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Einspritzpumpe defekt: Symptome, Reparatur und Kosten

Ist die Einspritzpumpe defekt, ist eine Reparatur in Eigenregie für Laien aufgrund fehlender Ausrüstung, Werkzeuge und Fachkenntnisse nicht möglich. Selbst fachkundige Werkstätten tauschen das defekte Bauteil lieber aus als es zu reparieren. Denn die Reparatur ist kompliziert, kostspielig und garantiert nicht die fehlerfreie Funktion wie ein Neuteil. Im folgenden Beitrag erfährst du, falls möglich, welche Reparaturoptionen es für Einspritzpumpen überhaupt gibt, wie der Schaden diagnostiziert wird und wie du den besten Preis für die Reparatur bekommst. 

  

Einspritzpumpe reparieren – Welche Möglichkeiten habe ich?

Erste Erkenntnisse können durch fachmännische Begutachtung des Bauteiles schon gesammelt werden. Ist die Einspritzpumpe undicht oder sind die Kontakte angeschlagen, sind das erste Hinweise auf die nicht korrekte Funktion des Bauteils.

 

Oft liegt der Fehler außerhalb der Einspritzpumpe

Die Einspritzpumpe ist nicht unbedingt der Grund für das Problem. Möglicherweise liegt das Problem außerhalb der Einspritzpumpe. Lockere Kontakte, fehlende Zahnriemenspannung oder gebrochene Leitungen an der Einspritzpumpe lassen sich einfach reparieren. Das hält auch den Arbeits- und Kostenaufwand der Reparatur in Grenzen.

 

Die richtige Schadensdiagnose vor der Reparatur ist entscheidend

Im ersten Schritt wird, wie so oft üblich, der Fehlerspeicher des Fahrzeuges ausgelesen. Ist die Einspritzpumpe im Fehlerspeicher hinterlegt, werden weitere Tests durchgeführt, um zum Beispiel einen elektronischen Schaden auszuschließen, welcher dann auf das Steuergerät zurückzuführen ist.

 

Einspritzpumpe defekt – mechanischer Schaden

Zeigt sich dagegen ein Schaden im Inneren der Einspritzpumpe, ist das weder schnell noch günstig zu reparieren. Zu den häufigsten Ursachen für Fehler in der Pumpe zählen mechanische Schäden, die sich aufgrund der hohen Beanspruchung nicht vermeiden lassen. Hier wären vor allem abgenutzte Gleitflächen, Walzenringe oder Pumpkolben zu nennen. Auch unterliegt die Einspritzpumpe einer gewissen Korrosion, die sich gerne am Pumpenlager, am Kolbenverteiler oder am Druckregelungsventil zeigt. In extremen Fällen kann auch die Oberfläche am Nockenring oder das Pumpengehäuse selbst beschädigt sein.

 

 

Wann ist von einer Reparatur der Einspritzpumpe abzuraten? 

Beschädigte, ausgeschlagene, korrodierte oder gar gebrochene Bauteile der Einspritzpumpe werden in den Fachwerkstätten prinzipiell nicht repariert. Zwar ist das Auswechseln beschädigter Einzelteile technisch möglich, aber es ist nicht absehbar, wie hoch der Aufwand und der dauerhafte Bestand solcher Reparaturen sein werden. Hinzu kommt, dass diese Art der Instandsetzung sehr zeitaufwendig ist, was sich in erhöhten Kosten widerspiegelt. In Ausnahmefällen kommt es dennoch zu dieser Art von Reparatur. Die wieder instandgesetzten Einspritzpumpen werden dann als sogenannte Austauschteile verwendet, welche in der Regel günstiger sind als Neuteile.

 

Wechsel einer defekten Einspritzpumpe

Ein Wechsel der Einspritzpumpe durch eine kompetente Fachwerkstatt ist immer noch die beste Lösung bei einem Defekt. Die bei uns aufgeführten Werkstätten setzen dabei ausschließlich auf Neuteile von Original- und Markenherstellern. Das beseitigt den Schaden, schafft Zuverlässigkeit und schützt vor weiteren Reparaturterminen bezüglich der Einspritzpumpe.

Kompetent bedeutet in solchen Fällen oft auch, dass bei entfernter Pumpe gleichzeitig auch der Kraftstofffilter zugänglich ist und deswegen ebenfalls getauscht wird. Ist die neue Einspritzpumpe fachgerecht eingebaut, bedarf es nur noch einiger Einstellungen und Justierungen, die aber für den Profi nur noch kleine Fingerübungen sind. Es geht dabei vor allem um die Abstimmung der Einspritzpumpe mit dem restlichen Kraftstoffkreislauf des Wagens.

 

 

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