Die meis­ten Auto­fah­rer haben wohl schon einen plat­ten Rei­fen erlebt. Der berüch­tig­te Plat­ten kann ein ech­ter Schock sein. Vor allem wenn Sie nicht genau wis­sen, wie Sie mit der unglück­li­chen Situa­ti­on umge­hen müs­sen. Lei­der sind Rei­fen­pan­nen oft nur schwer zu ver­mei­den. Wenn es aber erst pas­siert ist, kön­nen Sie durch rich­ti­ges Fahr­ver­hal­ten zusätz­li­chen Scha­den ver­mei­den. Unse­re Tipps zei­gen Ihnen zudem, was direkt nach einer Rei­fen­pan­ne zu tun ist.

Ein plat­ter Rei­fen ist ärger­lich und gefähr­lich. Mit die­sen Tipps, wis­sen Sie was zu tun ist.

 

Die Reifenpanne kündigt sich an: Achten Sie auf diese Anzeichen

Wur­de einer Ihrer Rei­fen durch einen schar­fen Gegen­stand (Glas, Metall) beschä­digt, ist er nicht schlag­ar­tig platt. Er ver­liert lang­sam, oft über meh­re­re Minu­ten hin weg die Luft. Der ver­än­der­te Luft­druck macht sich bemerk­bar. Fahr­ge­räu­sche des Autos ver­än­dern sich, die Len­kung wird schwam­mig und unge­nau. Soll­ten Sie sol­che Anzei­chen bemer­ken, dros­seln Sie lang­sam die Geschwin­dig­keit und fah­ren Sie rechts ran.

Der Reifen platzt: Jetzt Ruhe und Kontrolle bewahren

Natür­lich kön­nen Rei­fen nach Beschä­di­gung und bei hoher Belas­tung plat­zen. Jetzt soll­ten Sie die Ruhe bewah­ren. Trotz eines aus­ge­fal­le­nen Rei­fens wird Ihr Fahr­zeug rela­tiv sta­bil wei­ter­fah­ren. Wich­tig ist es, jetzt nicht zu über­steu­ern und mit hef­ti­gen Lenk­be­we­gun­gen zu reagie­ren. Erst hier­durch ent­ste­hen die meis­ten Unfäl­le bei einem Rei­fen­plat­zer.

Am Straßenrand: zuerst das Fahrzeug sichern

Soll­ten Sie Ihr Fahr­zeug am Stra­ßen­rand zum Ste­hen brin­gen, stei­gen Sie vor­sich­tig aus und sichern Sie die­ses zuerst. Schal­ten Sie Ihre Warn­blink­an­la­ge an und posi­tio­nie­ren Sie zir­ka 100 Meter hin­ter dem Auto das Warn­drei­eck.

Rastplatz mit Schritttempo erreichen

Siche­rer ist es natür­lich, wenn Sie statt auf dem Sei­ten­strei­fen auf einem Rast­platz hal­ten. Liegt ein siche­rer Park­platz oder eine Tank­stel­le in unmit­tel­ba­rer Nähe, kön­nen Sie im Schritt­tem­po bis zu die­sem wei­ter­fah­ren.

Reifenwechsel bei Reifenpanne

Ist der Rei­fen in jedem Fall platt und Sie müs­sen den Ersatz­rei­fen zum Ein­satz brin­gen, füh­ren Sie als ers­tes fol­gen­de Schrit­te durch:

  • Gang ein­le­gen
  • Motor aus­schal­ten
  • Hand­brem­se anzie­hen
  • Rad­mut­tern lockern
  • Wagen mit Wagen­he­ber auf­bo­cken (an ver­stärk­ten Stel­len am Unter­bo­den)
  • Rad aus­tau­schen
  • Mut­tern vor und nach Abset­zen des Wagens mit Dreh­mo­ment­schlüs­sel fest­dre­hen
  • Mit Ersatz­rad vor­sich­tig fah­ren

Der Luft­druck des Ersatz­rei­fens ist meist zu nied­rig. Daher soll­ten Sie lang­sam und behut­sam fah­ren. Auch der fes­te Sitz der Mut­tern soll­te nach weni­gen Kilo­me­tern noch ein­mal über­prüft wer­den. Mehr als 50 Kilo­me­ter soll­ten Sie mit dem Ersatz­rei­fen nicht zurück­le­gen. Es ist nur für die­sen Not­fall vor­ge­se­hen.

Wie Sie eine Reifenpanne verhindern

Beschä­di­gun­gen des Rei­fens durch schar­fe Gegen­stän­de las­sen sich nur schwer ver­mei­den. Doch mit einer vor­aus­schau­en­den Fahr­wei­se las­sen sich man­che Ursa­chen even­tu­ell recht­zei­tig umfah­ren. Auch ande­re Beschä­di­gun­gen kön­nen zu spä­te­ren Rei­fen­pan­nen füh­ren. Das Anecken am Bord­stein zum Bei­spiel. Doch auch ein zu nied­ri­ger Rei­fen­druck kann den Rei­fen auf Dau­er beschä­di­gen und dras­ti­sche Fol­gen wie die Ablö­sung der Lauf­flä­che nach sich zie­hen.

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