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Schlagwort: Škoda Auto

Skoda Octavia Scout mit 184-PS-Diesel im Test

Olaru Radian/ Fotolia

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Wie schon sein Vor­läu­fer, bahnt sich auch der neue Skoda Octa­via Scout sei­nen Weg im robus­ten Pfadfinder-Look. Dazu zäh­len Schutz­ab­de­ckun­gen aus Plas­tik an den Rad­läu­fen und den Schwel­lern genauso wie sil­ber­far­bene Unterfahrschutz-Platten an Front und Heck. Die sind aber eher schön als prak­tisch, da sie ebenso aus Kunst­stoff beste­hen. Blech wäre viel­leicht die bes­ser Wahl gewe­sen. Der 150-PS-Diesel moto­ri­siert den Scout anstän­dig. Die Maschine arbei­tet merk­lich, aber nicht laut. In 9,1 Sekun­den schafft er es auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von 207 km/h. Wäh­rend die gro­ßen Moto­ren immer an das Dop­pel­kupp­lungs­ge­triebe DSG gekop­pelt sind, gibt es das schwä­chere Modell aus­schließ­lich mit manu­el­ler Schaltung.

Mit dem 184-PS-Diesel gibt es deut­lich mehr Leis­tung hin­ter der Küh­ler­nase. 380 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment sind eine deut­li­che Ansage, und so schiebt der Zwei­li­ter den Scout auch dem­ent­spre­chend kräf­tig an. Das Sechsgang-DSG wech­selt seine Gänge, wie bei Skoda üblich, bei­nahe unbe­merkt. Im Ver­gleich zu den zivi­len Geschwis­tern wurde die Karos­se­rie des Pfad­fin­ders um drei Zen­ti­me­ter erhöht. 17 Zen­ti­me­ter Boden­frei­heit gibt es beim Scout. Auf Asphalt liegt der Wagen straff und sogar in schnel­len Kur­ven wankt der Auf­bau kaum. Die Len­kung ist aus­ge­wo­gen abge­stimmt und ver­mit­telt ein ordent­li­ches Feed­back von der Straße. Ein adap­ti­ves Fahr­werk, wel­ches ja im Mut­ter­kon­zern bereit liegt und bei­spiels­hal­ber für Schwes­ter­mo­delle wie VW Golf und Seat Leon bestell­bar ist, gibt es für die kom­plette Skoda-Octavia-Modellpalette nicht und somit auch nicht für den Scout.

Zum Ein­satz kommt das aus dem VW-Konzern bekannte Haldex-5-System, wel­ches unter ande­rem auch im VW Golf 4Motion und Seat Leon 4Drive läuft. Auf nicht nas­ser Fahr­bahn trei­ben nur die Fron­t­rä­der das Auto an. Erst wenn sie den Halt ver­lie­ren und durch­zu­dre­hen dro­hen, gelei­tet die Kraft rasch auch an die Hin­ter­achse. Ebenso beim Anfah­ren wird das Dreh­mo­ment so ver­teilt, dass sämt­li­che Räder grei­fen. Das bringt beson­ders dann Vor­teile, wenn man einen schwe­ren Anhän­ger zie­hen möchte – immer­hin sind zwei Mega­gramm Anhän­ge­last erreich­bar. Elek­tro­ni­sche Sperr­dif­fe­ren­ziale an Vorder- und Hin­ter­achse ver­schie­ben die Kraft jeweils auf die Räder, wel­che den meis­ten Grip haben, im Extrem­fall kann sogar ein ein­zi­ges Rad den Scout aus dem Schlamm holen.

Zu den geschätz­ten Qua­li­tä­ten des Kombi-Octavia zählt sein gro­ßes Platz­an­ge­bot. Hin­ter die elek­trisch betä­tigte Heck­tür pas­sen 610 Liter Gepäck, der Stau­raum lässt sich durch Umle­gen der Fond­leh­nen auf immer­hin 1 740 Liter aus­wei­ten. In der zwei­ten Reihe fin­den Erwach­sene viel Kopf- und beson­ders Knie­raum vor. Auf lan­gen Rei­sen lässt es sich hier woh­lig resi­die­ren, läs­sig in die Pols­ter gelehnt und die Beine aus­ge­streckt. Fah­rer und Bei­fah­rer kom­men ebenso bequem unter, die Sitze geben guten Seitenhalt.

Der güns­tigste Octa­via Scout wird vom Zweiliter-Diesel mit 150 PS vor­an­ge­bracht und kos­tet 30 250 Euro, die 184-PS-Version 32 650 Euro. Aus­stat­tungs­li­nien exis­tie­ren nicht. Ab Werk sind schon Fea­tures wie 17-Zoll-Alus, eine Zweizonen-Klimaautomatik, Nebel­schein­wer­fer, Park­piep­ser hin­ten und ein Radio mit SD-Kartenslot an Bord. Ein Navi­ga­ti­ons­ge­rät ist ab 1 470 Euro mit dabei, Bi-Xenonlicht ist 1 115 Euro teuer. Für 610 Euro ist sogar ein Abstands­tem­po­mat erhältlich. 


Neue Motoren für den Skoda Fabia 2014

Olaru Radian/ Fotolia

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Wie so häu­fig in letz­ter Zeit han­delt auch Skoda bei der Ein­füh­rung des neuen Fabia nach dem Tröpfchen-Prinzip. Hier ein Hin­weis, da eine neue Info, bis der kleine Hoff­nungs­trä­ger dann auf dem Pari­ser Auto­sa­lon (4. bis 19.Oktober 2014) end­gül­tig debü­tiert. Heute sind die Moto­ren dran und Skoda unter­streicht, dass sie (zumin­dest im Fabia) alle neu sind. Zur Markt­ein­füh­rung wird es vier Ben­zi­ner und drei Die­sel geben, die in Sachen Ver­brauch ordent­lich auf­räu­men sol­len. Sie sind bis zu 17 Pro­zent spar­sa­mer, so Skoda.

Los geht es mit den Ben­zin­mo­to­ren, die alle auf der MQB-Technologie fußen. Zwei Einliter-Dreizylinder sowie zwei 1,2-Liter-TSI-Vierzylinder wer­den kom­men. Das Leis­tungs­spek­trum reicht von 60 bis 110 Pfer­de­stär­ken. Dazu erschei­nen drei Dreizylinder-Diesel mit je 1,4 Liter Hub­raum und einem Motor­block aus Alu­mi­ni­um­le­gie­rung. Ihre Leis­tung liegt zwi­schen 75 und 105 PS. Die glei­che Leis­tung erreich­ten die Die­sel zwar schon im Vor­gän­ger, dort jedoch aus 1,6 Liter. Sämt­li­che Moto­ren erfül­len die Euro 6-Norm, kom­men mit Start-Stopp sowie Bremsenergie-Rückgewinnung und sind wahl­weise mit Schalt- oder DSG-Doppelkupplungsgetriebe verfügbar.

Der neue Skoda Fabia steht bekann­ter­ma­ßen ab Ende 2014 beim Händ­ler. Ein Jahr dar­auf brin­gen die Tsche­chen die Super-Spar-Version des Polo-Bruders auf den Markt. Der Fabia Green­Line mit 75 PS star­kem 1,4-Liter-TDI erhält außer­dem Rollwiderstands-optimierte Rei­fen und Aerodynamik-Anpassungen. Das resul­tiert laut Skoda in einem Ver­brauch von 3,1 Liter und CO2-Emis­sio­nen von 82 Gramm pro Kilo­me­ter. Schuld an den neuen Knauser-Verbräuchen ist sicher auch die dras­ti­sche Redu­zie­rung des Gewichts. Aus­stat­tungs­be­rei­nigt soll der neue Fabia 2014 bis zu 65 Kilo leich­ter sein als sein Vor­läu­fer. Die Basis­ver­sion mit 1,0-Liter-MPI-Dreizylinder wiegt dem­zu­folge gerade mal 980 Kilogramm. 


Der DEKRA Gebrauchtwagenreport 2014

Gina Sanders/ Fotolia

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Im Ver­gleich haben deut­sche Autos die wenigs­ten Män­gel: Das ist das Ergeb­nis des aktu­el­len Dekra Gebraucht­wa­gen­re­ports 2014. Den Titel „Bes­ter aller Klas­sen“ sicherte sich die Mer­ce­des E-Klasse, dicht gefolgt von Audi Q5 und Audi A5.

Als Basis der Unter­su­chung lie­gen die Ergeb­nisse von 15 Mil­lio­nen Dekra-Hauptuntersuchungen aus zwei Jah­ren zugrunde. Aus den Prüf­be­rich­ten wur­den die Mängel-Informationen her­aus­ge­fil­tert, wel­che für die Bewer­tung von Gebraucht­wa­gen wich­tig sind. In den Report flie­ßen die typi­schen Män­gel eines bestimm­ten Modells ein. Nicht bewer­tet wer­den War­tungs­de­fi­zite wie abge­fah­rene Rei­fen, ver­schlis­sene Wischer­blät­ter sowie defekte Außenspiegel.

Für den Dekra-Report spielt die Lauf­leis­tung eine bedeu­tende Rolle, denn die wäre aus Sicht der Exper­ten aus­schlag­ge­ben­der als das Alter des Autos. Daher wer­den drei Lauf­leis­tungs­be­rei­che unter­schie­den: 0 bis 50 000 Kilo­me­ter, 50 001 bis 100 000 Kilo­me­ter und 100 001 bis 150 000 Kilo­me­ter. Unter­sucht wer­den außer­dem neun unter­schied­li­che Fahr­zeug­klas­sen vom Klein­wa­gen bis zum Trans­por­ter. Die Klas­sen beti­telt die Dekra ein wenig anders als sonst üblich, so ist bei­spiels­weise der Skoda Rooms­ter ein „Klein­trans­por­ter“ und die Mer­ce­des B-Klasse ein „Van“. Aus allen rele­van­ten Fak­to­ren berech­net die Dekra einen Mängel-Index, anhand des­sen von der Sachverständigen-Organisation die Gewin­ner ermit­telt werden.

In jeder Fahr­zeug­klasse küren die DEKRA Exper­ten das Fahr­zeug mit dem bes­ten DMI zum Gewinner:

  • Mini/Kleinwagen: Audi A1 (DMI: 96,4)
  • Kom­pakt­klasse: BMW 1er (96,8)
  • Mit­tel­klasse: Volvo S60 / V60 (98,7)
  • Obere Mit­tel­klasse / Ober­klasse: Mercedes-Benz E-Klasse (97,4)
  • Sport­wa­gen / Cabrio: BMW Z4 (97,2)
  • Gelän­de­wa­gen / SUV: Mercedes-Benz GLK (95,0)
  • Van: Mercedes-Benz B-Klasse (99,2)
  • Klein­trans­por­ter: Škoda Rooms­ter (83,1)
  • Trans­por­ter: Renault Mas­ter (83,1)

Deutsche Marken ganz vorn: Deutliche Gewinner, klare Verlierer im Januar

Tomasz Zajda/ fotolia

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Der Jah­res­start ist den Pkw-Herstellern nicht durch­ge­hend gelun­gen. Gewin­ner und Ver­lie­rer ver­tei­len sich auf sämt­li­chen Lagern: Weder Natio­na­li­tät noch Fahr­zeug­größe schien im Januar einen Ein­fluss auf Erfolg zu haben.

Zu den gro­ßen Gewin­nern des ers­ten Monats 2014 gehörte Mazda. Wegen der neuen Modelle Mazda 3 und Mazda 6 konn­ten die Japa­ner ihr Vor­jah­res­er­geb­nis um 49 Pro­zent auf 4 331 Neu­zu­las­sun­gen stei­gern. Dies ist der größte Zuwachs unter den Her­stel­lern mit min­des­tens einem Pro­zent Markt­an­teil. Auf nied­ri­ge­rem Absatz­ni­veau erfolg­reich waren auch Jaguar (plus 101 Pro­zent, 381 Neu­zu­las­sun­gen), Honda (plus 53 Pro­zent, 1 651 Neu­zu­las­sun­gen) sowie Che­v­ro­let (plus 26 Pro­zent, 1803 Neu­zu­las­sun­gen). Bei der GM-Toch­ter dürfte das jedoch auch an dem hohen Rabatt­ni­veau lie­gen, zu dem die Marke nach ihrem ange­kün­dig­ten Rück­zug vom euro­päi­schen Markt gezwun­gen ist.

Ver­lie­rer im Januar waren wie­der­holt die ita­lie­ni­schen Mar­ken. Fiat büßte etwa zehn Pro­zent sei­ner Neu­zu­las­sun­gen ein und kam somit auf 3 968 Autos. Die klei­ne­ren Schwes­ter­mar­ken Lan­cia (minus 35 Pro­zent) und Alfa Romeo (minus 31 Pro­zent) stie­gen noch wei­ter ab. Um knapp 27 Pro­zent bra­chen die Neu­zu­las­sungs­zah­len bei Hyun­dai ein (4 674 Ein­hei­ten); zu den Grün­den könnte das dras­ti­sche Zurück­fah­ren der Tages­zu­las­sun­gen zäh­len. Ent­spre­chende Pläne hatte der Impor­teur vor kur­zem angekündigt.

Ein bun­tes Bild geben die deut­schen Her­stel­ler ab. Markt­füh­rer VW legte um 9,4 Pro­zent auf 47 446 Neu­zu­las­sun­gen zu, Audi stei­gerte seine Anmel­de­zah­len um 17,5 Pro­zent auf 17 556 Pkw. BMW hielt mit 16 445 Fahr­zeu­gen in etwa den Wert des vor­he­ri­gen Jah­res, Mer­ce­des büßte 3,6 Pro­zent ein (18 925 Neu­zu­las­sun­gen). Ebenso Skoda (+18,9) und Seat (+14,2) blie­ben auf Erfolgs­kurs. Unter den Volu­men­her­stel­lern hat sich Ford deut­lich ver­bes­sert. Die Zahl der Neu­zu­las­sun­gen erhöhte sich um 42 Pro­zent auf 14 604 Fahr­zeuge. Jedoch hat­ten die Köl­ner im Vor­jah­res­mo­nat Ver­luste in ähn­li­cher Höhe zu bekla­gen. Wett­be­wer­ber Opel sank auf 12 431 Neu­zu­las­sun­gen, was einem Minus von 2,7 Pro­zent entspricht.

Alles in allem wur­den in Deutsch­land im Januar 205 996 Pkw erst­mals ange­mel­det. Das sind 7,2 Pro­zent mehr als zu Beginn des Vorjahres. 


Der neue Skoda Octavia Scout debütiert auf dem Genfer Salon

cicisbeo / fotolia

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Skoda bringt erneut ein robus­tes Scout-Modell des Octa­via. Der kratz­ge­schützte Natur­bur­sche wird auf dem Gen­fer Auto­sa­lon (6. bis 26. März 2014) vor­ge­stellt und soll noch im Früh­som­mer 2014 bei den Händ­ler stehen.

Wie bereits die Vor­gän­ger, bringt auch die Neu­auf­lage die bekann­ten Eigen­schaf­ten der Scout-Modelle mit. Dazu zäh­len spe­zi­elle, beplankte Stoß­fän­ger vorn und hin­ten, sta­bile Auf­sätze für Tür­kan­ten, Schwel­ler und Rad­läufe sowie unla­ckierte Sei­ten­schutz­leis­ten. Die Boden­frei­heit ist im Ver­gleich zum nor­ma­len Octa­via um 33 Mil­li­me­ter nach oben gesetzt wor­den. Und schon ab Werk wer­den 17-Zoll-Alus mit gelie­fert. Innen fal­len ein Dreispeichen-Multifunktions-Lederlenkrad sowie Appli­ka­tio­nen im Scout-Design auf.

Das Vor­an­kom­men im Gelände soll der All­rad­an­trieb aus dem VW-Kon­zern gewähr­leis­ten, wel­cher in der jüngs­ten Evo­lu­ti­ons­stufe mit einer Haldex­kupp­lung der fünf­ten Gene­ra­tion arbei­tet. Der neue Scout kann eine Anhän­ge­last von bis zu zwei Mega­gramm zie­hen – ein Vier­tel über dem Vor­gän­ger. Und durch grö­ße­rere Böschungs­win­kel soll der tsche­chi­sche Pfad­fin­der jetzt laut Her­stel­ler noch stei­le­res und anspruchs­vol­le­re­res Gelände über­win­den als das alte Modell.

Drei Antriebe ste­hen zur Aus­wahl: Der 180 PS starke Otto­mo­tor 1.8 TSI und zwei Zweiliter-Diesel mit 150 bezie­hungs­weise 184 PS. Wie­viel die Scouts kos­ten wer­den, hat Skoda noch nicht ver­ra­ten. Denk­bar ist, dass alle an der 30 000-Euro-Marke kratzen. 


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