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Schlagwort: VW Passat

VW ruft fünf Millionen Fahrzeuge wegen Abgasskandal zurück

Kara / foto­lia

Volks­wa­gen ruft welt­weit fünf Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge wegen mani­pu­lier­ten Abgas-Wer­ten zurück. Betrof­fen sind Model­le mit dem Die­sel­mo­tor EA 189. Dazu zäh­len unter ande­rem bei VW der Golf, der Pas­sat und der Tigu­an. Aber auch bei Toch­ter­kon­zer­nen des Auto­her­stel­lers wur­den die Moto­ren ver­baut. So sind bei­spiels­wei­se auch Sko­da, Audi und Seat betrof­fen. Por­sche sei außen vor. VW-Kun­den wer­den laut Volks­wa­gen per Post benach­rich­tigt, ob ihr Fahr­zeug nach­ge­bes­sert wer­den muss. Offi­zi­ell sind 11 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge mit der mani­pu­lie­ren­den Soft­ware ver­se­hen. Doch akti­viert wur­de sie nur zu einem Teil davon. In Deutsch­land sind 2,8 Mil­lio­nen Fahr­zeu­ge betrof­fen. Bei Audi sind es 2,1 Mil­lio­nen, bei Sko­da 1,2 Mil­lio­nen und bei Seat etwa 700 000 Fahr­zeu­ge.  Für den Rück­ruf hat Finanz­vor­stand Hans Die­ter Pötsch 6,5 Mil­li­ar­den Euro an Gewinn zurück gelegt.

Die betrof­fe­nen Mar­ken stel­len aktu­ell akri­bisch Lis­ten mit betrof­fe­nen Model­len zusam­men.

 

Hier eine erste grobe Liste:

 

Mar­ke Modell
VW Golf, Jet­ta, Beet­le, Tigu­an, Pas­sat, Sha­ran, Trans­por­ter, Cad­dy, Craf­ter, Ama­rok
Audi A1, A3, A4, A5, A6, TT, Q3, Q5
Sko­da Rooms­ter, Octa­via, Superb
Seat Leon, Altea, Exeo, Tole­do, Alham­bra

 


Schwerwiegende Hitzeschäden auf Autobahnen

Hit­ze­s­chä­den / src­k­om­krit / foto­lia

In den letz­ten Wochen stieg die Tem­pe­ra­tur häu­fig auf weit über 30 Grad Cel­si­us. Das beka­men auch Deutsch­lands Stra­ßen, ins­be­son­de­re Auto­bah­nen, zu spü­ren. Durch die stän­di­ge Hit­ze­strah­lung kam es ver­mehrt zu Schä­den im Asphalt. Das führ­te dazu, dass Tem­po­li­mits von 80 km/h ver­hängt wur­den. Zudem wer­den an gefähr­de­ten Abschnit­ten, wie der A3 bei Regens­burg, Tests mit Mess­fahr­zeu­gen durch­ge­führt. Betrof­fen sind auch die A5, A6 und A656. Spe­zi­el­le Fahr­zeu­ge wie von Hon­da oder VW Pas­sat sind nicht im Beson­de­ren betrof­fen.

Aktionsplan gegen Hitzeschäden

Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt sag­te dazu: „Alle Schä­den wer­den umge­hend repa­riert“. Er teil­te der „Pas­sau­er Neu­en Pres­se“ mit, dass er einen Akti­ons­plan gegen Hit­ze­s­chä­den auf­ge­legt habe. Doch gefähr­lich sind nicht nur Ris­se oder Auf­tür­mun­gen der Stra­ßen. Die Fahr­bah­nen wer­den mit stei­gen­der Hit­ze auch wei­cher. Durch das hohe Gewicht von LKW kön­nen so Spur­ril­len ent­ste­hen, die beson­ders für Motor­rad­fah­rer gefähr­lich sein kön­nen. Auch des­halb wer­den Tem­po­li­mits ver­hängt.

lebensgefährliche Straßenschäden

Dass die Schä­den im Asphalt ein ech­tes Risi­ko dar­stel­len, zeigt ein Fall von Juni 2013, wo ein Motor­rad­fah­rer auf eine Wöl­bung mit einem hal­ben Meter Höhe auf­ge­fah­ren und gegen eine Leit­plan­ke geprallt ist. Der Fah­rer ist noch am Unfall­ort gestor­ben.


Aktuelle EuroNCAP-Crashtest-Ergebnisse diesmal auch mit Porsche

Tom­my Windecker/ foto­lia

Zwölf neue Model­le haben die Crash­test-Exper­ten von EuroN­CAP (European New Car Assess­ment Pro­gram­me) unter­sucht. Sie­ben Mal haben die Tes­ter die vol­len fünf Ster­ne ver­ge­ben. Vier Mal waren es vier Ster­ne und nur ein ein­zi­ger patz­te mit einem Drei-Ster­ne-Ergeb­nis. Außer­dem wur­de mit dem Macan zum ers­ten Mal seit Bestehen von EuroN­CAP-Crash­test ein Por­sche getes­tet.

maximale Testpunktzahlen bei den Modellen der SUV- und Mittelklasse

Die Fünf-Ster­ne-Rie­ge der neu geprüf­ten SUVs besteht aus Kia Soren­to, Por­sche Macan, Land Rover Dis­co­very Sport und dem Lexus NX. Für die Mit­tel­klas­se gehen dem­nächst der Ford Mon­deo, der VW Pas­sat und der Sub­a­ru Out­back mit fünf Ster­nen an den Start. Ande­re Fahr­zeug­klas­sen schaff­ten es bei die­sem Crash­test nicht die maxi­ma­le Punkt­zahl zu erhal­ten.

Opel Corsa holt sich den EuroNCAP Advanced Reward

Bei den Klein­wa­gen wur­den der neue Opel Cor­sa, der Mini Coo­per und die neu­en Smart-Model­le Fort­wo sowie For­four getes­tet. Alle vier Autos erreich­ten gera­de mal vier Ster­ne. Obgleich sich der Cor­sa mit nur vier Ster­nen begnü­gen muss, gewinnt der Klein­wa­gen dies­jäh­rig mit der ver­bau­ten „Side Blind Spot Assi­s­tan­ce“, einem Tot­win­kel-War­ner, den „EuroN­CAP Advan­ced Reward“. Die Son­der­prei­se zeich­nen jedes Jahr zukunfts­träch­ti­ge Inno­va­tio­nen im Bereich der Sicher­heits­sys­te­me aus.

Für Dacia Logan MCV nur drei Sterne

Der ein­zi­ge Kan­di­dat mit einer Drei-Ster­ne-Bewer­tung war in die­sem EuroN­CAP-Crash­test ein Rumä­ne. Der kom­pak­te Van Dacia Logan MCV schützt dem­nach den Fah­rer-Brust­korb sowie des­sen Füße ledig­lich man­gel­haft. Dazu tra­gen die feh­len­den Sicher­heits­sys­te­me zum schlech­ten Abschnei­den bei.

zahlreiche Testszenarien beim Crashtest

Getes­tet wird bei­spiels­wei­se der fron­ta­le Auf­prall bei 64 km/h auf eine defor­mier­ba­re Bar­rie­re. Die­ser Test ent­spricht dem gän­gigs­ten Unfall­typ. Die­ser ist der fron­ta­le, aber leicht ver­setz­te Zusam­men­prall mit einem ande­ren Auto ana­lo­ger Mas­se. Als Simu­la­ti­on für einen late­ra­len Auf­prall eines Unfall­geg­ners auf der Fah­rer­sei­te wird ein wei­te­rer Bar­rie­ren­test durch­ge­führt. Cir­ca ein Vier­tel der schwe­ren Unfäl­le in Euro­pa gehen auf den Auf­prall auf eine Later­ne oder einen Baum nach einem Schleu­der­vor­gang zurück. Die­se Situa­ti­on wird durch den seit­li­chen Pfahl­auf­prall des EuroN­CAP getes­tet. Dabei wird das Fahr­zeug seit­lich mit 29 km/h gegen einen fes­ten Pfahl gescho­ben. Eben­so wird die Aus­wir­kung eines Heck­auf­pralls auf den Nacken der Insas­sen getes­tet. Außer­dem wer­den die Sicher­heit von Kin­dern in etli­chen Sit­zen und der Fuß­gän­ger­schutz kon­trol­liert. Die Aus­stat­tung mit Sicher­heits­sys­te­men fließt eben­so in die Gesamt­wer­tung ein.


Neuste Generation des VW Passat Variant im ausführlichen Test

schaltwerk/ Foto­lia

Ist das jetzt die neue Ober­klas­se von Volks­wa­gen? Das haben sich laut Ent­wick­lungs­vor­stand Heinz-Jakob Neu­ßer die Ver­ant­wort­li­chen gefragt, als der neue Pas­sat fer­tig­ge­stellt war. Die Ant­wort Neu­ßers sinn­ge­mäß: Nein, ist er nicht, aber etwas mehr als bis­lang stellt er schon dar. Ober­klas­se wäre ja sowie­so unan­ge­bracht gewe­sen, denn da war­tet VW schon mit dem Phae­ton auf. Die Lücke exis­tiert eine Ebe­ne tie­fer, in der obe­ren Mit­tel­klas­se. Etwas Gleich­wer­ti­ges zu BMW 5er, Mer­ce­des E-Klas­se oder Audi A6 fehlt den Wolfs­bur­gern. Hier soll jetzt angeb­lich der Mit­te Novem­ber 2014 star­ten­de neue Pas­sat ein­sprin­gen, eine Brü­cke bau­en für sol­che, die „mehr Pre­mi­um“ bevor­zu­gen; der Test mit der Kom­bi-Vari­an­te.

Mit 4,77 Meter in der Län­ge kann der neue Pas­sat Vari­ant nicht mit den Kom­bi­ver­sio­nen von A6, 5er und E-Klas­se mit­hal­ten, die sind cir­ca 15 Zen­ti­me­ter län­ger. Auch der Rad­stand ist beim VW beträcht­lich kür­zer. Durch den neu­en Quer­bau­kas­ten jedoch konn­ten die VW-Inge­nieu­re die Räder in die Ecken schie­ben – so ist der Pas­sat „nicht mehr so ein Nasen­bär“, wie Neu­ßer es nennt. Das Auto wur­de damit außen ver­kürzt und innen ver­grö­ßert. Das Platz­an­ge­bot im Fond wuchs und ist im neu­en Pas­sat in der Tat fürst­lich. Das gilt eben­so für die Kopf­frei­heit, obwohl der Wagen nun drei Zen­ti­me­ter nied­ri­ger ist als bis­lang. Auch beim Kof­fer­raum hat der Vari­ant gegen­über dem Vor­läu­fer deut­lich zuge­legt. Anstel­le von 603 bis 1 731 sind es jetzt 650 bis 1 780 Liter.

 

angenehmes, aber auch praktisches Interieur

 

Die Rück­sitz­bank lässt sich jetzt wie beim neu­en Mer­ce­des C-Klas­se T-Modell dop­pelt geteilt umklap­pen, nicht nur ein­fach geteilt. Der Vor­teil: So kann man bei­spiels­wei­se mit Part­ner und zwei Kin­dern zu Ikea fah­ren und auf der Heim­fahrt auch noch das lan­ge Regal mit­neh­men. Wenn noch län­ge­re Din­ge mit müs­sen, emp­fiehlt sich die Bestel­lung des umklapp­ba­ren Bei­fah­rer­sit­zes. Ein wei­te­res ange­neh­mes Gim­mick ist eine Art Roll­brett, auf das man schwe­res Trans­port­gut wie Geträn­ke­kis­ten stel­len kann, um sie ein­fach in den Kof­fer­raum hin­ein und wie­der her­aus zube­we­gen. Das Umklap­pen der Sit­ze kann eben­so per Fer­nent­rie­ge­lung vom Heck aus bewerk­stel­ligt wer­den.

Im Cock­pit fällt die Gestal­tung des Arma­tu­ren­bretts ins Auge. Hier woll­ten die Desi­gner die Brei­te unter­strei­chen. Daher haben sie die Luft­aus­strö­mer in ein durch­ge­hen­des Band inte­griert. Die­se Gestal­tung gefällt, doch Peu­geot ist den Wolfs­bur­gern mitt­ler­wei­le in punc­to Innen­raum-Schick zumin­dest eben­bür­tig. Die silb­rig glän­zen­de Quer­leis­te im gelif­te­ten 508 ist bei­spiels­wei­se noch deut­lich raf­fi­nier­ter als das Band aus gebürs­te­tem Alu im Pas­sat.

Wirk­lich bemer­kens­wert im Pas­sat ist aber das gro­ße Dis­play, das im Test­fahr­zeug die tra­di­tio­nel­len Instru­men­te ersetzt. In der Mit­te zwi­schen Tacho- und Dreh­zahl­mes­ser-Anzei­ge lässt sich die Navi­ga­ti­ons­kar­te wie­der­ge­ben. So kann der Bei­fah­rer den Radio­sen­der am Dis­play in der Mit­tel­kon­so­le ändern, ohne dass der Fah­rer die Kar­te aus den Augen ver­liert. Für das schö­ne Dis­play muss man aller­dings min­des­tens 500 Euro mehr aus­ge­ben.

 

kleine Motorisierungsauswahl zum Start

 

Die Moto­ren­aus­wahl im Pas­sat ist zum Markt­start über­schau­bar: Neben einem 110-kW-TSI mit Zylin­der­ab­schal­tung ste­hen ein 110-kW-Die­sel und ein neu­er Bitur­bo-Die­sel mit 176 kW zur Aus­wahl. Wei­te­re Aggre­ga­te sol­len fol­gen. Vier Die­sel mit 88, 110, 139 und 176 kW sowie fünf Ben­zi­ner mit 91, 110, 131, 161 und 205 kW sind geplant, hin­zu kommt Mit­te 2015 noch der Plug-in-Hybrid mit 160 kW Sys­tem­leis­tung. Am bes­ten lief es mit dem 110-kW-Die­sel, auf den laut VW auch die meis­ten Ver­käu­fe ent­fal­len wer­den. Er gewähr­leis­tet bei akzep­ta­blem Preis mehr als genü­gend Vor­trieb, zumin­dest im Geschwin­dig­keits­be­reich bis 100 km/h.

Trotz 176 kW bringt der Bitur­bo-Die­sel kei­nen erhöh­ten Fahr­spaß. Sowie­so muss man ein­ge­ste­hen: Rich­ti­ge Fahr­freu­de stellt sich mit dem Pas­sat nicht ein – aber Mit­tel­klas­se­kom­bis sind dazu eben ein­fach die fal­sche Wahl. Sie wer­den beson­ders für Geschäfts­rei­sen­de gemacht, und die sol­len über­wie­gend schnell von Kun­de A zu Kun­de B kom­men. Mit dem 110-kW-TDI funk­tio­niert das: 340 New­ton­me­ter Dreh­mo­ment, 8,9 Sekun­den für den Norm­sprint und 218 km/h Maxi­mal­tem­po sind mehr als anstän­di­ge Wer­te. Der Norm­ver­brauch liegt bei gera­de mal 4,0 Liter, mit dem optio­na­len DSG sind es 0,4 Liter zusätz­lich. Der Bord­com­pu­ter mel­de­te beim Test mit 7,6 Liter dage­gen eine deut­lich höhe­re Zahl.

Der Bitur­bo, wel­cher stets mit All­rad­an­trieb aus­ge­lie­fert wird, hat noch bes­se­re Fahr­leis­tun­gen, ist aber auch durs­ti­ger und knapp 9 000 Euro teu­rer. Gegen­über dem 110-kW-Die­sel hat der Bitur­bo aber noch einen zusätz­li­chen Nach­teil. Für die Ver­rin­ge­rung der NOx-Emis­sio­nen besitzt er anstel­le eines Spei­cher­kats ein SCR-Sys­tem. Dazu ver­wen­det er das Addi­tiv AdBlue, wel­ches in einem 13-Liter-Tank mit­ge­führt wird. Der muss laut Volks­wa­gen „nur alle 9.000 Kilo­me­ter nach­ge­füllt wer­den“. Das heißt, eini­ge Fah­rer wer­den jeden Monat nach­fül­len müs­sen.

Das Fahr­werk des Test­wa­gens war mit der optio­na­len Dämp­ferein­stel­lung DCC aus­ge­stat­tet. Die Unter­schie­de zwi­schen den Modi „Sport“ und „Com­fort“ sind aber gering. Bes­ten­falls bei lan­gen Wel­len kann man sie erah­nen. Ansons­ten ist der Pas­sat ange­nehm abge­stimmt. Die Len­kung und die Sechs­gang-Schal­tung sind eben­falls befrie­di­gend.

 

Preislich mit Konkurrenz vergleichbar

 

Es wird oft behaup­tet, Volks­wa­gen wäre „inzwi­schen auch schon ganz schön teu­er“. Doch in punc­to Pas­sat ist das nicht so. Der Vari­ant mit 110-kW-TDI ist ab 31 325 Euro erhält­lich. Das ist nicht zu viel, wenn man dar­an denkt, dass der ver­gleich­bar moto­ri­sier­te Peu­geot 508 SW erst ab 32 400 Euro ver­füg­bar ist, wenn auch in etwas bes­se­rer Aus­stat­tung. Mit der VW-Basis­ver­si­on Trend­li­ne kann man schon glück­lich wer­den. Mög­li­cher­wei­se feh­len­de Ele­men­te wie Nebel­schein­wer­fer, Tem­po­mat, Han­dy-Anbin­dung oder Park­piep­ser kann man ein­zeln dazu kau­fen.

 

Kurzübersicht

 

Motor und Antrieb VW Pas­sat Vari­ant 2.0 TDI (150 PS) 
Motor­art Com­mon-Rail-Tur­bo­die­sel mit NOx-Spei­cher­kat
Zylin­der 4
Ven­ti­le 4
Hub­raum in ccm 1.968
Leis­tung in PS 150
Leis­tung in kW 110
bei U/min 3.500
Dreh­mo­ment in Nm 340
bei U/min 1.750
Antrieb Front­an­trieb
Gän­ge 6
Getrie­be Schal­tung
Fahr­werk
Len­kung elek­tro­me­cha­ni­sche Ser­vo­len­kung, geschwin­dig­keits­ab­hän­gig gere­gelt
Maße und Gewich­te
Län­ge in mm 4.767
Brei­te in mm 1.832
Höhe in mm 1.477
Rad­stand in mm 2.791
Leer­ge­wicht in kg 1.505
Zula­dung in kg 640
Kof­fer­raum­vo­lu­men in Liter 650
Kof­fer­raum­vo­lu­men, varia­bel in Liter 1.780
Anhän­ge­last, gebremst in kg 2.000
Tank­in­halt in Liter 66
Fahr­leis­tun­gen / Ver­brauch
Höchst­ge­schwin­dig­keit in km/h 218
Beschleu­ni­gung 0-100 km/h in Sekun­den 8,9
EG-Gesamt­ver­brauch in Liter/100 km 4,0
EG-Ver­brauch inner­orts in Liter/100 km 4,7
EG-Ver­brauch außer­orts in Liter/100 km 3,6
CO2-Emis­si­on in g/km 106
Schad­stoff­klas­se Euro 6

 


Mercedes C-Klasse kommt in China als Langversion

magdal3na/ foto­lia

Die Mer­ce­des C-Klas­se ver­tieft nun ihre Sprach­kennt­nis­se der betuch­ten fern­öst­li­chen Kund­schaft. Die­se möch­te vor allem zwei Din­ge: reich­lich Platz im Fond und „Qua­li­tät made in Ger­ma­ny“. Im Sep­tem­ber soll die gestreck­te Ver­si­on der Mit­tel­klas­se-Limou­si­ne in der Volks­re­pu­blik auf den Markt erschei­nen. Die gesam­te Pro­duk­ti­on geschieht bei der Bei­jing Benz Auto­mo­ti­ve Co. (BBAC).

Die Schwa­ben kön­nen 150 000 Kun­den­aus­lie­fe­run­gen des vor­he­ri­gen Modells der C-Klas­se in Chi­na ver­bu­chen. Ein viel­ver­spre­chen­der Absatz­markt für Mer­ce­des. „Ent­wi­ckelt in Chi­na, pro­du­ziert in Chi­na, wird die C-Klas­se Lang­ver­si­on einer unse­rer Wachs­tums­trei­ber in die­sem Markt wer­den“, hofft Huber­tus Tro­s­ka, Vor­stands­mit­glied der Daim­ler AG in Chi­na.

Damit könn­te Tro­s­ka gar nicht so falsch lie­gen. Deut­sche Fahr­zeug­her­stel­ler erobern schon lan­ge den gesam­ten asia­ti­schen Fahr­zeug­markt mit Streck­bank-Ver­sio­nen ihrer Mit­tel­klas­se-Limou­si­nen. So offe­riert Audi den A4, VW den Pas­sat oder BMW den 3er oder 5er als Plus-Size-Modell in Asi­en an.

Mer­ce­des ver­län­ger­te die C-Klas­se um acht Zen­ti­me­ter. Der gewon­ne­ne Raum wird nur dazu ver­wen­det, den Fond zu ver­grö­ßern. Wem die acht Zen­ti­me­ter der Lang­ver­si­on zusätz­lich noch nicht genü­gen, der kann den in Chi­na meist unge­nutz­ten Bei­fah­rer­sitz aus der hin­te­ren Sitz­rei­he her­aus elek­trisch ver­stel­len.

Die Bes­ser­ver­die­ner aus dem ent­fern­ten Osten schät­zen außer­dem die deut­schen Sicher­heits­stan­dards. So hat die C-Klas­se die moderns­ten Assis­tenz­sys­te­me an Bord. Eines ist bei­spiels­wei­se ein teil­au­to­no­mer Stau­as­sis­tent für die ver­stopf­ten Stra­ßen der chi­ne­si­schen Groß­städ­te. Das Info­tain­ment-Sys­tem, wel­ches über das Touch­pad in der Mit­tel­kon­so­le bedient wird, erkennt jetzt die knapp 87 000 chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen.