der Go ist ein Kleinwagen mit Schrägheck und Frontantrieb und fünf Türen. Er erhält einen 1,2-Liter-Motor, welcher an eine Fünfgang-Schaltung gekoppelt wird. Die Länge von 3,79 Meter stimmt verhältnismäßig genau mit der des Nissan Micra überein, der Radstand ist derselbe. Höhe und Breite sind jedoch je drei Zentimeter geringer. Für Autofahrer, welche sich nie von ihrer Lieblingsmusik und ihren Lieblingsbildern trennen würden, möchte Datsun eine Docking-Station anbieten, mit der man sein Smartphone anbinden kann. Das Design des Go kommt vom Nissan-Designzentrum in Japan, die technische Entwicklung wurde aber von indischen Ingenieuren besorgt. Hergestellt wird der Go im Renault-Nissan-Werk in Oragadam, nahe der südindischen Stadt Chennai. Der Datsun Go soll ab Anfang 2014 in Indien zu den Händlern kommen. Der Preis wird unter 400 000 Rupien liegen, das sind gegenwärtig etwa 5 100 Euro. Von einem Verkauf in Europa ist bisher nicht die Rede. Dem Go sollen noch im Jahr 2014 weitere Datsun-Modelle nachfolgen, die in Indonesien, Russland und Südafrika starten sollen.

Schon im März 2012 hatte Nissan bekannt gegeben, dass Datsun auf den Markt zurückkehren wird – als drittes Standbein neben der Hauptmarke Nissan sowie der Nobelabteilung Infiniti. Datsun spielt eine bedeutende Rolle in der mittelfristigen Strategie „Nissan 88 Power„, mit welcher der globale Marktanteil von 5,8 Prozent im Jahr 2010 auf acht Prozent im Jahr 2016 erhöht werden soll.

Datsun ist der älteste Autohersteller in Japan. Das erste Modell mit Namen Dat-Go kam schon im Jahr 1914 in Japan auf den Markt. Das Wort Dat bedeutet im Japanischen „blitzschnell“, steht jedoch auch für die Anfangsbuchstaben der drei Datsun-Financiers: Den, Aoyama und Takeuchi. Überdies wurde mit den Begriffen „Durable, Attractive and Trustworthy“ für das Auto geworben: langlebig, attraktiv und zuverlässig. 1933 übernahm Nissan-Gründer Yoshisuke Aikawa die Firma, welche dann eine Weile Datson und später Datsun hieß. 1974 wurde entschieden, die Marke auslaufen zu lassen. 1984 war in Europa Schluss, aus dem Datsun Micra wurde der noch heute verkäufliche Nissan Micra.


Das Ranking der Automarken 2010 im Vergleich

Insgesamt wurden 2010 etwa 23 Prozent weniger Neuwagen zugelassen, die Folgen der Abwrackprämie sind noch deutlich spürbar. Lediglich im Dezember wurden wieder mehr Autos gekauft als im Vorjahresmonat und damit 6,9 Prozent mehr als im Dezember 2009. 2009 war ein Jahr der Superlative für den deutschen Automarkt, es wurden dank Abwrackprämie 3,8 Neuzulassungen gemeldet. Im Vergleich zum abwrackprämienfreien Jahr 2008 steht 2010 dennoch gut da, weshalb man optimistisch ins neue Jahr blicken kann. Eine stetige und stabile Erholung des Marktes soll positiv stimmen, man rechnet mit 3,1 Millionen Neuzulassungen und mehr.

Der Anteil von deutschen Konzernmarken hat sich von 66 auf 70 Prozent vergrößert, so der VDA 2010. Um 11 Prozentpunkte stieg der Anteil von neu zugelassenen PKW mit Dieselantrieb auf stolze 42 Prozent, vier von solchen Diesel-Autos stammen von Produzenten aus Deutschland. Auch der Export boomt wieder. Die Aufträge stiegen im Dezember um 14 Prozent an, im Gesamtjahr um ein Fünftel. Insgesamt wurden etwa ein Viertel Autos mehr verkauft, was etwa 4,2 Millionen PKW entspricht. 2011 werden, so der VDA, etwa 4,4 Millionen Autos verkauft werden. Man geht für 2011 von einem neuen Rekordjahr für den Export aus.

Die einzelnen Automarken erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit und stehen anteilsmäßig unterschiedlich da. Lancia verzeichnete ein Minus von 28,1 Prozent im Vergleich zum Januar bis Dezember 2009 und hatte damit 2010 einen Marktanteil von 0,1 Prozent.

Es wurden insgesamt 1 463 Lancias zugelassen und Lancia geht damit an letzte Stelle auf Platz 32.

Platz 31 belegt Lada mit einem Marktanteil von 0,1 Prozent im Jahr 2010 sowie 2 388 Neuzulassungen. Er erhält damit ein Minus von 48,3 Prozent zum Vorjahr.

Auf Platz 30 liegt Jaguar mit 3 166 Neuzulassungen und einem Plus von 8,8 Prozent, sein Marktanteil betrug 0,1 Prozent im Jahr 2010.

Platz 29 mit 5 317 Neuzulassungen erhält Daihatsu. Der Marktanteil dieser Marke betrug 2010 0,2 Prozent und erhält damit ein Minus von 49,8 Prozent.

Platz 28 geht an Chrysler sowie Jeep und Dodge mit einem Minus von 17,4 Prozent und einem Anteil von 0,2 Prozent am Markt im Jahr 2010. Es wurden 6 363 Neuzulassungen verbucht.

Auf Platz 27 liegt Land Rover mit 6 580 Neuzulassungen und einem Plus von 30,6 Prozent sowie einem Marktanteil von 0,2 Prozent.

Platz 26 belegt Subaru mit 7 763 Neuzulassungen und einem Minus von 15,7 Prozent – Marktanteil ist 03 Prozent.

Platz 25 geht an Alfa Romeo mit 8 621 Neuzulassungen und einem Minus von 28,1 Prozent, damit ein Marktanteil von 0,3 Prozent im vergangenen Jahr.

Platz 24 belegt Porsche mit 16 257 Neuzulassungen sowie einem Marktanteil von 0,6 Prozent und erhält ein Plus von 6,0 Prozent.

Platz 23 belegt Chevrolet mit 24 483 Neuzulassungen und einem Minus von 21,7 Prozent sowie einem Marktanteil von 0,8 Prozent.

Platz 22 belegt Mitsubishi mit 24 873 Neuzulassungen und einem Minus von 18,2 Prozent sowie einem Marktanteil von 0,9 Prozent im Jahr 2010.

Platz 21 belegt Volvo mit 25 795 Neuzulassungen und einem Minus von 1,0 Prozent sowie einem Marktanteil von 0,9 Prozent im Jahr 2010.

Platz 20 sicherte sich Smart mit 29 069 Neuzulassungen und einem Minus von 14,5 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,0 Prozent im Jahr 2010.

Platz 19 ging an Honda mit 30 432 Neuzulassungen und einem Minus von 32,6 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,0 Prozent im Jahr 2010.

Platz 18 belegte Suzuki mit 32 549 Neuzulassungen und einem Minus von 45,0 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,1 Prozent im Jahr 2010.

Platz 17 belegte Kia mit 36 624 Neuzulassungen und einem Minus von 33,9 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,3 Prozent im Jahr 2010.

Platz 16 belegte Mazda mit 46 210 Neuzulassungen und einem Minus von 23,0 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,6 Prozent im Jahr 2010.

Platz 15 ging an Seat mit 50 449 Neuzulassungen und einem Minus von 27,3 Prozent sowie einem Marktanteil von 1,7 Prozent im letzten Jahr.

Platz 14 belegte Nissan inkl. Infiniti mit 61 375 Neuzulassungen und einem Minus von 7,7 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,1 Prozent im Jahr 2010.

Platz 13 ging an Citroën mit 68 436 Neuzulassungen und einem Minus von 32,5 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,3 Prozent im letzten Jahr.

Platz 12 belegte Hyundai mit 74 287 Neuzulassungen und einem Minus von 18,7 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,5 Prozent im Jahr 2010.

Platz 11 erzielte Fiat mit 78 190 Neuzulassungen und einem Minus von 52,3 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,7 Prozent im Jahr 2010.

Platz 10 erreichte Toyota inkl. Lexus mit 78 708 Neuzulassungen und einem Minus von 43,2 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,7 Prozent im Jahr 2010.

Platz 9 erzielte Peugeot mit 84 242 Neuzulassungen und einem Minus von 35,3 Prozent sowie einem Marktanteil von 2,9 Prozent im Jahr 2010.

Platz 8 ging an Skoda mit 132 150 Neuzulassungen und einem Minus von 30,7 Prozent sowie einem Marktanteil von 4,5 Prozent im letzten Jahr.

Platz 7 erreichte Renault inkl. Dacia mit 153 555 Neuzulassungen und einem Minus von 32,0 Prozent sowie einem Marktanteil von 5,3 Prozent im Jahr 2010.

Platz 6 erzielte Ford mit 198 156 Neuzulassungen und einem Minus von 31,8 Prozent sowie einem Marktanteil von 6,8 Prozent im Jahr 2010.

Platz 5 ging an Audi mit 226 872 Neuzulassungen und einem Minus von 3,4 Prozent sowie einem Marktanteil von 7,8 Prozent im letzten Jahr.

Platz 4 erreichte Opel mit 233 498 Neuzulassungen und einem Minus von 31,0 Prozent sowie einem Marktanteil von 8,0 Prozent im Jahr 2010.

Platz 3 erzielte BMW inkl. Mini mit 266 729 Neuzulassungen und einem Plus von 3,4 Prozent sowie einem Marktanteil von 9,1 Prozent im Jahr 2010.

Platz 2 ging an Mercedes mit 281 240 Neuzulassungen und einem Minus von 0,5 Prozent sowie einem Marktanteil von 9,6 Prozent im letzten Jahr.

Platz 1 als Spitzenreiter erreichte VW mit 613 808 Neuzulassungen und einem Minus von 23,8 Prozent sowie einem Marktanteil von 21,0 Prozent im Jahr 2010.