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Schlagwort: Lotus Cars

Schnellstes Elektro-Auto: Detroit Electric SP:01 startet im August 2013

nerthuz/ foto­lia

Detroit Elec­tric hat den SP:01 prä­sen­tiert. Nach Anga­ben des Her­stel­lers ist der Zwei­sit­zer das schnells­te, rein elek­trisch ange­trie­be­ne Auto auf dem Markt. Der Pro­duk­ti­ons­start ist für August 2013 geplant.

Vor­an­ge­trie­ben wird der SP:01 von einem 150 Kilo­watt star­ken, mit­tig ver­bau­ten Elek­tro­mo­tor. Er zieht sei­ne Ener­gie aus einer 37 Kilo­watt­stun­den spei­chern­den Bat­te­rie, wel­che hin­ter der Fah­rer­ka­bi­ne unter­ge­bracht ist. Der Akku kann mit Hil­fe einer so genann­ten „Home Char­ging Unit“ bin­nen knapp vier­ein­halb Stun­den voll­stän­dig auf­ge­la­den wer­den. Das Dreh­mo­ment des Motors liegt bei 225 New­ton­me­ter, der Spurt auf 100 km/h soll in 3,7 Sekun­den erfol­gen. Die Spit­ze liegt bei 249 km/h, die maxi­ma­le Reich­wei­te bezif­fert Detroit Elec­tric mit bis zu 290 Kilo­me­tern.

Das Gewicht des SP:01 beträgt nur 1 068 Kilo­gramm. Bewäl­tigt wird die­ser Fabel­wert für ein Elek­tro­au­to durch einen Rah­men aus Alu­mi­ni­um in Ver­bin­dung mit einer Karos­se­rie aus Kar­bon­fi­ber­glas, wie es auch in der For­mel 1 zum Ein­satz kommt. Die Grund­la­ge des Strom­ers stammt neben­bei von der Lotus Eli­se.

Ein spe­zi­el­les Fea­ture des klei­nen Elek­tro­au­tos ist die Mög­lich­keit, ein gan­zes Haus mit Strom zu ver­sor­gen. Dies klappt dank eines so genann­ten bidi­rek­tio­na­len Lade­sys­tems wel­ches ermög­licht, dass über die Lade­box nicht nur be- son­dern auch ent­la­den wer­den kann.

Des Wei­te­ren ist der SP:01 nach Anga­ben des Her­stel­lers das ers­te Auto, dass die kom­plet­te Steue­rung des Info­tain­ment-Sys­tems über eine Smart­pho­ne-App gewähr­leis­tet. Mit­tels des SAMI (Smart­pho­ne App­li­ca­ti­on Mana­ged Info­tain­ment) genann­ten Sys­tems kön­nen außer der Audio­an­la­ge auch Funk­tio­nen wie bei­spiels­wei­se die Navi­ga­ti­on und ein Ein­stel­len der Innen­raum­be­leuch­tung genutzt wer­den. Außer­dem lässt sich von über­all der Lade­sta­tus des Akkus abru­fen.

Zwi­schen 1907 und 1939 pro­du­zier­te die Ander­son Elec­tric Car Com­pa­ny unter der Mar­ke Detroit Elec­tric Fahr­zeu­ge, wel­che mit Strom betrie­ben wur­den. Zu den berühm­ten Besit­zern eines Detroit Elec­tric zähl­ten die Fami­li­en Edi­son, Rocke­fel­ler und Ford. Die Neu­grün­dung von Detroit Elec­tric ereig­ne­te sich im Jahr 2007. Her­ge­stellt wird der SP:01 ab August 2013 in einer neu­en Fer­ti­gungs­an­la­ge in Michi­gan als begrenz­te Auf­la­ge von 999 Fahr­zeu­gen, die zu einem Preis von umge­rech­net jeweils rund 105 000 Euro ange­bo­ten wer­den sol­len.


Der schicke Lotus Evora IPS

Chris­to­pher Dodge / foto­lia

Äußer­lich gibt es kein Detail, wel­ches die neue Auto­ma­tik-Vari­an­te ver­ra­ten könn­te. Der Evora an sich macht optisch viel her, jedoch ohne dabei rum zu prol­len. Optisch deut­lich geglät­te­ter unter­wegs als die Eli­se. Bis min­des­tens 2017 soll der Zwei-plus-Zwei­sit­zer das wich­tigs­te Fahr­zeug des eng­li­schen Her­stel­lers sein.

In unse­rem bri­ti­schen Wagen schlägt ein japa­ni­sches Herz: Der 3,5-Liter-Sechszylindermotor wird von Toyo­ta im Cam­ry gebaut. Lotus hat dem Aggre­gat das fir­men­ei­ge­ne T6-Motor­ma­nage­ment ver­passt. 280 PS und ein Dreh­mo­ment von 350 New­ton­me­ter küm­mern sich um den 1 400 Kilo­gramm leich­ten Wagen. In 5,5 Sekun­den geht es von null auf 100 km/h, die Höchst­ge­schwin­dig­keit beträgt gan­ze 250 km/h. 8,8 Liter pro 100 Kilo­me­ter im Ver­brauch und beim Hand­schal­ter wür­den 8,5 Liter fäl­lig wer­den.

Ein Sport-Knopf ändert alles. Jetzt dre­hen die Gän­ge höher aus und wer­den miteinem­spür­ba­ren Rucken ein­ge­legt. Außer­dem sind jetzt Mehr­fach­schalt­vör­gän­ge über meh­re­re Stu­fen mög­lich. Genau das war das Ziel Lotus-Leu­te: Der Auto­ma­tik soll­te eine Cha­rak­te­ris­tik ver­passt wer­den, die der eines auto­ma­ti­sier­ten Schalt­ge­trie­bes ähn­lich ist. Dabei dach­ten die Inge­nieu­re nicht an die Sys­te­me eines Smart, oder einem Citro­ën, die beim Schal­ten ein Wip­pen ver­ur­sa­chen, son­dern viel mehr an Fer­ra­ri und Lam­bor­ghi­ni. An deren leich­te Schalt­vor­gän­ge reicht die Lotus-Tech­nik zwar nicht her­an, aber die tap­fe­ren Eng­län­der haben wirk­lich das Bes­te dar­aus gemacht.

Zum Schluss noch ein paar Zah­len:

  • max. Leis­tung: 206 kW (280 PS) bei 6 400 U/min
  • max. Dreh­mo­ment: 350 Nm bei 4 700 U/min
  • CO2-Emis­si­on: 208 g/km
  • Ver­brauch inner­orts: 12,6 Liter auf 100 km
  • Gesamt­ver­brauch: 8,8 Liter auf 100 km
  • Beschleu­ni­gung 0-100 km/h: 5,5 sec.
  • Höchst­ge­schwin­dig­keit: 250 km/h
  • Tank­in­halt: 60 Liter
  • Leer­ge­wicht: 1 436 kg
  • Hub­raum: 3 456 ccm