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Das neue Jahr star­tet für eini­ge Autos mit Lack­schä­den durch Böl­ler und Rake­ten. Vie­le Auto­fah­rer ent­de­cken am Mor­gen des neu­en Jah­res Schmauch­spu­ren und Ver­bren­nun­gen an ihrem Fahr­zeug. Doch kein Grund zur Sor­ge: Den Groß­teil der Schä­den durch Feu­er­werks­kör­per kön­nen selbst kor­ri­giert wer­den, so der Pfle­ge­mit­tel­her­stel­ler Nigrin.

Grund­sätz­lich rich­ten aus­ge­brann­te Rake­ten und Feu­er­werks­kör­per kei­ne grö­ße­ren Schä­den an. Schwarz­pul­ver­res­te las­sen sich schon durch eine gründ­li­che Wäsche ent­fer­nen. Bei resis­ten­ten Schmauch­spu­ren und dezen­ten Ver­bren­nun­gen der Lack­ober­flä­che hilft eine Poli­tur. So gewinnt auch der Lack sei­ne Far­be und Bril­lanz zurück. Sind die Schä­den stär­ker, soll­te die Brand­stel­le mit einem Schleif­pa­pier ange­schlif­fen wer­den. Anschlie­ßend grun­diert und per Spray­do­se nach­la­ckiert und aus­po­liert. Der Gang zum pro­fes­sio­nel­len Lackie­rer ist erst dann not­wen­dig, wenn der Lack­scha­den rela­tiv groß ist und eine Rake­te zum Bei­spiel unmit­tel­bar nach ihrem Start das Auto getrof­fen hat.

In der Regel kommt der Ver­ur­sa­cher für die Feu­er­werks­schä­den auf, aber bedau­er­li­cher­wei­se kann der meis­tens nicht mehr ermit­telt wer­den. Dann hilft nur noch je nach Ver­trag die Voll- oder Teil­kas­ko­ver­si­che­rung. Jedoch tre­ten nach Erfah­rung des ADAC mehr­heit­lich kei­ne grö­ße­ren Schä­den auf.

Gera­de Cabrio­fah­rer soll­ten an Sil­ves­ter beson­ders auf­pas­sen, denn im Regel­fall zahlt die Teil­kas­ko-Ver­si­che­rung nicht für Schä­den am Stoff­dach durch glim­men­de Rake­ten­res­te. Es wird emp­foh­len, Autos zum Jah­res­wech­sel mög­lichst in ruhi­gen Sei­ten­stra­ßen und nicht in der Nähe von Knei­pen und Bars zu par­ken, wo eine höhe­re Gefahr für Beschä­di­gun­gen droht. Bes­ser noch: Das Auto zu Sil­ves­ter in einer Gara­ge oder in einem Park­haus par­ken.