In jedem Auto ist eine Licht­ma­schi­ne (LiMa) vor­han­den, die Strom erzeugt und an alle elek­tri­schen Ver­brau­cher im Fahr­zeug wei­ter­lei­tet. Ist die Licht­ma­schi­ne kaputt, fin­det die Strom­ver­sor­gung nur noch bedingt oder gar nicht mehr statt. Dann ist es Zeit, eine Werk­statt auf­zu­su­chen, die die LiMa gege­be­nen­falls aus­tauscht. Ihr Fahr­zeug lie­fert deut­li­che Hin­wei­se, wenn ein Defekt vor­liegt. Wir ver­ra­ten wor­auf Sie ach­ten müs­sen 🙂

Die Licht­ma­schi­ne - nicht nur für Schein­wer­fer zen­tral (Quel­le: industrieblick/stock.adobe.com)

Wichtige Infos rund um die Lichtmaschine

Bei der LiMa im Kraft­fahr­zeug han­delt es sich um einen Dreh­strom­ge­ne­ra­tor. Die­ser wird für die Strom­ver­sor­gung aller rele­van­ten Auto­tei­le benö­tigt und lie­fert ent­spre­chend Strom, wenn der Motor des Fahr­zeugs läuft. Wenn die Licht­ma­schi­ne kaputt ist, funk­tio­niert die­se Strom­ver­sor­gung nicht mehr voll­stän­dig. Ihr Auto bezieht den not­wen­di­gen Strom dann von der Auto­bat­te­rie, die mit die­ser Belas­tung aller­dings nicht lan­ge zurecht­kommt. Sie kön­nen so eine bestimm­te Zeit wei­ter­fah­ren – bis die Bat­te­rie irgend­wann leer ist und Ihr Auto ein­fach ste­hen bleibt.

Diese Probleme können auftreten

Grund­sätz­lich kommt ein Scha­den an der LiMa bei moder­nen Fahr­zeu­gen eher sel­ten vor, denn die Gene­ra­to­ren sind robust und lang­le­big. Den­noch kann es natür­lich pas­sie­ren, dass Schä­den an die­sem wich­ti­gen Bau­teil ent­ste­hen. Das ist zum Bei­spiel dann der Fall, wenn die Lade­span­nung zu gering aus­fällt oder wenn die LiMa ungleich­mä­ßig ange­trie­ben wird. Letz­te­res macht sich durch ein Quiet­schen im Motor­raum bemerk­bar. Auch kann ein kaput­tes Lager an der Licht­ma­schi­ne für Beschä­di­gun­gen sor­gen. Grund­sätz­lich sind alle Schwie­rig­kei­ten beim Star­ten oder eine per­ma­nent lee­re Bat­te­rie Anzei­chen, dass womög­lich ein Scha­den an der LiMa vor­liegt und eine Repa­ra­tur erfor­der­lich wird.

Auch inter­es­sant: Anlas­ser defekt? - Die­se Anzei­chen gibt es

Oder im Not­fall: Auto­bat­te­rie laden - wie geht das? 

Woran erkennen Sie einen Defekt der Lichtmaschine?

Ist die Licht­ma­schi­ne kaputt, bemer­ken Sie dies oft­mals erst dann, wenn die ent­spre­chen­de Kon­troll­leuch­te anspringt. Es han­delt sich dabei um die Lade­kon­troll­lam­pe, die beim Star­ten des Motors leuch­tet und auch nach eini­gen Sekun­den nicht wie­der aus­geht. Das bedeu­tet, der Akku­mu­la­tor Ihres Autos wird nicht aus­rei­chend oder gar nicht mehr gela­den. Bemer­ken Sie die­ses Signal, ist eine Licht­ma­schi­nen­re­pa­ra­tur fäl­lig. Dazu soll­ten Sie eine Fach­werk­statt Ihres Ver­trau­ens auf­su­chen und Ihr Fahr­zeug durch­che­cken las­sen.

Lichtmaschinenreparatur: Diese Kosten kommen auf Sie zu

Muss die LiMa repa­riert oder aus­ge­tauscht wer­den, soll­ten Sie dies einem Pro­fi über­las­sen. Für klei­ne­re Repa­ra­tu­ren fal­len dabei Kos­ten von etwa 30 bis 50 Euro an. Eine neue LiMa kos­tet bis zu 150 Euro, für neue Auto­tei­le wer­den bis zu 300 Euro fäl­lig. Der Ein­bau selbst soll­te noch ein­mal mit Kos­ten zwi­schen 150 und 300 Euro ein­kal­ku­liert wer­den.