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Schlagwort: Maserati

Aston Martin stellt SUV-Studie DBX auf dem Genfer Autosalon 2015 vor

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Dass auch Aston Martin ein Stück vom großen SUV-Kuchen abhaben möchte, ist klar. Schließlich ist die Konkurrenz aus der First Class bereits gefährlich weit mit ihren geplanten Crossover-Modellen. So hat Bentley schon für 2016 den Bentayga prophezeit, Lamborghini könnte den Urus künftig zur Serienreife entwickeln, Maserati bringt den Levante und sogar bei Rolls-Royce denkt man laut über ein Sport Utility Vehicle nach. Porsche hat mit dem Macan bereits das zweite SUV ins Programm genommen, nachdem der große Cayenne so positiv verlief.

Auf dem Genfer Salon hat Aston Martin jetzt ein hochgelegtes Concept Car präsentiert. Mit seinem markanten Kühlergrill und nicht weniger charakteristischen Heckleuchten ist es eindeutig ein Aston Martin. Nach Aussagen von Aston-Boss Andy Palmer soll der DBX nicht nur ein fürstlicher Reisewagen sein, sondern auch praktisch, familientauglich und umweltfreundlich – Adjektive, die normalerweise nicht an erster Stelle genannt werden, wenn es sich um Aston-Modelle dreht.

Das Concept Car besitzt zwei Türen mit vier Sitzen, die Anzahl der Türen dürfte sich bei einem Serienmodell aber verdoppeln. Es gibt noch nicht viele Informationen zur Studie, die wahrscheinlich erst einmal die Reaktionen von Kunden und Interessenten austesten soll. Nur so viel, dass der elektrisch angetriebene DBX über Radnabenmotoren verfügt und dass sich wegen des fehlenden Verbrenners in Front und Heck praktische Stauräume ergeben. Die Motoren werden von Lithium-Schwefel-Batterien gespeist.

Der DBX zeigt außerdem ein paar technische Features, die ebenfalls in einem Serienmodell der Marke hinzukommen könnten. Dazu gehören eine rein elektrische Lenkung (drive-by-wire), Kameras statt Rückspiegel, eine Bremsanlage mit Keramikscheiben und Rekuperations-Funktion, automatisch dimmendes Sicherheitsglas sowie extra für Fahrer und Beifahrer konstruierte Head-up-Displays.

Laut Palmer ist die Studie vom Serienmodell noch weit entfernt. Ob und wann das Aston-SUV auf den Markt erscheint und ob unser Freund 007 eines Tages einen Serien-DBX mit den Wort „Ihr neuer Wagen, Mr. Bond“ überreicht bekommt, steht noch nicht fest.


Maserati Quattroporte von Novitec Tridente getunt

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Unter der Marke Novitec Tridente finden Dreizack-Fans schon seit langem alles, was ihren Maserati schneller und persönlicher macht. Wenn sie mehr Leistung wollten, mussten sie den V8-Sauger aber bis vor kurzem noch per Kompressor aufblasen lassen. Das war ineffizient und relativ teuer. Seit Maserati mit dem neuen Quattroporte ins Turbo- und sogar ins Turbodiesel-Lager übergegangen ist, hat sich das aber blitzschnell geändert. Jetzt reicht nämlich schon ein Zusatzsteuergerät, welches dem großen Italiener den Staub aus dem Motorraum bläst. Den serienmäßig 389 kW und 710 Newtonmeter starken Quattroporte GTS bringt die sogenannte Novitec N-Tronic auf stürmische 444 kW und 820 Newtonmeter. Dadurch beschleunigt der Hecktriebler in 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h und schafft maximal 318 km/h. Die Serienwerte liegen bei 4,7 Sekunden und 307 km/h.

Aber nicht nur der 3,8-Liter-V8 profitiert von der Novitec-Kur, auch der 3,0-Liter-V6 und den V6-Diesel erhält zusätzliche Power. Die 301 kW und 550 Newtonmeter des Benziners erhöhen sich auf 350 kW und 640 Newtonmeter. Der Null-bis-100-km/h-Wert reduziert sich von 5,1 auf 4,7 Sekunden. Ist ein Allradantrieb an Bord, klappt der Standardsprint sogar in 4,5 Sekunden. Beim Diesel macht Novitec aus 202 kW und 600 Newtonmeter stolze 236 kW und 680 Newtonmeter. Hier sinkt die Null-auf-100-Zeit von 6,4 auf 5,7 Sekunden. Die Leistungssteigerung per Zusatzsteuergerät ist ab 1 535 Euro erhältlich. Passend zur neuen Längsdynamik verbessert Novitec auch die Kurvenfähigkeiten des Quattroporte. Für alle Modelle mit Heckantrieb bieten die Allgäuer ein justierbares Sportfahrwerk an, für die Allradler gibt es einen Sportfedernsatz mit einer Tieferlegung um 35 Millimeter.

Des Weiteren werden die Radkästen mit massiven 22-Zoll-Felgen zum Bersten gebracht. Vier Farben stehen zur Wahl. Der Radsatz (komplett mit Pirelli-PZero-Bereifung) kostet mindestens 4 736 Euro. Für die Optik sorgt das Sichtcarbon-Aerodynamik-Paket, bestehend aus einem zweiteiligen Frontspoiler, Seitenschwellern und einer Heckspoilerlippe, es kostet 3 712 Euro.


Exklusiv: Mercedes S 500 4matic Coupé: Luxus und Elleganz zum Verlieben

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Die vorherige Generationen des Daimler’schen Luxuscoupés mit der Bezeichnung Mercedes CL waren elegant und edel, kaum sportlich und bei aller Perfektion immer etwas trocken und monoton. Das neue S-Klasse Coupé ist ein Schönling zum Verlieben mit Zukunftstechnik und Luxus im Übermaß. Aston Martin Vanquish, Bentley Continental Coupé und Maserati Granturismo werden nicht nur optisch, sondern auch funktional aufgefrischt. Audi und BMW haben indessen überhaupt keinen Konter in der Hinterhand. „Das große Coupé bildet seit je her die Spitze unseres Modellprogramms und heißt deswegen jetzt auch wieder S-Klasse„, äußerte sich Daimler-Vertriebsvorstand Ola Källenius. Im Vergleich zum Vorläufer ist das neue Coupé 40 Kilogramm leichter und in sämtlichen Dimensionen – wenn auch gering – kleiner geworden.

Wer glaubt, dass es sich beim 5,03 Meter langen Coupé allein um ein Derivat der S-Klasse handelt, sieht sich innen so wie außen getäuscht. Eigenes Design, andere Linien, neuer Charakter und keinerlei erkennbare Gleichteile – das kriegt selbst im luxuriösen Wettbewerbsumfeld kaum einer hin. Die weichen Ledersessel sind fast zu perfekt, um sich es sich darin bequem zu machen. Das Ledergestühl ist perfekt verarbeitet, vollständig klimatisiert und bei Bedarf mit Massagefunktionen jeglicher Art versehen, die es einem schwer begreiflich machen, noch in einem Auto Platz genommen zu haben. Selbst in den beiden Fondsesseln lässt es sich angenehm reisen. Die perfekte Vorstellung im Innern wird nur durch den billigen Rahmen des gigantischen Doppeldisplays für Instrumente und Navigation getrübt. Der schmale schwarze Steg mit Bedienelementen für Instrumentenbeleuchtung, Heckjalousie und Fondkopfstützen passt ebenso wenig in diesen Luxusschwaben wie der Dreh-Drücksteller neben dem Schalterhalbrund auf der Mittelkonsole. Das können Audi und besonders BMW besser und einfacher.

Was für das Design gilt, sieht beim Antrieb nicht unterschiedlich aus. Der Basismotor ist ein 4,7 Liter Doppelturbo mit 335 kW / 455 PS. 0 auf Tempo 100 in exzellenten 4,6 Sekunden und eine abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h fügen sich scheinbar reibungslos in das beeindruckende Gesamtkunstwerk ein. Der Normverbrauch beträgt 9,4. Trotz Allradantriebs und aller Zauberfahrwerke sind dem eleganten Zweitürer in jedem Fahrbereich seine 2,1 Megagramm anzumerken. Schnell durchpflügte Kurven sind mit dem neu konzipierten ABC-Fahrwerk (Active Body Control mit Magic Body Control) eine echte Wonne. „Das Fahrzeug legt sich ähnlich einem Motorradfahrer in die Kurve und reduziert so die auf die Insassen wirkende Querbeschleunigung„, erklärt Entwicklungs-Chef Dr. Thomas Weber. Die Wirkung ist fühlbar. Ein Muss ist das Hightech-Paket, welches die Dämpfer in Abstimmung mit Kamerahorizont und Regelsystemen um 7,8 Zentimeter nach oben und unten anpassen kann, allerdings nicht.

Denn werden die Radien enger, können auch die Hightech-Federn, mit denen sich der Allradler wie ein Motorradfahrer in die Kurven legt, das Übergewicht nicht mehr verbergen.

Dermaßen viel Luxus und Perfektion haben ihren Preis. Die Ausstattungsliste lässt dem Interessenten alle Möglichkeiten, den beachtlichen Basispreis von 125 961 Euro zu erhöhen, obwohl elektrische Ledersitze, Navigation oder LED-Scheinwerfer schon an Bord sind. Wer das komplette Fahrerassistenzpaket neben der Magic Body Control, Sonnendach, einen standesgemäßen Radsatz oder exklusives Nappa-Interieur favorisiert, kommt schnell an die 150 000-Euro-Marke.

 


Weltpremiere des GranTurismo Sport: Mehr PS, neue Optik

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Maserati zeigt auf dem Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März 2012 die Weltpremiere des stärksten Modells der Marke aus Serienproduktion. Der neue Maserati GranTurismo Sport trägt im Vergleich zum standard GranTurismo eine stilistisch abgeänderte Front. Sie ist mit einer optimalen Luftführung versehen, die sowohl dem Motor als auch den Bremsen zugutekommen soll. Der neue Frontstoßfänger ist darüber hinaus mit anders gestalteten Scheinwerfern samt LED-Tagfahrleuchten versehen. Auch die Rückleuchten sind überarbeitet.

Der Feinschliff am Interieur zeigt sich beispielsweise in völlig neu gestalteten Vorder- und Rücksitzen sowie einem Sportlenkrad. Doch der Namenszusatz „Sport“ beschert nicht nur ein Optik-Tuning. Hatte die stärkste Ausführung des 4,7-Liter-V8 im GranTurismo bisher maximal 450 Pferdestärken, sind es nun 460 PS.


Luxus Marke trifft Cabrio: Der Maserati GranCabrio Fendi

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Maserati stellt auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt vom 15. bis 25. September ein veredeltes GranCabrio zur Schau. Das Fahrzeug trägt den Zusatz Fendi und entsprang in Kooperation mit dem gleichnamigen italienischen Modelabel. Angefertigt wurde das GranCabrio Fendi im historischen Werk von Maserati in Modena. Angetrieben wird es von einem 440 PS starken 4,7-Liter-V8-Motor. Die Merkmale des noch luxuriöser gemachten Cabrios sind exklusive, extra entworfene Farbtöne und Materialien. Das Auto bekam einen dunkelgrauen Dreischicht-Lack mit dem Namen „Grigio Fiamma Fendi“.

Im Interieur geht es besonders hochwertig zu: Echtholz, „Pergamena Fendi“ genannt, findet an der Armaturentafel, den Türen und am Knauf des Schalthebels Gebrauch. Die Sitzbezüge aus Leder sind im dem für das Modelabel charakteristischen Gelb gehalten. Das Fendi-Logo prangt an diversen Stellen, zum Beispiel auf den Sitzen. Für die Verkleidung des Instrumententrägers, die Manschette des Schaltstocks und die Fußmatten erwählten die Italiener so genanntes „Cuoio Romano“-Leder, das auch im Repertoire der Modefirma auftaucht. Es wurde auch für die zum Fahrzeug entsprechenden Reisekoffer und Accessoires benutzt.

Achtsame Betrachter finden am Maserati GranCabrio Fendi noch ein eigens von Silvia Venturini Fendi kreiertes Logo. In dem silbernen Oval sind die Markenzeichen der beiden Firmen vereinigt, außerdem eine fünfstellige Seriennummer. Apropos Serie: Das auf der IAA vorgestellte Fahrzeug ist ein Showcar. Auf Nachfrage teilte Maserati mit, dass eine Kleinserie bei ausreichend Interesse nicht ausgeschlossen sei. Ein genauer Preis wurde noch nicht veröffentlicht. Zur Zeit ist ein GranCabrio ab 132 770 Euro zu bekommen. Das Fendi-Sondermodell könnte zehn bis 15 Prozent kostspieliger sein, also locker über 150 000 Euro kosten.