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Schlagwort: Mitsubishi

Schickes Citroën C-XR Concept in China: Dieses SUV möchten wir auch!

mariakray­n­o­va / foto­lia

SUVs (Sport Uti­li­ty Vehi­cles) von Citro­ën: Das ist bis­wei­len kein voll­ends auf­ge­hen­der Plan. In Euro­pa bie­ten die Fran­zo­sen bis­her nur umge­la­bel­te Model­le von Mitsu­bi­shi an. Anders in Chi­na: Dort wur­den im Jahr 2013 bei­na­he drei Mil­lio­nen SUVs ver­kauft. Nun zeig­te Citro­ën auf der Auto­mes­se in Peking (20. bis 29. April 2014) ein inter­es­san­tes Modell. Die seri­en­na­he Stu­die C-XR Con­cept ent­stand zusam­men mit Dong­feng.

Aber auch für euro­päi­sche Bli­cke ist der C-XR Con­cept attrak­tiv. Das liegt beson­ders an sei­nen Abmes­sun­gen: Mit 4,26 Meter ist das Kom­pakt-SUV zehn Zen­ti­me­ter län­ger als ein Peu­geot 2008. Beim Rad­stand beträgt die Dif­fe­renz elf Zen­ti­me­ter zuguns­ten des Citro­ën, wel­cher hier auf 2,65 Meter kommt.

Opti­sche Eigen­tüm­lich­kei­ten der Stu­die sind ein brei­ter ver­chrom­ter Küh­ler­grill, 17-Zoll-Fel­gen, ein Unter­fahr­schutz an der Front und hin­ten sowie Blen­den an den Rad­häu­sern. Zur Tech­nik des C-XR Con­cept macht Citro­ën noch kei­ne Aus­sa­gen. Nach Euro­pa wird der Wagen jedoch nicht kom­men: Hier setzt die Mar­ke auf den 4,16 Meter lan­gen C4 Cac­tus, wel­cher im Herbst 2014 star­tet.


Mitsubishi i-MiEV nun günstiger als VW e-Up und heißt nun „Electric Vehicle”

kasto/ foto­lia

Mitsu­bi­shi redu­ziert die Prei­se für sei­nen Elek­tro-City­flit­zer. Der bis­lang als i-MiEV bekann­te Kleinst­wa­gen soll in Zukunft „Elec­tric Vehi­cle“ hei­ßen, „um den alter­na­ti­ven Antrieb stär­ker zu beto­nen“, wie Mitsu­bi­shi sagt. Über­dies senkt die MMD Auto­mo­bi­le GmbH, der deut­sche Impor­teur für Mitsu­bi­shi-Fahr­zeu­ge, den Preis. Statt bis­lang 29 300 sind nun plötz­lich nur noch 23 790 Euro zu zah­len – also über 5 000 Euro weni­ger. Der Grund für die preis­li­che Sen­kung dürf­te sein, dass der neue VW e-Up nur 26 900 Euro kos­tet: Nun liegt der Mitsu­bi­shi preis­lich güns­ti­ger. Der nur zwei­sit­zi­ge Smart Fort­wo elec­tric dri­ve ist jedoch noch ein klein wenig bil­li­ger: Für ihn sind 23 680 Euro zu bezah­len. Die mit dem Elec­tric Vehi­cle bau­glei­chen Model­le Citro­ën C-Zero und Peu­geot iOn kos­ten 29 393 Euro.

Eben­so bei der Tech­nik gibt es Ände­run­gen. Beim Elec­tric Vehi­cle des neu­en Modell­jahrs, wel­ches ab April 2014 bei den Händ­lern steht, ver­grö­ßert sich die Reich­wei­te von 150 auf 160 Kilo­me­ter. Dazu erset­zen LED-Haupt­schein­wer­fer die bis­he­ri­gen Halo­gen­schein­wer­fer und die Sitz­hei­zung ver­fügt jetzt über ver­schie­de­ne Tem­pe­ra­tur­zo­nen. Zwei neue Metal­lic-Außen­far­ben in Braun und Blau ver­voll­stän­di­gen die Modi­fi­ka­tio­nen. Wie gehabt ver­fügt das Elek­tro­au­to über eine Kli­ma­an­la­ge, elek­tri­schen Fens­ter­he­bern und elek­trisch ein­stell­ba­ren Außen­spie­geln sowie Zen­tral­ver­rie­ge­lung mit Fern­be­die­nung. Zur Sicher­heits­aus­stat­tung gehö­ren Front-, Sei­ten- und Kopf­air­bags vorn, ABS mit Brems­as­sis­tent, ESP, Trak­ti­ons­kon­trol­le sowie Iso­fix- Hal­te­run­gen auf den Hin­ter­sit­zen. Für die Bat­te­rie und die wich­tigs­ten Elek­tro­kom­po­nen­ten wie Inver­ter und Motor gibt der Her­stel­ler eine Garan­tie von fünf Jah­ren bis 100 000 Kilo­me­ter.

Auch die Prei­se für den Out­lan­der mit Plug-in-Hybrid­sys­tem ste­hen jetzt fest. Den Out­lan­der PHEV (für Plug-in hybrid elec­tric vehi­cle) gibt es ab Mai 2014 beim Händ­ler. In der Basis­ver­si­on kos­tet der All­rad­ler 39 990 Euro. Mit dem neu­en Modell führt Mitsu­bi­shi auch neue Aus­stat­tungs­li­ni­en ein, wel­che für die gesam­te Pro­dukt­pa­let­te gel­ten. Die bis­he­ri­gen Lini­en Inten­se und Instyle fal­len weg. Künf­tig gibt es neben der Basis­va­ri­an­te die Aus­stat­tun­gen Plus und Top. Im Fal­le des Out­lan­der PHEV kos­tet die Ver­si­on Plus 44 990 Euro, die Top-Vari­an­te dage­gen 49 990 Euro. Alle Out­lan­der PHEV ver­fü­gen über 18-Zoll-Alu­fel­gen, elek­trisch ein­stell-, anklapp- und beheiz­ba­re Außen­spie­gel, eine Zwei­zo­nen-Kli­ma­au­to­ma­tik, ein CD-Radio mit USB-Schnitt­stel­le sowie einen Tem­po­ma­ten.


Der neue Renault Zoe im „elektrischen“ Exklusiv-Test

Petair/ foto­lia

Die­ses wag­hal­si­ge Ver­spre­chen der Bun­des­re­gie­rung klingt noch im Ohr: Eine Mil­li­on Elek­tro­fahr­zeu­ge sol­len bis 2020 auf deut­schen Stra­ßen unter­wegs sein. Die gegen­wär­ti­ge Rea­li­tät sieht dage­gen ernüch­ternd aus: Nur 3 000 Elek­tro-Pkw wur­den im Jahr 2012 neu zuge­las­sen. Haupt­pro­fi­teur ist Renault, wo man ganz auf Strom setzt. Die Fran­zo­sen haben mit dem Twi­zy, der offi­zi­ell als Quad geführt wird, und dem Kan­goo Z.E. zwei E-Mobi­le im Sor­ti­ment, die sich im ver­gan­ge­nen Jahr immer­hin 3 200-mal ver­kauf­ten. Ab Juni 2013 wird die Palet­te um den Klein­wa­gen Zoe ergänzt. Er soll expli­zit an Pri­vat­kun­den aus­ge­rich­tet sein. Ob das gelin­gen kann?

Schon vom Äuße­ren her wird sicht­bar, dass der Zoe kei­ne elek­tri­fi­zier­te Aus­ga­be eines bereits exis­tie­ren­den Modells ist. Ein rund­li­ches Design mit blau­en Chro­m­ak­zen­ten trifft auf Abmes­sun­gen, die auf Höhe des gegen­wär­ti­gen Clio lie­gen: 4,08 Meter Län­ge, 1,56 Meter Höhe und einen Rad­stand von 2,58 Meter. Sowohl der Clio als auch sein elek­tri­scher Cou­sin wer­den im fran­zö­si­schen Werk Flins gefer­tigt. Bei­de sind nahe­zu gleich lang und wei­sen den glei­chen Rad­stand auf, jedoch ist der Zoe elf Zen­ti­me­ter höher, was vor allem an der unter den Sit­zen instal­lier­ten Bat­te­rie liegt.

Der fünf­tü­ri­ge Zoe wirkt nicht nur äußer­lich hoch­wer­tig, eben­so innen gibt es kei­nen Grund zur Kla­ge. Fah­rer und Bei­fah­rer neh­men auf gut kon­tu­rier­ten Inte­gral­sit­zen Platz, denen es nur ein wenig an Sei­ten­halt fehlt. Das Platz­an­ge­bot im Fond ist bemer­kens­wert: Redak­teurs­ei­ge­ne 1,88 Meter wer­den mühe­los unter­ge­bracht, es bleibt aus­rei­chend Luft an Kopf und Bei­nen. Eine Über­ra­schung bringt der Kof­fer­raum: Zwi­schen 338 und 1 225 Liter Gepäck dort hin­ein. Lei­der lässt sich die Rück­bank nur kom­plett umle­gen, die dabei ent­ste­hen­de Stu­fe schlägt außer­dem nega­tiv ins Kon­tor.

Der Elek­tro­mo­tor leis­tet maxi­mal 65 Kilo­watt. Die Nenn­dau­er­leis­tung bezif­fert Renault mit 43 Kilo­watt. Sei­nen Sprit holt sich der Motor aus einer Lithi­um-Ionen-Bat­te­rie, wel­che aus zwölf Modu­len und 192 Zel­len besteht. Ihre Gesamt­span­nung liegt bei 400 Volt, 22 Kilo­watt­stun­den Ener­gie­kön­nen gespei­chert wer­den. Ein Leicht­ge­wicht ist der Zoe jeden­falls nicht, leer wiegt der Wagen ziem­lich genau 1,5 Mega­gramm, wobei 290 Kilo­gramm auf die Akkus ent­fal­len.

Nun zu einem der wich­tigs­ten Aspek­te des Renault Zoe: die Reich­wei­te. Geprahlt wird ab Werk mit ver­füh­re­ri­schen 210 Kilo­me­tern laut Neu­em Euro­päi­schem Fahr­zy­klus (NEFZ). Die Zahl der real mög­li­chen Kilo­me­ter liegt jedoch dar­un­ter und hängt sehr von Para­me­tern wie Wit­te­rung, gefah­re­ner Stre­cke und Geschwin­dig­keit ab. Die Test­fahrt führ­te durch die Stadt, über ber­gi­ge Land­stra­ßen und etwas Auto­bahn. Bilanz: etwas mehr als 140 Kilo­me­ter Reich­wei­te. Fest­zu­hal­ten ist, dass Renault nichts unver­sucht lässt, den maxi­ma­len Radi­us zu ver­grö­ßern. Dazu gehö­ren eine Innen­kli­ma­ti­sie­rung nach Art einer Zwei­kreis-Wär­me­pum­pe, die Wär­me aus der Umge­bungs­luft durch einen Kom­pres­sor ver­dich­tet sowie ein Eco-Modus. Hier­bei wird die Leis­tung des Kli­ma­sys­tems redu­ziert, der Elek­tro­mo­tor bringt nur 50 Pro­zent sei­ner Leis­tung. Das reicht, um in der Stadt mit­zu­schwim­men, an Stei­gun­gen und auf der Auto­bahn wird es jedoch zäh. Renault begrenzt den Zoe übri­gens auf 135 km/h, wer im Eco-Modus dahin kom­men will, merkt bei etwa 100 Sachen einen fühl­ba­ren Wider­stand im Gas­pe­dal. Doch so schnell muss man gar nicht fah­ren, schon bei gerin­ge­rem Tem­po macht das Zoe-Gesamt­pa­ket Lau­ne. Dazu zäh­len eine direkt anspre­chen­de Len­kung und ein straf­fes, aber nicht unkom­for­ta­bles Fahr­werk. Ein Punkt, der beim Fah­ren auf­fällt: Anders als bei man­chem Elek­tro-Kon­kur­ren­ten hat das Los­las­sen des Gas­pe­dals im Renault ver­hält­nis­mä­ßig wenig Brems­wir­kung, was kon­ven­tio­nel­len Pilo­ten ent­ge­gen­kommt.

Renaults Stro­mer fängt bei 21 500 Euro an, eine ordent­li­che Aus­stat­tung mit Navi, Kli­ma­au­to­ma­tik und Tem­po­mat mit­ent­hal­ten. Rat­sam ist die Aus­stat­tungs­li­nie „Intens“ für 23 500 Euro. Sie gewähr­leis­tet zusätz­lich eine Rück­fahr­ka­me­ra, das Leder­lenk­rad, Licht- und Regen­sen­so­ren sowie elek­tri­sche Fens­ter­he­ber hin­ten. Stets mit dabei ist ein Gut­schein für eine Wall­box mit Basis­in­stal­la­ti­on. Für die Bat­te­rie wird eine zusätz­li­che monat­li­che Mie­te erfor­der­lich: Sie schwankt je nach Lauf­zeit und Lauf­leis­tung. Begin­nen tut es mit 79 Euro bei 36 Mona­ten und 10 000 Kilo­me­ter pro Jahr. Der Höchst­satz beträgt 122 Euro für zwölf Mona­te und 20 000 Jah­res­ki­lo­me­ter. Im Gegen­zug ver­si­chert Renault eine Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät von min­des­tens 75 Pro­zent, ansons­ten wird der Akku getauscht. Die Min­dest­le­bens­dau­er der Bat­te­rie liegt bei sechs Jah­ren. Kau­fen kann den Zoe grund­sätz­lich jeder, doch Renault gibt unum­wun­den zu, dass man dem Kun­den, wel­cher ohne Gara­ge in der Innen­stadt im vier­ten Stock wohnt, eher zu einem klas­si­schen Clio raten wür­de.

Der­zeit ist die Kon­kur­renz für den Renault Zoe noch über­sicht­lich: Mitsu­bi­shi hat schon län­ger den i-MiEV im Ange­bot. Er kos­tet 29 300 Euro, ist aber gera­de mal 3,47 Meter lang und kommt auf 67 PS. Sehr viel grö­ßer als der Zoe ist der Leaf von Kon­zern­schwes­ter Nis­san. Ihn gibt es für 33 990 Euro. Ein ent­spre­chen­des Ver­mark­tungs­kon­zept wie Renault ver­folgt Smart mit dem zwei­sit­zi­gen Fort­wo Elec­tric Dri­ve: Das 75 PS star­ke E-Mobil kos­tet gerings­ten­falls 18 190 Euro plus 65 Euro Bat­te­rie­mie­te, eine Wall­box ist nicht mit­ent­hal­ten.