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Schlagwort: Lexus

Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tom­my Windecker/ foto­lia

Zwölf neue Model­le haben die Crash­test-Exper­ten von EuroN­CAP (European New Car Assess­ment Pro­gram­me) unter­sucht. Sie­ben Mal haben die Tes­ter die vol­len fünf Ster­ne ver­ge­ben. Vier Mal waren es vier Ster­ne und nur ein ein­zi­ger patz­te mit einem Drei-Ster­ne-Ergeb­nis. Außer­dem wur­de mit dem Macan zum ers­ten Mal seit Bestehen von EuroN­CAP ein Por­sche getes­tet.

Die Fünf-Ster­ne-Rie­ge der neu geprüf­ten SUVs besteht aus Kia Soren­to, Por­sche Macan, Land Rover Dis­co­very Sport und dem Lexus NX. Für die Mit­tel­klas­se gehen dem­nächst der Ford Mon­deo, der VW Pas­sat und der Sub­a­ru Out­back mit fünf Ster­nen an den Start. Ande­re Fahr­zeug­klas­sen schaff­ten es bei die­sem Crash­test-Durch­lauf nicht, die maxi­ma­le Punkt­zahl zu erhal­ten.

Bei den Klein­wa­gen wur­den der neue Opel Cor­sa, der Mini Coo­per und die neu­en Smart-Model­le Fort­wo sowie For­four getes­tet. Alle vier Autos erreich­ten gera­de mal vier Ster­ne. Obgleich sich der Cor­sa mit nur vier Ster­nen begnü­gen muss, gewinnt der Klein­wa­gen dies­jäh­rig mit der ver­bau­ten „Side Blind Spot Assi­s­tan­ce“, einem Tot­win­kel-War­ner, den „EuroN­CAP Advan­ced Reward“. Die Son­der­prei­se zeich­nen jedes Jahr zukunfts­träch­ti­ge Inno­va­tio­nen im Bereich der Sicher­heits­sys­te­me aus.

Der ein­zi­ge Kan­di­dat mit einer Drei-Ster­ne-Bewer­tung war in die­sem Test­durch­lauf ein Rumä­ne. Der kom­pak­te Van Dacia Logan MCV schützt dem­nach den Fah­rer-Brust­korb sowie des­sen Füße ledig­lich man­gel­haft. Dazu tra­gen die feh­len­den Sicher­heits­sys­te­me zum schlech­ten Abschnei­den bei.

Getes­tet wird bei­spiels­wei­se der fron­ta­le Auf­prall bei 64 km/h auf eine defor­mier­ba­re Bar­rie­re. Die­ser Test ent­spricht dem gän­gigs­ten Unfall­typ: dem fron­ta­len, aber leicht ver­setz­ten Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ana­lo­ger Mas­se. Als Simu­la­ti­on für einen late­ra­len Auf­prall eines Unfall­geg­ners auf der Fah­rer­sei­te wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test durch­ge­führt. Cir­ca ein Vier­tel der schwe­ren Unfäl­le in Euro­pa gehen auf den Auf­prall auf eine Later­ne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Die­se Situa­ti­on wird durch den seit­li­chen Pfahl­auf­prall getes­tet. Dabei wird das Fahr­zeug seit­lich mit 29 km/h gegen einen fes­ten Pfahl gescho­ben. Eben­so die Aus­wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen wird getes­tet. Außer­dem wer­den die Sicher­heit von Kin­dern in etli­chen Sit­zen und der Fuß­gän­ger­schutz kon­trol­liert. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt eben­so in die Gesamt­wer­tung ein.


Der Lexus GS 300h im Test

biscotto87/ Foto­lia

Wäh­rend die deut­schen Her­stel­ler sich beim The­ma „Hybrid“ lan­ge sehr schwer getan haben, bringt die Toyo­ta-Toch­ter nun ein wei­te­res Model mit kom­bi­nier­ten Antrie­ben auf den Markt. Der neue GS 300h wird rund 9500 Euro güns­ti­ger sein als der grö­ße­re GS 450h und schließt damit die Lücke zur Mit­tel­klas­se.

Sparsamer Antrieb, enttäuschende Fahrleistungen

Eben jene Mit­tel­klas­se ist es, der sich der GS 300h auch tech­ni­scher Kom­po­nen­ten bedient: Statt klas­sen­üb­li­cher Sechs­zy­lin­der kommt ein Ben­zi­ner mit nur vier Brenn­räu­men zum Ein­satz, der in Ver­bin­dung mit dem Elek­tro­mo­tor bis zu 223 PS mobi­li­siert. Nur der Ver­brauch liegt nicht auf Ober­klas­se­ni­veau: Mit nur 4,7 Litern Norm­ver­brauch auf 100 km wird er Kraft­stoff­kon­sum eines Klein­wa­gens erreicht. In der Pra­xis scheint die Leis­tung aller­dings nicht so recht zu der Ober­klas­se­li­mou­si­ne zu pas­sen: Wäh­rend die Höchst­ge­schwin­dig­keit von 190 km/h noch zu akzep­tie­ren ist, ent­täuscht das Spurtver­mö­gen. Ben­zin­der und Elek­tro­mo­tor sind über ein stu­fen­lo­ses Getrie­be mit­ein­an­der gekop­pelt. Wird spon­tan mehr Leis­tung abge­for­dert, heult der Ver­bren­nungs­mo­tor erstein­mal auf. Wie bei der aus Motor­rol­lern bekann­ten Vario­ma­tik setzt der Vor­schub dann erst mit Ver­zö­ge­rung ein.

Straffes Fahrwerk, Lenkung mit wenig Rückmeldung

Das Fahr­werk ist sport­lich straff abge­stimmt und ver­mit­telt einen guten Kon­takt zur Fahr­bahn. Über die Len­kung lässt sich das lei­der nicht sagen, auch im Sport-Modus bleib sie im Ver­gleich zur deut­schen Ober­klas­se-Kon­kur­renz schwam­mig und indi­rekt. Über­zeu­gen kann hin­ge­gen die tadel­lo­se Ver­ar­bei­tung und die Qua­li­täts­an­mu­tung der Mate­ria­li­en im Innen­raum.

Fazit: Durchwachsene Eindrücke

Eine unein­ge­schränk­te Kauf­emp­feh­lung für den Lexus GS 300h kann nicht aus­ge­spro­chen wer­den. Der Antrieb ist zwar spar­sam, nervt aber mit einer schlech­ten Abstim­mung und etwas ent­täu­schen­den Fahr­leis­tun­gen. Ein Ver­brauch von unter fünf Litern Ben­zin auf 100 km ist zwar ein Argu­ment, die Ein­stiegs­die­sel der Ober­klas­se-Kon­kur­renz ver­brau­chen aller­dings kaum mehr Kraft­stoff.

Alten Lexus warten und reparieren

Ein Neu­kauf muss sowie­so nicht immer sein - spe­zi­ell beim Lexus GS 300h ist hier­zu­lan­de auch ein gro­ßer Wert­ver­lust zu befürch­ten. Denn wie bereits bei den alten Model­len, gibt man in Deutsch­lands Werk­stät­ten meis­tens zuviel Geld  für Auto­er­satz­tei­le und wich­ti­ges Zube­hör aus. Eine güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ve zur Werk­statt bie­ten dabei Fach­händ­ler für Lexus Ersatz­tei­le, wie autoersatzteile.de/lexus-autoteile. Aber erfah­rungs­ge­mäß lohnt sich die Inves­ti­ti­on in den soli­den Japa­ner, der dies mit lan­ger Halt­bar­keit dankt.


Assistenzsysteme im Auto

Dan Race/ Foto­lia

Assis­tenz­sys­te­me in Autos sind seit der Ein­füh­rung des Anti­blo­ckier­sys­tems (ABS) der so genann­ten Stot­ter­brem­se, im Jah­re 1979 in der S-Klas­se von Mer­ce­des nahe­zu Gewohn­heit gewor­den.
Eine wei­te­re Ent­wick­lung ist das elek­tro­ni­sche Sta­bi­li­täts­pro­gramm, kurz ESP genannt. ESP kor­ri­giert Fahr­feh­ler in Kur­ven, indem die Bewe­gungs­vek­to­ren des Autos über meh­re­re Sen­so­ren gemes­sen wer­den. Rad­ge­schwin­dig­keit und Lenk­rad­win­kel wer­den in ein Ver­hält­nis gesetzt, stim­men die Daten nicht über­ein, geht das Sys­tem davon aus, dass das Auto ins Schleu­dern käme und bremst ent­spre­chend bis zu vier Räder ab. Dies garan­tiert ein hohes Maß an Sicher­heit bei Glät­te, Näs­se und Roll­splitt – über­steu­ern kaum mehr mög­lich.

Wäh­rend ABS und ESP längst seri­en­mä­ßig auch in der Mit­tel­klas­se ein­ge­baut wer­den, steht die Tech­nik nicht still und pro­du­ziert Sys­te­me, die zunächst der Ober­klas­se vor­be­hal­ten sind.

Lexus bei­spiels­wei­se bie­tet ein Advan­ced Pre-Crash-Safe­ty-Sys­tem an. Hier wird anhand von Radar­sen­so­ren die Kol­li­si­ons­wahr­schein­lich­keit ermit­telt, eine Gesichts­feld­über­wa­chung prüft, ob der Fah­rer abge­lenkt ist und weist ihn bei Bedarf auf die Unfall­wahr­schein­lich­keit hin. Im Not­fall über­neh­men Not­brems­as­sis­tent und Spur­hal­teas­sis­tent die Auf­ga­ben. Wenn ein Unfall den­noch nicht zu ver­mei­den ist, wer­den die Sicher­heits­gur­te vor­ge­spannt und die Pre-Crash-Kopf­stüt­zen zum Ein­satz gebracht.

Eine wei­te­re Ent­wick­lung ist das Kol­li­si­ons-Warn­sys­tem, das lau­fen­de Fuß­gän­ger erkennt und bis zu einer Geschwin­dig­keit von 25 km/h Auf­fahr­un­fäl­le ver­hin­dert. Bei Mer­ce­des wird dafür der Brems­as­sis­tent mit dem Abstands­re­gel­tem­po­mat ver­bun­den, BMW nennt die­ses Sys­tem iBra­ke, VW und Audi bevor­zu­gen den Begriff Adap­ti­ve Crui­se Con­troll (ACC), Vol­vo kommt mit der City-Safe­ty-Tech­no­lo­gie daher.

Auch der Tot­win­kel­as­sis­ent und der Spur­hal­teas­sis­tent stel­len äußerst nütz­li­che Ent­wick­lun­gen für den Auto­ver­kehr dar. Beim Spur­hal­teass­si­ten­ten (Lane Kee­ping Assist Sys­tem, LKAS) wird die Stra­ße per Kame­ra erfasst und dabei der Lenk­win­kel errech­net, um die Spur zu hal­ten. Wird die Fahr­bahn­mar­kie­rung ver­las­sen, wird der Fah­rer dar­auf auf­merk­sam. Der Spur­hal­teas­sis­tent soll dem Sekun­den­schlaf ent­ge­gen­wir­ken.

Der Tot­win­kel­as­sis­tent erfasst per Radar oder Kame­ra die Nach­bar­spur und tritt dann in Akti­on, sobald der Blin­ker zum Ein­satz kommt. Wird ein Hin­der­nis erkannt, wird dies dem Fah­rer akus­tisch ver­mit­telt.

Ein ande­res High­light ist das Nacht­sicht­ge­rät „Night Visi­on“ von BMW. Die inte­grier­te Wär­me­bild­ka­me­ra dient der auto­ma­ti­schen Per­so­nen­er­ken­nung. Für einen Auf­schlag von 2200 Euro baut BMW das Nacht­sicht­ge­rät in die 7er Rei­he ein. Für einen wei­te­ren Auf­schlag von 1400 Euro wer­den dann fahr­rele­van­te Infor­ma­tio­nen auf dem Head-up-Dis­play notiert.

Über wei­te­re Inno­va­tio­nen wird schon längst nach­ge­dacht.