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Kategorie: Service

Autobatterie leer? Diese Warnsignale solltest du ernst nehmen!

Es ist kalt, du steigst morgens ins Auto, drehst den Schlüssel – und nichts passiert. Stille. Die Batterie hat ihren Geist aufgegeben. Genau dieses Problem erlebt der ADAC jedes Jahr millionenfach. Doch woran erkennt man frühzeitig, dass die Batterie schwach wird? Welche Warnsignale solltest du nicht ignorieren? Und was kostet ein Wechsel? Hier erfährst du alles Wichtige rund um die Autobatterie-Lebensdauer, typische Symptome und Schutzmaßnahmen für den Winter.

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Sommerurlaub: Das müssen Sie als Autofahrer im Ausland beachten!

Kzenon / fotolia

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Sie kennen das? Bei der Urlaubsvorbereitung haben Sie an alles gedacht: Papiere, Technik-Check des Autos und die nötige Verpflegung. Doch auf dem letzten Rastplatz vor der Grenze fragen Sie sich, wie das eigentlich mit Vignette und Warnwesten so war. Und welche Verkehrsregeln gibt es im Ausflugsland und vor allem welche Strafen bei Nichtbeachtung? Wir haben für Sie einmal Tipps des Automobilclubs ADAC und des Zentralverbands des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) zusammengestellt.

Autobahngebühren beachten

Starten wir mit der Autobahngebühr: In Frankreich, Italien und auch Spanien muss für jeden Kilometer gezahlt werden. Um Staus an den Kassenhäuschen zu vermeiden, gibt es meist elektronische Lösungen, welche aber im Vorfeld der Reise besorgt werden sollten. Länder wie beispielsweise Österreich oder die Schweiz haben Vignetten, die an die Windschutzscheibe geklebt werden müssen. Wichtig: Trotzdem können für einzelne Tunnel oder Brücken gesonderte Gebühren anfallen.

Warnwestenpflicht im Ausland

Ein häufig vergessenes Thema ist die Warnwestenpflicht. In Deutschland besteht sie (noch) nicht, ebenfalls im beliebten Urlaubsland Niederlande. Ganz anders hingegen Österreich: Hier gibt es sowohl eine Mitnahme- als auch eine Tragepflicht. Die Missachtung wird mit 14 Euro betraft. Analog ist es in Frankreich, hier werden sogar 90 Euro fällig. Ebenso in Kroatien muss eine Weste mitgenommen und im Zweifelsfall getragen werden. Ein Spezialfall ist Italien. Hier müssen alle Personen, welche das Auto verlassen, eine Warnweste tragen. Passiert dies nicht, werden pro Person mindestens 38 Euro fällig. Für das Nicht-Mitführen gibt es jedoch keine Strafe. Tipp: Decken Sie sich zuhause preiswert ein, an grenznahen Raststätten kosten die Westen meist das Vierfache.

saftige Bußgelder im Ausland

In den beliebten Ferienländern können die Bußgelder zum Teil saftig ausfallen. Wer zum Beispiel 20 km/h zu schnell fährt, zahlt in Italien knapp 160 Euro. Trunkenheit am Steuer kosten dort 500 Euro, in Dänemark gar einen Netto-Monatslohn. Bußgelder drohen außerdem für das Fahren ohne Licht. In Deutschland, der Schweiz und Frankreich wird das Fahren am Tag mit Licht empfohlen, in 21 anderen Ländern Europas ist es sogar Pflicht. Dazu gehören unter anderem Italien, Dänemark, Polen, Schweden, Ungarn und Tschechien. Wichtig: Ab einer Höhe von 70 Euro können EU-Bußgelder ebenso in Deutschland eingetrieben werden. Zum Tempolimit: Hier gilt oft 130 km/h auf der Autobahn, 90 km/h außerorts und Tempo 50 innerorts. Dennoch kann es Ausnahmen geben, deshalb lohnt der Blick auf die Hinweisschilder beim Grenzübertritt.


Erschreckend: Nur jeder Dritte leistet richtig erste Hilfe

wellphoto/ fotolia

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Für viele Autofahrer wäre es ein Horrorszenario: Sie werden Zeuge eines Unfalls und sind gezwungen erste Hilfe leisten. Zwar traut sich die Mehrheit zu das Richtige zu tun und damit eventuell Leben retten zu können. Doch die Realität ist leider eine andere. Nur jeder dritte deutsche Autofahrer wusste alle erforderlichen Erstmaßnahmen am Unfallort. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die der ADAC und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) gemeinsam durchgeführt haben.

Knapp 73 Prozent der Befragten waren sich sicher, am Unfallort die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten zu können. Doch gerade mal 46 Prozent der Autofahrer konnten einen Verletzten korrekt in der Seitenlage stabilisieren, 41 Prozent wussten, was bei Atemstillstand gemacht werden muss. Gerade mal jeder Fünfte (20 Prozent) war in der Lage, die lebensrettende Wiederbelebung einwandfrei durchzuführen. Die mangelhaften Kenntnisse überraschen nicht, denn bei 38 Prozent der Befragten lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs bereits mehr als zehn Jahre zurück.

Wie wichtig schnelle Hilfe nach einem Unfall ist, beweist die Statistik. Mehr als die Hälfte der Verkehrstoten auf Europas Straßen sterben nach einem Unfall binnen der ersten Minuten. Diese Zahl könnte deutlich spärlicher ausfallen, wenn Autofahrer in dieser Zeit effektiv Hilfe leisten könnten. DRK-Präsident Rudolf Seiters fordert, Erste-Hilfe-Kenntnisse alle fünf Jahre zu erneuern: „Ein Erste-Hilfe-Kurs im Leben ist viel zu wenig. Das Gelernte ist in wenigen Jahren vergessen – und man steht im Notfall hilflos da.


Markttransparenzstelle für Spritpreise nun beschlossen

Sandor Jackal / fotolia

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Spritpreise vorab vergleichen

 

Zukünftig sollen Autofahrer bereits vor der Fahrt zur Tankstelle die Spritpreise vergleichen können. Die Grundlage dafür legt der Beschluss des Bundestages, eine so genannte Markttransparenzstelle einzurichten. Diese verpflichtet Tankstellenbetreiber, ihre gegenwärtigen Spritpreise sowie Änderungen zu melden. Die Einrichtung einer Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt ist nach Auffassung des ADAC ein wichtiger Beitrag und das optimale Mittel, den Wettbewerb auf dem deutschen Kraftstoffmarkt zugunsten der Verbraucher essentiell zu verbessern.

 

Weitere Infos müssen die Tankstellen noch nicht veröffentlichen

 

Demnächst müssen alle Tankstellenbetreiber dem Kartellamt ihre aktuellen Kraftstoffpreise zur Verfügung stellen. Der ursprüngliche Plan, von den Mineralölkonzernen auch die Einkaufspreise und -mengen für Kraftstoffe einzutreiben, wurde wieder fallengelassen. Die konkrete Umsetzung des Gesetzes muss noch in einer Rechtsverordnung festgelegt werden. Damit wollen die Wettbewerbshüter neue Erfahrungen über die dem Tankstellenmarkt vorgelagerten Stufen gewinnen. Die erste Sektoruntersuchung, welche im vergangenen Jahr präsentiert wurde, hatte gezeigt, dass auf dem Kraftstoffmarkt beträchtliche Wettbewerbshindernisse bestehen.


Autowaschen im Winter – Pflege-Tipps

Autowaschen im Winter / Astrid Gast / fotolia

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Streusalz verhindert so manch gefährliche Rutschpartie im Winter auf glatten Straßen. Das Problem dabei: Bis in die winzigsten Ritzen kriecht während der Fahrt eine aggressive Mischung aus Wasser, Dreck und Salz. Dadurch werden Metall und Kunststoffe und Türdichtungen stark beschädigt. Einzig regelmäßiges Waschen beugt dem vor. Ein paar Dinge sollte man dabei aber beachten. Bei Temperaturen unter Null vor dem Waschvorgang die Tür- und Heckklappendichtungen mit Silikonspray einsprühen, dadurch frieren sie später nicht zu.

Vorreinigung mit Dampfstrahl empfehlenswert

Unmittelbar vor dem Reinigen in der Waschanlage die Karosserie von oben nach unten mit dem Dampfstrahl vorbehandeln. Dabei sollten Kennzeichen, Stoßstangen und Zierleisten nicht vergessen werden. Vorsicht: Der Strahl sollte nicht zu dicht an Lack und Leisten geraten, sonst gibt es hässliche Kratzer und Dellen. Danach Radkästen, Unterboden und Felgen besprühen. Hier sammelt sich meistens gerade viel Dreck an.

Waschprogramm mit Unterbodenwäsche im Winter wichtig

In der Waschanlage sollte ein Programm mit Lackpflege, Unterbodenwäsche und -konservierung ausgewählt werden. Dies schützt den Wagen zumindest eine Zeit lang. Falls Heißwachs aufgetragen wird, nicht vergessen, den Wachsfilm danach mit einem besonderen Reinigungstuch von der Scheibe zu entfernen. Im Anschluss der Wäsche müssen dann noch die Türschlösser mit Graphitpulver oder Spray behandelt werden, damit sie nicht einfrieren.

weiterer Tipp fürs Autowaschen

Noch ein Tipp für die Antirost-Vorsorge: Gereinigte und getrocknete Ecken, Kanten, Falze, Schweißpunkte und -nähte regelmäßig leicht mit Sprühöl behandeln. Dadurch wird Feuchtigkeit verdrängt.