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Schlagwort: Subaru

Test: Subaru Forester 2.0D Lineartronic

RobertNyholm / fotolia

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Sub­aru ver­kauft Rund 550 000 Autos jähr­lich in den USA. In Deutsch­land redu­ziert sich die Zahl auf 6 200. Ab dem 28. März 2015 gibt es das SUV nun mit einer fri­schen Motor-Getriebe-Kombination: Boxer-Diesel und CVT-Automatik.

Bei Fahr­zeu­gen, in denen man nicht schal­ten muss, setzt der Volks­wa­gen-Kon­zern auf das Dop­pel­kupp­lungs­ge­triebe, Mer­ce­des auf die Wand­ler­au­to­ma­tik und Sub­aru schließ­lich auf das CVT-Getriebe. Bei der Con­ti­nuously Varia­ble Trans­mis­sion wird die Über­set­zung kostant varia­bel ein­ge­stellt. Bei Sub­aru wird das Line­art­ro­nic genannt. Auch der Fores­ter wurde damit schon ange­bo­ten, jedoch nicht die Die­sel­ver­sion. Das hohe Dreh­mo­ment von 350 New­ton­me­ter des 2,0-Liter-Selbstzünders wurde vom CVT-Getriebe bis­lang nicht bewäl­tigt. Jetzt hat sich das geän­dert, und so gibt es in Zukunft auch einen Sub­aru Fores­ter 2.0D Lineartronic.

Den wesent­li­chen Nach­teil des CVT-Getriebes kennt man unter dem Schlag­wort „Gum­mi­band­ef­fekt“: Beim Beschleu­ni­gen mit hohem Gas­ein­satz wird das Auto zunächst schlag­ar­tig laut und erst dann wie­der leise, wenn man vom Gas geht, da die gewünschte Geschwin­dig­keit erreicht ist. Das Geräusch wird also nicht andau­ernd lau­ter, nicht par­al­lel zum Schnel­ler­wer­den, was die meis­ten Fah­rer als läs­tig emp­fin­den. Die Line­art­ro­nic ist nun das ein­zige CVT ohne Gum­mi­band­ef­fekt. Hier stört nichts, die Akus­tik klingt stark nach der einer nor­ma­len Automatik.

Auch Gang­wech­sel wer­den nach­ge­ahmt, und sogar Schalt­wip­pen besitzt der Test­wa­gen. Sie­ben Gänge besit­zen diese. Kom­fort­nach­teile gegen­über einer moder­nen Wand­ler­au­to­ma­tik exis­tie­ren nicht, aber auch die Vor­teile hal­ten sich in Gren­zen. Höchs­tens bei der Effi­zi­enz kann man einen aus­ma­chen: Der zusätz­li­che Ver­brauch der Line­art­ro­nic gegen­über der seri­en­mä­ßi­gen Sechsgang-Schaltung ist mit 0,4 Liter Die­sel in der Tat nicht hoch: Bei der Sechsgang-Automatik eines ana­log moto­ri­sier­ten Mazda CX-5 liegt der Mehr­ver­brauch bei 0,3 bis 0,7 Liter, und beim Toyota RAV4 2.2 D-4D mit 110 kW ist es sogar ein gan­zer Liter. Ins­ge­samt ist der Fores­ter 2.0D Line­art­ro­nic aber kein Ver­brauchs­wun­der: Der Norm­ver­brauch von 6,1 Liter ist nur mit­tel­mä­ßig. Der ent­spre­chende RAV4 liegt mit 6,6 Liter etwas drü­ber, der CX-5 mit 5,5 Liter darunter.

Der 108 kW starke Boxer-Diesel im Fores­ter ist kein schlech­ter Antrieb, aber das Beschleu­ni­gungs­ge­fühl ist zumin­dest in Ver­bin­dung mit dem CVT-Getriebe nicht mehr als aus­rei­chend. Anders als bis­lang hält der Fores­ter 2.0D jetzt die Euro-6-Norm ein. Hier­für benutzt Sub­aru eine Niederdruck-Abgasrückführung (Niederdruck-AGR). Wer bis dato nur Spei­cher­kat und SCR-System kannte, sei daran erin­nert: Auch durch eine AGR las­sen sich die Stickoxid-Emissionen redu­zie­ren, da der Sau­er­stoff­ge­halt des Brenn­raums sinkt. Bei der Niederdruck-AGR beför­dert man das Abgas von weit hin­ten, nach dem Par­ti­kel­fil­ter. Dadurch kön­nen auch die stren­gen Par­ti­kel­g­renz­werte der Euro-6-Norm gehal­ten werden.

Optisch ist der Fores­ter kein Glanz­stück. Ein Vor­teil der gro­ßen Glas­flä­chen, wie sie der Fores­ter hat, ist jedoch die erstaun­li­che Über­sicht­lich­keit. Das Cock­pit ist akzep­ta­bel. Es gibt an etli­chen Stel­len bil­li­ges Hart­plas­tik, aber der Fores­ter möchte wohl auch nicht viel mehr sein als ein robus­tes Arbeits­ge­rät. Neu ist das optio­nale Sieben-Zoll-Entertainmentsystem, wel­ches auch eine Ein­bin­dung von Apps und das Zoo­men mit zwei Fin­gern gewährleistet.

Das Fahr­werk ist in der getes­te­ten Aus­stat­tung Sport mit 18-Zoll-Rädern für lange, schnelle Auto­bah­netap­pen ein wenig zu hol­pe­rig: Bei circa 140 km/h wird es unkom­for­ta­bel. Der stan­dard­mä­ßige All­rad­an­trieb macht sich auf tro­cke­nen Stra­ßen nicht bemerk­bar. In eng gefah­re­nen Kur­ven bleibt das SUV-notorische Wan­ken im Rah­men, hier stö­ren jedoch die an den Ober­schen­keln wenig Sei­ten­halt bie­ten­den Sitze. Der Raum im Fond ist löb­lich, vor allem vor den Knien bleibt außer­or­dent­lich viel Platz. Der Kof­fer­raum liegt typisch für ein SUV hoch, lässt sich aber gut nut­zen. Wahl­weise gibt es eine elek­tri­sche Bedie­nung und Hebel an der Seite des Stau­raums, mit denen sich die Rück­sitze umle­gen las­sen. Das Volu­men ist mit 505 bis 1 592 Liter eher dürf­tig – CX-5 und RAV4 ver­fü­gen über mehr.

Den Fores­ter 2.0D gibt es ab 30 500 Euro, mit Line­art­ro­nic muss man 32 200 Euro aus­ge­ben. Im Kon­kur­renz­ver­gleich ist das preis­wert: Den RAV4 2.2D-4D 4×4 mit Auto­ma­tik gibt es ab 33 390 Euro, den Mazda CX-5 Skyactiv-D 150 AWD mit Auto­ma­tik für min­des­tens 34 990 Euro. Die Basis­aus­stat­tung des Sub­aru ist hin­rei­chend, 17-Zoll-Alufelgen, CD-Radio, Kli­ma­au­to­ma­tik und Sitz­hei­zung vorne zäh­len dazu. Elek­tro­ni­sche Hel­fer­lein wie Abstands­tem­po­mat, Anti-Kollisionssystem, Tot­win­kel­war­ner oder Spur­ver­las­sens­war­ner sucht man in der Preis­liste umsonst.

Motor und Antrieb Sub­aru Fores­ter 2.0D Lineartronic 
Motor­art Boxer-Turbodiesel
Zylin­der 4
Ven­tile 4
Hub­raum in ccm 1.998
Leis­tung in PS 147
Leis­tung in kW 108
bei U/min 3.600
Dreh­mo­ment in Nm 350
bei U/min 1.600
Antrieb per­ma­nen­ter Allradantrieb
Getriebe CVT
Kraft­ver­tei­lung 50:50, bei Bedarf von 70:30 bis 30:70
Gelän­de­kom­pe­tenz  
Böschungs­win­kel vorn in Grad 25
Böschungs­win­kel hin­ten in Grad 25
Ram­pen­win­kel in Grad 22
Boden­frei­heit in mm 220
Maße und Gewichte  
Länge in mm 4.595
Breite in mm 1.795
Höhe in mm 1.735
Rad­stand in mm 2.640
Leer­ge­wicht in kg 1.615
Zula­dung in kg 465
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter 505
Kof­fer­raum­vo­lu­men, varia­bel in Liter 1.592
Anhän­ge­last, gebremst in kg 2.000
Fahr­leis­tun­gen / Verbrauch  
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h 188
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekunden 9,9
EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km 6,1
EG-Verbrauch inner­orts in Liter/100 km 7,3
EG-Verbrauch außer­orts in Liter/100 km 5,4
CO2-Emission in g/km 158
Schad­stoff­klasse Euro 6

Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tommy Windecker/ fotolia

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Zwölf neue Modelle haben die Crashtest-Experten von EuroN­CAP (Euro­pean New Car Assess­ment Pro­gramme) unter­sucht. Sie­ben Mal haben die Tes­ter die vol­len fünf Sterne ver­ge­ben. Vier Mal waren es vier Sterne und nur ein ein­zi­ger patzte mit einem Drei-Sterne-Ergebnis. Außer­dem wurde mit dem Macan zum ers­ten Mal seit Beste­hen von EuroN­CAP ein Por­sche getestet.

Die Fünf-Sterne-Riege der neu geprüf­ten SUVs besteht aus Kia Sorento, Por­sche Macan, Land Rover Dis­co­very Sport und dem Lexus NX. Für die Mit­tel­klasse gehen dem­nächst der Ford Mon­deo, der VW Pas­sat und der Sub­aru Out­back mit fünf Ster­nen an den Start. Andere Fahr­zeug­klas­sen schaff­ten es bei die­sem Crashtest-Durchlauf nicht, die maxi­male Punkt­zahl zu erhalten.

Bei den Klein­wa­gen wur­den der neue Opel Corsa, der Mini Cooper und die neuen Smart-Modelle Fortwo sowie For­four getes­tet. Alle vier Autos erreich­ten gerade mal vier Sterne. Obgleich sich der Corsa mit nur vier Ster­nen begnü­gen muss, gewinnt der Klein­wa­gen dies­jäh­rig mit der ver­bau­ten „Side Blind Spot Assis­tance“, einem Totwinkel-Warner, den „EuroN­CAP Advan­ced Reward“. Die Son­der­preise zeich­nen jedes Jahr zukunfts­träch­tige Inno­va­tio­nen im Bereich der Sicher­heits­sys­teme aus.

Der ein­zige Kan­di­dat mit einer Drei-Sterne-Bewertung war in die­sem Test­durch­lauf ein Rumäne. Der kom­pakte Van Dacia Logan MCV schützt dem­nach den Fahrer-Brustkorb sowie des­sen Füße ledig­lich man­gel­haft. Dazu tra­gen die feh­len­den Sicher­heits­sys­teme zum schlech­ten Abschnei­den bei.

Getes­tet wird bei­spiels­weise der fron­tale Auf­prall bei 64 km/h auf eine defor­mier­bare Bar­riere. Die­ser Test ent­spricht dem gän­gigs­ten Unfall­typ: dem fron­ta­len, aber leicht ver­setz­ten Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ana­lo­ger Masse. Als Simu­la­tion für einen late­ra­len Auf­prall eines Unfall­geg­ners auf der Fah­rer­seite wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test durch­ge­führt. Circa ein Vier­tel der schwe­ren Unfälle in Europa gehen auf den Auf­prall auf eine Laterne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Diese Situa­tion wird durch den seit­li­chen Pfahl­auf­prall getes­tet. Dabei wird das Fahr­zeug seit­lich mit 29 km/h gegen einen fes­ten Pfahl gescho­ben. Ebenso die Aus­wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen wird getes­tet. Außer­dem wer­den die Sicher­heit von Kin­dern in etli­chen Sit­zen und der Fuß­gän­ger­schutz kon­trol­liert. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt ebenso in die Gesamt­wer­tung ein. 


Begrenzte Sportversion Subaru Forester tS mit 205 kW

michalpecek/ fotolia

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Im Sep­tem­ber 2014 stellte Sub­aru das Kon­zept­fahr­zeug Fores­ter vor. Dann wurde wild spe­ku­liert: Man sprach von über 220 kW und ech­ten STI-Rallye-Genen, die in das Subaru-SUV Ein­zug hal­ten könn­ten. Nun prä­sen­tier­ten die Japa­ner das auf 300 Exem­plare begrenzte Son­der­mo­dell Sub­aru Fores­ter tS.

Im Außen­be­reich fin­det sich beim Fores­ter tS ein schwar­zer Grill mit roter Umrah­mung. Außer­dem ver­lei­hen beson­dere STI-Front- und Heck­schür­zen, schwarze Außen­spie­gel, ein schwar­zer Heck­spoi­ler, getönte Schei­ben und von BBS designte 19-Zoll-Felgen einen spor­ti­ven Look. Über­dies machen STI-Embleme rund um das Son­der­mo­dell auf die Subaru-Motorsport-Abstammung auf­merk­sam. Im Inte­ri­eur befin­den sich die Embleme auf dem Leder­lenk­rad und dem Schalt­knauf. Dane­ben spre­chen eine exklu­sive Leder­aus­stat­tung mit roten Zier­näh­ten, Car­bon umran­dete Instru­mente sowie eine 260-km/h-Geschwindigkeitsanzeige für die sport­li­che Potenz des Fahrzeugs.

Um die Leis­tung des SUVs zu erhö­hen, wurde das Fahr­werk um 1,5 Zen­ti­me­ter abge­senkt. Innen­be­lüf­tete Brembo-Bremsscheiben gewähr­leis­ten die nötige Ver­zö­ge­rung. Auch Motor- und Getrie­be­steue­run­gen wur­den ver­bes­sert. Die Optik und die tech­ni­schen Eck­da­ten spre­chen dem­zu­folge für eine ana­loge Leis­tungs­stei­ge­rung gegen­über dem gegen­wär­ti­gen Großserien-Modell. „tS“ bedeu­tet jedoch „tuned by STI“ und so bleibt es bei einem umfas­sen­den „Optik- und Performance-Paket“ für den Forester.

Der Tur­bo­ben­zi­ner schafft eine Leis­tung von 205 kW und 350 New­ton­me­ter maxi­ma­les Dreh­mo­ment. Das Antrieb­sag­gre­gat ist mit einem stu­fen­lo­sen Auto­ma­tik­ge­triebe kom­bi­niert, wel­ches die Kraft an alle vier Räder abgibt. Bis zum 5. April 2015 kann das Fahr­zeug geor­dert wer­den. Die Preise star­ten  bei umge­rech­net knapp 29 700 Euro.


TÜV-Mängelreport 2015: Weniger Mängel und Deutsche ganz vorn

Industrieblick / Fotolia

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Zum ers­ten Mal seit Jah­ren haben Autos wie­der weni­ger Män­gel, wenn sie beim TÜV vor­ge­führt wer­den: Die Män­gel­quote redu­zierte sich. Das ist geht aus dem TÜV-Report 2015 her­vor. Für die Exper­ten offen­bart dies, dass die Neu­fahr­zeuge eine höhere Qua­li­tät auf­wei­sen und die Autos bes­ser gewar­tet werden.

Aus­gangs­punkt für den Män­gel­re­port sind ins­ge­samt 8,5 Mil­lio­nen Haupt­un­ter­su­chun­gen zwi­schen Juli 2013 und Juni 2014. Dabei ging die Quote der star­ken Män­gel um 1,4 Punkte auf 23,5 Pro­zent zurück – und das, obwohl nun gründ­li­cher auf sicher­heits­re­le­vante Feh­ler geprüft wird. Die häu­figs­ten Män­gel gibt es immer noch beim Licht. Knapp sie­ben Pro­zent der drei­jäh­ri­gen Wagen müs­sen daher erneut in die Werk­statt, bevor sie die TÜV-Plakette erhal­ten. Bei den Elf­jäh­ri­gen ist es sogar nahezu jedes dritte Fahr­zeug. Aber auch bei der Beleuch­tung bes­sert sich die Lage, da die gegen­wär­ti­gen Lam­pen – bei­spiels­weise von Xenon-Scheinwerfern – eine län­gere Lebens­dauer bie­ten. Ebenso führt die anstei­gende Ver­brei­tung der On-Board-Diagnose dazu, dass kaputte Lam­pen recht­zei­tig bemerkt werden.

Die Män­gel­quo­ten wer­den vom TÜV auf die ein­zel­nen Fahr­zeug­mo­delle und fünf unter­schied­li­che Alters­klas­sen her­un­ter­ge­bro­chen, sodass sich für Kauf­in­ter­es­sen­ten eine Zuver­läs­sig­keits­auf­stel­lung mit wenig pan­nen­an­fäl­li­gen „Män­gel­zwer­gen“ und häu­fig defek­ten „Män­gel­rie­sen“ ergibt. Ein Bilanz: Deut­sche Mar­ken sind bei der Qua­li­tät vorne und bele­gen bei den drei­jäh­ri­gen Fahr­zeu­gen die ers­ten zehn Plätze. Die wenigs­ten Män­gel hat der Mer­ce­des SLK Män­gel: 2,4 Pro­zent sind die geringste Feh­ler­quote, die je bei einem Fahr­zeug dia­gnos­ti­ziert wurde. Für die hohe Qua­li­tät der neuen Fahr­zeuge spricht, dass viele der Bes­ten mit hohen Kilo­me­ter­zah­len zu ihrer ers­ten Prü­fung vor­ge­fah­ren wer­den: der Audi A6 mit 62 000 Kilo­me­ter, der Audi Q5 mit 64 000 Kilo­me­ter und die C-Klasse von Mer­ce­des mit 59 000 Kilo­me­ter Lauf­leis­tung. Am meis­ten mit Män­geln kommt die Dau­er­schluss­leuchte Dacia Logan zum TÜV, der Alfa Romeo MiTo und der Fiat Panda sind nur gering­fü­gig besser.

Bei den vier und fünf Jahre alten Fahr­zeu­gen haben der Mazda 3, der Por­sche 911 und der Toyota IQ außer­or­dent­lich wenig Män­gel. Bei den Sechs- und Sie­ben­jäh­ri­gen liegt der Por­sche 911 ganz vorne, gefolgt vom Mazda 2 und dem Volks­wa­gen Golf Plus. Der 911 liegt durch guter Pflege auch bei den acht und neun Jahre alten Karos­sen auf Platz eins, danach der Toyota Corolla Verso, der dann jedoch fast dop­pelt so viele Kilo­me­ter auf der Anzeige hat. Der Van hat auch nach neun Jah­ren noch eine nied­ri­gere Män­gel­quote als der Dacia Logan bei der ers­ten Haupt­un­ter­su­chung. Der häu­fig gelobte 911 hat auch bei zehn- und elf­jäh­ri­gen Senio­ren die Nase vorn, gefolgt vom Sub­aru Fores­ter. In die­ser Alters­klasse gibt es Über­ra­schen­des am Ende der Tabelle: Hier liegt die M-Klasse von Mer­ce­des (W163) – bei­nahe die Hälfte muss in die Werk­statt. Gleich­sam schlecht sieht es bei Fiat Stilo, VW Sha­ran und Ford Galaxy nach elf Jah­ren aus.

Die Män­gel­quo­ten der zehn bes­ten Fahr­zeug­ty­pen in den jewei­li­gen Altersklassen:

 bis 3 Jahre bis 5 Jahre
Typ Quote Typ Quote
 1. Mer­ce­des Benz W172 SLK-Klasse 2,4 % 1. Mazda 3 5,4 %
 2. Audi A6 2,9 %  2. Por­sche 911 Carrera 6,4 %
 3. Mer­ce­des Benz GLK 3,6 %  3. Toyota IQ 6,5 %
 4. Por­sche 911 Carrera 3,9 %  3. Toyota Avensis 6,5 %
 5. BMW Z4 4,0 %  3. VW Polo V 6,5 %
 6. Mer­ce­des Benz W207 E-Klasse Coupe/Cabrio 4,5 %  6. Audi Q5 7,5 %
 7. Audi Q5 4,7 % 7. Mer­ce­des Benz W212 E-Klasse 7,8 %
 8. Audi A3 S3 RS3 Cabriolet 4,9 % 7. VW Golf Plus 7,8 %
 8. Ford Focus III 4,9 % 8. Volvo XC60 8,1 %
 8. Mer­ce­des Benz W204 C-Klasse 4,9 % 9. Mer­ce­des Benz GLK 8,6 %

AMI 2014: Die Auto-Welt kommt in Leipzig zusammen

xy / fotolia

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Vom 31. Mai bis zum 8. Juni 2014 ist die AMI Auto Mobil Inter­na­tio­nal in Leip­zig für Besu­cher zugäng­lich. Schon am 30. Mai gibt es den tra­di­tio­nel­len Vorschau-Tag für die Presse. Im Jahr 2014 ist die AMI die größte Neuwagen-Messe deutsch­land­weit, denn die Frank­fur­ter IAA fin­det erst wie­der im Herbst 2015 statt.

Für die Auto-Schau in der säch­si­schen Metro­pole haben die Her­stel­ler eine Viel­zahl von New­co­mern parat, die Mes­se­lei­tung ver­spricht mehr als 50 Neu­vor­stel­lun­gen. Zu den Welt­pre­mie­ren wird das neue Mer­ce­des C-Klasse-T-Modell zäh­len, das erst­mals auf einer Messe zu sehen ist. Zudem will Volvo den V60 D6 AWD Plug-in-Hybrid R-Design prä­sen­tie­ren, einen Diesel-Hybriden im ras­si­gen Dress. Gespannt sind wir ebenso auf eine Sport-Version des Ford Fiesta, deren Pre­miere von der Messe ange­kün­digt, jedoch vom Her­stel­ler noch nicht bestä­tigt wurde. Zu den hei­ßen Expo­na­ten der AMI gehö­ren dar­über hin­aus der BMW X4 und das M4 Cabrio. Beide fei­ern ihr Europ­a­de­büt, sel­bi­ges gilt für den Por­sche Cayman GTS.

Etli­che Deutsch­land­pre­mie­ren wie der VW Golf GTE, Vari­an­ten des Polo und die Stu­die Beetle Dune sind eben­falls in Leip­zig zu begut­ach­ten wie das neue Mer­ce­des S-Klasse Coupé. Opel-Fans kön­nen sich auf den Adam Rocks und den Astra OPC Extreme freuen. Audi bringt unter ande­rem die Modelle S1 Sport­back, S3 Cabrio­let und TTS Coupé mit, BMW hat dar­über hin­aus noch den 2er Active Tou­rer im Gepäck. Bei Seat gibt es die star­ken Leon-Cupra-Boli­den zu bestau­nen und zwei­fel­los wird auch der neue Sub­aru WRX STI Bli­cke anziehen.

Zum Rah­men­pro­gramm der AMI zäh­len neben Pro­be­fahr­ten im Stra­ßen­ver­kehr auch ein Off-Road-Parcours und Geschick­lich­keits­wett­be­werbe auf dem Frei­ge­lände. Die Son­der­aus­stel­lun­gen lau­fen dies­jäh­rig unter den The­men „Luxus­fahr­zeuge und Super­sport­wa­gen“ sowie „Old­ti­mer“. Da die Messe im Jahr 2014 auch offi­zi­el­ler Part­ner des „Wave Gotik Tref­fens“ ist, wird es vom 5. bis zum 8. Juni außer­dem eine Son­der­schau mit his­to­ri­schen Bestat­tungs­fahr­zeu­gen geben. Außer­dem ist wie gehabt die AMITEC – die Fach­messe für Pflege, War­tung und Instand­set­zung – vom 31. Mai bis zum 4. Juni fes­ter Bestand­teil der AMI.

Die Mes­se­hal­len haben jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöff­net. Die Tages­karte kos­tet für Erwach­sene zwölf Euro, Ermä­ßi­gungs­be­rech­tigte müs­sen acht Euro zah­len. Kin­der von sie­ben bis zwölf Jah­ren dür­fen für fünf Euro auf das Gelände, wer jün­ger ist, für den ist der Ein­tritt kos­ten­los. Die Fami­li­en­karte (min­des­tens ein Erwach­se­ner und ein Kind) gibt es für acht Euro, das Erwachsenen-Feierabendticket ab 15 Uhr muss eben­falls mit acht Euro bezahlt wer­den. Eine Dau­er­karte ist für 25 Euro erwerb­bar. Wer Kar­ten online oder im Vor­ver­kauf bezieht, spart beim Erwach­sen­en­ti­cket zwei Euro, bei der Dau­er­karte drei Euro. Die Tickets gel­ten jeweils auch in aus­ge­such­ten Tarif­zo­nen des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs als Fahr­kar­ten. Wer mit dem Auto anreist, muss sechs Euro zusätz­lich für den Park­platz einkalkulieren.