Herbst­zeit - Zeit des Über­gangs. Die Tage wer­den kür­zer und eine gute Beleuch­tung am Auto wird damit umso wich­ti­ger. Funk­tio­niert das Licht so wie es soll? Ist alles so ein­ge­stellt, dass nie­mand geblen­det wird und man selbst alles sieht? Fra­gen, die in den kom­men­den Mona­ten immer wich­ti­ger wer­den. Gut, dass es vom 1. bis 31. 10. den Licht-Test gibt. Und das sogar noch als Gra­tis­ver­gnü­gen für die Auto­fah­rer. Denn ab Okto­ber geben Werk­stät­ten Ant­wor­ten auf die Fra­gen des Lichts.

Im Licht-Test-Monat Okto­ber kön­nen Auto­fah­rer kos­ten­los ihre Beleuch­tung che­cken las­sen. Gra­fik: ampnet/Goslar Insti­tut

Der Licht-Test ist eine kon­zer­tier­te Akti­on der Kfz-Meis­ter­be­trie­be, der Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen wie TÜV, Dekra und GTÜ sowie der Auto­mo­bil­clubs ADAC und ACE. Ab Okto­ber sind die Auto­fah­rer auf­ge­for­dert die Beleuch­tung ihres Fahr­zeu­ges auf Män­gel prü­fen zu las­sen. Und das ohne Kos­ten! Ter­min in der Werk­statt machen, vor­fah­ren, die Fach­leu­te behe­ben klei­ne Män­gel kos­ten­los. Aller­dings: Nöti­ge Ersatz­tei­le und umfang­rei­che Ein­stell­ar­bei­ten in den Werk­stät­ten müs­sen natür­lich bezahlt wer­den.

Falsch ein­ge­stell­te Schein­wer­fer sind immer noch ein häu­fi­ger Man­gel.

Kostenloser Test der Beleuchtung

Im Hand­um­dre­hen geht das Tes­ten bei vie­len moder­nen Beleuch­tungs­an­la­gen nicht mehr. Beson­ders bei Xenon oder LED-Lam­pen kann der Test mehr Auf­wand erfor­dern und für die Werk­statt mehr Zeit in Anspruch neh­men. In die­sen Aus­nah­me­fäl­len kön­nen für die Jus­tie­rung Kos­ten ent­ste­hen. Immer­hin ist aber der all­jähr­li­che  Test der Fahr­zeug­be­leuch­tung ein Dau­er­bren­ner. Auch in die­sem Jahr rech­nen die Orga­ni­sa­to­ren, dazu gehö­ren der Zen­tral­ver­band Deut­sches Kfz-Gewer­be (ZDK) und die Deut­sche Ver­kehrs­wacht (DVW), wie­der mit „vie­len Mil­lio­nen Auto­fah­rern, die im Herbst die Licht­an­la­ge ihres Fahr­zeu­ges über­prü­fen las­sen“, so das Kfz-Gewer­be.

Sie wer­ben für den kos­ten­lo­sen Licht-Test 2017: ZDK-Prä­si­dent Jür­gen Kar­pin­ski, Ver­kehrs­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt und ZDK-Vor­stand Hans Mede­le. Bild: Pro Motor

Die Mängelquote bleibt hoch

Und Jahr für Jahr zeigt sich auch, das dies drin­gend not­wen­dig ist. Das zeig­te die Män­gel­quo­te des Deut­schen Kraft­fahr­zeug­ge­wer­bes nach Abschluss der Licht-Test-Wochen im ver­gan­ge­nen Jahr. Danach fährt jeder drit­te Pkw mit man­gel­haf­tem Auto­licht - eine trau­ri­ge Bilanz. An 32 Pro­zent der Pkw wur­de die Beleuch­tungs­an­la­ge bean­stan­det. Damit habe sich die Anzahl der Fahr­zeu­ge mit Män­geln im Ver­gleich zum Vor­jahr nur  um 0,2 Pro­zent­punk­te ver­bes­sert.

Blender liegen vorn

Ganz oben auf der Män­gel­lis­te ste­hen nach wie vor die Haupt­schein­wer­fer mit 21,3 Pro­zent (2015: 23 Pro­zent). Dabei ist der Anteil der Blen­der mit zu hoch ein­ge­stell­ten Schein­wer­fern auf 9,6 Pro­zent leicht gestie­gen (2015: 9,3 Pro­zent). Die Quo­te zu nied­rig ein­ge­stell­ter Front­lich­ter, wel­che die Stra­ße nicht rich­tig aus­leuch­ten, ist dage­gen auf acht Pro­zent mini­mal gesun­ken (2015: 8,3 Pro­zent). Bei 8,3 Pro­zent der sta­tis­tisch erfass­ten Fahr­zeu­ge wur­de die rück­wär­ti­ge Beleuch­tung kri­ti­siert (2015: 7,6 Pro­zent). Unver­än­dert zum Vor­jahr fuh­ren 3,9 Pro­zent der Pkw mit defek­tem Brems­licht.

Bilanz der Licht-Test-Wochen 2016: Die Män­gel blei­ben.

Nordlichter mit schlechter Fahrzeugbeleuchtung

Im Ver­gleich der Bun­des­län­der schnei­det Sach­sen-Anhalt am schlech­tes­ten ab: Von allen Fahr­zeu­gen, die dort in die Sta­tis­tik ein­flos­sen, waren 49,7 Pro­zent man­gel­haft. Über­durch­schnitt­lich hohe Män­gel­quo­ten haben dar­über hin­aus Bre­men (43,8 Pro­zent), Meck­len­burg-Vor­pom­mern (38,8 Pro­zent) und Nord­rhein-West­fa­len (37,1 Pro­zent). Am bes­ten wur­de in Thü­rin­gen (21,4 Pro­zent), Bran­den­burg (22,2 Pro­zent) und Saar­land (25,2 Pro­zent) getes­tet.

Kei­ne guten Leuch­ten in Sach­sen-Anhalt

Auto­fah­rer soll­ten die­se Gele­gen­heit zur kos­ten­lo­sen Über­prü­fung nut­zen und mög­lichst früh­zei­tig mit einer teil­neh­men­den Werk­statt einen Ter­min ver­ein­ba­ren. Dazu ste­hen immer­hin 37.740 Kfz-Meis­ter­be­trie­be zu Ver­fü­gung. Vor allem die Ein­stel­lung der Front­schein­wer­fer ist für Lai­en schwie­rig zu beur­tei­len. Der Fach­mann dage­gen ver­fügt über die rich­ti­gen Prüf­ge­rä­te. Guter Rat ist also dies­mal nicht teu­er. Die Werk­statt über­prüft nicht nur die Front­schein­wer­fer, son­dern alle Leuch­ten am Fahr­zeug: Brems­leuch­ten, Rück­lich­ter, Warn­blin­ker, Nebel­schluss­leuch­te und ande­res mehr.

Gewinnchance während der Licht-Test-Wochen

Beson­ders sinn­voll ist die Teil­nah­me am Licht-Test, wenn ohne­hin eine Haupt­un­ter­su­chung ansteht. Da ist auch eine aktu­el­le Licht-Test-Pla­ket­te nach erfolg­rei­chem Check hilf­reich. Für jeden, der mit­macht und sein Auto zum Licht-Test fährt, kann der Check sogar ein neu­es Auto brin­gen. Ins­ge­samt lie­gen 800.000 Fly­er zum Gewinn­spiel aus. Den Akti­ons­part­ner Renault ver­lost einen Méga­ne Ener­gy TCe 130 EDC mit 132 PS im Wert von 28.960 EUR. Das Auto glänzt nicht nur mit äuße­ren Wer­ten, son­dern hat es auch in sich: Bose-Sound-Sys­tem, 17-Zoll-Leicht­me­tall­rä­der, Navi­ga­ti­ons­sys­tem sowie Pake­te wie Safe Crui­sing, Easy Par­king und Night Paket. Voll-LED-Schein­wer­fer und Fern­licht­as­sis­tent brin­gen den Durch­blick. Im Novem­ber wird der Gewin­ner ermit­telt.

Wenn das nichts ist: Für den Licht-Test 2017 ver­lost Akti­ons­part­ner Renault einen Méga­ne Ener­gy TCe 130 EDC mit 132 PS im Wert von 28. 960 EUR.