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Streu­salz ver­hin­dert so manch gefähr­li­che Rutsch­par­tie im Win­ter auf glat­ten Stra­ßen. Das Pro­blem dabei: Bis in die win­zigs­ten Rit­zen kriecht wäh­rend der Fahrt eine aggres­si­ve Mischung aus Was­ser, Dreck und Salz. Dadurch wer­den Metall und Kunst­stof­fe und Tür­dich­tun­gen stark beschä­digt. Ein­zig regel­mä­ßi­ges Waschen beugt dem vor. Ein paar Din­ge soll­te man dabei aber beach­ten: Bei Tem­pe­ra­tu­ren unter Null vor dem Wasch­vor­gang die Tür- und Heck­klap­pen­dich­tun­gen mit Sili­kon­spray ein­sprü­hen, dadurch frie­ren sie spä­ter nicht zu.

Unmit­tel­bar vor dem Rei­ni­gen in der Wasch­an­la­ge die Karos­se­rie von oben nach unten mit dem Dampf­strahl vor­be­han­deln. Dabei soll­ten Kenn­zei­chen, Stoß­stan­gen und Zier­leis­ten nicht ver­ges­sen wer­den. Vor­sicht: Der Strahl soll­te nicht zu dicht an Lack und Leis­ten gera­ten, sonst gibt es häss­li­che Krat­zer und Del­len. Danach Rad­käs­ten, Unter­bo­den und Fel­gen besprü­hen. Hier sam­melt sich meis­tens gera­de viel Dreck an.

In der Wasch­an­la­ge soll­te ein Pro­gramm mit Lack­pfle­ge, Unter­bo­den­wä­sche und -kon­ser­vie­rung aus­ge­wählt wer­den. Dies schützt den Wagen zumin­dest eine Zeit lang. Falls Heiß­wachs auf­ge­tra­gen wird, nicht ver­ges­sen, den Wachs­film danach mit einem beson­de­ren Rei­ni­gungs­tuch von der Schei­be zu ent­fer­nen. Im Anschluss der Wäsche müs­sen dann noch die Tür­schlös­ser mit Gra­phit­pul­ver oder Spray behan­delt wer­den, damit sie nicht ein­frie­ren.

Noch ein Tipp für die Anti­rost-Vor­sor­ge: Gerei­nig­te und getrock­ne­te Ecken, Kan­ten, Fal­ze, Schweiß­punk­te und -näh­te regel­mä­ßig leicht mit Sprü­h­öl behan­deln. Dadurch wird Feuch­tig­keit ver­drängt.