Die kal­te Jah­res­zeit macht nicht nur uns zu schaf­fen. Auch unse­re KFZ-Fahr­zeu­ge wer­den bei den Minus­gra­den zusätz­lich belas­tet. Zwar haben wir in den letz­ten Jah­ren über­wie­gend mil­der Wet­ter­la­gen in den Win­ter­mo­na­ten erle­ben dür­fen, aller­dings scha­det es nie, rich­tig vor­be­rei­tet zu sein. Daher haben wir für euch im fol­gen­den Bei­trag alle wich­ti­gen Punk­te für den Win­ter­check zusam­men­ge­fasst und zum Abschluss noch eine pas­sen­de Check­lis­te beigefügt.

Wintercheck am Auto | autoreparaturen.de
Felix Per­gan­de | Ado­be Stock | # 135586783
  

Wann Wintercheck am Auto machen?

Die jähr­li­che Pro­ze­dur des Win­ter­check beginnt im Grun­de schon im Okto­ber. Zu die­ser Zeit soll­te man dar­an den­ken, Win­ter­rei­fen auf­zu­zie­hen. Sinkt die Tem­pe­ra­tur unter 7 Grad Cel­si­us, ver­lie­ren Som­mer­rei­fen ihre her­kömm­li­che Haf­tung. Der Brems- und Anhal­te­weg ver­län­gert sich, so dass es in die­sen Fäl­len zu unnö­ti­gen Gefah­ren­si­tua­tio­nen kom­men kann. Zudem gibt es Ärger mit der Kfz-Ver­si­che­rung, wenn man im Win­ter noch mit Som­mer­rei­fen unter­wegs ist. Die Pro­fil­tie­fe soll­te zumin­dest 1,6 mm betra­gen, bes­ser wäre aber mehr. Zudem soll­te in jedem Fall der Luft­druck stim­men, hier sind 2 Bar das Mini­mum. Als Faust­re­gel ist hier laut ADAC anzu­se­hen: Win­ter­rei­fen soll­ten idea­ler­wei­se eine Pro­fil­tie­fe von 4 mm auf­wei­sen und nicht älter als sechs Jah­re sein.

 

Türdichtungen fetten und Enteiser für die Schlösser

So manch Auto­fah­rer schafft es bei solch eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren aber erst gar nicht ins Fahr­zeu­g­inne­re. Wer sei­ne Tür­dicht­gum­mis nicht genü­gend gut mit Tal­kum oder Sili­kon­spray gepflegt hat, könn­te am nächs­ten Mor­gen vor einem ver­sperr­ten Wagen ste­hen. Feuch­tig­keit inner­halb von Tür­dich­tung, Tür­rah­men und Schei­be kann bei extre­men Tem­pe­ra­tu­ren der­ma­ßen anfrie­ren, dass beim Öff­nen der Tür die Dich­tung beschä­digt wird oder sich die Tür nicht mehr öff­nen lässt. Aber auch das Schloss kann zufrie­ren. Dage­gen gibt es ganz ein­fa­che Mit­tel wie ein Enteisungsspray.

 

Leistung und Funktion der Autobatterie testen 

Der Win­ter bean­sprucht auch die Bat­te­rie extrem. Deren Funk­ti­ons­fä­hig­keit soll­te schon im Herbst über­prüft wer­den. Die Bat­te­rie selbst zu che­cken setzt eini­ges an Werk­statt­wis­sen vor­aus, des­halb emp­feh­len wir den Besuch in einer Werk­statt, die den Win­ter­check ihrer Auto­bat­te­rie durch­führt. Älte­re Bat­te­rien, das heißt älter als 4 Jah­re, kön­nen hier leicht an die Leis­tungs­gren­ze kom­men. Denn im Win­ter und bei Dun­kel­heit arbei­ten vie­le elek­tri­sche Ver­brau­cher im Dau­er­be­trieb: Hei­zung, ins­be­son­de­re Sitz­hei­zung und Schein­wer­fer. Schwa­che Bat­te­rien kün­di­gen sich an, etwa beim Anlas­sen des Motors. Des­halb sei dem Start­vor­gang eine beson­de­re Auf­merk­sam­keit gewid­met. Ist die Bat­te­rie zu schwach und lässt sich auch durch Auf­la­den nicht wie­der rege­ne­rie­ren, hilft nur Aus­tau­schen um das Auto wie­der fit zu machen. Soll­te Sie die Bat­ter selbst tes­ten wol­len, haben wir hier(Beitrag zur Bat­te­rie ver­lin­ken) noch einen hilf­rei­chen Bei­trag für dich! 

 

Frostschutz für den Kühler des Autos verwenden

 Außer­or­dent­lich wich­tig ist der Frost­schutz im Kühl­sys­tem sowie in der Schei­ben­wisch­an­la­ge. Wer bei sol­chen extre­men Tem­pe­ra­tu­ren lie­gen bleibt, ist froh über eine war­me Woll­de­cke im Auto. „Die­se soll­te jetzt genau­so wie Eis­krat­zer und Schnee­fe­ger stets an Bord sein“, erläu­tert TÜV-Exper­te Tors­ten Hesse.

Denn nur mit aus­rei­chend Frost­schutz­mit­tel kann der Motor und das Kühl­ag­gre­gat extrem tie­fe Tem­pe­ra­tu­ren über­le­ben. Ob genü­gend im Kühl­kreis­lauf ist, kann jede Werk­statt sehr ein­fach und schnell mit einer Spin­del fest­stel­len. Der Gefrier­punkt soll­te hier­zu­lan­de zwi­schen minus 20 und 30 Grad lie­gen. Ande­rer­seits kann die gefro­re­ne Flüs­sig­keit durch Aus­deh­nung teu­re Schä­den an Motor, Küh­ler und Lei­tun­gen anrich­ten. Das Frost­schutz­mit­tel bewirkt im übri­gen mehr, als nur den Gefrier­punkt des Kühl­was­sers her­ab­zu­set­zen, näm­lich die Ver­min­de­rung mine­ra­li­scher Abla­ge­rung und die Sta­bi­li­sie­rung der elek­tri­schen Leit­fä­hig­keit. Alle drei Jah­re soll­te die Kühl­flüs­sig­keit mit­samt Frost­schutz aus­ge­wech­selt wer­den. Aller­dings: Altes Frost­schutz­mit­tel ist extrem gif­tig und muss fach­ge­recht ent­sorgt werden.

 
Autoreparaturen.de | Banner | Preisvergleich
 

Scheibenwaschanlage und Scheibenwischer prüfen

Gera­de im Win­ter ver­schmut­zen die Schei­ben durch Salz und Matsch auf den Stra­ßen schnel­ler. Des­halb soll­te die Schei­ben­wasch­an­la­ge immer gut gefüllt sein. Beim Wisch­was­ser kommt es auf die rich­ti­ge Mischung an. Frost­schutz nach­fül­len mit einem Schuss Rei­ni­gungs­zu­satz ist meis­tens rat­sam. Vie­le Frost­schutz­mit­tel rei­chen ver­dünnt im Ver­hält­nis 1 + 1 bis etwa minus 15 Grad. Dies dürf­te in den meis­ten Regio­nen für die Schei­ben­wasch­an­la­ge aus­rei­chen. In käl­te­ren Gegen­den muss das Frost­schutz­mit­tel eben unver­dünnt ver­wen­det wer­den und reicht dann bis minus 2530 Grad. Aber auch für die Schei­ben­wi­scher ist der Win­ter eine har­te Zeit. Die Wischer­gum­mis wer­den extrem bean­sprucht, kön­nen ris­sig wer­den und wischen nicht mehr rich­tig mit der Fol­ge von schmie­ri­gen Schei­ben und quiet­schen­den Schei­ben­wi­schern. Dann sind spä­tes­tens neue fällig!

 

Scheinwerfer und Beleuchtung testen und einstellen

Schon beim Über­gang in den Win­ter gehen her­kömm­li­che Glüh­bir­nen ger­ne kaputt. Es gilt also, die gan­ze Beleuch­tungs­an­la­ge zu über­prü­fen oder über­prü­fen zu lassen. 

Vie­le Werk­stät­ten und auch die Prüf­or­ga­ni­sa­tio­nen wie TÜV, Dekra usw., bie­ten all­jähr­lich im Okto­ber soge­nann­ten „Licht­test­wo­chen“ an und bie­ten eine kos­ten­lo­se Über­prü­fung und auch Ein­stel­lung der Schein­wer­fer – eine Gele­gen­heit, die Auto­fah­rer nut­zen soll­ten - der Win­ter­check kann ja gleich mit durch­ge­führt wer­den. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit soll­te die Beleuch­tungs­an­la­ge gut funktionieren.


Bremsanlage und Bremsflüssigkeit prüfen

Der Win­ter bean­sprucht auch die Brems­an­la­ge mehr, denn im Win­ter wird häu­fi­ger gebremst. Ein Blick auf die  Stär­ke der Brems­be­lä­ge und das Alter der Brems­flüs­sig­keit ist also ange­bracht und im Win­ter­check jeder Werk­statt enthalten.

 

Motorölviskosität beachten

Auch Motor­öl ist bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur zäher, vor allem wenn die Betriebs­tem­pe­ra­tur noch nicht erreicht ist. Moder­ne Moto­ren fah­ren mit Mehr­be­reichs­öl, das auch bei unter­schied­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren eine sol­che Vis­ko­si­tät bei­be­hält. Dann reißt der Ölfilm nicht ab. Damit das aber auch so bleibt, ist der regel­mä­ßi­ge Ölwech­sel ers­te Ser­vice Pflicht. Eine sta­bi­le Vis­ko­si­tät bie­ten voll­syn­the­ti­sche Öle. Die sind zwar etwas teu­rer, bie­ten aber eine bes­se­re gleich­mä­ßi­ge Schmierung.

 

Sinnvolles Zubehör für das Auto im Winter

Neben der ohne­hin ver­pflich­ten­den Pan­nen­aus­rüs­tung wie Warn­drei­eck, Ver­bands­kas­ten und Warn­wes­te gibt es noch wei­te­res sinn­vol­les Zube­hör, das bei einer Pan­ne oder einer Behin­de­rung in der Wei­ter­fahrt nütz­lich sein kann. Das könn­te etwa ein län­ge­rer Stau sein, bei dich­tem Schnee­fall oder ähn­li­chen Wet­ter­ka­prio­len. Dann ist eine wär­men­de Decke sehr ange­nehm, denn irgend­wann wird auch die Hei­zung aus­set­zen. Eine klei­ne Reser­ve an Schein­wer­fer­lam­pen und Rück­leuch­ten erweist sich als nütz­lich. Ein her­kömm­li­ches Abschlepp­seil kann hel­fen, das Auto aus einer pre­kä­ren Lage zu befrei­en. Lade­ka­bel für die Bat­te­rie machen Hil­fe­stel­lung mög­lich, wenn die Bat­te­rie doch ein­mal den Geist auf­gibt. Ach ja, der fünf­te Rei­fen – falls vor­han­den. Der nutzt nur etwas, wenn er auch den rich­ti­gen Luft­druck hat. Des­halb auch die Luft­kon­trol­le ein­be­zie­hen in den Wintercheck.

 
Autoreparaturen.de | Banner | Preisvergleich
 

Winterdiesel nutzen und nie auf Reserve fahren 

Tank­stel­len ver­fü­gen seit Okto­ber über Win­ter­die­sel in ihren Zapf­säu­len. Fällt die Tem­pe­ra­tur hin­ge­gen unter minus 22 Grad, kann auch Win­ter­die­sel gelie­ren. Zusatz­stof­fe sind im Stan­de die Kris­tal­li­sie­rung des Die­sel­kraft­stoffs zu ver­zö­gern. Das Nach­fül­len aus dem Reser­ve­ka­nis­ter trägt das Risi­ko, nor­ma­len Die­sel­kraft­stoff in den Tank zu bekom­men. Häu­fig sind auch ver­schmutz­te Die­sel­fil­ter der Grund für ein Start­pro­blem. Auf kei­nen Fall soll­te man ver­su­chen, Motor, Tank oder Kraft­stoff­lei­tung mit Gas­bren­nern auf­zu­tau­en. Auch der all­seits belieb­te Trick, kris­tal­li­sier­ten Die­sel­kraft­stoff mit einem Schluck Ben­zin zu ver­dün­nen, ist kei­ne Lösung und beschä­digt Selbst­zün­der. „In die­sem Fall kann man eigent­lich nur war­ten, bis das Fahr­zeug wie­der auf­ge­taut ist“, schlägt Tors­ten Hes­se vor. Bei der pola­ren Käl­te ist es außer­dem rat­sam, den Tank mög­lichst nie kom­plett leer zu fahren.

 

Autowäsche auch im Winter machen

Auto­wä­sche bei Minus­gra­den kön­nen kon­tra­pro­duk­tiv sein. So dringt Was­ser in die Türen ein, gefriert und die Türen sind fest. Emp­feh­lens­wert ist die Auto­wä­sche aber den­noch, um das Salz schnell wie­der abzu­wa­schen. Das aber am bes­ten bei Gra­den über Null. Dabei soll­te der Unter­bo­den nicht ver­nach­läs­sigt wer­den. Eine Ver­sie­ge­lung mit Wachs hält das Auto danach län­ger sauber.

 

Was die Autowerkstatt beim Wintercheck erledigen sollte

Wer nach einer kal­ten Win­ter­nacht früh mor­gens ins Auto steigt, erlebt oft­mals eine def­ti­ge Über­ra­schung. Nichts geht, denn die Bat­te­rie hat ihren Geist auf­ge­ge­ben. Idea­ler­wei­se sucht man hier­zu eine Werk­statt auf, die den Strom­ver­sor­ger einen sorg­fäl­ti­gen Check unter­zieht. Ist das Aggre­gat nicht mehr win­ter­taug­lich, lässt man dort schnell eine neue ein­bau­en, damit das Star­ten des Fahr­zeugs pro­blem­los gesi­chert ist. Auch ande­re Über­prü­fun­gen, für die viel­fach die eige­nen tech­ni­schen Mit­tel nicht aus­rei­chen, soll­ten vom Fach­mann über­nom­men wer­den. Die­ser erkennt die Feh­ler und baut umge­hend neue Ersatz­tei­le ein wie zum Beispiel:

  • neu­er Keil­rie­men (ins­be­son­de­re älte­re Pro­duk­te wer­den im Win­ter schnell sprö­de und brüchig)
  • Check-up der Kühl­flüs­sig­keit (gege­be­nen­falls Aus­tausch oder Nach­fül­len von Frostschutzmitteln)
  • Über­prü­fung der Licht- und Bremsanlage
  • Test der Schei­ben­hei­zung (bei Fehl­funk­ti­on reicht oft­mals der Tausch einer Siche­rung durch den Fachmann)
  • Prü­fung der Schei­ben­wi­scher und schnel­ler Aus­tausch (kann man natür­lich auch selbst ausführen)

Vie­le Ele­men­te des Win­ter­check wer­den von der Werk­stät­ten sogar kos­ten­los vor­ge­nom­men. Dank die­ser Über­prü­fung durch die Fach­leu­te wer­den die Feh­ler und Män­gel jedoch schnell erkannt und kön­nen umge­hend beho­ben wer­den. Auch klei­ne­re Lack­schä­den soll­ten auf die­sem Wege aus­ge­bes­sert wer­den, denn Streu­salz und Feuch­tig­keit füh­ren schnell zu Rostbildung.

 

Was jeder Autofahrer im Winter bei sich haben sollte | Checkliste 

Ist der Win­ter­check durch­ge­führt, Män­gel besei­tigt und Feh­ler­quel­len abge­stellt, sind die wesent­lichs­ten Maß­nah­men abge­schlos­sen, um das Auto sicher durch den Win­ter zu brin­gen. Doch für den Fah­rer ist die Sache damit noch nicht erle­digt, denn eini­ges gilt es noch zu erle­di­gen. So sind die Gum­mi­dich­tun­gen vor dem ers­ten Frost mit Gly­ce­rin oder ähn­li­chen Stof­fen ein­zu­schmie­ren, damit die­se nicht am Metall­rah­men anfrie­ren. Dadurch wer­den sie beschä­digt und zer­stört. Wei­te­re Din­ge, die in jedem Fall zum Must-Have zählen:

  • Hand­schu­he und Eiskratzer
  • Hand­fe­ger für den Schnee
  • Ent­ei­ser für Tür­schlös­ser (bit­te nicht im Auto lassen!)
  • Start­hil­fe­ka­bel
  • Ent­ei­ser­spray für Scheiben
  • Schutz­mat­te gegen Frost für Schei­ben (oder ganz­heit­li­che Abde­ckung des Fahrzeugs)
 

Tipps zur Winterzeit, um Bußgelder zu vermeiden 

 

Scheiben und Dach von Schnee befreien

Ein Seh­schlitz reicht nicht aus. Fahr­zeug­schei­ben sind vor Fahrt­an­tritt kom­plett von Schnee und Eis zu befrei­en – dies schreibt Para­graf 23 der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung vor. Andern­falls kann es ein Buß­geld in Höhe von zehn bis 30 Euro geben. Auch Blin­ker, Rück­licht, Schein­wer­fer und Kenn­zei­chen müs­sen von Schmutz und Schnee befreit wer­den. Ist das Kenn­zei­chen ver­schneit, sind fünf Euro fäl­lig. Des Wei­te­ren wer­den Auto­fah­rer dazu ver­pflich­tet, das Auto­dach vom Schnee zu befrei­en. Der Schnee kann beim Her­un­ter­fal­len den nach­fol­gen­den Ver­kehr behin­dern oder beim Brem­sen nach vor­ne auf die Schei­be rut­schen und so die eige­ne Sicht behin­dern. Hier ist ein Buß­geld von 25 Euro fällig.

Later­nen­par­ker kön­nen ein Lied davon sin­gen: Es ist manch­mal müh­sam mit dem Eis­krat­zer die Schei­ben völ­lig von Eis und Schnee zu befrei­en, doch es muss sein. Aber mit etwas Vor­aus­sicht lässt sich das Leben erleich­tern. Ein Blick auf die Wet­ter­vor­her­sa­ge ver­rät, ob Frost kommt, gefrie­ren­der Regen mög­lich ist oder ein­fach nur Schnee­fall. Da hilft es schon, die Front­schei­be mit einem Papp­kar­ton zu bede­cken. Ele­gan­ter ist aller­dings eine Folie für die Front­schei­be, die schon für 10 - 20 Euro zu haben ist. Sie erspart das mor­gend­li­che Kratzen.

 

Winterreifen nutzen auch bei mildem Winter

In Deutsch­land bestimmt eine soge­nann­te „situa­ti­ve Win­ter­rei­fen­pflicht“, dass alle Autos mit Win­ter­rei­fen aus­ge­rüs­tet sein müs­sen, wenn win­ter­li­che Bedin­gun­gen vor­herr­schen, näm­lich bei Schnee, Matsch und Glät­te. Win­ter­rei­fen sind mit einem Erken­nungs­merk­mal, der „Schnee­flo­cke“ aus­ge­zeich­net. Zuge­las­sen sind aber auch Ganz­jah­res­rei­fen, sofern die­se mit einer Schnee­flo­cke als win­ter­taug­lich aus­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Mit Som­mer­rei­fen bei win­ter­li­chen Bedin­gun­gen unter­wegs zu sein, kos­tet den nöti­gen Grip auf der Stra­ße und 60 Euro Buß­geld. Mit Behin­de­rung der Stra­ßen­ver­kehrs 80 Euro, mit Gefähr­dung sogar 100 Euro. Des Wei­te­ren bekommt man noch einen Punkt.

 Nicht ver­ges­sen, die Pro­fil­tie­fe zu che­cken. Gesetz­lich vor­ge­schrie­ben sind zwar nur 1,6 mm. Im Win­ter darf es aber wirk­lich ein biss­chen mehr sein. Exper­ten raten zwi­schen 3 und 4 mm.

 
Autoreparaturen.de | Banner | Preisvergleich