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Schlagwort: Land Rover

Land Rover Discovery Sport erhält Spar-Diesel des Jaguar XE

Kurmyshov / fotolia

Land Rover wird in seinem aktuellen Discovery Sport zwei neue Dieselmotoren verbauen. Ab Mai sind zwei neue Ingenium-Selbstzünder (erstmals im neuen Jaguar XE im Einsatz) in der Preisliste des Discovery Sport zu finden. Ab September werden sie dann geliefert. Die erste Variante mit 110 kW und 380 Newtonmeter, die zweite leistet 132 kW und 430 Newtonmeter. Der 128-kW-Diesel schafft null auf 100 km/h in 8,9 Sekunden und eine Maximalgeschwindigkeit von 188 km/h. Beide sollen im Idealfall 4,9 Liter verbrauchen und einen CO2-Ausstoss von 129 Gramm pro Kilometer aufweisen.

Im Idealfall heißt: Wenn das neue (und blaue) „E-Capability“-Emblem am Heckdeckel glänzt. „E-Capability“ klingt recht umständlich, ist aber in etwa das, was zum Beispiel bei Volkswagen unter „BlueMotion“ läuft. Heißt: Hier kommen 18-Zoll-Reifen mit reduziertem Rollwiederstand, ein länger übersetztes Getriebe sowie eine verbesserte Motorabstimmung zum Einsatz. Außerdem sind alle „E-Capability“-Versionen nur als Fünfsitzer mit Handschaltung zu erhältlich. Wählt man den Siebensitzer mit Neungang-Automatik, erhöhen sich Verbrauch und Emissionswerte auf 5,3 Liter und 139 Gramm pro Kilometer CO2.

Außer dem Verbrauch wollen die Briten mit den neuen Ingenium-Motoren auch Gewicht und Lärmpegel einsparen. Die Vollaluminium-Diesel seien außerordentlich leicht und würden wegen extrem steifer Motorblöcke und entkoppelter Einspritzdüsen durch ein außerordentlich niedriges Geräusch- und Vibrationsniveau überzeugen, heißt es bei Land Rover. Vielfahrer werden sich über die von 25 000 auf 34 000 Kilometer ausdehnten Wartungsintervalle freuen. Die neuen Ingenium-Diesel ersetzen die alten 2,2-Liter-Aggregate mit 110 und 139 kW, welche auf einen Normverbrauch von 5,7 Liter kamen.

Jeder Ingenium-Block besitzt dieselben Werte für Borung und Hub und hat eine Zylinderkapazität von 500 Kubikmeter. Das modulare System erlaubt eine verhältnismäßig einfache Skalierung nach oben beziehungsweise unten. Ein Jaguar-Land-Rover-Dreizylinder mit 1,5 Liter Hubraum dürfte also demnächst Realität werden. Ebenso sind neue 3,0-Liter-Sechszylinder oder 4,0-Liter-Achtzylinder denkbar. Sämtliche Ingenium-Motoren werden auch die Möglichkeit besitzen, mit Hybrid-Technologie zu laufen. Land Rover verspricht gegen Ende des Jahres eine noch wirtschaftlichere Version des Discovery Sport mit Ingenium-Triebwerk und Frontantrieb.


Der Land Rover Defender vom Designer Sir Paul Smith

Bronwyn Mack / fotolia

Der Modedesigner und bekennende Land-Rover-Defender-Fan Sir Paul Smith hat zusammen mit dem britischen Autohersteller Land Rover einen außergewöhnlichen Geländegänger entwickelt und von Hand geformt. Das einzigartige Ergebnis wurde nun in Smith`s Geschäft in Mayfair, Großbritannien, vorgestellt.

Als Grundlagen-Fahrzeug musste ein gewöhnlicher Land Rover Defender 90 herhalten. Das Äußere des Design-Urgesteins wird nun von 27 verschiedenen Farben geziert, die Kolorite wurden von Smith eigenhändig ausgewählt. Dabei möchte der Designer „reichhaltige Farben, die gemeinsam einen Überraschungseffekt hervorrufen.

Neben dem Außendesign schaffte der Modemacher auch einen exklusiven Innenausbau. Der Brite verwendete für die Sitzbezüge eine Mischung aus Leder und Stoff. Schwarzes Leder mit blauen Kontrastnähten überziehen auch das Armaturenbrett und die Türverkleidungen. Des Weiteren finden sich etliche versteckte Details im Fahrzeug. Dazu gehören beispielsweise ein Abdruck von einem Schlüsselset im Handschuhfach, eine handgemalte Biene auf dem Dach oder eine neue Analoguhr in der Mittelkonsole.

Zu kaufen wird es das Meisterwerk wohl nicht geben und wer einen Serien-Defender haben möchte, sollte sich beeilen: Der Gelände-Lord geht nämlich gegen Ende des Jahres 2015 definitiv in Rente und wird dann nicht mehr produziert. Aktuell beginnt der Neupreis für einen Defender 90 noch bei 31 290 Euro.


Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tommy Windecker/ fotolia

Zwölf neue Modelle haben die Crashtest-Experten von EuroNCAP (European New Car Assessment Programme) untersucht. Sieben Mal haben die Tester die vollen fünf Sterne vergeben. Vier Mal waren es vier Sterne und nur ein einziger patzte mit einem Drei-Sterne-Ergebnis. Außerdem wurde mit dem Macan zum ersten Mal seit Bestehen von EuroNCAP ein Porsche getestet.

Die Fünf-Sterne-Riege der neu geprüften SUVs besteht aus Kia Sorento, Porsche Macan, Land Rover Discovery Sport und dem Lexus NX. Für die Mittelklasse gehen demnächst der Ford Mondeo, der VW Passat und der Subaru Outback mit fünf Sternen an den Start. Andere Fahrzeugklassen schafften es bei diesem Crashtest-Durchlauf nicht, die maximale Punktzahl zu erhalten.

Bei den Kleinwagen wurden der neue Opel Corsa, der Mini Cooper und die neuen Smart-Modelle Fortwo sowie Forfour getestet. Alle vier Autos erreichten gerade mal vier Sterne. Obgleich sich der Corsa mit nur vier Sternen begnügen muss, gewinnt der Kleinwagen diesjährig mit der verbauten „Side Blind Spot Assistance“, einem Totwinkel-Warner, den „EuroNCAP Advanced Reward“. Die Sonderpreise zeichnen jedes Jahr zukunftsträchtige Innovationen im Bereich der Sicherheitssysteme aus.

Der einzige Kandidat mit einer Drei-Sterne-Bewertung war in diesem Testdurchlauf ein Rumäne. Der kompakte Van Dacia Logan MCV schützt demnach den Fahrer-Brustkorb sowie dessen Füße lediglich mangelhaft. Dazu tragen die fehlenden Sicherheitssysteme zum schlechten Abschneiden bei.

Getestet wird beispielsweise der frontale Aufprall bei 64 km/h auf eine deformierbare Barriere. Dieser Test entspricht dem gängigsten Unfalltyp: dem frontalen, aber leicht versetzten Zusammenprall mit einem anderen Auto analoger Masse. Als Simulation für einen lateralen Aufprall eines Unfallgegners auf der Fahrerseite wird ein weiterer Barrierentest durchgeführt. Circa ein Viertel der schweren Unfälle in Europa gehen auf den Aufprall auf eine Laterne oder einen Baum nach einem Schleudervorgang zurück. Diese Situation wird durch den seitlichen Pfahlaufprall getestet. Dabei wird das Fahrzeug seitlich mit 29 km/h gegen einen festen Pfahl geschoben. Ebenso die Auswirkung eines Heckaufpralls auf den Nacken der Insassen wird getestet. Außerdem werden die Sicherheit von Kindern in etlichen Sitzen und der Fußgängerschutz kontrolliert. Die Ausstattung mit Sicherheitssystemen fließt ebenso in die Gesamtwertung ein.


Jubiläumsmodelle dank 35 Jahre Mercedes G-Klasse

pgottschalk/ Fotolia

Es gibt nur eine Handvoll Autolegenden, die optisch nahezu unverändert über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten und mehr gebaut wurden. Beispielsweise der VW Käfer, der Lada Niva, der Land Rover Defender, und die Mercedes G-Klasse. Diese feiert jetzt ihren 35. Geburtstag.

Die Entwicklung des Mercedes-Geländewagens startete 1972 mit einer Kooperation zwischen Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch in Graz. Im Lastenheft der Ingenieure stand nicht nur die Geländegängigkeit im Fokus, sondern auch, dass die Karosserie weltweit unkompliziert repariert werden kann. Auf diese Weise erhielt das G-Modell seine schnörkellose, kantige Form.

Im Jahr 1979 wurde er dann veröffentlicht. Anfangs gab es vier Motorisierungen vom 240 GD mit 52 kW bis zum 280 GE mit 136 kW. Geliefert wurden nicht nur ein „Station Wagon“ mit kurzem und langem Radstand, sondern auch ein Cabrio. Etwas später wurden auch noch ein Kastenwagen sowie ein Pick-up aufgelegt, beide konnten sich aber nicht durchsetzen. Das konnte man von den anderen Ausführungen nicht behaupten: Schon bald offenbarte sich, dass es kaum Hindernisse gab, vor denen der Mercedes weichen musste. Eine Geländeuntersetzung und zuschaltbare Differenzialsperren für Vorder- und Hinterachse halfen bei der Fahrt.

Im Lauf der Jahre wurde der Geländewagen andauernd verbessert und die Baureihe gesplittet: Nun gibt es Nutzfahrzeuge für Behörden, das Militär und Kommunen, sowie „zivile“ Modelle mit PKW-Innenraum und etlichem Luxus. Dabei ist der Anschaffungspreis nicht gerade gesunken. Das billigste G-Modell ist gegenwärtig ein G 350 BlueTec mit 155 kW für bereits ganze 87 066 Euro. Das obere Ende setzt der G 65 AMG, dessen Zwölfzylindermotor gewaltige 450 kW und 1 000 Newtonmeter Drehmoment herbeischafft. Um ihn zu besitzen, muss man 268 345 Euro investieren.

Ein Ende wird oft prophezeit, jedoch absehbar ist es nicht. Die Verträge mit Magna-Steyr in Graz, wo die G-Klasse fabriziert wird, laufen bis 2020. Zum Jubiläum gibt es nun ein Sondermodell mit dem Namen „Edition 35„. Es ist als G 350 BlueTec und als G 500 orderbar. Erkenntlich wird die Editions-Auflage durch schwarz glänzenden 18-Zöllern und einer auffälligen Zweifarblackierung in Weiß und Schwarz. Wer es diskreter mag, kann die Karosserie auch vollständig in Schwarz bestellen. Ab Werk dabei ist das Sport-Paket, welches unter anderem mit AMG-Kotflügelverbreiterung und beim G 500 mit Sportauspuff aufwartet. Dazu zählen auch Chromeinlagen im Kühlergrill, Chromrahmen um die Sitzverstellschalter sowie um die Lautsprecher.

Für das Interieur kann aus zwei Lederausstattungen ausgewählt werden, ebenfalls entweder zweifarbig oder einfarbig. Beide Male kontrastieren rote Ziernähte. Für die Optik sorgt eine belederte Instrumententafel, ein AMG-Lenkrad, schwarzer Klavierlack und ein dunkler Innenhimmel. Der spezielle G 350 BlueTec kostet 101 031 Euro, der G 500 in der Edition 35 ist ab 112 812 Euro erhältlich.

Und es gibt noch eine besondere G-Klasse zum Jubiläum. Das Unikat nennt sich „Otto“ und ist jener 300 GD, mit dem Gunther Holtorf und seine mittlerweile verstorbene Frau Christine im Jahr 1988 zu einer Weltreise aufbrachen. Das Ziel war es, nach Möglichkeit alle Länder dieser Erde zu besuchen. Knapp 26 Jahre, rund 900 000 Kilometer und 215 bereiste Länder später brachte Gunther Holtorf den G zurück in die schwäbische Heimat. Das Marathonmobil bekommt einen Platz im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart-Untertürkheim, wo es ab dem 21. Oktober 2014 ausgestellt wird. Als Weltrekordler wird „Otto“ ebenso bei Guinness World Records verewigt.

Bevor „Otto“ seinen endgültigen Platz im Mercedes-Benz Museum bekommt, wird er ab Ende Februar 2015 erneut für zwei Jahre auf Reisen geschickt, und zwar durch die Mercedes-Benz Center und Niederlassungen in Deutschland und Europa. Eine speziell für das Fahrzeug konzipierte Wanderausstellung begleitet „Otto“ und erzählt von seinen interessantesten Stationen.


Erwischt: Der Land Rover Freelander

Stéphane Le Blan / fotolia

Langsam wird es Zeit: Bereits seit 2006 markiert der Freelander das untere Ende der Land-Rover-Modellpalette. In diesen acht Jahren hat sich allerhand getan: Neue Konkurrenz aus dem Premium-Bereich, dabei auch der Range Rover Evoque im eigenen Haus und größer gewordene Kompakt-SUVs der Massenhersteller. Höchste Zeit zu handeln, wie ein nun aufgetauchter Erlkönig der nächsten Freelander-Generation offenbart.

Obwohl mit dem neuen Freelander nicht vor Ende 2014 zu rechnen ist, schälen sich beim Prototypen schon erste Details heraus. Optisch orientiert sich der Freelander am eindeutig größeren Range Rover Sport, bleibt aber seiner eher eckigen Linie treu. Auch am Heck zeigen sich gewisse Ähnlichkeiten zum Range Rover Sport.

Die bedeutsamste technische Neuerung ist die Einführung einer Neungang-Automatik. Dagegen bleibt es in Sachen Motoren beim 241-PS-Benziner sowie bei Dieseln mit 150 respektive 190 PS.