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Zukünf­tig sol­len Auto­fah­rer bereits vor der Fahrt zur Tank­stel­le die Sprit­prei­se ver­glei­chen kön­nen. Die Grund­la­ge dafür legt der Beschluss des Bun­des­ta­ges, eine so genann­te Markt­trans­pa­renz­stel­le ein­zu­rich­ten. Die­se ver­pflich­tet Tank­stel­len­be­trei­ber, ihre gegen­wär­ti­gen Sprit­prei­se sowie Ände­run­gen zu mel­den. Die Ein­rich­tung einer Markt­trans­pa­renz­stel­le beim Bun­des­kar­tell­amt ist nach Auf­fas­sung des ADAC ein wich­ti­ger Bei­trag und das opti­ma­le Mit­tel, den Wett­be­werb auf dem deut­schen Kraft­stoff­markt zuguns­ten der Ver­brau­cher essen­ti­ell zu ver­bes­sern.

Dem­nächst müs­sen alle Tank­stel­len­be­trei­ber dem Kar­tell­amt ihre aktu­el­len Kraft­stoff­prei­se zur Ver­fü­gung stel­len. Der ursprüng­li­che Plan, von den Mine­ral­öl­kon­zer­nen auch die Ein­kaufs­prei­se und -men­gen für Kraft­stof­fe ein­zu­trei­ben, wur­de wie­der fal­len­ge­las­sen. Die kon­kre­te Umset­zung des Geset­zes muss noch in einer Rechts­ver­ord­nung fest­ge­legt wer­den. Damit wol­len die Wett­be­werbs­hü­ter neue Erfah­run­gen über die dem Tank­stel­len­markt vor­ge­la­ger­ten Stu­fen gewin­nen. Die ers­te Sek­tor­un­ter­su­chung, wel­che im ver­gan­ge­nen Jahr prä­sen­tiert wur­de, hat­te gezeigt, dass auf dem Kraft­stoff­markt beträcht­li­che Wett­be­werbs­hin­der­nis­se bestehen.