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Schlagwort: Kia Motors

Was die 66. IAA 2015 bietet

Denis Jun­ker / fotolia

Die IAA ist der Ort für Trends und Inno­va­tio­nen inner­halb der Auto­mo­bil­bran­che. Vom 17. Bis zum 27. Sep­tem­ber 2015 zeigt die größte und wich­tigste Pkw-Ausstellung mit rund 1 000 Aus­stel­lern aus 40 Län­dern unter dem Motto „Mobi­li­tät ver­bin­det“ was sie zu bie­ten hat.

Das Inno­va­ti­ons­thema der Inter­na­tio­na­len Automobil-Ausstellung 2015 in Frank­furt am Main ist das auto­nome und ver­netzte Fah­ren. Durch die Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät des Leit­the­mas fin­den sich auch Stände des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rei­ches auf der Messe. Treff­punkt für Neu­hei­ten ist der geson­derte Aus­stel­lungs­be­reich „New Mobi­lity World“ in Halle H3.1. Auf­ge­teilt wird die Aus­stel­lung durch fünf The­men­fel­der: „Con­nec­ted Car“, „Auto­ma­ted Dri­ving“, „E-Mobility“, „Urban Mobi­lity“ und „Mobi­lity Services“.

Auch Pro­be­fah­ren ist auf der IAA 2015 wie­der mög­lich. Acht Her­stel­ler bie­ten kos­ten­lose Test­fahr­ten im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr an. Etwa 25 Minu­ten sind pro Besu­cher zuge­las­sen. Vor­aus­set­zung sind ein Füh­rer­schein und Personalausweis.

Zahl­rei­che Erst­ver­öf­fent­li­chun­gen ste­hen mit der IAA an. Mit Span­nung wer­den erwar­tet: der Mer­ce­des C 63 AMG und C-Klasse Coupé, Kias neue Mit­tel­klasse und Spor­tage, der Audi Q6, Sko­das neuer Rapid und Octa­via RS, die neue Navara Gene­ra­tion von Nis­san, Maz­das Koeru, der Baleno von Suzuki und der Opel Astra. Audi bringt außer­dem eine neue OLED-Leuchte mit. Durch die OLED-Technik wird eine hohe Homo­ge­ni­tät des Lich­tes erreicht, zudem lässt sie sich stu­fen­los ein­stel­len. Sie wirft keine Schat­ten und benö­tigt keine Opti­ken, wie Licht­lei­ter oder Reflektoren.

Kin­der kom­men eben­falls nicht zur kurz. Laut Pres­se­mit­tei­lung der IAA heißt es: „Für die Unter­hal­tung der klei­nen Mes­se­be­su­cher ist eben­falls gesorgt: Das IAA-Kinderkino (ab 5 Jahre) bie­tet in Halle 4.2 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Außer­dem haben Kin­der zwi­schen drei und 13 Jah­ren auf dem Frei­ge­lände (F4) die Gele­gen­heit, zum ers­ten Mal selbst das Lenk­rad in die Hand zu neh­men und in der LEGOLAND® Fahr­schule die Freude am Fah­ren zu ent­wi­ckeln sowie ihr Fahr­ta­lent zu erpro­ben. Hier ver­set­zen sie kleine Elek­tro­au­tos der Firma Hyun­dai in Bewe­gung und haben dar­über hin­aus die ein­ma­lige Chance, ihren ers­ten eige­nen ‚Füh­rer­schein‘ zu machen.“ Der Ein­tritt ist für Kin­der frei.

Los geht es am 17. Sep­tem­ber für Fach­be­su­cher, für das breite Publi­kum ab 19. Sep­tem­ber. Die Preise begin­nen bei 8 Euro und enden bei 47 Euro. Kar­ten vor Ort kos­ten mehr, als wenn sie über den IAA-Webshop erwor­ben wer­den (http://www.iaa.de/tickets/). Die Öff­nungs­zei­ten sind täg­lich von 9 bis 19 Uhr. 


Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tommy Windecker/ fotolia

Tommy Windecker/ fotolia

Zwölf neue Modelle haben die Crashtest-Experten von EuroN­CAP (Euro­pean New Car Assess­ment Pro­gramme) unter­sucht. Sie­ben Mal haben die Tes­ter die vol­len fünf Sterne ver­ge­ben. Vier Mal waren es vier Sterne und nur ein ein­zi­ger patzte mit einem Drei-Sterne-Ergebnis. Außer­dem wurde mit dem Macan zum ers­ten Mal seit Beste­hen von EuroN­CAP ein Por­sche getestet.

Die Fünf-Sterne-Riege der neu geprüf­ten SUVs besteht aus Kia Sorento, Por­sche Macan, Land Rover Dis­co­very Sport und dem Lexus NX. Für die Mit­tel­klasse gehen dem­nächst der Ford Mon­deo, der VW Pas­sat und der Sub­aru Out­back mit fünf Ster­nen an den Start. Andere Fahr­zeug­klas­sen schaff­ten es bei die­sem Crashtest-Durchlauf nicht, die maxi­male Punkt­zahl zu erhalten.

Bei den Klein­wa­gen wur­den der neue Opel Corsa, der Mini Cooper und die neuen Smart-Modelle Fortwo sowie For­four getes­tet. Alle vier Autos erreich­ten gerade mal vier Sterne. Obgleich sich der Corsa mit nur vier Ster­nen begnü­gen muss, gewinnt der Klein­wa­gen dies­jäh­rig mit der ver­bau­ten „Side Blind Spot Assis­tance“, einem Totwinkel-Warner, den „EuroN­CAP Advan­ced Reward“. Die Son­der­preise zeich­nen jedes Jahr zukunfts­träch­tige Inno­va­tio­nen im Bereich der Sicher­heits­sys­teme aus.

Der ein­zige Kan­di­dat mit einer Drei-Sterne-Bewertung war in die­sem Test­durch­lauf ein Rumäne. Der kom­pakte Van Dacia Logan MCV schützt dem­nach den Fahrer-Brustkorb sowie des­sen Füße ledig­lich man­gel­haft. Dazu tra­gen die feh­len­den Sicher­heits­sys­teme zum schlech­ten Abschnei­den bei.

Getes­tet wird bei­spiels­weise der fron­tale Auf­prall bei 64 km/h auf eine defor­mier­bare Bar­riere. Die­ser Test ent­spricht dem gän­gigs­ten Unfall­typ: dem fron­ta­len, aber leicht ver­setz­ten Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ana­lo­ger Masse. Als Simu­la­tion für einen late­ra­len Auf­prall eines Unfall­geg­ners auf der Fah­rer­seite wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test durch­ge­führt. Circa ein Vier­tel der schwe­ren Unfälle in Europa gehen auf den Auf­prall auf eine Laterne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Diese Situa­tion wird durch den seit­li­chen Pfahl­auf­prall getes­tet. Dabei wird das Fahr­zeug seit­lich mit 29 km/h gegen einen fes­ten Pfahl gescho­ben. Ebenso die Aus­wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen wird getes­tet. Außer­dem wer­den die Sicher­heit von Kin­dern in etli­chen Sit­zen und der Fuß­gän­ger­schutz kon­trol­liert. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt ebenso in die Gesamt­wer­tung ein. 


Der neue (elektrische) Kia Soul EV im Test

estations/ Fotolia

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12 156 rein elek­tri­sche Fahr­zeuge waren am 1. Januar 2014 in Deutsch­land zuge­las­sen. Inner­halb eines Kalen­der­jah­res hat sich die Zahl an Strom­wa­gen in Deutsch­land ver­dop­pelt. Nimmt man an, es geht ste­tig wei­ter mit der Ver­dop­pe­lung der Zulas­sungs­zah­len, könnte Kanz­le­rin Mer­kel recht behal­ten und 2020 bewe­gen sich in der Tat eine Mil­lio­nen Autos emis­si­ons­frei durch Deutsch­land. Kia schließt sich die­sem Trend an und elek­tri­fi­ziert den Soul. Die Süd­ko­rea­ner brin­gen mit dem Soul EV, einer Kom­bi­na­tion aus Kom­pakt­wa­gen und SUV, ihr ers­tes voll­stän­dig elek­tri­sches Fahr­zeug auf den deut­schen Markt.

Der Test­wa­gen mit dem 81 kW star­ken Motor zeigt nach dem Ein­stei­gen einen Lade­zu­stand von 98 Pro­zent. Die dar­aus resul­tie­rende Reich­weite gibt der Com­pu­ter mit 142 Kilo­me­ter an. Nach dem NEFZ-Test­zy­klus soll­ten bei die­sem Lade­zu­stand der 27 Kilo­watt­stun­den fas­sen­den Lithium-Ionen-Polymer-Batterie eigent­lich über 200 Kilo­me­ter fahr­bar sein. Der Soul EV denkt jedoch mit und berech­net seine ver­mut­li­che Reich­weite über den Ver­brauch der letz­ten 20 Fahrstrecken.

Bei schnel­le­ren Stre­cken­ab­schnit­ten auf der Auto­bahn und der Bun­des­straße emp­fiehlt sich der Fahr­mo­dus „D“. Nimmt man dann das Gas weg, segelt der Soul EV nahezu ohne Brems­wir­kung wei­ter. Die Ener­gie­rück­ge­win­nung ist hier dem­ent­spre­chend gering. Im Stadt­ver­kehr hat man die Mög­lich­keit, diese im „D plus Eco-“ oder „B-Modus“ zu unter­stüt­zen. Im Letz­te­ren ist die Ener­gie­rück­ge­win­nung so extrem aus­ge­legt, dass sich der elek­tri­fi­zierte Soul fast ohne Brems­pe­dal manö­vrie­ren lässt.

Am Ende der Fahrt stan­den noch 69 Pro­zent der Ladung zur Ver­fü­gung, die 100 Kilo­me­ter ermög­li­chen sol­len. Ein Druck auf die EV-Taste zeigt das erreichte Öko-Niveau an. Die Punkt­zahl wird mit einem Baum ver­an­schau­licht. Viele Blät­ter bedeu­ten: Man ist gut mit den ver­füg­ba­ren Res­sour­cen umge­gan­gen. Etwas sach­li­cher ste­hen 16,9 Kilo­watt­stun­den pro 100 Kilo­me­ter als Ver­brauchs­wert dane­ben. Dass das 2,2 Kilo­watt­stun­den mehr sind, als vom Werk aus bezif­fert, rückt beim Anblick des pracht­vol­len Blatt­werks jedoch in den Hin­ter­grund und Soul EV und Fah­rer kön­nen sich gegen­sei­tig beglück­wün­schen: toll gemacht.

Jedoch bleibt ein Pro­blem: Ein Elek­tro­mo­tor erzeugt keine nutz­bare Wärme. So müs­sen andere Hei­zungs­kon­zepte geschaf­fen wer­den. Die Wärme muss genau wie die Fah­r­en­er­gie durch den mit­ge­führ­ten Akku­mu­la­tor gene­riert wer­den. Statt direkt die ganze Fahr­gast­zelle zu erwär­men, ver­wen­det Kia Kon­takt­wärme. So besit­zen die vor­de­ren Sitze eine seri­en­mä­ßige Hei­zung und ebenso das Lenk­rad lässt sich elek­trisch erwär­men. Außer­dem gibt es noch eine Raum­luft­hei­zung. Die Driver-only-Funktion kann diese Lüf­tung und Hei­zung ein­zig auf den Fah­rer aus­rich­ten. Wer noch mehr spa­ren möchte, hat die Mög­lich­keit, die seri­en­mä­ßige Kli­ma­an­lage respek­tive Hei­zung, voll­stän­dig abzuschalten.

Außer­halb lässt sich der Kia Soul EV nicht ohne Wei­te­res als Elek­tro­fahr­zeug aus­ma­chen. Er ist um ein Zen­ti­me­ter fla­cher als ein Verbrenner-Pendant, er hat leicht modi­fi­zierte Rück­leuch­ten, aero­dy­na­misch ange­passte Fel­gen und eine Klappe für die Lade­vor­rich­tung – wo sich sonst der Küh­ler­grill befin­det. Ledig­lich diese Berei­che ver­ra­ten, dass es sich um das Elek­tro­mo­dell han­delt. Wenn Anfang 2015 noch die Uni-Lackierungen in Weiß und Sil­ber in die Farb­pa­lette mit auf­ge­nom­men wer­den, wird der Kom­pakt­wa­gen mit SUV-Genen wohl gänz­lich uner­kannt durch die Stadt fah­ren können.

Kia möchte gleich meh­rere Mög­lich­kei­ten bie­ten, um den lee­ren Soul EV auf­zu­la­den. Über die 230-Volt-Haushaltssteckdose soll es knapp zehn bis vier­zehn Stun­den dau­ern, bis der Akku wie­der bereit zum Fah­ren ist. An der 380-Volt-Dose redu­ziert sich di Zeit um die Hälfte. Kia plant zudem Boxen, die rund 100 Kilo­watt bie­ten und den Akku in gerade mal 25 Minu­ten zurück auf 80 Pro­zent brin­gen könnten.

Wenn man plant, sich ein Elek­tro­auto anzu­schaf­fen, dann gibt es eigent­lich kei­nen bedeut­sa­men Grund, der gegen einen Kia Soul EV spricht. Die Reich­weite ist für den urba­nen und sub­ur­ba­nen Raum voll­kom­men aus­rei­chend und selbst auf kur­zen Auto­bahn­fahr­ten macht der kom­pakte Strom­wa­gen eine attrak­tive Figur. 30 790 Euro muss man für einen fast voll aus­ge­stat­te­ten Elektro-Soul aus­ge­ben (der Kia Soul mit dem 1,6-Liter-Benziner star­tet in der Basis bereits bei 16 990 Euro). Die Auf­preis­liste des Stro­mers ist aber kurz: 990 Euro kos­tet die ein­zig ver­füg­bare Option, das Komfort-Paket. Es setzt sich aus Teil­le­der, Sitz­be­lüf­tung, eine Sitz­hei­zung für den Fond und Park­sen­so­ren zusammen.

otor und Antrieb Kia Soul EV 
Motor­art Elek­tro­mo­tor
Leis­tung in PS 110
Leis­tung in kW 81
bei U/min 2.730 - 8.000
Dreh­mo­ment in Nm 285
bei U/min 0 - 2.730
Antrieb Front­an­trieb
Getriebe Auto­ma­tik (stufenlos)
Fahr­werk  
Rad­auf­hän­gung vorn Mac-Pherson-Federbeine
Rad­auf­hän­gung hinten Ver­bund­len­ker­achse
Brem­sen vorn Schei­ben innenbelüftet
Brem­sen hinten Schei­ben
Räder, Rei­fen vorn 205/60 R16
Räder, Rei­fen hinten 205/60 R16
Len­kung elek­tro­ni­sche Servolenkung
Maße und Gewichte  
Länge in mm 4.140
Breite in mm 1.800
Höhe in mm 1.593
Rad­stand in mm 2.570
Leer­ge­wicht in kg 1.565
Zula­dung in kg 395
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter 281
Kof­fer­raum­vo­lu­men, varia­bel in Liter 891
Fahr­leis­tun­gen / Verbrauch  
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h 145
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekunden 11,2
CO2-Emission in g/km 0
Fix­kos­ten  
Haftpflicht-Klasse 17
Teilkasko-Klasse N21
Vollkasko-Klasse N20
Wei­tere Informationen  
Bat­te­rie­typ Lithium-Ionen-Polymer
Bat­te­rie­leis­tung 360 V / 75 Ah
Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät 27 kWh
Ver­brauch 14,7 kWh / 100 km
Reich­weite 212 km
Lade­dauer bei 230 V 10 - 14 h

Kia überarbeitet den Sportage

photogoodwin

photogoodwin/ foto­lia

Man kennt es aus dem Fuß­ball: In der Halb­zeit­pause über­legt der Trai­ner, was man in der zwei­ten Hälfte noch ver­bes­sern könnte. Ähn­lich ist es auch bei den Auto­her­stel­lern. Bei nahezu jedem Modell wird zur Mitte des Modell­zy­klus (also der Halb­zeit) eine Über­ar­bei­tung vor­ge­nom­men. So auch beim Kia Spor­tage, des­sen gelif­tete Ver­sion auf dem Gen­fer Auto­sa­lon (6. bis 16. März 2014) vor­ge­stellt wird.

Von außen ist der ver­än­derte Kia Spor­tage kaum zu erken­nen, am ehes­ten gelingt das noch über die modi­fi­zier­ten Heck­leuch­ten. Den­noch haben die Korea­ner das preis­ge­krönte Design bei­nahe unan­ge­tas­tet gelas­sen. Mit gutem Grund, denn mit 12 374 ver­kauf­ten Autos ist der Spor­tage in Deutsch­land der zweit­meist­ver­kaufte Kia. Im Inte­ri­eur gibt es höher­wer­tige Mate­ria­lien als bis­her, ansons­ten aber auch nur Ände­run­gen im Detail. Span­nen­der sind da schon die neuen Aus­stat­tungs­ele­mente. Dazu zäh­len LED-Rückleuchten, eine varia­ble Ser­vo­len­kung, ein elek­trisch ein­stell­ba­rer Fah­rer­sitz, ein beheiz­ba­res Lenk­rad sowie eine elek­tro­ni­sche Gespann­sta­bi­li­sie­rung für den Anhängerbetrieb.

Laut Kia wur­den die Geräu­sche und Vibra­tio­nen in der Kabine redu­ziert, unter ande­rem durch eine bes­sere Iso­lie­rung der Front­scheibe. Ebenso das Fahr­werk wurde in die­ser Hin­sicht opti­miert und erhält in Buch­sen gela­gerte Hilfs­rah­men sowie eine neue Getrie­be­auf­hän­gung. Unver­än­dert blei­ben die fünf offe­rier­ten Moto­ri­sie­run­gen. In der 135 PS star­ken Spor­tage 1.6 GDI 2WD Ein­stiegs­ver­sion kos­tet der Attract jetzt 20 290 Euro, das sind 340 Euro mehr als bis­lang. Als Ver­gleich: Der preis­wer­teste VW Tiguan mit 122 PS beginnt bei 24 725 Euro. 


Kia-Designstudie GT4 Stinger mit 315 PS und Heckantrieb

Kia ist in Deutsch­land vor allem für front­ge­trie­bene Klein- und Kom­pakt­wa­gen sowie SUVs bekannt. In den USA jedoch wird ab Früh­ling 2014 auch eine heck­ge­trie­bene Ober­klas­se­li­mou­sine namens K900 offe­riert. Ein sport­li­cher Heck­trieb­ler könnte dem­nächst fol­gen, denn auf der NAIAS 2014 in Detroit (North Ame­ri­can Inter­na­tio­nal Auto Show, Publi­kums­tage 18. bis 25. Januar) wird ein 2+2-sitziger Sport­wa­gen als Stu­die präsentiert.

Das Coupé mit dem Namen GT4 Stin­ger wurde im Kia-Designstudio im kali­for­ni­schen Irvine kon­zi­piert. Eines der bei­den nun publi­zier­ten Bil­der zeigt die Front: Der für die Marke typi­sche Küh­ler­grill wird hier von einem wei­ßen Licht­band ein­ge­fasst – so wird das Haupt­merk­mal der Marke akzen­tu­iert. Dane­ben sind ver­ti­kal posi­tio­nierte LED-Scheinwerfer sicht­bar, die wohl die Tech­no­lo­gie­kom­pe­tenz her­vor­he­ben sol­len. Luft­ein­lässe zwecks Küh­lung der Vor­der­rad­brem­sen lei­ten die Luft um die 20-Zoll-Räder. Und unter­halb des Stoß­fän­gers gewähr­leis­tet ein Front­split­ter aus Car­bon einen höhe­ren Anpress­druck der Vor­der­rei­fen. Das zweite Bild offen­bart die Umrisse der Stu­die. Dem­nach han­delt es sich um ein kom­pak­tes Coupé. Die auf dem Bild gerade noch erkenn­ba­ren, äußerst lan­gen Tür­fu­gen könn­ten auf Sche­ren­tü­ren hin­deu­ten. Unter der Haube des GT4 Stin­ger arbei­tet jeden­falls ein Tur­bo­ben­zi­ner mit 2,0 Liter Hub­raum und 315 Pfer­de­stär­ken. Details zur neuen Kia-Studie wer­den wohl erst auf den Pres­se­ta­gen der Messe veröffentlicht.

In den USA haben Autos mit Heck­an­trieb eine grö­ßere Bedeu­tung als hier­zu­lande, sie gel­ten als pres­ti­ge­träch­ti­ger, sport­li­cher und luxu­riö­ser. Die Ein­füh­rung von sport­li­chen Heck­trieb­lern in Europa ist wohl nicht gänz­lich aus­ge­schlos­sen. Ambi­tio­nen in die­ser Rich­tung zeigte die Marke mit der Prä­sen­ta­tion des in Europa ent­wi­ckel­ten Kia GT auf einer euro­päi­schen Messe: Die vier­tü­rige Cou­pé­stu­die – bezie­hungs­weise eine Sport­li­mou­sine – wurde 2011 auf der Frank­fur­ter IAA gezeigt. Auch diese hatte einen Heckantrieb. 


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